Hättest du nur den Dolch weggelegt du Idiot...
Verfasst: Montag 8. Mai 2023, 22:46
Es war noch am frühen Abend, aber die Gelegenheit wirkte gut.
Vincent verschaffte sich durch die Vordertür Zugang zu dem Haus in Wetterau.
Diese Schlösser waren kein wirkliches Hindernis für ihn, schon lange nicht mehr.
Die Herrin des Hauses war ausgegangen und würde hoffentlich so schnell nicht zurück kommen.
Schreiberin des Rats... Da musste es einfach Aufzeichnungen geben die sich verwerten ließen. So führten ihn seine Schritte in das Schreibzimmer des Hauses und er begann damit die Dokumente und Schriftstücke zu durchsuchen die sich auf dem Schreibtisch türmten.
NICHTS! Es konnte doch nicht sein das sich nichts finden ließ...
Er suchte weiter, wurde jedoch jäh unterbrochen als er die Tür ins Schloss fallen hörte.
Großartig! Soviel also dazu, dass sie eine Weile nicht zurück kommen würde.
Ab ins Bad. Auf dem Weg dahin knarrte eine Diele leise, was sich jedoch in den Ohren des jungen Mannes wie ein Donnergrollen manifestierte.
Dieser Nichtsnutz von einem Zimmermann...
Im Bad angekommen hörte er nach einem Moment die Frau nach irgendwem rufen. Wer das konnte er nicht sagen.
Eine unendlich lange Zeit stand er so in dem kleinen Raum un starrte die Tür vor sich an. Irgendwann hielt er es nicht mehr aus zog die kleine Armbrust unter dem Umhang vor, stieß die Tür auf und schoss.
Daneben! Prächtig!
Er setzte der Frau nach die zur Seite gewichen war. Hob sogar beschwichtigend die Hände an und ging langsam auf sie zu.
Leg deine Klinge auf den Boden! Langsam!
Doch er hörte nicht, ging langsam, die Hände noch immer erhobene, auf die Tür zu um sein Heil in der Flucht zu suchen.
Leg sie ab! Ich will dir nicht weh tun.
Erneut die fordernde Frauenstimme die mit einer eigenen Klinge in der Hand auf ihn zielte und dabei ganz so aussah als wüsste sie was sie tut.
Dann schleuderte er den Dolch auf sie, erwischte sie sogar am Arm und stürzte durch die Tür. In der Eile stolperte er über den Teppich und seine Stirn machte recht harsch Bekanntschaft mit der Ecke der Wand.
Was nun folgte war eine Mischung aus verzweifeltem Werfen von Gegenständen, einem Handgemenge einem Sturz die Treppe hinab und einem Dolch der sich irgendwie zwischen seinen Schulterblättern in seinen Rücken bohrte.
Dieses Weib hatte doch tatsächlich einen Dolch nach ihm geworfen...
Schoss es ihm durch den Kopf als die Welle des Schmerzens sich von seinem Rücken ausbreitete und er die restlichen Stufen hinabstürzte.
Unten fand er sich auf seinem Bauch liegend wieder und einen Augenblick später war die Frau über ihm die ihn regelrecht ansprang und ihm den Dolch aus dem Rücken zog. Nur um ihn dann sogleich an seinen Nacken zu legen.
Wenn er nicht hier und jetzt draufgehen wollte war also Vorsicht geboten.
Einige male versuchte er, sie von sich abzuschütteln, jedoch ohne großen Erfolg und dann wurden seine Gliedmaßen träge, verloren sie an Kraft und er sackte wieder in sich zusammen. Neben den beiden stand ein Mann, ganz in eine schwarze Robe gekleidet. Knochen die an seinem Gürtel baumeln konnte Vincent noch ausmachen dann übermannte ihn ein massives Schwächegefühl und nahm ihm die Kraft sich zu wehren.
Das nächste was er wahrnahm war der Körper der Frau der sich langsam von ihm erhob. Eine Wohltat, konnte er doch nun endlich wieder frei Atmen ohne das Gewicht auf seinem Brustkorb.
Dieses alles umfangende Gefühl von Schwäche hielt jedoch an und langsam dämmerte ihm wer, oder eher was dieser Kerl war.
Panik machte sich breit und mit weitaugerissenen Augen starrte er den Diener des Kra'thor an. Ganz allmählich wurde ihm nun auch klar was es bedeutete wenn dieser Kerl sich um ihn "kümmern" würde.
Unfähig sich zu rühren ging ihm nur ein Gedanke durch den Kopf.
Hättest du nur den Dolch weggelegt du Idiot...
Dann veränderte sich etwas, die Kraft die ihn geschwächt hielt, branndete erneut durch seinen Körper, verstärkte sich, stieg immer weiter an. Irgend etwas zog regelrecht an seinem Innersten und dann fühlte er nichts mehr. Sein Herz hatte den finalen Schlag getan, seine Sicht trübte sich, ein letzter Hauch verließ seine Lippen und dann lag er tot auf den Dielen dieses Hauses.
Vincent verschaffte sich durch die Vordertür Zugang zu dem Haus in Wetterau.
Diese Schlösser waren kein wirkliches Hindernis für ihn, schon lange nicht mehr.
Die Herrin des Hauses war ausgegangen und würde hoffentlich so schnell nicht zurück kommen.
Schreiberin des Rats... Da musste es einfach Aufzeichnungen geben die sich verwerten ließen. So führten ihn seine Schritte in das Schreibzimmer des Hauses und er begann damit die Dokumente und Schriftstücke zu durchsuchen die sich auf dem Schreibtisch türmten.
NICHTS! Es konnte doch nicht sein das sich nichts finden ließ...
Er suchte weiter, wurde jedoch jäh unterbrochen als er die Tür ins Schloss fallen hörte.
Großartig! Soviel also dazu, dass sie eine Weile nicht zurück kommen würde.
Ab ins Bad. Auf dem Weg dahin knarrte eine Diele leise, was sich jedoch in den Ohren des jungen Mannes wie ein Donnergrollen manifestierte.
Dieser Nichtsnutz von einem Zimmermann...
Im Bad angekommen hörte er nach einem Moment die Frau nach irgendwem rufen. Wer das konnte er nicht sagen.
Eine unendlich lange Zeit stand er so in dem kleinen Raum un starrte die Tür vor sich an. Irgendwann hielt er es nicht mehr aus zog die kleine Armbrust unter dem Umhang vor, stieß die Tür auf und schoss.
Daneben! Prächtig!
Er setzte der Frau nach die zur Seite gewichen war. Hob sogar beschwichtigend die Hände an und ging langsam auf sie zu.
Leg deine Klinge auf den Boden! Langsam!
Doch er hörte nicht, ging langsam, die Hände noch immer erhobene, auf die Tür zu um sein Heil in der Flucht zu suchen.
Leg sie ab! Ich will dir nicht weh tun.
Erneut die fordernde Frauenstimme die mit einer eigenen Klinge in der Hand auf ihn zielte und dabei ganz so aussah als wüsste sie was sie tut.
Dann schleuderte er den Dolch auf sie, erwischte sie sogar am Arm und stürzte durch die Tür. In der Eile stolperte er über den Teppich und seine Stirn machte recht harsch Bekanntschaft mit der Ecke der Wand.
Was nun folgte war eine Mischung aus verzweifeltem Werfen von Gegenständen, einem Handgemenge einem Sturz die Treppe hinab und einem Dolch der sich irgendwie zwischen seinen Schulterblättern in seinen Rücken bohrte.
Dieses Weib hatte doch tatsächlich einen Dolch nach ihm geworfen...
Schoss es ihm durch den Kopf als die Welle des Schmerzens sich von seinem Rücken ausbreitete und er die restlichen Stufen hinabstürzte.
Unten fand er sich auf seinem Bauch liegend wieder und einen Augenblick später war die Frau über ihm die ihn regelrecht ansprang und ihm den Dolch aus dem Rücken zog. Nur um ihn dann sogleich an seinen Nacken zu legen.
Wenn er nicht hier und jetzt draufgehen wollte war also Vorsicht geboten.
Einige male versuchte er, sie von sich abzuschütteln, jedoch ohne großen Erfolg und dann wurden seine Gliedmaßen träge, verloren sie an Kraft und er sackte wieder in sich zusammen. Neben den beiden stand ein Mann, ganz in eine schwarze Robe gekleidet. Knochen die an seinem Gürtel baumeln konnte Vincent noch ausmachen dann übermannte ihn ein massives Schwächegefühl und nahm ihm die Kraft sich zu wehren.
Das nächste was er wahrnahm war der Körper der Frau der sich langsam von ihm erhob. Eine Wohltat, konnte er doch nun endlich wieder frei Atmen ohne das Gewicht auf seinem Brustkorb.
Dieses alles umfangende Gefühl von Schwäche hielt jedoch an und langsam dämmerte ihm wer, oder eher was dieser Kerl war.
Panik machte sich breit und mit weitaugerissenen Augen starrte er den Diener des Kra'thor an. Ganz allmählich wurde ihm nun auch klar was es bedeutete wenn dieser Kerl sich um ihn "kümmern" würde.
Unfähig sich zu rühren ging ihm nur ein Gedanke durch den Kopf.
Hättest du nur den Dolch weggelegt du Idiot...
Dann veränderte sich etwas, die Kraft die ihn geschwächt hielt, branndete erneut durch seinen Körper, verstärkte sich, stieg immer weiter an. Irgend etwas zog regelrecht an seinem Innersten und dann fühlte er nichts mehr. Sein Herz hatte den finalen Schlag getan, seine Sicht trübte sich, ein letzter Hauch verließ seine Lippen und dann lag er tot auf den Dielen dieses Hauses.