Kunst liegt im Auge des Betrachters
Verfasst: Donnerstag 25. März 2021, 22:20
‘So sind es die Haare die streichen so sanft,
geführt von des Malers eigenen Hand.
Mit Liebe und Hingabe bis zum letzten Detail,
so trägts in das Bild die Seele hinein.
Ein Blick in die Tiefe sie zieht dich in Bann,
geformt von der Kralle, so packt diese an.
Sie wird dich mitnehmen ins eigene Land,
dort wird geprüft Dein Wille und Verstand.
Bist du es würdig so wirst du auch gehn,
bist du es nicht, wirst du von dannen ziehn.’
Die Augen schließen sich, ein tiefer Atemzug folgt. Die Lungen blähen sich auf und in den Ohren schallt der Herzschlag wieder, immerwährend, weiter pochend, als wäre er unnachgiebig und würde in keinem einzigen Wimpernschlag sein Ende finden wollen.
‘Patsch….patsch...patsch….’ in der Ferne vermag das Tropfen des roten Saftes zu hören sein, welcher in der Schale gesammelt, sein prunkvolles Ende finden wird.
Der ewige Saft des Lebens, so wunderschön, vermengt mit den gemahlenen Knochen, Menschenknochen. Es wird die perfekte Masse geben um es mit den restlichen Farben zu vermengen.
Bilder sind der Spiegel des Malers Seele, sie liegen stets im Auge des Betrachters. Wo der eine das Leid sieht, sieht die andere die Freude. Wo Trauer einkehr hält, wird das andere Augenpaar die Liebe erblicken. Jeder Mensch fügt sich in das Bild ein welches er betrachtet, er findet sich wieder und formt eine ganz eigene Landschaft oder Begebenheit. So facettenreich wie der Mensch selbst ist, so facettenreich ist die Betrachtung eines Werkes und dessen Interpretation.
Unsere Gefühle sind stets von Erfahrungen geprägt und die Erfahrungen lenken unsere Gedanken und somit unsere Art zu Handeln.
Bilder werden zumeist aus den Tiefen des Malers oder der Malerin geborgen, erschaffen durch des Zeichners Hand, geformt durch die Gedanken und die Gefühle, geprägt durch die Erfahrung. Mal düster, mal leuchtend Hell, doch stets bergen sie in den Tiefen des Bildes ein Geheimnis.
Als er die Schwelle des Hauses betrat, brachte er jenes mit sich, dieses Können und diese Tiefe. Mit einem lächeln auf den Lippen lauschte ich den Worten welche die eigenen Interpretationen zu all dem was mein Auge sah, nur noch mehr wachsen ließen. So lernte er es mich, er lernte mich noch tiefer in mich hinein zu lauschen, er lernte mich die Hand zu führen und die Linien zu einem Gebilde zu vollenden. Eines nach dem anderen, geschaffen aus beider Hände, geformt aus Gedanken und dem Wille der Vollendung selbst, gezeichnet mit den Farben des Lebens.
‘Noch ein Gläschen Wein Bruder?’.....

geführt von des Malers eigenen Hand.
Mit Liebe und Hingabe bis zum letzten Detail,
so trägts in das Bild die Seele hinein.
Ein Blick in die Tiefe sie zieht dich in Bann,
geformt von der Kralle, so packt diese an.
Sie wird dich mitnehmen ins eigene Land,
dort wird geprüft Dein Wille und Verstand.
Bist du es würdig so wirst du auch gehn,
bist du es nicht, wirst du von dannen ziehn.’
Die Augen schließen sich, ein tiefer Atemzug folgt. Die Lungen blähen sich auf und in den Ohren schallt der Herzschlag wieder, immerwährend, weiter pochend, als wäre er unnachgiebig und würde in keinem einzigen Wimpernschlag sein Ende finden wollen.
‘Patsch….patsch...patsch….’ in der Ferne vermag das Tropfen des roten Saftes zu hören sein, welcher in der Schale gesammelt, sein prunkvolles Ende finden wird.
Der ewige Saft des Lebens, so wunderschön, vermengt mit den gemahlenen Knochen, Menschenknochen. Es wird die perfekte Masse geben um es mit den restlichen Farben zu vermengen.
Bilder sind der Spiegel des Malers Seele, sie liegen stets im Auge des Betrachters. Wo der eine das Leid sieht, sieht die andere die Freude. Wo Trauer einkehr hält, wird das andere Augenpaar die Liebe erblicken. Jeder Mensch fügt sich in das Bild ein welches er betrachtet, er findet sich wieder und formt eine ganz eigene Landschaft oder Begebenheit. So facettenreich wie der Mensch selbst ist, so facettenreich ist die Betrachtung eines Werkes und dessen Interpretation.
Unsere Gefühle sind stets von Erfahrungen geprägt und die Erfahrungen lenken unsere Gedanken und somit unsere Art zu Handeln.
Bilder werden zumeist aus den Tiefen des Malers oder der Malerin geborgen, erschaffen durch des Zeichners Hand, geformt durch die Gedanken und die Gefühle, geprägt durch die Erfahrung. Mal düster, mal leuchtend Hell, doch stets bergen sie in den Tiefen des Bildes ein Geheimnis.
Als er die Schwelle des Hauses betrat, brachte er jenes mit sich, dieses Können und diese Tiefe. Mit einem lächeln auf den Lippen lauschte ich den Worten welche die eigenen Interpretationen zu all dem was mein Auge sah, nur noch mehr wachsen ließen. So lernte er es mich, er lernte mich noch tiefer in mich hinein zu lauschen, er lernte mich die Hand zu führen und die Linien zu einem Gebilde zu vollenden. Eines nach dem anderen, geschaffen aus beider Hände, geformt aus Gedanken und dem Wille der Vollendung selbst, gezeichnet mit den Farben des Lebens.
‘Noch ein Gläschen Wein Bruder?’.....






