Glimmende Neugierde - Das Feuer in ihren Adern
Verfasst: Montag 11. September 2023, 22:58
In den Tiefen unter dem Vulkan verblieb ChaRiXune, lange Zeit war ihr nicht gegönnt die Oberwelt zu betreten. So war alles ein Mysterium, auch wenn man Erzählungen vernahm, war es für die Rasharii nicht greifbar, wovon dort überhaupt geredet oder in Knochen gezeichnet wurde. Gestein, Erze und Edelsteine, andere Rashar und geselliges Zusammensein, dies war es, was in den glühenden Höhlen ihre Lebensgrundlage bildeten.
Erst im höheren Alter war ihr vergönnt den Aufstieg zu erklimmen, den Feuerstern am Himmelszelt zu sehen, fremde Gerüche und Geräusche zu vernehmen. Zumindest die gemeine Zunge wurde ihr bereits beigebracht, doch bislang meist wortkarg und überschwemmt von all den neuen Wahrnehmungen wagte sie es nicht weiter nach Draussen zu stapfen, alleine das Grün der Bäume schien wider ihrer Natur. Doch jeder Tag baute diese Neugierde aus, als Rashar, ohnehin begierig danach Wissen zu nähren.
Doch kam das Unbekannte schneller als erhofft. Ein alter Mensch, gekleidet in eine lange, schwarzer Robe und mit einem langen weißen Bart, betrat die hitzige Umgebung der Vulkanhöhlen für ein Gespräch mit einem Bruder. ChaRiXune konnte nicht fassen, was sie sah. Ihre Augen weiteten sich vor Staunen, und ihr Herz klopfte wild. Sie beobachtete einige Schritte abseits, wie der alte Mann Schmuckstücke aus Obsidian und scheinbar auch anderes aus dem kostbaren Gestein anschaute. Er schien von ihrer Einzigartigkeit fasziniert zu sein, doch sein Begehren war wohl größer als ein schlichter Erwerb, es war Wissen!
Sie hatte nie zuvor einen Menschen gesehen und dann schien jener auch noch Wissen bereitwillig zu teilen.
Ab und an wandte sich der alte Magier zu ihr und nuschelte irgendetwas unverständliches, scheinbar fiel ihm bereits auf das er Opfer einer Starrattacke geworden ist. ChaRiXune, konnte kaum glauben, dass sie einen Menschen aus der Oberwelt sah. Er deutete auf die Schmuckstücke und machte klar, dass er sie erwerben oder gegen Wissen tauschen wollte, dabei sprach er die ganze Zeit über mit dem Bruder, auch wenn er immer mal wieder zu dieser wild wirkenden Rasharii herüber schaute und sich vielleicht gar unwohl bei all dem Gestarre und Geschnupper fühlte. Sie merkte zwar das er schnell das weite suchen wollte, als die Rasharii bedrohlich nah kam und kaum die Klauen von ihm lassen konnte, doch setzte sie einfach nach und folgte ihm. So absonderlich die erste Begegnung ohnehin schon war, endete sie mit wilden Gesten des alten Menschen und einem Riss in der Luft, in dem der Mann entschwand. ChaRiXune war noch verwirrter als zuvor, wischte mit den Klauen in der Luft herum, wo zuvor noch der alte Greis stand.
War er nun tot? Endet so das Leben bei den Menschen?
Fragen über Fragen, sie wird es in eine Knochentafel ritzen und für weitere Begegnungen immer dabei haben.

Erst im höheren Alter war ihr vergönnt den Aufstieg zu erklimmen, den Feuerstern am Himmelszelt zu sehen, fremde Gerüche und Geräusche zu vernehmen. Zumindest die gemeine Zunge wurde ihr bereits beigebracht, doch bislang meist wortkarg und überschwemmt von all den neuen Wahrnehmungen wagte sie es nicht weiter nach Draussen zu stapfen, alleine das Grün der Bäume schien wider ihrer Natur. Doch jeder Tag baute diese Neugierde aus, als Rashar, ohnehin begierig danach Wissen zu nähren.
Doch kam das Unbekannte schneller als erhofft. Ein alter Mensch, gekleidet in eine lange, schwarzer Robe und mit einem langen weißen Bart, betrat die hitzige Umgebung der Vulkanhöhlen für ein Gespräch mit einem Bruder. ChaRiXune konnte nicht fassen, was sie sah. Ihre Augen weiteten sich vor Staunen, und ihr Herz klopfte wild. Sie beobachtete einige Schritte abseits, wie der alte Mann Schmuckstücke aus Obsidian und scheinbar auch anderes aus dem kostbaren Gestein anschaute. Er schien von ihrer Einzigartigkeit fasziniert zu sein, doch sein Begehren war wohl größer als ein schlichter Erwerb, es war Wissen!
Sie hatte nie zuvor einen Menschen gesehen und dann schien jener auch noch Wissen bereitwillig zu teilen.
Ab und an wandte sich der alte Magier zu ihr und nuschelte irgendetwas unverständliches, scheinbar fiel ihm bereits auf das er Opfer einer Starrattacke geworden ist. ChaRiXune, konnte kaum glauben, dass sie einen Menschen aus der Oberwelt sah. Er deutete auf die Schmuckstücke und machte klar, dass er sie erwerben oder gegen Wissen tauschen wollte, dabei sprach er die ganze Zeit über mit dem Bruder, auch wenn er immer mal wieder zu dieser wild wirkenden Rasharii herüber schaute und sich vielleicht gar unwohl bei all dem Gestarre und Geschnupper fühlte. Sie merkte zwar das er schnell das weite suchen wollte, als die Rasharii bedrohlich nah kam und kaum die Klauen von ihm lassen konnte, doch setzte sie einfach nach und folgte ihm. So absonderlich die erste Begegnung ohnehin schon war, endete sie mit wilden Gesten des alten Menschen und einem Riss in der Luft, in dem der Mann entschwand. ChaRiXune war noch verwirrter als zuvor, wischte mit den Klauen in der Luft herum, wo zuvor noch der alte Greis stand.
War er nun tot? Endet so das Leben bei den Menschen?
Fragen über Fragen, sie wird es in eine Knochentafel ritzen und für weitere Begegnungen immer dabei haben.


