[MMT] Cirmias Schale
Verfasst: Freitag 2. Dezember 2022, 12:27
Die Sonne kämpfte sich langsam ihren berechtigten Weg über die Berge, ließ das Eis glitzern und zauberte ein funkeln in die Klamm.
Dick eingehüllt in Robe und Decke saß die Rothaarige schon vor dem Altar.
Die Finger spielten Gedankenverloren an einer Mythrillkugel, welche sich in einer der geflochtenen und sorgsam gepflegten Strähnen befand.
Die Finger ertasteten, wie so oft schon, die sonst so glatte Oberfläche, in die zwei Kerben gekommen waren. Der Alltag ließ sich eben oft nicht verleugnen, bedeutete aber nicht, das Dinge, welche nicht mehr in reinster Perfektion nach außen waren, ausgetauscht werden mussten.
Perfektion hatte viele Gesichter, abseits von ebenmäßiger Struktur.
Der Blick lag auf der Schale, doch wirklich anwesend war nur ihr Körper.
Elemente... Der Kerngedanke war also nicht falsch gewesen, auch wenn es anders war, als sie sich hatte vorstellen können.
Sie hatte... nach der kleinen Eskalation.... den Rest des Abends mit dem Magier über die aktuelle Lage philosophiert und hatte in Gedankenexperimenten alle möglichen und unmöglichen Dinge durchgesprochen.
Obgleich ein Magier und sie nicht die gleichen Ansichten hatten, so ergänzten sich ihre Gedanken auf erschreckende Weise.
Bis hin zur völligen Vernichtung der Welt hatten sie ihre Gedanken laufen lassen.
Nicht nur erschreckend, sondern völlig absurd, aber vieles ergab irgendwie einen Sinn, zumindest ergab es gestern einen solchen.
War es heute auch noch so?
Hin und her wanderten ihre Gedanken, fetzen des Gespräches mischten sich mit der... Vision?
Zufall?
Schicksal?
Aufgabe?
Mahnung?
Zufall... nein!
Cirmias Wächter würde nicht aus reinem Zufall aus der Bauhütte in die Klamm spaziert kommen.
Mit dem Artefakt unter dem Arm, welches er fast schon Aufforderungsgleich auf dem Altar abstellte.
Schicksal? Wäre gepaart mit Aufgabe und Mahnung.
Was war eigentlich Schicksal?
Etwas vorherbestimmtes – nun gut, davon konnte sie ein Liedchen singen. Für jeden einzelnen Kaluren war sein Schicksal vorbestimmt.
Immerhin erschuf Cirmias nichts aus einer Laune heraus.
Laune...
Unda – das Wasser
Reinste Elemente, Fuchtlergefasel, aber.... Was wenn etwas dran ist?
Cirmias würde doch nicht etwas mit Magiebehaftetes …..?
Würde er?
Oder würde er nicht?
Irgendwas musste noch weiter mit der Schale sein.
„Stell sie ins Meer und dann sehen wir, wie viel hinein passt“, hallte ihr die Stimme von der Stoffschmiedin im Kopf herum.
Sie hatte sich in dem Moment in der Schale so klein gefühlt, die beiden Krüge Wasser, welche sie in die Schale gekippt hatte, waren wie eine kleine Pfütze, ein kleiner Tropfen in einem Meer aus nichts.
Was will Cirmias uns damit sagen?
Wieder fing das Interpretieren an.
Sie hatte die Schale sträflich vernachlässigt. So viel war in der letzten Zeit geschehen. So viel hatte sie zu tun gehabt, aber es war schändlich gewesen, sich nicht priorisiert um die Artefakte Cirmias zu kümmern.
Der Wächter betrachtete die hockende Priesterin, schweigend.
Ein Schrei des Auerhahns ruckte sie aus den Gedanken, blinzelnd sah sie auf.
Es war noch viel zu tun.
Dick eingehüllt in Robe und Decke saß die Rothaarige schon vor dem Altar.
Die Finger spielten Gedankenverloren an einer Mythrillkugel, welche sich in einer der geflochtenen und sorgsam gepflegten Strähnen befand.
Die Finger ertasteten, wie so oft schon, die sonst so glatte Oberfläche, in die zwei Kerben gekommen waren. Der Alltag ließ sich eben oft nicht verleugnen, bedeutete aber nicht, das Dinge, welche nicht mehr in reinster Perfektion nach außen waren, ausgetauscht werden mussten.
Perfektion hatte viele Gesichter, abseits von ebenmäßiger Struktur.
Der Blick lag auf der Schale, doch wirklich anwesend war nur ihr Körper.
Elemente... Der Kerngedanke war also nicht falsch gewesen, auch wenn es anders war, als sie sich hatte vorstellen können.
Sie hatte... nach der kleinen Eskalation.... den Rest des Abends mit dem Magier über die aktuelle Lage philosophiert und hatte in Gedankenexperimenten alle möglichen und unmöglichen Dinge durchgesprochen.
Obgleich ein Magier und sie nicht die gleichen Ansichten hatten, so ergänzten sich ihre Gedanken auf erschreckende Weise.
Bis hin zur völligen Vernichtung der Welt hatten sie ihre Gedanken laufen lassen.
Nicht nur erschreckend, sondern völlig absurd, aber vieles ergab irgendwie einen Sinn, zumindest ergab es gestern einen solchen.
War es heute auch noch so?
Hin und her wanderten ihre Gedanken, fetzen des Gespräches mischten sich mit der... Vision?
Zufall?
Schicksal?
Aufgabe?
Mahnung?
Zufall... nein!
Cirmias Wächter würde nicht aus reinem Zufall aus der Bauhütte in die Klamm spaziert kommen.
Mit dem Artefakt unter dem Arm, welches er fast schon Aufforderungsgleich auf dem Altar abstellte.
Schicksal? Wäre gepaart mit Aufgabe und Mahnung.
Was war eigentlich Schicksal?
Etwas vorherbestimmtes – nun gut, davon konnte sie ein Liedchen singen. Für jeden einzelnen Kaluren war sein Schicksal vorbestimmt.
Immerhin erschuf Cirmias nichts aus einer Laune heraus.
Laune...
Unda – das Wasser
Reinste Elemente, Fuchtlergefasel, aber.... Was wenn etwas dran ist?
Cirmias würde doch nicht etwas mit Magiebehaftetes …..?
Würde er?
Oder würde er nicht?
Irgendwas musste noch weiter mit der Schale sein.
„Stell sie ins Meer und dann sehen wir, wie viel hinein passt“, hallte ihr die Stimme von der Stoffschmiedin im Kopf herum.
Sie hatte sich in dem Moment in der Schale so klein gefühlt, die beiden Krüge Wasser, welche sie in die Schale gekippt hatte, waren wie eine kleine Pfütze, ein kleiner Tropfen in einem Meer aus nichts.
Was will Cirmias uns damit sagen?
Wieder fing das Interpretieren an.
Sie hatte die Schale sträflich vernachlässigt. So viel war in der letzten Zeit geschehen. So viel hatte sie zu tun gehabt, aber es war schändlich gewesen, sich nicht priorisiert um die Artefakte Cirmias zu kümmern.
Der Wächter betrachtete die hockende Priesterin, schweigend.
Ein Schrei des Auerhahns ruckte sie aus den Gedanken, blinzelnd sah sie auf.
Es war noch viel zu tun.