Naechtliche Besuche und viele Geschichten
Verfasst: Dienstag 11. Juli 2006, 06:10
Langsam stieg sie die Stufen, zum Kaminzimmer der Feste, empor. Seit vielen Naechten war dieses Zimmer ihr Ziel, es glich schon beinahe einem taeglichen Ritual. Sobald sie ihre Arbeiten erledigt hatte, schweiften ihre Gedanken zu diesem Raum. Knarrend oeffnete sie die Tuer und mit grosser Erleichterung stellte sie fest das dass Feuer noch nicht stark hinunter gebrannt war. Vorsichtig hinkte sie an der im Bett liegenden Person vorbei, dass hinknien machten ihr nun nicht mehr all zu grosse Schwierigkeiten und so entfachte die Schuetzin mit einigen Holzstuecken das Feuer nochmals neu. Dann wandte sie sich der Person zu, welche scheinbar friedlich schlafend da lag. Wenn es doch nur so sein wuerde, dachte Dal mit einem tiefen seufzen.
Sie zog sich den kleinen Schemel an das Bett und ließ sich darauf nieder. Wie schon oft davor ergriff sie die Hand des Mannes und strich, als waere es alltaeglich, mit dem Daumen ueber seinen Handruecken. „Hallo..“, fluesterte sie leise und sanft.“ Ich bin einmal wieder da um dir einige Stunden Gesellschaft zu leisten, solangsam muesstest du mich eigentlich ueber haben. Jede Nacht dieselbe Stimme.“ Wieder lauschte Dalana angespannt ob von ihm eine Reaktion kam, doch wie so oft zuvor wurde sie enttaeuscht. Mittlerweile war es ihr auch egal gewesen ob er sie hoerte oder nicht, vielleicht spuerte er es ja doch das jemand bei ihm war und vielleicht half dies auch das er endlich erwachte. „ Wir haben viele neue Gesichter in der Allianz, viele junge Gesichter. Die brauchen eine starke Kriegerhand welche sie fuehrt. Sieh es mal als Ansporn die Augen zu oeffnen. Die Allianz braucht dich, ohne dich fehlt etwas, die Kette ist nur stark wenn sie fest zusammen haelt.“
In jenen „Zweisamen – Einsamen“ Stunden mit ihm, erzaehlte sie ihm von so vielen, hin und wieder sogar belanglosen Sachen, bis Dalana wieder zu einem Punkt kam an dem sie ihm einfach eine Geschichte erzaehlte. Ja, sie kannte viele Geschichten, als sie vor Jahren wusste das sie ein Kind unter dem Herzen trug, erlernte sie das lesen um ihrem Kind einmal viele Geschichten vor zu lesen. Jedoch dazu kam es nie und so waren die vielen Geschichten doch nicht ganz verloren. Wenn er sie hoeren wuerde wie sie da so erzaehlte, wuerde er sie sicherlich auslachen. Manchmal bildete sich die Schuetzin sogar ein das er im „Schlaf“ laecheln wuerde und obwohl es meist nicht der Fall war nahm sie es dennoch einfach so auf.
Dalana wusste eines jedoch mit Sicherheit, sie wuerde weiterhin jede Nacht herauf kommen und mit ihm Reden und ihm Geschichten erzaehlen. Irgendwann wuerde er die Augen aufschlagen und sagen „ Dalana du spinnst.“ Mit diesen Gedanken beseelt drueckte sie ihm sanft die Hand ehe sie sich wieder erhob. Einen letzten Blick auf ihn ruhen lassend und mit einem leisen, hauchenden „Guten Nacht“ machte sie sich auf in ihre Schlafkammer. Schon morgen Nacht wuerde sie wieder bei ihm sein. Ihr taegliches Ritual nachgehend.
Sie zog sich den kleinen Schemel an das Bett und ließ sich darauf nieder. Wie schon oft davor ergriff sie die Hand des Mannes und strich, als waere es alltaeglich, mit dem Daumen ueber seinen Handruecken. „Hallo..“, fluesterte sie leise und sanft.“ Ich bin einmal wieder da um dir einige Stunden Gesellschaft zu leisten, solangsam muesstest du mich eigentlich ueber haben. Jede Nacht dieselbe Stimme.“ Wieder lauschte Dalana angespannt ob von ihm eine Reaktion kam, doch wie so oft zuvor wurde sie enttaeuscht. Mittlerweile war es ihr auch egal gewesen ob er sie hoerte oder nicht, vielleicht spuerte er es ja doch das jemand bei ihm war und vielleicht half dies auch das er endlich erwachte. „ Wir haben viele neue Gesichter in der Allianz, viele junge Gesichter. Die brauchen eine starke Kriegerhand welche sie fuehrt. Sieh es mal als Ansporn die Augen zu oeffnen. Die Allianz braucht dich, ohne dich fehlt etwas, die Kette ist nur stark wenn sie fest zusammen haelt.“
In jenen „Zweisamen – Einsamen“ Stunden mit ihm, erzaehlte sie ihm von so vielen, hin und wieder sogar belanglosen Sachen, bis Dalana wieder zu einem Punkt kam an dem sie ihm einfach eine Geschichte erzaehlte. Ja, sie kannte viele Geschichten, als sie vor Jahren wusste das sie ein Kind unter dem Herzen trug, erlernte sie das lesen um ihrem Kind einmal viele Geschichten vor zu lesen. Jedoch dazu kam es nie und so waren die vielen Geschichten doch nicht ganz verloren. Wenn er sie hoeren wuerde wie sie da so erzaehlte, wuerde er sie sicherlich auslachen. Manchmal bildete sich die Schuetzin sogar ein das er im „Schlaf“ laecheln wuerde und obwohl es meist nicht der Fall war nahm sie es dennoch einfach so auf.
Dalana wusste eines jedoch mit Sicherheit, sie wuerde weiterhin jede Nacht herauf kommen und mit ihm Reden und ihm Geschichten erzaehlen. Irgendwann wuerde er die Augen aufschlagen und sagen „ Dalana du spinnst.“ Mit diesen Gedanken beseelt drueckte sie ihm sanft die Hand ehe sie sich wieder erhob. Einen letzten Blick auf ihn ruhen lassend und mit einem leisen, hauchenden „Guten Nacht“ machte sie sich auf in ihre Schlafkammer. Schon morgen Nacht wuerde sie wieder bei ihm sein. Ihr taegliches Ritual nachgehend.