[Q] Wächterfleisch.
Verfasst: Samstag 10. Juli 2021, 16:59
Was für ein aussergewöhnlicher Glücksfall. Die Garde Rahals hatte ausgerechnet Ihm ein hübsches Stück Leichnam anzubieten. Offenbar hatte man nicht vergessen welchem Metier er sich in all den Jahren in der Nimmerruh verschrieben hatte. Es war naheliegend als gelernter Feldscher und Bader nach Erhalt der Gunst irgendwie in die Anatomie und Konstruktrichtung zu stolpern. Andererseits war auch Ravena nicht weit von der Heilerrichtung entfernt gewesen und ist doch etwas vollkommen anderes gewesen. So wirklich wissen kann man es vielleicht nicht welcher Weg der ist den man wählt. Im Anbetracht der neuen Geschwister auch etwas das man im Hinterkopf behalten sollte... wer weiß schon was in ihren Reihen alles nachwächst.
Er war dementsprechend bester Laune als er er in Rahal ankam und von Provost Aresh und Trabant Dhara begrüsst wurde. Sie waren in guter Verfassung , sicherlich wäre Provost Aresh nach seinem ableben eine wahre Fundgrube an Stoff für einen Konstrukt, mit dem richtigen Werkzeug könnte er so lange weiterdienen. Aber selbst der Kommentar das die Trabant eine hübsche und gesunde Haut habe wurde etwas "schwierig" aufgefasst.
Manchmal vergaß er das die Aufgeschlossenheit der Menschen nicht auf die Künste des Unlebens und der Wiederverwertung der Toten vor allem im militärischem Sinne eine lächerliche hohe Auswirkung haben würde auf jegliche Kriegsführung. Die nuancierte Nutzung der Kunst der Rabendiener hatte im Krieg gegen das Nichts horrende Ausmaße angenommen, vor allem auf dem Festland wie Gerüchte besagen. Würde das alatarische Reich auch so gegen den Feind vorgehen... aber vielleicht ist das nichts für die Psyche der Einzelnen zu wissen das im Tot ihre Ruhe nicht haben würden sondern auferstehen und weiterkämpfen würden. Wobei... bei genauerer Betrachtung würde es gewiss einige Wahnsinnige geben die das mit Freuden zulassen würden. Diese zwei gehörten jedoch nicht dazu. Nein... Aresh und Jynela waren nicht verrückt genug für so eine Prozedur.
Genausowenig gehörte es dazu das er vor Ort den guten Mann auseinandernehmen darf um sich die besten Teile mitzunehmen. Er war fürwahr ein wenig angesengt und stank etwas nach der Kloake in der sie ihn gefunden hatten, aber alles in allem war er ein guter Grundstock für das was er ohnehin seit Wochen plante. Der Kerl würde hervorragend als Übungskarte dienen, so wie es die Architekten taten würde er der kleinere Maßstab werden für das große was er sich ersonnen hat. Ein Modell. Ja.
Zum Glück halfen die beiden Legionäre beim verstauen des Körpers auf seinem treuen Ross. Auch wenn ihre Belustigung über seinen Namen fast schon ein kleiner Affront war.... nein eigentlich gar nicht, er hatte den Namen ja immerhin deswegen gewählt weil es ein Fakt ist das er nach einem Geräusch benannt wurde. Vielleicht würden sich die beiden auch aufgrund des prächtigen Untotenpferdes daran erinnern ihn bei jedwedem Leichenfund zu rufen. Vielleicht könnte er so ein wenig bei ihnen helfen und dafür auf eine erfreulich einfache Art Ersatzteile ergattern. Ja.... ja.... dieser Besuch war es wirklich wert gewesen ihn rasch wahr zu nehmen.
Nun liegt die Leiche in den heiligen Hallen und wartet auf ihre Verarbeitung. Vielleicht sollte er Aresh und Jynela einmal Teile von ihm präsentieren, vielleicht würden sie die Großartigkeit des Schaffens erkennen und sich dann auch selber anbieten? Nein... das vielleicht nicht, aber am Ende ist es nunmal so... das niemand weiß wohin der Weg einen hinführt.

Er war dementsprechend bester Laune als er er in Rahal ankam und von Provost Aresh und Trabant Dhara begrüsst wurde. Sie waren in guter Verfassung , sicherlich wäre Provost Aresh nach seinem ableben eine wahre Fundgrube an Stoff für einen Konstrukt, mit dem richtigen Werkzeug könnte er so lange weiterdienen. Aber selbst der Kommentar das die Trabant eine hübsche und gesunde Haut habe wurde etwas "schwierig" aufgefasst.
Manchmal vergaß er das die Aufgeschlossenheit der Menschen nicht auf die Künste des Unlebens und der Wiederverwertung der Toten vor allem im militärischem Sinne eine lächerliche hohe Auswirkung haben würde auf jegliche Kriegsführung. Die nuancierte Nutzung der Kunst der Rabendiener hatte im Krieg gegen das Nichts horrende Ausmaße angenommen, vor allem auf dem Festland wie Gerüchte besagen. Würde das alatarische Reich auch so gegen den Feind vorgehen... aber vielleicht ist das nichts für die Psyche der Einzelnen zu wissen das im Tot ihre Ruhe nicht haben würden sondern auferstehen und weiterkämpfen würden. Wobei... bei genauerer Betrachtung würde es gewiss einige Wahnsinnige geben die das mit Freuden zulassen würden. Diese zwei gehörten jedoch nicht dazu. Nein... Aresh und Jynela waren nicht verrückt genug für so eine Prozedur.
Genausowenig gehörte es dazu das er vor Ort den guten Mann auseinandernehmen darf um sich die besten Teile mitzunehmen. Er war fürwahr ein wenig angesengt und stank etwas nach der Kloake in der sie ihn gefunden hatten, aber alles in allem war er ein guter Grundstock für das was er ohnehin seit Wochen plante. Der Kerl würde hervorragend als Übungskarte dienen, so wie es die Architekten taten würde er der kleinere Maßstab werden für das große was er sich ersonnen hat. Ein Modell. Ja.
Zum Glück halfen die beiden Legionäre beim verstauen des Körpers auf seinem treuen Ross. Auch wenn ihre Belustigung über seinen Namen fast schon ein kleiner Affront war.... nein eigentlich gar nicht, er hatte den Namen ja immerhin deswegen gewählt weil es ein Fakt ist das er nach einem Geräusch benannt wurde. Vielleicht würden sich die beiden auch aufgrund des prächtigen Untotenpferdes daran erinnern ihn bei jedwedem Leichenfund zu rufen. Vielleicht könnte er so ein wenig bei ihnen helfen und dafür auf eine erfreulich einfache Art Ersatzteile ergattern. Ja.... ja.... dieser Besuch war es wirklich wert gewesen ihn rasch wahr zu nehmen.
Nun liegt die Leiche in den heiligen Hallen und wartet auf ihre Verarbeitung. Vielleicht sollte er Aresh und Jynela einmal Teile von ihm präsentieren, vielleicht würden sie die Großartigkeit des Schaffens erkennen und sich dann auch selber anbieten? Nein... das vielleicht nicht, aber am Ende ist es nunmal so... das niemand weiß wohin der Weg einen hinführt.


