Eine Nachricht an YaResh, Auriane und den Tempel Rahals
Verfasst: Sonntag 21. März 2021, 12:08
- Ein Lethrixor wird ein Schreiben überbringen und sich anschließend wieder in den Axorn begeben, ohne auf ein Antwortschreiben zu warten.
- Ereignisse des 16.Lenzing 264
Anwesende: Ceylin'Tyrs, Zur'Xeyl, Pha'raundarr, Mykarr'niz, Lyohr'thar
Vaters Zorn mit euch.
Ich möchte euch mit diesem Bericht über die jüngsten Ereignisse in Kenntnis setzen, die sich im Axorn zugetragen haben.
Als sich am 16.Lenzing mehrere Geschwister zu Gebeten im Tempel des Axorns einfanden, kam es dort zu einem Zwischenfall mit den aufbewahrten Sternensplittern.
Die Splitter begannen zu pulsieren und ein leichtes Glimmen ging von ihnen aus. Dieses gewann jedoch schnell an Intensität und wir konnten eine Art Summen hören.
Als wir uns nur langsam den Splittern näherten und niemand der Geschwister sofort physischen Kontakt herstellte, beobachteten wir gar eine Bewegung, die von den Splittern ausging. Pulsieren und Surren steigerten sich immer schneller und schon nach wenigen Augenblicken konnten wir klar ein Vibrieren der Splitter erkennen. Dieses steigerte sich schnell und wir mussten Angst haben, dass die Splitter zu Boden fallen würden.
Eine Form der Dinglichkeit ging in diesem Augenblick von den Splittern aus.
Sofort begannen Bilder mein inneres Auge zu fluten. Unaufhaltsam und in so schneller Abfolge, dass ich zunächst keinen Zusammenhang darin erkennen konnte.
Ein Gefühl von Panik machte sich in mir breit, doch es waren nicht meine eigenen Empfindungen. Diese Panik ging von den Splittern aus, als müssten sie ihre Botschaft schnellmöglich übermitteln und dürften dabei keine Zeit verlieren. Dann gelang es mir in diesem Chaos eine Stimme auszumachen, deren Worte fast panisch in meinem Kopf widerhallten:
- Drei, es sind immer _drei_, denn das ist eine heilige Zahl, die Ungleichgewicht bringt und dennoch zwischen zwei Fronten vermittelt - DREI!
Fragmente sind in den Elementen eingeschlossen... doch nur zwei haben die Macht sie über lange Zeit zu halten - denk nach, denk nach.
Vor meinem inneren Auge konnte ich das Bild eines Bergmassivs erkennen, doch noch ehe ich weiter darüber nachdenken konnte, fluteten abermals die Worte mein Bewusstsein.
Sie hielt die Erde zusammen, denk nach - denk nach! und leiser hinterher Ein Opfer für ein Opfer - nicht sie, nicht ich sind tot....
Nicht viel Zeit, vergiss nicht - denk nach! Heilige Orte von vielen Göttern berührt!
Die Worte begannen sich zu wiederholen. Zwischendurch konnte ich abermals das Bergmassiv erkennen - weitere Bilder in zu schneller Abfolge um Details zu erkennen: Schwarze Fluten, ein Riss unter dem Meer, Sternenstaub der diesen verschließt.
Damit endete die Botschaft. Wir haben bereits erste Theorien aufgestellt und sind sehr interessiert daran zu erfahren, welche Beobachtungen im Zusammenhang mit den Splittern an anderer Stelle gemacht wurden.
Vaters Zorn möge euch leiten,
- Drei, es sind immer _drei_, denn das ist eine heilige Zahl, die Ungleichgewicht bringt und dennoch zwischen zwei Fronten vermittelt - DREI!
- Ereignisse des 16.Lenzing 264