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An den Sajneen und Sanjak gleichermaßen

Verfasst: Freitag 30. April 2021, 22:58
von Ahmad Fadlan Azeezah
*Ein Janitschar wird beim Sanjak ein Schreiben einwerfen. Dem Sajneen wird ein gleichartiges Schreiben direkt auf den Bürotisch gelegt. Nicht versiegelt, sodass es auch die Sekban oder andere Janitschare mit Bürozugang durchaus lesen könnten, wenn sie es denn wollten.*



Salam Aleikum (entsprechende Anrede),

am späten Nachmittag des 30. Wechselwinds 264 begegnete ich im Ahnengrab einem mir namentlich nicht bekannten Anaan's Durrah sowie einem Suktar. Die beiden unterhielten sich bei angespannter Stimmung. Es ging offenbar darum, dass der Anaan's Durrah den Suktar des Ahnengrabes verwies, da zweiter sich nicht namentlich vorstellen wollte, um zu beweisen, dass er eine Sondergenehmigung zum Jagen auf unserem Reichsboden hat.

Ich schloss mich, in Uniform der Janitschare, schlichtend dem Gespräch an, um zu verhindern, dass eine kämpferische Auseinandersetzung zwischen den beiden Herren stattfinden würde. Der Anaan's Durrah zeigte sich nicht gerade bereitwillig, weniger provokative Äußerungen zu tätigen und entfernte sich mitten im Gespräch auf einmal wortlos, um weiter in die Tiefen des Ahnengrabes hinabzusteigen. Somit konnten der Suktar und ich ohne weitere Umschweife das Ahnengrab verlassen. Er gab mir zum Vertrauensbeweis für die Dauer des Weges hinaus seine Waffe und verhielt sich tatsächlich fortan sehr friedfertig wie auch freundlich.

Oben angekommen stellte er sich mir als "Vartan" vor. Er habe sich dem Anaan's Durrah nur nicht vorgestellt, weil dieser direkt so unfreundlich und provokativ war. Vartan mag vielleicht um die 50 Jahresläufe zählen, hat ergrautes Haar und ist von großer Statur, für einen Grünländer. Er berichtete, dass er vor vielen Jahren bereits einmal auf Gerimor gelebt habe, dann aber irgendwann verreist und kürzlich erst wiedergekehrt sei. Vor seiner Reise habe er nach eigener Erinnerung eine Sondergenehmigung zum Jagen auf unserem Reichsboden besessen.

Ich teilte ihm mit, dass mir sein Name in diesem Zusammenhang nicht bekannt ist und er sich zwecks einer Sondergenehmigung beziehungsweise einer möglichen Bestätigung dieser an den Sanjak wenden solle. Außerdem erklärte ich ihm, dass ich per Gesetz solange dazu angehalten bin, ihn des Platzes zu verweisen, da ein Fortführen der Jagd ohne Genehmigungsnachweis rechtswidrig ist.

Vartan erzählte dann noch, dass ihn womöglich Du / Adal Yazir, Maheen Ayat Yazir und Maanika Ra'naa Yazir noch von früher kennen könnten. Er gab an, den offiziellen Weg über die Amtsstube des Sanjaks gehen zu wollen, um keinen Streit mit unserem Reich anzufangen. Im Anschluss an unser Gespräch verabschiedete er sich schließlich und ging in Richtung Steppe, woraufhin ich wiederum Menek'Ur ansteuerte.

Dieser Bericht dient rein zur Information, da ich von einer Strafe in diesem Fall abgesehen habe. Sollte der Suktar mich natürlich angelogen haben und sich in den kommenden Wochenläufen nicht, wie angegeben um eine Sondergenehmigung bemühen, sollte freilich bei einem wiederholten Vergehen entsprechend härter reagiert werden.

Ma'Salema!
gez. Jemaat A.F.Azeezah

Verfasst: Freitag 30. April 2021, 23:04
von Adal Yazir
Das Schreiben wir entsprechend abgelegt.

Verfasst: Freitag 30. April 2021, 23:39
von Maheen Ayat Azeezah
*Ein kleiner Vermerk wird dazugeschrieben, als Adal ihr vom Fall beim Abendbrot erzählte*
  • "Salam,

    Vartan ist ein aufrechter und höflicher Grünländer, der einen aktuellen Bürgerbrief Berchgards besitzt und der mit unserem Volk handelt.
    Zu einer damals ausgestellten Lizenz kann ich aber nichts sagen.

    Maheen A. Yazir,
    Jemaat."

Verfasst: Samstag 1. Mai 2021, 00:40
von Abdallah Renaam Ifrey
OOC:

https://wiki.alathair.de/index.php/Geweihte_der_Eluive

Heiligtümer

Der heilige Berg Cantar und das Salz darin sind genau wie die lebensspendende Oase Geschenke der Schöpferin an ihre geliebten Kinder. Sie gelten als heilig und werden durch Gesetz und Schwert eifersüchtig vor Fremden beschützt. Das Ahnengrab, ein altes Grabmal in Pyramidenform mitten in der Wüste, ist zwar dem Untod anheim gefallen und wird von Teufeln und Dämonen heimgesucht, aber trotz allem ist der Kampf um die Grabkammern den Menekanern vorbehalten. Abenteurer, die sich in die klagenden Hallen herabwagen, werden zurück nach Norden durch die Durrah getrieben, wobei die erbeuteten Schätze und der Wasservorrat nicht selten ihren Weg zurück in die Gräber finden. Dieses morbide Zeugnis alter.........

Verfasst: Samstag 1. Mai 2021, 09:31
von Nezha Dalal Azeezah
*Das Schreiben wird den Weg zur Amtsstube finden und dort ordentlich einsortiert. Eine kleine Notiz ruht dort, dass man wohl auf ein Schreiben von dem Grünländer warte.*