Heimweh - brennende Sehnsucht
Verfasst: Samstag 5. August 2006, 03:54
Schon oft hatte der Hafenmeister Bajards den schwarzhaarigen Menekaner hier gesehen. Nicht selten fuhr der Mann zwischen Menek'Ur und Bajard hin und her. Aber noch nie zuvor hatte er diesen sonst eher ruhigen und besonnenen Mann mit solche einem Temprament erlebt. Sicher, die Menekaner waren ein hitziges Völkchen, aber dieser hier war sonst fast schon zu ruhig für seine Rasse. Nun aber stand vor ihm, die Hand packte fest seinen Kragen und er japste mühevoll nach Luft.
"Herr Ifrey, kein Kapitän ist dezeit so verrückt Eure Heimat anzufahren."
Wieder zog der Mann den Hafenmeister dichter zu sich, ihm fest in die Augen blickend. Und selbst der Hafenmeister, der im Hafen von Bajard und anderen Häfen seiner Karriere einiges Pack und Gesindel erlebt hatte, hatte noch nie zuvor in solche Augen geblickt.
"Wenn Ihr nur ein Haar gekümmt wird, weil sich Eure verdammten alatargläubigen Kapitäne nicht aufs Meer trauen, dann wirst Du zu Eluive beten, das sie es schafft mich zu beruhigen. Und bei den Göttern, ich werde Dich und jeden Kapitän leiden lassen wie ich leide, solange sie auf Menek'Ur in diesem Unwetter festsitzt. Diese Kerlen werden nie wieder ein Schiff lenken können, bei Eluive, das kann ich Dir versichern, unfähiger Hafenmeister."
Der Hafenmeister hielt still um nicht zu sehr gewürgt zu werden, dann legte er seine Hand um die Faust des Menekaners, bis dieser seinen Griff etwas lockerte. Fast vorwurfsvoll wand der alte Matrose seinen Blick nach Süden, wo man am Horizont sehen konnte, welches ungleiche Spiel der Wind mit dem Meer spielte. Meterhohe Wellen bäumten sich auf dem Meer auf und selbst die Möwen die man von Bajard aus in dieser Entfernung hätte beobachten können, waren davongeflogen, weit in Richtung Lameriast ziehend. Selbst im sonst so windgeschützen Hafen Bajards wehte ein Wind, der erahnen lies, wie sehr sich der Wind auf dem Meer und auf Menek'Ur in diesen Tagen austobte.
"Würdet Ihr bei diesem Wetter in Eure Heimat reisen, bei diesem ..."
Wieder würgte der eher schmale Mann den Hafenmeister, starrte ihn fast entgegen als wolle er ihn allein mit dem Blick umbringen. Die Äderchen in den weißen Pupillen schossen voll mit Blut, ein ungewöhnlicher Anblick. Selbst die Adern in Gesicht und Hals waren in diesem Moment so deutlich, wie er es selten bei Männern gesehen, bei diesem Menekaner aber nie vermutet hatte. Mit einem kraftvollen Stoß und lautem Krachen landete der Hafenmeister auf dem Rücken, der Menekaner über ihn gebeugt, so als hatte ein Raubtier vor seine Beute nun zu erlegen.
"Kein Wetter könnte mich aufhalten, wenn einer Eurer Kapitäne nur halb so viel Mut wie Großspurigkeit hätte. Denk an meine Worte und bete zu Eluive, das sie überlebt. Und sende einen Deiner Lakaien zum Haus de Arganta, wenn sich einer dieser Feiglinge wieder nach Menek'Ur zu reisen traut"
Ohne eine Antwort abzuwarten wand sich der Menekaner auf der Stelle um und es hatte wärend der ersten Schritte den Anschein als bebte die Erde unter seinen Stiefeln. Zielstrebig bahnte er seinen Weg in Richtung Varuner Südtor, bis er am arganta'schen Anwesen ankam, klingelte und sich schließlich, die Hände zu Fäusten ballend vor die Türe setzte, immer wieder auf das Holztor einschlagend.
Warum nur hatte er sie nicht gleich mitgenommen. Warum hatte er sie auf Menek'Ur in diesem Unwetter zurückgelassen.
Mit aller Kraft donnerte die Faust Saalihs gegen die Wand neben der Eingangstüre und etwas Putz sprang vom Haus ab. Es würde noch eine Weile dauern bis sich sein Gemüt beruhigen würde.
"Herr Ifrey, kein Kapitän ist dezeit so verrückt Eure Heimat anzufahren."
Wieder zog der Mann den Hafenmeister dichter zu sich, ihm fest in die Augen blickend. Und selbst der Hafenmeister, der im Hafen von Bajard und anderen Häfen seiner Karriere einiges Pack und Gesindel erlebt hatte, hatte noch nie zuvor in solche Augen geblickt.
"Wenn Ihr nur ein Haar gekümmt wird, weil sich Eure verdammten alatargläubigen Kapitäne nicht aufs Meer trauen, dann wirst Du zu Eluive beten, das sie es schafft mich zu beruhigen. Und bei den Göttern, ich werde Dich und jeden Kapitän leiden lassen wie ich leide, solange sie auf Menek'Ur in diesem Unwetter festsitzt. Diese Kerlen werden nie wieder ein Schiff lenken können, bei Eluive, das kann ich Dir versichern, unfähiger Hafenmeister."
Der Hafenmeister hielt still um nicht zu sehr gewürgt zu werden, dann legte er seine Hand um die Faust des Menekaners, bis dieser seinen Griff etwas lockerte. Fast vorwurfsvoll wand der alte Matrose seinen Blick nach Süden, wo man am Horizont sehen konnte, welches ungleiche Spiel der Wind mit dem Meer spielte. Meterhohe Wellen bäumten sich auf dem Meer auf und selbst die Möwen die man von Bajard aus in dieser Entfernung hätte beobachten können, waren davongeflogen, weit in Richtung Lameriast ziehend. Selbst im sonst so windgeschützen Hafen Bajards wehte ein Wind, der erahnen lies, wie sehr sich der Wind auf dem Meer und auf Menek'Ur in diesen Tagen austobte.
"Würdet Ihr bei diesem Wetter in Eure Heimat reisen, bei diesem ..."
Wieder würgte der eher schmale Mann den Hafenmeister, starrte ihn fast entgegen als wolle er ihn allein mit dem Blick umbringen. Die Äderchen in den weißen Pupillen schossen voll mit Blut, ein ungewöhnlicher Anblick. Selbst die Adern in Gesicht und Hals waren in diesem Moment so deutlich, wie er es selten bei Männern gesehen, bei diesem Menekaner aber nie vermutet hatte. Mit einem kraftvollen Stoß und lautem Krachen landete der Hafenmeister auf dem Rücken, der Menekaner über ihn gebeugt, so als hatte ein Raubtier vor seine Beute nun zu erlegen.
"Kein Wetter könnte mich aufhalten, wenn einer Eurer Kapitäne nur halb so viel Mut wie Großspurigkeit hätte. Denk an meine Worte und bete zu Eluive, das sie überlebt. Und sende einen Deiner Lakaien zum Haus de Arganta, wenn sich einer dieser Feiglinge wieder nach Menek'Ur zu reisen traut"
Ohne eine Antwort abzuwarten wand sich der Menekaner auf der Stelle um und es hatte wärend der ersten Schritte den Anschein als bebte die Erde unter seinen Stiefeln. Zielstrebig bahnte er seinen Weg in Richtung Varuner Südtor, bis er am arganta'schen Anwesen ankam, klingelte und sich schließlich, die Hände zu Fäusten ballend vor die Türe setzte, immer wieder auf das Holztor einschlagend.
Warum nur hatte er sie nicht gleich mitgenommen. Warum hatte er sie auf Menek'Ur in diesem Unwetter zurückgelassen.
Mit aller Kraft donnerte die Faust Saalihs gegen die Wand neben der Eingangstüre und etwas Putz sprang vom Haus ab. Es würde noch eine Weile dauern bis sich sein Gemüt beruhigen würde.