Ein Ende mit Schrecken, doch wenigstens in Freiheit.
Verfasst: Sonntag 19. Dezember 2021, 22:48
Inzwischen war ein Tag vergangen, seitdem Sarah wieder zurück war aus dem Kerker der „Schattenebene“, zusammen mit dem Rest der ehemaligen Akademiemitglieder. Sie hatte überlebt und es allen gezeigt!
Den halben Abend hatte Sie damit zugebracht sich von Kneipe zu Kneipe zu saufen, freudig und erregt ob der Ereignisse, welche so glimpflich ausgegangen waren...wenn man von glimpflich sprechen konnte. Sie hatte immerhin knapp 3 Jahre ihres Lebens verloren. Aber schwamm drüber, heute war heute und gestern gehörte der Vergangenheit an.
Ausgelassen bewegte sie sich durch die dunklen Gassen von Adoran, nachdem Sie ihr letztes Gold versoffen hatte. Sie hielt kurz an, um sich an einer Wand abzustützen. Dieser Grog hatte es wirklich in sich gehabt!
Sie konnte förmlich ein Stechen in der Magengrube spüren. Sie überkam ein kurzer Hustenkrampf... verdammt, so hart hatte Sie sich doch noch nie abgeschossen. Sie wischte sich über den Mund mit dem Handrücken und sah schockiert auf diesen hinab. Dort hatten sich kleine schwarze Tropfen gebildet die... irgendwie rauchig wirkten und nicht richtig stofflich zu wirken. Entsetzt beobachtete sie wie sich diese schwarzen Fetzen auf ihrem Handrücken auflösten.
Ihre Knie gaben nach und sie sackte an der Hauswand, in irgend einer kalten Gasse Adorans, auf dem Boden herab. Ihre Hand begann dunkel rauchige Schwaden abzugeben, ebenso ihr linkes Bein. Entsetzt, aber auch irgendwie Fasziniert, beobachtete sie wie sich ihr Körper langsam aufzulösen begann. Und nicht nur den Körper, auch die Kleidung am Leib begann diese seltsame Zersetzung zu zeigen.
Ihre Gedanken eilten zurück zu dem vorherigen Abend, als sie dem Schattenreich entkommen waren. Ihre Portalaufladung war die geringste gewesen, ihr Durchgang der erste... lag es daran, oder schlimmer... war sie vielleicht gar nicht Sarah? Aber sie fühlte sich wie Sarah, hatte ihre Erinnerungen...inzwischen begann sich die Auflösung auf den Unterkörper und den anderen Arm auszubreiten...ihre Beine waren nur noch rauchige Stumpfe, die sich immer schneller auflösten und vom Wind davon getragen wurde... wie verbranntes Papier, das vom Wind erfasst wurde. Doch anstatt Ruß und Staub zu hinterlassen, lösten sich die schwarzen Flocken einfach zu einem nichts auf.
War das alles woraus sie Bestand? Oder lag es doch am Portaldurchgang? Zu spät...es war jetzt zu spät um irgendwas zu unternehmen. Eine gewisse Leichtigkeit begann ihren Geist zu um spielen, als sich die Auflösung jetzt über den ganzen Körper hinweg bewegte. Was würde sie erwarten? Eine Rückkehr an jenem dunklen Ort, oder einfach nur das nichts?
Aus dem Augenwinkeln sah sie eine Bewegung, ein gröhlender Ausruf von einem der Gäste der besoffen auf der Straße an jene Gasse vorbeiging. Sie hob den Arm, nur um festzustellen das dieser sich bereits aufgelöst hatte. Der Mund wurde geöffnet...doch er war bereits verschwunden. Der Betrunkene bog in die Gasse ein und stützte sich an der Wand...sie sah noch durch den verschwommenen Blick ihrer Augen wie er sie kurz anstarrte. Dann wurde alles Schwarz.
Das war es dann also, war der letzte Gedanke der durch Sarahs Bewusstsein ging, ehe der Körper, Ihr Geist und ihr Leben vollständig ausgelöscht wurden, als hätte Sie niemals existiert.
Keiner sollte je mit Sicherheit Erfahren WIE Sarah Krestwal gestorben war. Das es keinen Körper gab machte es sicher nicht leichter, aber vielleicht hatte der ein oder andere Liedwirker noch das schwache Echo vernommen, als die Discipula in der Gasse starb, aufgelöst in das Nichts. So sicher wie Sie tot war, würde auch kein Zauber ihren Körper zurückbringen. Der Transit zwischen der Sphäre ihrer Einkerkerung und Ihrer Heimatwelt war einfach zu viel gewesen. Hätte doch ein Magier sie sehr eingehend untersucht, hätte man es vielleicht feststellen können... vielleicht.
An jenem Abend dachte ein besoffener Kerl, er hätte in der Gasse eine art schwarzes Flimmern feststellen können. Doch als er sich die Augen rieb und nochmal hinsah, war nichts mehr zu erkennen. Keine Spur von irgendetwas schwarzen... ach, sicher nur Einbildung! Nachdem er sich in den Bordstein erleichtert hatte, lief er wieder los... seine Frau machte sich sicher schon Sorgen!
Den halben Abend hatte Sie damit zugebracht sich von Kneipe zu Kneipe zu saufen, freudig und erregt ob der Ereignisse, welche so glimpflich ausgegangen waren...wenn man von glimpflich sprechen konnte. Sie hatte immerhin knapp 3 Jahre ihres Lebens verloren. Aber schwamm drüber, heute war heute und gestern gehörte der Vergangenheit an.
Ausgelassen bewegte sie sich durch die dunklen Gassen von Adoran, nachdem Sie ihr letztes Gold versoffen hatte. Sie hielt kurz an, um sich an einer Wand abzustützen. Dieser Grog hatte es wirklich in sich gehabt!
Sie konnte förmlich ein Stechen in der Magengrube spüren. Sie überkam ein kurzer Hustenkrampf... verdammt, so hart hatte Sie sich doch noch nie abgeschossen. Sie wischte sich über den Mund mit dem Handrücken und sah schockiert auf diesen hinab. Dort hatten sich kleine schwarze Tropfen gebildet die... irgendwie rauchig wirkten und nicht richtig stofflich zu wirken. Entsetzt beobachtete sie wie sich diese schwarzen Fetzen auf ihrem Handrücken auflösten.
Ihre Knie gaben nach und sie sackte an der Hauswand, in irgend einer kalten Gasse Adorans, auf dem Boden herab. Ihre Hand begann dunkel rauchige Schwaden abzugeben, ebenso ihr linkes Bein. Entsetzt, aber auch irgendwie Fasziniert, beobachtete sie wie sich ihr Körper langsam aufzulösen begann. Und nicht nur den Körper, auch die Kleidung am Leib begann diese seltsame Zersetzung zu zeigen.
Ihre Gedanken eilten zurück zu dem vorherigen Abend, als sie dem Schattenreich entkommen waren. Ihre Portalaufladung war die geringste gewesen, ihr Durchgang der erste... lag es daran, oder schlimmer... war sie vielleicht gar nicht Sarah? Aber sie fühlte sich wie Sarah, hatte ihre Erinnerungen...inzwischen begann sich die Auflösung auf den Unterkörper und den anderen Arm auszubreiten...ihre Beine waren nur noch rauchige Stumpfe, die sich immer schneller auflösten und vom Wind davon getragen wurde... wie verbranntes Papier, das vom Wind erfasst wurde. Doch anstatt Ruß und Staub zu hinterlassen, lösten sich die schwarzen Flocken einfach zu einem nichts auf.
War das alles woraus sie Bestand? Oder lag es doch am Portaldurchgang? Zu spät...es war jetzt zu spät um irgendwas zu unternehmen. Eine gewisse Leichtigkeit begann ihren Geist zu um spielen, als sich die Auflösung jetzt über den ganzen Körper hinweg bewegte. Was würde sie erwarten? Eine Rückkehr an jenem dunklen Ort, oder einfach nur das nichts?
Aus dem Augenwinkeln sah sie eine Bewegung, ein gröhlender Ausruf von einem der Gäste der besoffen auf der Straße an jene Gasse vorbeiging. Sie hob den Arm, nur um festzustellen das dieser sich bereits aufgelöst hatte. Der Mund wurde geöffnet...doch er war bereits verschwunden. Der Betrunkene bog in die Gasse ein und stützte sich an der Wand...sie sah noch durch den verschwommenen Blick ihrer Augen wie er sie kurz anstarrte. Dann wurde alles Schwarz.
Das war es dann also, war der letzte Gedanke der durch Sarahs Bewusstsein ging, ehe der Körper, Ihr Geist und ihr Leben vollständig ausgelöscht wurden, als hätte Sie niemals existiert.
Keiner sollte je mit Sicherheit Erfahren WIE Sarah Krestwal gestorben war. Das es keinen Körper gab machte es sicher nicht leichter, aber vielleicht hatte der ein oder andere Liedwirker noch das schwache Echo vernommen, als die Discipula in der Gasse starb, aufgelöst in das Nichts. So sicher wie Sie tot war, würde auch kein Zauber ihren Körper zurückbringen. Der Transit zwischen der Sphäre ihrer Einkerkerung und Ihrer Heimatwelt war einfach zu viel gewesen. Hätte doch ein Magier sie sehr eingehend untersucht, hätte man es vielleicht feststellen können... vielleicht.
An jenem Abend dachte ein besoffener Kerl, er hätte in der Gasse eine art schwarzes Flimmern feststellen können. Doch als er sich die Augen rieb und nochmal hinsah, war nichts mehr zu erkennen. Keine Spur von irgendetwas schwarzen... ach, sicher nur Einbildung! Nachdem er sich in den Bordstein erleichtert hatte, lief er wieder los... seine Frau machte sich sicher schon Sorgen!