[RP Stabquest] Cha'sidar mayam
Verfasst: Freitag 24. März 2023, 19:57
Kaum war der Unterricht mit dem Thema 'Stäbe der Lethyren' zu Ende, zog sich die kleine Lethra in der gemeinsamen Höhle zurück. Einen Moment in ihren Gedanken verweilend, fand sie aber keine durchdringende Konzentration oder geschweige denn genügend Ruhe. Allein das Wort '' Macht '' welches der Meister nannte, erinnerte sie sofort an Erqual'sidar, der Unscheinbarste und Jüngste der Sieben. Stichworte kamen in ihrem Gedankengang auf...
...Stab...direkte Verbindung mit unserer Hülle...ein Symbol...drei Arten von Stäben...verankert...Kristall...Speicher...
... Stab... direkte Verbindung mit unserer Hülle... ein Symbol... drei Arten von Stäben... verankert... Kristall... Speicher...
... Meisterstück... Holz... Obsidian... Speicher... Elemente... Liedgefüge.....ein Teil von.... Bausteine... Lied... Kristall... das Gefäß.... Beize... Kegelöffnung... Säure.... Form...Runen... Wissen..eigene Essenz...letharische Runenzeichen... Kristallzucht.
Kaum hielt sie ihren rubinrotes Augenpaar einige Momente geschlossen , gingen der Lethra viele Bilder durch den Kopf.
Leise zischelt sie langgezogen ' Kristallllllllll... ' hinaus ehe sie ihre Seelenspiegel aufriss. Hastig zückt sie ihr Büchlein, um jene Worte und Bestandteile sich zu notieren. Sie sah noch einige Momente auf die Zeichnungen und Skizzen, die sie im Unterricht auf dem Pergament hinterließ, als sie zu sich selber fest nickte, als sei es beschlossen.
Es dauerte nicht lange und die Junglethry machte sich auf den Weg in den Lethyrturm. Bücher wurden erneut hastig durchgewälzt. Sie suchte nach den verschiedenen Arten der Edelsteinsorten und Kristallarten. Ihre Bedeutungen, ihre Schwächen und Stärken. Nebenbei notierte sie sich auch Holzsorten und Metalle, die sie des späteren genaustens studieren würde. Es handelte sich schließlich um ihren Stab, der mit ihrer Hülle einst in Verbundenheit stünde. Den sie mit ihrem Wissen im Liedgefüge und ihrem Vorhaben zusammen bauen würde, um in Perfektion damit dienen will, für Vater!
Verschiedene Höhlen besuchte sie, welche, die sie kannte, andere wiederum waren für sie völlig unbekannt. Die Wege waren mühsam und beschwerlich, einiges an Gestein sammelte sie zusammen. Dur'hazak suchte einige Händler und Schmiede-/-Feinschmiede auf, um deren Wissen zu ergattern. Sie katalogisierte alle Edelsteine, die infrage kommen könnten. Ihre Beschaffenheit, ihrem Aussehen und ihre Bedeutung und Härte waren ihr hierbei wichtig.

1. Amethyst = Nüchternheit
Auch eigene Probleme objektiv "von außen" sehen. Stichworte: Kopfschmerzen, Lunge und Haut.

2. Berstein = Einen undurchsichtigen gelben Schmuckstein aus fossilem Harz. Gilt als Liebes und Sonnenstein. Auch Heilstein genannt, welches Lebensfreude weckt, Liebe und wärme bringt.

3. Brillanten = Bezeichnet man auch als einen geschliffenen Diamant. Aus Kohlenstoff bestehende Kristallstruktur. Bedeutungen steht für Liebe und Vergebung. Als härtester Edelstein bekannt.

4. Rubin = Er symbolisiert Macht & Kraft, aber vor großer Hitze sollte er geschützt werden.

5. Saphire = Entfacht Begierde und ist ein edelstein des Himmels.

6. Smaragde = Symbolisiert Macht, Unsterblichkeit und ewige Jugend. Weisheit und Glück.

7. Sternsaphire = Der mit dem optischen Effekt des Asterismus ausgezeichnet ist. Auch Stein des Schicksals genannt. Glaube und Hoffnung, schützend vor Krankheite und Dämonen.

8. Quarze = Der farblosen Quarz schreibt wegen seiner reinen Klarheit besondere magische Kräfte zu.

9. Turmaline = Steht für die Natur und ihre Kraft. Wirkt in Ihm wird eine positive und regulierende Wirkung.

10. Letharischer Kristall des Berges = Ist als einer der stärksten Seelensteine. Verbundenheit.
Sie war mit sich selbst nicht zufrieden und ihrer Suche nach dem gewissen Kristall. Es schien als würde ihr irgendetwas fehlen. Etwas, was ihr Inneres in Unruhe wiegen ließ. Die Worte ihres Meisters bohrten sich in ihren Gehörgängen, bis ihre Ohrspitzen wild zu flattern begangen. All die Edelsteine, die sie fand und untersuchte, kam sie noch nicht nach ihrem perfekten Endergebnis. Natürlich hatte jeder von ihnen eine Besonderheit, doch war es nicht vollkommen. Unzufriedenheit machte sich breit, als wäre dies lange nicht genug und unwürdig für sich selbst gegenüber und vor allem Vater gegenüber! Das konnte nicht alles gewesen sein. Das, was sie suchte, das wo ihr Verlangen nach strebte, um Vater gerecht zu werden.
Sie machte sich erneut auf den Weg und ließ sich leiten von der Stimme Vaters und ihrem eigenen Gespür. Sie stand am Ufer zwischen Rahal und Düstersee und ihr rubinartiger Seelenspiegel starrte auf die Wasseroberfläche des Meeresspiegels. Kurz sah sie sich um und plötzlich sprang sie ins Wasser und tauchte tief hinab, als würde ein Sog sie in die tiefe ziehen. Ihre Luftzufuhr wurde enger, als am Ende des Tunnels ein Licht erschien und sie mit ihren letzten Schwimmzügen die Wasseroberfläche erreichte. Hastig holte sie einen tiefen Atemzug, der in dem Gewölbe wie ein Echo erklang. Sie rappelte sich auf und nach einigen Metern ihres Weges ließ sie ihre Robe an ihrem Körper entgleiten. Als sei es gerade eine Last für sie, das nasse Etwas mit sich herumzuschleppen. Nackt wie Vater sie schuf, griff sie ins Liedgefüge ein und lies ein kleines Licht aufhellen, damit sie ihren Weg finden würde. Die Höhle war immens groß und prachtvoll. Sie wusste nicht, wie tief sie unter der Erde war, doch gab es hier genügend Luft zum Atmen. Jene war allerdings schwefelhaltig, welches ihre Lungenflügel aber gewohnt waren. Den Tunnel den sie entlang ging, welches sich durch Stalagmiten in eine Art Kreuzgewölbe erstreckte. Es schien, als sei sie selber im Gegenzug der Höhle eine Ameise, die sich ihren unbestimmten Weg suchte. Doch sie genoss es sehr sich in dieser zu befinden, denn ihre Neugier und der Geruch verriet ihr, dass diese Höhle weitaus mehr in sich verborgen hielt.
Ihre Fußsohle begann zu bluten, als sie dem spitzen Gewölbeboden entlang ging. Es hielt sie jedoch nicht von ab, ihren Weg und ihre Suche weiterhin fortzuführen. Es waren schon Stunden vergangen, als ihr Weg vor Erschöpfung endete und sie an Ort und Stelle ruhte und einschlief. In ihren Träumen jedoch ging sie weiter, als würden Stimmen in ihrem Kopf sie leiten und weiter führen. Ihr blau häutiger nackter Körper war überlagert von Schweißperlen. Der kalte und feuchte Boden in seiner Stalagmit-Struktur verschmolz fast mit ihr zusammen. Ein Licht, welches ihr sehr hell erschien und eine im Schatten stehende Raubkatze, ihr zusäuselte...' Ihr seid die Zukunft' ... lies sie in der Erinnerung verweilen als er... Vater ihr und ihren Geschwistern einst sich zeigte. Ein Atemstillstand folgte und ein sehr tiefer Atemzug ließ sie ihren rubinroten Seelenspiegel aufreißen. Sie zog die bereit getrocknete Robe wieder an und ohne groß zu zögern, ging sie jenen erblickten Weg. Komischerweise wusste sie genau, wo sie langgehen musste, als plötzlich das im Traum gesehene helle Licht sie erblickt. Er strahlte eine besondere Präsenz aus und auch zog er die Lethra förmlich an. Sie ging näher und mit Werkzeug versuchte ihn von dem Gestein zu lösen. Es war bunt, nicht eintönig, er glitzerte und funkelte wie ein Stern. Es dauerte Stunden, bis sie mit Werkzeug und disharmonischen Klängen den Kristall aus dem Geröll löste. Dur' hazak hielt ihn einen Moment mit beiden Händen fest. Ihr Augenpaar spiegelte sich in dem Kristall wider und mit einem zischeln beleckte sie diesen mit ihrer gespaltenen Zunge, als würde sie ihr Revier abstecken. Sie zückte ihr Büchlein vor und strebte Vergleiche mit ihren Aufzeichnungen an. Sie spürte und wusste, dass es ein besonderer und außergewöhnlicher Kristall war. Einer der stärksten Seelensteine und seiner Verbundenheit.
Ein Kristall der bunt in seinen Facetten erstrahlt und im inneren wie ein Flammenmeer lodert.
Ein grollendes Geräusch holte die Lethra schnell ein. Stalagmiten rasten auf den Boden hinab und es schien, als gäbe es kein Weg mehr zurück. Sie eilte den Höhlenboden so gut es ging entlang und bemerkte in der Höhlendecke einen Spalt. Doch diesen zu erreichen, gab es nur einen Weg. Wo sie hinauskommen würde, war ungewiss, doch hatte sie keine andere Möglichkeit den Rückweg anzusteuern. Die kleine Lethra konzentrierte sich, sich ihre Nasenflügel hoben sich an, als sie ins Klanglied griff und in der Disharmonie ihre Knochen knarzten und brechen ließen. Fell überzog ihre dunkelblaue Haut und ihre kleinen Flügel breiteten sich wie bei einem Dämon aus. Das krachende Geräusch kam näher, als weitere Stalagmiten auf den Boden krachten. Es blieb keine Zeit mehr und so erhob sich Dur'hazak in einer Fledermausgestalt gen Höhlendecke und in letzter Sekunde durchflog sie den engen Spalt. Eine Staubwolke, machte sich auf der feinen Haut ihrer Flügel breit, als sie laut fiepsend und rollend zu Boden landete. Den Kristall unter einer ihres Flügelarms gehalten, verkroch sich in einen anderen Spalt zum Schutz in der Höhlenwand. Nach einigen Momenten und des Besinnens zeigte sich, wo sie gelandet und hinausgekommen war. Es war das Axorn selbst, in einer der hinteresten Ecke. Nun war auch der kleinen Lethra klar, dass sie jenen letharischen Kristall des Berges gefunden hatte.
Fortsetzung folgt....
...Stab...direkte Verbindung mit unserer Hülle...ein Symbol...drei Arten von Stäben...verankert...Kristall...Speicher...
... Stab... direkte Verbindung mit unserer Hülle... ein Symbol... drei Arten von Stäben... verankert... Kristall... Speicher...
... Meisterstück... Holz... Obsidian... Speicher... Elemente... Liedgefüge.....ein Teil von.... Bausteine... Lied... Kristall... das Gefäß.... Beize... Kegelöffnung... Säure.... Form...Runen... Wissen..eigene Essenz...letharische Runenzeichen... Kristallzucht.
Kaum hielt sie ihren rubinrotes Augenpaar einige Momente geschlossen , gingen der Lethra viele Bilder durch den Kopf.
Leise zischelt sie langgezogen ' Kristallllllllll... ' hinaus ehe sie ihre Seelenspiegel aufriss. Hastig zückt sie ihr Büchlein, um jene Worte und Bestandteile sich zu notieren. Sie sah noch einige Momente auf die Zeichnungen und Skizzen, die sie im Unterricht auf dem Pergament hinterließ, als sie zu sich selber fest nickte, als sei es beschlossen.
Es dauerte nicht lange und die Junglethry machte sich auf den Weg in den Lethyrturm. Bücher wurden erneut hastig durchgewälzt. Sie suchte nach den verschiedenen Arten der Edelsteinsorten und Kristallarten. Ihre Bedeutungen, ihre Schwächen und Stärken. Nebenbei notierte sie sich auch Holzsorten und Metalle, die sie des späteren genaustens studieren würde. Es handelte sich schließlich um ihren Stab, der mit ihrer Hülle einst in Verbundenheit stünde. Den sie mit ihrem Wissen im Liedgefüge und ihrem Vorhaben zusammen bauen würde, um in Perfektion damit dienen will, für Vater!
Verschiedene Höhlen besuchte sie, welche, die sie kannte, andere wiederum waren für sie völlig unbekannt. Die Wege waren mühsam und beschwerlich, einiges an Gestein sammelte sie zusammen. Dur'hazak suchte einige Händler und Schmiede-/-Feinschmiede auf, um deren Wissen zu ergattern. Sie katalogisierte alle Edelsteine, die infrage kommen könnten. Ihre Beschaffenheit, ihrem Aussehen und ihre Bedeutung und Härte waren ihr hierbei wichtig.

1. Amethyst = Nüchternheit
Auch eigene Probleme objektiv "von außen" sehen. Stichworte: Kopfschmerzen, Lunge und Haut.

2. Berstein = Einen undurchsichtigen gelben Schmuckstein aus fossilem Harz. Gilt als Liebes und Sonnenstein. Auch Heilstein genannt, welches Lebensfreude weckt, Liebe und wärme bringt.

3. Brillanten = Bezeichnet man auch als einen geschliffenen Diamant. Aus Kohlenstoff bestehende Kristallstruktur. Bedeutungen steht für Liebe und Vergebung. Als härtester Edelstein bekannt.

4. Rubin = Er symbolisiert Macht & Kraft, aber vor großer Hitze sollte er geschützt werden.

5. Saphire = Entfacht Begierde und ist ein edelstein des Himmels.

6. Smaragde = Symbolisiert Macht, Unsterblichkeit und ewige Jugend. Weisheit und Glück.

7. Sternsaphire = Der mit dem optischen Effekt des Asterismus ausgezeichnet ist. Auch Stein des Schicksals genannt. Glaube und Hoffnung, schützend vor Krankheite und Dämonen.

8. Quarze = Der farblosen Quarz schreibt wegen seiner reinen Klarheit besondere magische Kräfte zu.

9. Turmaline = Steht für die Natur und ihre Kraft. Wirkt in Ihm wird eine positive und regulierende Wirkung.

10. Letharischer Kristall des Berges = Ist als einer der stärksten Seelensteine. Verbundenheit.
Sie war mit sich selbst nicht zufrieden und ihrer Suche nach dem gewissen Kristall. Es schien als würde ihr irgendetwas fehlen. Etwas, was ihr Inneres in Unruhe wiegen ließ. Die Worte ihres Meisters bohrten sich in ihren Gehörgängen, bis ihre Ohrspitzen wild zu flattern begangen. All die Edelsteine, die sie fand und untersuchte, kam sie noch nicht nach ihrem perfekten Endergebnis. Natürlich hatte jeder von ihnen eine Besonderheit, doch war es nicht vollkommen. Unzufriedenheit machte sich breit, als wäre dies lange nicht genug und unwürdig für sich selbst gegenüber und vor allem Vater gegenüber! Das konnte nicht alles gewesen sein. Das, was sie suchte, das wo ihr Verlangen nach strebte, um Vater gerecht zu werden.
Sie machte sich erneut auf den Weg und ließ sich leiten von der Stimme Vaters und ihrem eigenen Gespür. Sie stand am Ufer zwischen Rahal und Düstersee und ihr rubinartiger Seelenspiegel starrte auf die Wasseroberfläche des Meeresspiegels. Kurz sah sie sich um und plötzlich sprang sie ins Wasser und tauchte tief hinab, als würde ein Sog sie in die tiefe ziehen. Ihre Luftzufuhr wurde enger, als am Ende des Tunnels ein Licht erschien und sie mit ihren letzten Schwimmzügen die Wasseroberfläche erreichte. Hastig holte sie einen tiefen Atemzug, der in dem Gewölbe wie ein Echo erklang. Sie rappelte sich auf und nach einigen Metern ihres Weges ließ sie ihre Robe an ihrem Körper entgleiten. Als sei es gerade eine Last für sie, das nasse Etwas mit sich herumzuschleppen. Nackt wie Vater sie schuf, griff sie ins Liedgefüge ein und lies ein kleines Licht aufhellen, damit sie ihren Weg finden würde. Die Höhle war immens groß und prachtvoll. Sie wusste nicht, wie tief sie unter der Erde war, doch gab es hier genügend Luft zum Atmen. Jene war allerdings schwefelhaltig, welches ihre Lungenflügel aber gewohnt waren. Den Tunnel den sie entlang ging, welches sich durch Stalagmiten in eine Art Kreuzgewölbe erstreckte. Es schien, als sei sie selber im Gegenzug der Höhle eine Ameise, die sich ihren unbestimmten Weg suchte. Doch sie genoss es sehr sich in dieser zu befinden, denn ihre Neugier und der Geruch verriet ihr, dass diese Höhle weitaus mehr in sich verborgen hielt.
Ihre Fußsohle begann zu bluten, als sie dem spitzen Gewölbeboden entlang ging. Es hielt sie jedoch nicht von ab, ihren Weg und ihre Suche weiterhin fortzuführen. Es waren schon Stunden vergangen, als ihr Weg vor Erschöpfung endete und sie an Ort und Stelle ruhte und einschlief. In ihren Träumen jedoch ging sie weiter, als würden Stimmen in ihrem Kopf sie leiten und weiter führen. Ihr blau häutiger nackter Körper war überlagert von Schweißperlen. Der kalte und feuchte Boden in seiner Stalagmit-Struktur verschmolz fast mit ihr zusammen. Ein Licht, welches ihr sehr hell erschien und eine im Schatten stehende Raubkatze, ihr zusäuselte...' Ihr seid die Zukunft' ... lies sie in der Erinnerung verweilen als er... Vater ihr und ihren Geschwistern einst sich zeigte. Ein Atemstillstand folgte und ein sehr tiefer Atemzug ließ sie ihren rubinroten Seelenspiegel aufreißen. Sie zog die bereit getrocknete Robe wieder an und ohne groß zu zögern, ging sie jenen erblickten Weg. Komischerweise wusste sie genau, wo sie langgehen musste, als plötzlich das im Traum gesehene helle Licht sie erblickt. Er strahlte eine besondere Präsenz aus und auch zog er die Lethra förmlich an. Sie ging näher und mit Werkzeug versuchte ihn von dem Gestein zu lösen. Es war bunt, nicht eintönig, er glitzerte und funkelte wie ein Stern. Es dauerte Stunden, bis sie mit Werkzeug und disharmonischen Klängen den Kristall aus dem Geröll löste. Dur' hazak hielt ihn einen Moment mit beiden Händen fest. Ihr Augenpaar spiegelte sich in dem Kristall wider und mit einem zischeln beleckte sie diesen mit ihrer gespaltenen Zunge, als würde sie ihr Revier abstecken. Sie zückte ihr Büchlein vor und strebte Vergleiche mit ihren Aufzeichnungen an. Sie spürte und wusste, dass es ein besonderer und außergewöhnlicher Kristall war. Einer der stärksten Seelensteine und seiner Verbundenheit.
Ein Kristall der bunt in seinen Facetten erstrahlt und im inneren wie ein Flammenmeer lodert.
Ein grollendes Geräusch holte die Lethra schnell ein. Stalagmiten rasten auf den Boden hinab und es schien, als gäbe es kein Weg mehr zurück. Sie eilte den Höhlenboden so gut es ging entlang und bemerkte in der Höhlendecke einen Spalt. Doch diesen zu erreichen, gab es nur einen Weg. Wo sie hinauskommen würde, war ungewiss, doch hatte sie keine andere Möglichkeit den Rückweg anzusteuern. Die kleine Lethra konzentrierte sich, sich ihre Nasenflügel hoben sich an, als sie ins Klanglied griff und in der Disharmonie ihre Knochen knarzten und brechen ließen. Fell überzog ihre dunkelblaue Haut und ihre kleinen Flügel breiteten sich wie bei einem Dämon aus. Das krachende Geräusch kam näher, als weitere Stalagmiten auf den Boden krachten. Es blieb keine Zeit mehr und so erhob sich Dur'hazak in einer Fledermausgestalt gen Höhlendecke und in letzter Sekunde durchflog sie den engen Spalt. Eine Staubwolke, machte sich auf der feinen Haut ihrer Flügel breit, als sie laut fiepsend und rollend zu Boden landete. Den Kristall unter einer ihres Flügelarms gehalten, verkroch sich in einen anderen Spalt zum Schutz in der Höhlenwand. Nach einigen Momenten und des Besinnens zeigte sich, wo sie gelandet und hinausgekommen war. Es war das Axorn selbst, in einer der hinteresten Ecke. Nun war auch der kleinen Lethra klar, dass sie jenen letharischen Kristall des Berges gefunden hatte.
Fortsetzung folgt....




















