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Eine Reise beginnt

Verfasst: Samstag 2. April 2005, 11:15
von Rukvar Sediad
Verspätet kam er zu der von Leon von Falkenburg gehaltenen Messe, doch war er froh sie nicht gänzlich verpasst zu haben. Hatten die letzten Tage doch viele Fragen aufgeworfen, hatte er doch oft über den Glauben und die Götter nachdenken müssen.

Es war als würden Leons Worte ihm wieder Sicherheit und Hoffnung einhauchen. Zufriedener als er die betrat verlies er die Kirche und bedankte sich beim hinausgehen inständig bei Leon für dessen Worte.

Vor der Kirche wartete er auf Kelan von Falkenburg welcher ihm in der Kirche beim verlassen dieser zu flüsterte das er ihn sprechen wolle.

Als Kelan also die Kirche verliess deutete er Rukvar nur knapp ihm zu folgen. Sie gingen also ein Stück in Richtung Süden und blieben an der Küste Bajards stehen, kurz hielt Kelan inne und blickte hinaus auf das weite Meer. Dann wand er sich Rukvar zu und berichtete ihm von seinem Anliegen.

Er soltte sich alsbald zum Tempel begeben und eine Stunde Lehre bei der Heiligkeit selbst nehmen. Darüber hinaus wies er Rukvar an eine Reise anzutreten, eine Reise der Demut. Er solle die Schreine der Temora aufsuchen welche über ganz Alathair verteilt waren, sieben Tage sollte diese Reise dauern, trocken Brot und Wasser seine Verpflegung und das Gebet sein Begleiter sein.

Kurz mag Rukvar gezögert haben bevor er Kelan zu nickte um so zu bestätigen das er bereit war diese Reise anzutreten.
Welcher der Beiden Aufgaben er sich zuerst widmen wolle sei ihm überlassen.

Viele Frage schwirrten noch in den Gedanken Rukvars und er hoffte diese Kelan stellen zu können, doch leider hatte dieser Verpflichtungen die nicht warten konnten und so begleitete Kelan , Rukvar noch zum Tempel um ihn der Heiligkeit vorzustellen. Doch zu dem bedauern beider war diese nichtmehr Anwesend und so blieb Rukvar alleine mit seinen Fragen zurück.

Langsam nur trottete er gen Varuna und betrat das Gardehaus, wusch sich und legte sich in sein Bett. Es war eine unruhige Nacht und er fand kaum Ruhezuviel war geschehen, zuviele Fragen blieben unbeantwortet.

Als er am nächsten morgen das Gardehaus verlies legte er noch einen knappen Brief auf den Schreibtisch des Hauptmanns, welcher ihn über seine Reise unterrichtete.
Dann machter er sich auf zum Tempel in der Hoffnung ihre Heiligkeit noch vor seiner Reise antreffen zu können, doch wie schon am Vorabend blieb sein klopfen unbeantwortet.

Enttäuscht begab er sich also auf seine siebentage andauernde Reise und machte sich auf der Suche nach den Schreinen.

Nach Süden trugen ihn seine Beine vorbei an einem kleinen Wäldchen bis er nach kurzer Zeit nahe dem Meer einen der Schreine fand, er war überrascht und erfreut zugleich, Nie hätte er damit gerechnet so schnell einen der Schreine zu finden.
Er legte also seinen Rucksack ab und trat auf den Schrein zu, betrachtete diesen kurz und kniete sich dann nieder um zu beten.

Eine Stunde sollte er an jedem der Schreine im gebet verbringen, so hatte Kelan ihm geheisen. Doch schnell verfiel er in eine Art Trance er wirkte als würde er meditieren. Es müssen an die drei Stunden gewesen sein als er sich langsam erhob und sich nach einer tiefen Verbeugung vom ersten Schrein abwandte seine Rucksack packte und bedächtig richtung norden schreitete.

Lange wanderte er durch Alathair, er war in Gedanken versunken und fasste kaum was um ihn herum geschah, erst gegen Abend verspürte er etwas Hunger also suchte er sich eine Lichtung im Wald, lies sich nieder brach etwas Brot und ass es, dann nahm er einen kleinen Schluck Wasser und richtet sich ein Lager um sich schlafen zu legen.

Im Gegensatz zur letzten Nacht schlief er diesesmal ruhig und tief.

Verfasst: Montag 4. April 2005, 20:21
von Rukvar Sediad
Lange hatte er geschlafen und war gut erholt und bereit seine Reise fortzusetzen. Nach einem knappen Frühstück machte er sich also auf weitere Schreine der temora zu finden. "Gerechtigkeit" war an dem ersten Schrein eingmeiselt worden.

Er fragte sich was wohl die anderen Schreine als Inschrift trugen.

Gen Norden wanderte er und erfreute sich an der Natur die ihn umgab und war frohen Mutes. Fast hatte er das Chaos vergessen welches in den Städten vor herrschte erst als er zu später Stunde vor den Toren Rahals stand wurde ihm wieder klar, dass während er seine Pilgerfahrt machte andere vielleicht leiden müssten. "Gerechtigkeit" immer wieder ging ihm diese Inschrift durch den Kopf und dieser Gedanke raubte ihm fast den Schlaf.

Sein Lager hatte er westlich von Rahal aufgeschlagen nahe eines Flusses auf dessen andere Uferseite er sich vorgenommen hatte am nächsten morgen zu wandern.

Nicht lange brauchte er um diese am nächsten morgen zu erreichen. Allerdings war ihm dieser Ort fremd und so entschloss er sich vorerst dem Fluss zu folgen um den Weg wieder zurück finden zu können.

Nicht lange wanderte er am Ufer entlang und lauschte dem plätschern des Flusses, als er auf einen weiteren Schrein der Temora traf welcher nur über einen kleinen Holzsteg zu erreichen war.

"Ehre" .. so lautete die Inschrift dieses Schreins.

Er verweilte noch einige Zeit in Gedanken bevor er sich niederliss um sein Gebet zu beginnen.

Verfasst: Mittwoch 6. April 2005, 11:12
von Rukvar Sediad
Eine gute Stunde hatte er im Gebet verbracht bevor er sich langsam erhob und sich bedächtig von dem Schrein entfernte.

Er suchte sich einen Platz nahe zum Ufer und rastete etwas um zu essen und zu trinken. Fröhlich pläterschte der Fluss vor sich hin, Vögel zwitscherten und der Wind wog die Blumen, das man meinte sie würden zum zwitschern der Vögel tanzen.

Trotzdem er nur trockenes Brot und etwas Wasser bei sich hatte kam ihm diese Mahlzeit wie ein Festmahl vor, in völligem einklang mit der Natur genoss er sein Mahl und verweilte noch ein wenig an diesem Ort.

Bevor er ging schöpfte er noch etwas Wasser aus dem Fluss. Dann begab er sich weiter gen Westen. Schön war der Wald der ihn umgab, man hätte meinen können,er würde von innen heraus Leuchten und jene die ihn ihm wandelten eine innere wärme zuteil werden lassen.

Es dauerte nicht lange bis er an er an einer ihm fremdwirkenden Stadt ankam. Häuser , vielmehr behausungen waren hoch in den Bäumen angebracht und waren in einer solchen Harmonie mit diesen, das man hätte glauben können sie seien so gewachsen.

Langsam passierte er diesen Ort, er wollte nicht stören und schliesslich hatte er eine Aufgabe zu erfüllen, er hatte also keine Zeit lange zu verweilen.
Wie von selbst trugen ihn seine Beine weiter und als er nach kurzer Zeit zurückblickte, vermochte er den eben erst passierten Ort nicht mehr auszumachen.

Ein lächeln huschte über sein Gesicht und er ging weiter seines Weges.
Bis zum abend wanderte er , nur kurz machte er zwischendurch eine Rast um sich zu stärken.

Der nächste Tag verlief ähnlich dem vorherigen, ein wenig orientierungslos wanderte er durch die Landen doch leider Erfolgslos. So entschloss er sich am nächsten Tag eine der anderen Inseln Alathairs aufzusuchen um dort vielleicht weitere Schreine zu finden.

Ein kurzes Gebet entrichtete er noch bevor er sich zu Ruhe begab. Es dauerte nicht lange bis er in einen tiefen Schlaf fiel.

Verfasst: Dienstag 12. April 2005, 08:44
von Rukvar Sediad
Laut knurrte sein Magen als er am nächsten morgen aufwachte. Der hunger hatte ihn geweckt. Zu wenig hatter er am Vortag gegessen und zu wenig hatter er nun bei sich um seinen Hunger zu stillen.

Er brachte sich also in eine sitzende Position und blickte sich im Wald um, er hoffte ein paar Früchte an einem der Bäume zu finden welche seinen Hunger vorerst stillen würden, aber zu seinem bedauern schienen hier keine Obtsbäume zu wachsen.

Zwar gab es an Büschen und am Boden einiges das da Wuchs, doch wusste er nicht um die Geniessbarkeit dieser Pflanzen. Wenig erfreut über diesen Umstandn richtete er sich also auf, streckte sich und nahm einen grossen Schluck Wasser um wenigstens ein kleines Sättigunggefühl zu haben.

Er brauchte einihe Zeit um sich zu orientieren. Sein Ziel war Bajard um von dortaus auf eine der anderen Inseln zu segeln, zumindest war es das was er sich vor der Nachtruhe vorgenommen hatte.

An diesem Morgen aber kam ihm diese Idee schon weniger Sinnvoll vor, hatte er doch diese Insel noch nichteinmal ganz abgesucht. Zum Glück lag die Nacht zwischen dieser Entscheidung sonst hätte er einmal mehr nach einem voreiligen Geisteblitz gehandelt. Eine Eigenschaft von der er sich trennen sollte, dieses unbedachte Handeln .

Er musste eine Stadt aufsuchen, denn auch die Demütigste Reise kann ohne Nahrung nicht gegangen werden, soviel stand fest.

Er müsste sich ördlich von Varuna befinden, zumindest ungefähr. Rahal lag im Südwesten dann müsste im Süd-Osten Barchgard liegen.

Nach Rahal wollte er nur ungern , ausserdem kam er von dort und würde auf dem Rückweg wohl kaum einen weiteren Schrein finden, das gleiche galt für den Weg nach Varuna. Also blieb nur Berchgard.

Konnte man Berchgrad denn vom Norden her erreichen ?
Das erneute knurren seines Magens deutete ihm das er genug nachgedacht hatte. In Süd-östlicher Richtung wanderte er also weiter, den Blick immer auf die Baumkronen gerichtet ob er vielleicht nicht doch die eine oder andere Frucht erspähen würde.

Mühsam war das wandern mit leerem Magen und nur schleppen kam er vorran. Irgendwann lichtete sich der Wald und Ruckvar stand auf eine, befestigten Weg welcher aus dem Süden kam und in den Norden reichte. Was im Süden lag war ihm klar: Varuna. Doch war es ein zu weiter weg und noch dazu ein grosser Umweg. Was im Norden lag wusste er nicht, aber wenn ein Weg aus Varuna dorthin führte kann es so unbeduetend nicht sein.

Er entschoss sich also dem Weg zu folgen. Es fiel ihm um einiges leichter auf dem befestigten Weg zu wandern, als im dichten Wald. So dauerte es auch nicht lange bis er sich am Fusse eines Berges wiederfand, an welchem ein kleiner Pfad, geschlängelt den Berg hinauf führte.

Zwei Hochelfen schienen diesen Pfad zu bewachen und musterten Rukvar als dieser sich nähtrte.

Er grüsste die Elfen im Namen Temoras und dies schien den Wachen ein wenig die skepziss ob des Anliegens des Besuchers zu nehmen. Sie begrüssten ihn freundlich und fragten ihn nach seinem begehr. Das wiederholte laute Knurren seines Magenns beantwortete den Elfen die Frage, woraufhin diese ihm schmunzelt den Weg zur Stadt freimachten.
Mit ihren melodischen Stimmen wiesen sie Rukvar noch dem Weg zu dem Ort an welchem er seinen Hunger stillen könne.

Ered Luin, hiess diese schöne Stadt und trotz seines grossen Hungers konnte Rukvar nicht schnell durch diese schreiten, immer wider verharrte er und bewunderte die schönen Gebäude dieser Stadt.

Ehe er sich versah neigte sich der Tag seinem Ende zu. Er hatte Ered Luin vor kurzem erst verlassen, sich ungezählte male für die Gastfreundschaft bedankt und seinen Hunger mehr als nur gestillt. Sein Rucksack war wieder gefüllt mit Brot und Wasser.

An einer Lichtung östlich der Elfenstadt richtete er sein lager ein um dort die Nacht zu verbringen.

Am nächsten morgen begab er sich weiter gen südost. Sein Weg führte ihn weiter durch einen dichtbewachsenen Wald und so lief er beinahe ein paar Schritte an einem Gebäude mitte im Wald vorbei. Hätte er sich nicht aufgrund eines aufgescheuchte Vogels umgesehen wäre er wohl vorbei gelaufen.

Vorsichtig betrat er das Gebäude. Im Torbogen war das Wort "Tapferkeit" eingemeiselt. Er wusste was er gefunden hatte , einen weiteren Schrein der Temora.

Er bereitete sich also für das übliche Ritual vor un begann zu beten.

Verfasst: Donnerstag 14. April 2005, 16:06
von Rukvar Sediad
Gen Süd-OSt führte ihn sein Weg am nächsten Tag.

Bald schon erreichte er einen FLuss welcher ihm den Weg versperrte. Da in Sichtweite keine Brücke oder ähnliches ersichtbar war und der Fluss zu schnell floss um ihn zu durchqueren entschloss er sich weiter dem Flusslauf zu folgen in der Hoffnung weiter im Süden eine Brücke zu finden, welche es ihm erlauben würde den Fluss hinter sich zu lassen und Berchgard zu erreichen.

Lange wanderte er am Flusslauf entlang ohne auch nur den Ansatz einer Brücke zu finden. An manchen stellen ragten Bäume ein gutes Stück weit über den Fluss, er hätte hinauf klettern und veruschen können von einem höheren Punkt soweit wie möglich zum anderen Ufer zu springen.

"Selbstmord" dachte er sich und genau das wäre es gewesen. Die Äste die über das Wasser ragten hätten ihn kaum getragen und selbst wenn er wäre nie im Leben weitgenug gesprungen um das andere Ufer zu erreichen.

Ihm blieb also nichts anders übrig als weiter zu wandern und auf eine Möglichkeit zu warten den Fluss zu überqueren.

Als er schon nichtmehr daran glaubte eine Brücke zu finden, sah er am Horizont ein Reh welches auf dem Wasser zu stehen schien. Daas konnte nur eine Brücke sein dachte er sich und eilte sich den erspähten Punkt zu erreichen.

Eine Brücke fand er tatsächlich vor, doch fehlten dieser in der Mitte einige Holzbohlen und sie führte auch nicht auf die andere Uferseite. Wenigstens das Geländer der Brücke schien noch stabil zu stehen und somit gelang es ihm unter lauten knarren der Brücke und mithilfe des Geländers, die Insel zu erreichen.

Was ihn auf dieser kleinen Insel erwartete hätte ihn kaum mehr verwundern können, schien er doch einen falschen Weg eingeschlagen zu haben und sich in seiner Hoffnung verrant zu haben. Ein weiterer Schrein der Temora war auf der Insel zu finden, "Demut" lautete die Inschrift.

Rukvar war sich sicher das Temora ihn zu diesem Punkt gelotst hatte. Nie hätte er hier nach einem Schrein gesucht. Zwar konnte er auf diesem Weg Berchgard nicht erreichen aber so hatte er doch eines der eigentlichen Ziele gefunden.

Abermals kniete Rukvar sich nieder um zu beten und zu danken .

Verfasst: Sonntag 17. April 2005, 08:20
von Rukvar Sediad
Lange betete er an diese Schrein das plätscher des Flusses welcher die Insel umgab spielte eine harmonische Melodie begleitet von dem gezwitscher der Vögel. Er versank geradezu in seinem Gebet und beendete dieses erst zu später Abendstunde.

An diesem Tag würde er nicht mehr alzuweit wandern können und die Insel schien ihm als sicheres Plätzchen um zu nächtigen.

Er richtete also wie gewohnt sein Lager ein und begab sich zur Ruhe.
Lange noch lag er wach da und dachte über das Geschehene.
"
Sieben Tage sollte seine Reise andauern, und wenn er richtig gezählt hatte so war dies bereits der siebente Tag. Ob er wohl alle Schreine gefunden hatte ? Gerechtigkeit, Ehre, Tapferkeit und Demut, so lauteten die Inschriften der Schreine die er gefunden hatte. Vielleicht würden sich weiter im Süden noch Schreine befinden, aber Kelan hatte ihm geheisen das die Reise sieben Tage dauern solle.

Es wäre wohl das beste vorerst zurückzukehren nach Varuna und dort Kelan aufzusuchen um diesen von der Reise zu berichten.
Nicht zuletzt hatte er noch eine Stunde bei seiner Heiligkeit zu nehmen.

Dieser Stunde blickte er mit Freude entgegen, die Heiligkeit höchstselbst würde ihn unterrichten und mit Sicherheit auch einige seiner Fragen beantworten. Zwar hatte er manch antwort im Gebet und im Glauben gefunden doch konnte er nicht auf alles eine Antwort finden.

Dann war da noch der Hauptmann, dieser würde wohl weniger erfreut sein wenn Rukvar auch nur einen Tag später als zuvor vereinbart fort bleiben würde.
"
Langsam fiellen ihm die Augen zu und er lies sich von der Melodie des Flusses in den Schlaf wiegen.


Am nächsten morgen machte er sich auf Nach Varuna, da über Berchgard kein durchkommen zu sein schien begab er sich auf gen Westen und wanderte am Fusse des nördlich von Varuna gelegenen Berges in Richtung Heimat. Am spätenn Mittag erreichte er den Pfad welcher über den Berg an das Nord-Tor Varunas führte.

Froh darüber bald wieder in Varuna zu sein, wurde sein Schritt immer schneller und ehe er sich versah, nickte er auch schon den Gardisten am Tor zu und betrat Varuna. Endlich.

Sein erster Weg führte ihn in das Gardehaus, dort Wusch er sich und legte seine Uniform an um sich dann so schnell als möglich bei dem Hauptmann zurück zu melden.

Dann setzte er noch zwei schreiben auf, eines an Kelan von Falkenburg und eines an ihre Heiligkeit.