Seite 1 von 1

Freiheit

Verfasst: Sonntag 23. Juli 2006, 11:46
von Deril Sohran
In der Nacht sieht man in den Gassen Varunas , Berchgards auf den Strassen dahin und an den Landesgrenzen , eine Meute junger Leute.
Auch In Bajard und vor Bajard wird man sie wiederfinden.
Dcoh was treiben jene Jungen Leute Nachts auf den Strassen ?
Sie verteilen Zettel.
Große ,Kleine ,Mittlere.
Einige werden aufgehangen andere in Vorgärten geworfen und wieder andere einfach nur auf der Strasse hingeworfen.
Doch was steht auf ihnen ?

An alle Bergleute und junge Handwerker.

seit Monaten nun müssen wir erlichen Leute fast schon Betteln das wir in einst , UNSERER Mine , arbeiten dürfen.
Man Zwang uns Schürflizenzen zu beantragen für unsere EIGENE Mine.
Die neuen Herrn der Mine bewachen nun unseren einstigen Besitz und das schlimmste ist das seine Hoheit , Graf Hohenfels jenes auch noch duldet.
Mehr noch ,er ging soweit eine Preisliste auszuhängen an die wir Bergleute uns zu richten haben.
Jeder mit einem bischen verstand wird hier bemerken das nicht der Graf jene Preise vorgibt.
Doch es liegt jetzt in Eurer Hand dies alles zu ändern.
Zeigt dem Reich wer hier die Preise bestimmt.
Verzichtet auf Eure Schürflizenz und kommt nach Lameriast.
Eine FREIE Mine wartet dort auf Euch.
Keiner bei dem Ihr einen Antrag stellen müsst und euch noch herablassend behandeln lassen müsst wie ein Bettler.
Ihr nehmt einfach Euer Werkzeug und arbeitet.
So wie es früher üblich war.
Macht eure Preise wieder selber ,Grabt wieder OHNE die bedrohung durch einen Zwerg der euch mit seiner Armbrust in der Mine vor den Füssen herumsteht.
Kommt nach Lameriast ihr Bergleute und lasst den Zwergen doch Ihre Mine , vielleicht merkt Graf Hohenfels ja endlich das es ein Fehler war sie uns Bergleuten wegzunehmen.


*Die Nachricht hat keine Unterschrift und ist in sauberen ordentlichen Druckbuchstaben verfasst.

Verfasst: Sonntag 23. Juli 2006, 12:03
von Falk Hinrah
Ein lautes Lachen dröhnte durch die Gassen Bajards als der blonde Hüne einen der Zettel aufhob. Nach einiger Zeit wischte er sich die Lachtränen aus den Augen, hielt seinem Blutsbruder den Zettel hin und meinte nur, noch immer von unterdrücktem Lachen geschüttelt:

"Sobald da die ersten Räuber oder gar Rahaler auftauchen werden die froh sein über jede zwergische Armbrust die ihren Hintern beschützt. Und wie wenig herablassend die Leute auf Lameriast sind haben wir ja gestern im Lager der Gefährtinnen gesehen nicht wahr?"

Fröhlich lachend setzten die beiden angetrunkenen Tiefländer ihren Weg fort, heim nach Grimwould. Der gefundene Zettel wurde schlicht zurück auf den Weg geworfen. Dann schaute Falk sich noch einmal um.

"Macht man dieses Papierzeug nicht aus Holz?"

"Doch, macht man, warum?" Fragte sein Bruder.

Ein leises Knurren und Stirnrunzeln stieg in dem Tiefländer auf. "Weil ich keine Städter auf Lameriast haben will die halbe Wälder abholzen um solchen Schund zu verbreiten."

"Unsere freie Mine wo uns niemand herablassend behandelt!" Sagte sein Bruder im geschauspielerten, hoffnungsvollen Ton.

Es hatte die erdachte Wirkung und brachte Falk mit einem Lachanfall wieder auf andere Gedanken.

Verfasst: Sonntag 23. Juli 2006, 12:42
von Arghromyk Feuerklinge
Arghromyk stapft am Nachmittag durch Berchgard und findet jenen Zettel. Langsam liest er den Zettel durch. Er denkt nach, was das in der Zwergensprache heißen mag und ein großes Wutgeschrei folgt.

BEIM BARTE CIRMIAS! WELCHER ORKHIRNIGE UND NACH NACH TROLLPISSE STINKENDEN LANGBEIN WAR DAS?!

Empört schwingt er sich auf seinen Steinbeisser und reitet durch den Unheilsberg nach Kalurien, in die Stadt Nilzadan. Dort angekommen übergibt er den Zettel einem der Wachleute.

BRUDER, GIB DIESEN DRECKSBEINZETTEL GRIM HAMMERGRUND!, schnauzt er die verdutzt dreinblickende Wache an und steigt von seinem Steinbeisser ab, dann schreit er weiter: BRUDER, PASS MAL KURZ AUF STEINCHEN AUF, ICH MUSS MICH ABREAGIEREN GEHEN!

Wütend stapft er davon und zeigt einigen Monstren, die, zu ihrem Unglück, zu nahe an die Grenzen Kaluriens herankamen, was es heißt einem wütendem zwergischen Schlachtenwühler zu begegnen.
Als sich sein Gemüt dann wieder abgekühlt hat, geht er in die Taverne, wo er Grim trifft, der gerade dem Bierkrugstämmen fröhnt und erzählt ihm, wo er den Zettel gefunden hatte.

Verfasst: Sonntag 23. Juli 2006, 13:32
von Fadi Yazir
Voller Interesse ging er die Zeilen durch von dem Flugblatt, welches ihm der Bote vorbei brachte. "So, das wird also auf dem Festland verteilt?" Er blickt ihn fragend an, seine Freude kaum verbergen könnend. Ein stummes Nicken ist die einzige Antwort. Er kramte aus seiner Schublade zwei Säckchen mit Gold gefüllt hervor und warf sie zu dem Boten herüber.
"Sorg dafür, dass eines dieser Schreiben auch am Palast eintrifft." Seine Handbewegung deutete dem Boten, dass es Zeit ist wieder zu gehen.

Noch einige Male ging er das Schreiben durch und blieb dann nachdenklich an seinem Pult sitzen. Es müssten Mannen gen dem neuen Eiland ausgesandt werden. Man brauchte Gewissheit.

Verfasst: Sonntag 23. Juli 2006, 21:15
von Laurentinne Mc´Murphy
Laurentinne streift mit einen Korb voll Sachen durch die Stadt als ihr ein Bote einen Zettel in die Hand drückt. Sie liesst den Zettel und nickt. Wie recht der Verfasser hat. Der Graf hat auch in ihren Augen einen zu hohen Preis für die Freundschaft der ständig betrunkenen und gröllenden Halbwüchsigen bezahlt. Sie nahm den Zettel und ging nach Hause um dort alles mit ihren geliebten Tim zu besprechen.

Verfasst: Sonntag 23. Juli 2006, 23:39
von Tim Mc´Murphy
Als Laurie mit dem Zettel nach Hause kam, nickte Tim nur zu ihr.
"Das schauen wir uns morgen früh mal an Schatz" sagte er ihr. Auch er war es leid ständig in der Berchgarder Miene von Zwergen angerempelt zu werden und sich dann bei diesen auch noch entschuldigen zu müssen.
Ständig liefen diese einem vor der Nase um nicht zu sagen vor der Hacke rum und wenn man nicht aufpasste, hatte man Ruckzuck einen feindlich gesinnten Zwerg vor sich, vor dessen Armbrüste Tim immer wieder gehörigen Respekt hatte. Und so schluckte er jede Beleidigung, jeden Rempler und die Tatsache daß die einem ständig vor der Nase rumliefen, herunter. Aber Lust in die Miene zu gehen hatte er schon lange nicht mehr und daher interessierten ihn diese Neuigkeiten sehr. Es wurde beschlossen der Miene am nächsten Tag mal einen Besuch abzustatten. Und wirkllich, es war eine Wohltat mal in einer Miene arbeiten zu können, ohne ständig von einem Zwerg angerempelt oder ausgeschimpft zu werden. Tim und Laurie beschlossen in Zukunft öfter zu dieser Miene zu gehen. Zumindest solange dies noch möglich war. Tim befürchtete daß irgendwer versuchen würde die Miene für sich zu sichern. Auch war man dort nicht vor eventuellen Räubern geschützt. Alles hat halt seine Vor und Nachteile meinte er noch zu Laurie. Schauen wir mal wie sich das entwickelt.
Und so machten sie sich nach einigen harten aber sehr erfolgreichen Arbeitsstunden wieder auf den Heimweg.

Ein Aushang wird in Varuna und Berchgard angebracht

Verfasst: Montag 24. Juli 2006, 06:26
von Adrian von Hohenfels
Reiter und Herolde brechen auf, einen Aushang sowohl auszuhängen als auch zu verlesen:

Temora zum Grusse
und dem Reiche unter Ador dem Ersten zur Ehr,
werte Bürger der Grafschaft!

Eure Sorgen um die Mine zu Berchgard, sowie die Aufrufe fortzugehen, entgingen meinen Blicken keineswegs und so möchte ich eine Erklärung hierzu sicher nicht verwehren.

Es sei euch zuvorderst versichert, dass ich eurer Sorgen interessiert bin, als auch der festen Meinung, dass ihr für Reich und Grafschaft ebenso wichtig seid wie ein jeder Bürger.

Euer Mut und Wille nach den Kriegen der Grafschaft zur Seite zu stehen, ist unvergessen und gewiss gedankt. Ebenso wie mein Dank dem Zwergenvolke gilt.

Seht ihr auf die Zwerge so ersuche ich euch, zu erkennen wer sie sind. Sie sollten uns weniger Feind und Ärgerniss, denn mehr Erleichterung sein. Es waren die Zwerge, die uns in Krieg und Gefahr zur Seite standen, Berchgard zu befreien, welches ohne ihr beherztes Eingreifen gewiss weit grösseren Verlust zu bezeichnen hätte.

Es war die Mithilfe der Zwerge, die dafür Sorge trug, dass wir die Mine nun wieder zu nutzen imstande sind, anstelle der Besetzer aus Rahal. Das Leid welches jene über uns gebracht haben, ist unvergessen. So ersuche ich euch, in den Zwergen zu sehen, was ich in ihnen erblicke. Die Behüter der Mine vor dem Eingriff jener die uns Leid gebracht haben.

Die Schürflizenzen, die euch zugeteilt wurden, galten nie der Gängelung ehrenwerter Bürger, die ihr seid. Vielmehr wurden sie als Garant eingeführt, dass die Mine benutzt wird durch euch ehrenwerte Bürger und sich kein Unterstützer einstiger Besetzer an den dortigen Erzen vergreift, so dass sie in künftigen Kämpfen in Waffen und Rüstungen gegen euch eingesetzt werden.

Sorgen und Befürchtungen der Bürger der Grafschaft werde ich mir anhören, sie können jederzeit an mich vorgebracht werden. Doch bis zum heutigen Tage wurden sie mir nie persönlich zugetragen. Sie äussern sich nun viel mehr in Aushängen, die auch an mich übergeben wurden.

So rufe ich die ehrhaften Bürger auf, sich nicht mehr zu verstecken, sondern offen vor mich zu treten, so dass wir über diese Sorgen Aussprache finden. Eine Lösung konnte noch nie im Fortgehen gefunden werden, sondern vielmehr stets in klärenden Gesprächen.


Adrian von Hohenfels
rechtmässiger Truchsess des Reiches zu Alathair unter Ador dem Ersten
Oberhaupt der Grafschaft von Hohenfels

Verfasst: Montag 24. Juli 2006, 09:07
von Sheldrea
Sheldrea fand einen dieser komischen Zettel mit seinem Schrieb darauf, ärgerte sich wieder einmal darüber, nicht lesen zu können und schleppte ihn Heim zur Farm. Vielleicht stand ja etwas darauf geschrieben, das Alassea nützlich sei.

Verfasst: Montag 24. Juli 2006, 10:12
von Deril Sohran
" Pah so ein Blödssinn " Brummelte Deril.
" Als ob es das Erz ist das man gegen uns einsetzt . Es sind die Waffenschmiede die das Erz verarbeiten und es doch völlig gleich woher es kommt ." Brummte Deril unzufrieden als der Herold das ganze verlas.

" Und um die Mine zu bewachen müssen sie UNS beim arbeiten mit Waffen bedrohen ? "
Rief er dann laut dazwischen.
" Und wir dürfen uns wie Sklaven ,vor denen verantworten und zusammenschlagen lassen wenn wir nicht schnell genug die Lizenz zeigen oder ihre Sprache nicht verstehen ? "
Missmutig winkte Deril ab.
Und schickte sich an Richtung Stadttor zu gehen.
" Werdet doch glücklich mit Euren Zwergen ,vielleicht muss ja erst ein Unglück passieren bevor die hier aufwachen "

Verfasst: Montag 24. Juli 2006, 11:06
von Polgara Varga
*...findet einen, schon leicht taudurchweichten Zettel in ihrem Vorgarten. Nach einem kurzen Blick darauf, lächelt sie und nickt sie bedächtig...*
"... na dann! Haben sie also eine Mine auf Lameriast gefunden! Eine freie Mine... mmmh.. das ist doch was! Da könnte man endlich wieder in Ruhe arbeiten.. ohne Angst, dass einem so ein Zwerg in der dunklen Mine vor die Füsse stolpert und man dann noch einen Bolzen in den Rücken bekommt!.... und freie Preisgestaltung für freie, eheliche Arbeit!.. so soll es sein.. Vielleicht..mmmh... sollten wir dort den Laden eröffnen....".. sinniert sie.
"...mmmh.. irgendwann wird diese Mine auch die Gier der Zwerge anlocken.. aber.. mmmh... bis dahin... kann noch viel geschehen..."

*..wenig später mag sie an einem der prunkenden, gräflichen Aushänge vorbeikommen....*

"mh!... man bekommt kalte Füsse am Hof!.. dass man die Kontrolle über die Schmiede wohl verliere!....und bietet uns sogar ein Gespräch an!... ja ja.. weil man vorher die Augen vor unseren Sorgen verschloß! und jetzt will man uns wohl auch nur wieder beschwichtigen.... mmh.. die Zwerge hätten geholfen, Berchagrd zu verteidigen... ja ja, wohl wahr.. doch sicher nicht aus Selbstlosigkeit!...
Na, ich werde mir diese Mine auf Lameriast jedenfalls mal ansehen... " beschließt sie.