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Zwei auf einen Streich

Verfasst: Dienstag 4. Oktober 2022, 20:13
von Tyr'lanox
Es war wieder ein langer Tag doch entschloss er sich noch eine der vielen Höhlen aufzusuchen um seine Fähigkeiten im Umgang mit Klingenwaffen zu schulen. Nachdem er eine Weile in der Höhle verbracht hatte entschloss er sich den Rückweg anzutreten. Als er die Höhle gerade verlies standen ihm plötzlich drei Kaluren gegenüber. Ein Wortgefecht begann ehe Tyr’lanox etwas übereifrig agierte und manipulativ in das Lid eingriff und einen der Kaluren in Flammen aufgehen lies. Allerdings machten die beiden Verbliebenen den Eindruck, dass sie wohl die kampferprobtesten der Kaluren waren. Denn sie begannen sich sogleich voneinander zu entfernen um den Letharfen zu umkreisen. Das Manöver durchschauend sprang dieser etwas von der Lichtung zurück, wodurch er einen der Kaluren provozierte seinen Speer nach ihm zu werfen. Unter diesem konnte er sich hindurch ducken. Jedoch nicht unter der Axt die wider seiner Vermutung auf ihn zugeflogen kam. Er hatte sie als zu schwer eingeschätzt als dass es hätte eine Wurfaxt sein können. Doch er ging von seinen körperlichen Werten aus, nicht von denen eines kräftigen Kalur. Diese Lehre musste er sogleich mit einem Opfer bezahlen. Die Axt durchdrang seinen Lederharnisch und versetzte ihm eine klaffende Wunde an der Schulter. Er stieß ein schmerzerfülltes Fauchen aus und fasste sich an die Wunde. Es war zum Glück, sofern man es als solches betiteln konnte, nur seine linke Schulter gewesen.
Er spürte wie die Wunde an seinen Kräften zehrte. In diesem Moment musste er mehr denn je in seinem Leben seine Stärke behaupten. Sein Blick wurde schwummrig und es forderte all seine Konzentration, seinen Fokus auf seinen beiden Feinden zu halten. Er wusste dass er angezählt war. Die Zeit arbeitete gegen ihn. Jeder Moment der von nun an verstrich schwächte ihn, verschob das Kräfteverhältnis zwischen ihm und seinen Feinden weiter zu ihnen. Da seine Kräfte geschwächt waren, musste er sich mit einer Finte aushelfen. Er ging auf ein Knie, steckte sein Schwert vor sich in den Boden und senkte geschlagen das Haupt. Sein linker Arm hing schlaff gen Boden. Einer der Kaluren warf einen Stein nach ihm, traf ihn am rechten Arm, welchen er nun ebenfalls müde in Richtung Boden sinken ließ. Er war geschlagen. Was die Kaluren dazu veranlasste, Siegesgegrunze von sich zu geben und auf ihn zu zu stolzieren. Als dieser auf einen Schritt weit heran gekommen war, erhob sich der Blick des Letharfen. Doch die geplante Finte ging schief. Als die beiden Kaluren auf einen Schritt an ihn herangekommen waren zog er seine Klinge mit letzten Kräften nach oben wodurch er einen der Kaluren zurückstolpern lies doch die Axt der zweiten trat in die rechte Schulter des Letharfen ein wo sie Knochen, Sehnen und Blutgefäße durchdrang. Die Augen des Letharfen weiteten sich doch bevor er auch noch einen Ton von sich geben konnte erlosch das Leben in dessen Augen und der Körper des Letharfen sank leblos zu Boden.