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zu Händen des Obersts

Verfasst: Donnerstag 28. April 2022, 22:22
von Samuel Flammenstern
Herzogtum Lichtenthal,
Adoran, Ladenlokal "Funken & Späne",
den 28. Wechselwind im Jahre 265



Ehre der Krone und dem Reich Oberst von Alsted,

Bezug nehmend auf die jüngsten Aushänge zur Warnung vor einem uns bevorstehenden Angriff sehe ich es als meine Pflicht, aber auch als eine Selbstverständlichkeit an, dem Lichtenthaler Regiment zum Schutze des Herzogtums meine uneingeschränkte Hilfe anzubieten. Vor allem als Meisterschmied, gleichwohl im schlimmsten Fall aber auch als, per Definition "wehrfähiger Bürger". (Ich werde, so die Götter es wollen, im Sommer 39 Jahresläufe zählen und habe noch nie in meinem Leben eine Waffe länger in meiner Hand gehalten als zum Schmieden jener, aber ich kenne meine Pflichten und werde entsprechend üben. Seid Euch dessen gewiss!)

So Ihr etwas aus meiner Schmiede benötigt, zögert nicht, mich zu kontaktieren. Ich werde so schnell liefern, wie ich nur kann.

Ich verbleibe mit hochachtungsvollen Grüßen.
Temora beschützt!

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Samuel Flammenstern

Verfasst: Samstag 30. April 2022, 16:27
von Heinrik von Alsted
Regimentskommandantur, Adoran
30.04.265

An Samuel Flammenstern

Krone und Reich zur Ehr Herr Flammenstern,

mit Freude lesen wir von eurem Einsatz und bitten euch die uns dargebotenen Dienstleistungen eurer Schmiede an die Bürger weiterzugeben.

Was eure Wehrfähigkeit betrifft so seid euch bewusst, dass wir gegen einen Drachen kämpfen. Entsprechende Ausrüstung solltet ihr als Schmied besitzen und euch bei einem Alarm zuerst zur nächstgelegenen Kommandantur begeben. Sollten die Soldaten schon ausgerückt sein, so folgt ihnen mit gebotener Vorsicht und möglichst nicht allein.

Für Krone, Reich und Glauben

v. Alsted
Oberst des Lichtenthaler Regiments

Verfasst: Samstag 30. April 2022, 17:07
von Samuel Flammenstern
Mit Zähneknirschen wird die Antwort des Obersts zur Kenntnis genommen. Der Schmied ist in Gegenwart des überbringenden Botens allerdings gar bemüht darum, so wenig unbegeistert wie möglich zu wirken. Die mündliche Antwort lautet, dass man das dem Regiment gemachte Angebot "selbstredend" auch auf die Bürger Lichtenthals ausweite und "natürlich" würde man auch mitkämpfen, sollte es erneut zu einem Angriff kommen. Man bedanke sich gar für die Einweisung in den Ablauf eines Angriffsfalles.

Kurz darauf finden sich tatsächlich Aushänge in Lichtenthal ein, die die Worte des Schmiedes bestätigen. Dass er im Hintergrund vermutlich Augen rollend und stöhnend nach Wegen sucht, um die Wehrpflicht herumzukommen, bleibt zum Glück der Öffentlichkeit verborgen.