Ungewolltes Blut...
Verfasst: Sonntag 9. Juli 2006, 15:39
Malachai ging langsamen Schrittes durch den Wald. Es war ihm egal, ob er Dornenbüsche oder altes Gestrüb durchquerte, er wollte nicht den normalen Weg zurück gehen.
Das Sumpfgebiet wurde immer kleiner, das Meer war kaum zu sehen.
Die Gedanken kreisten ihm weiter durch den Kopf. Der Schwertstich, welcher verdammt genau in ihr Herz traf. Das tote Gesicht, aus welchem Blut quoll.
Malachai hatte sein Gesicht noch nie so gesehen. Es jagte ihm selbst einer kurzen Zeit einen Schauer durch den Körper.
Er war Wutentbrannt, die Drohung gegen seine Schwester und seine Liebsten nahm er mehr als ernst. Er wusste, dass die Frau jene Worte auch wahrhaben liessen und er musste etwas tun, ehe es zu spät wäre.
Malachai wanderte weiter. Äste brachen und knackten unter seinem Gewicht zusammen. Er schob einiges Blattgrün zur Seite, welches ihm den Weg versperrte und langsam trat er immer näher an Bajard ran.
Das Sumpfgebiet, wo sie die Leiche niederlegten nahe Tyrell war ausser Sicht. Sie zerrissen ihre Kleidung, nahmen ihr ihre wertvollsten Dinge und liessen es wie einen Raubmord aussehen. Die Robe wurde im Meer versenkt, die Valion trug, als er das Schwert in ihr Herz einrammte.
Malachai blieb stehen, er lehnte sich an einen Baum und sackte langsam an jenem Stamme hinab, bis er auf dem Boden sass. Er winkelte seine Beine an und umklammerte sie leicht mit seinen Armen, sodass seine Fingerspitzen sich berührten.
Er musste es sich einfach noch einmal genau durch den Kopf gehen lassen.
Er sank den Kopf und überlegte ganz genau.
Er sah Valion an der Kutsche wartend. Er ging an ihm vorbei, nickte kurz des Grußes und hielt nicht an. Er machte einen großen Bogen und versteckte sich am hinteren Rad der Kutsche. Valion ging zu seinem Hause, Malachai schaute ihm nach, es machte ihm sichtlich Spaß, die Menschen zu beobachten, während jene nicht wissen, dass er dort ist.
Ein paar Sekunden später trat eine Frau hinaus. Er kannte ihr hübsches Gesicht, er sah sie schon einmal.
Jene war aber nicht frohen Mutes, sie wandelte Valion nach zum Hause.
Malachai tat es ihr gleich. Auf leisen Sohlen folgte er ihr und er sah in einer Entfernung, wie sie auf Valion zu ging.
Malachai versteckte sich in einer dunklen Ecke um das Lagerhaus von Valion.
Er sah, wie er sie anlächelte und begrüßte, doch sie war weiter des Zornes geleitet und schrie ihn an. Sie machte ihm Vorwürfe, was er mit ihrem Sohne getan hätte. Valion versuchte ihr zu erklären, dass jene Vorwürfe unbegründet und falsch waren und nicht der Wahrheit entsprachen. Doch die Frau hörte nicht zu.
Sie schrie weiter ihn an, schlug ihm einmal ins Gesicht und nun wurde Valion aus sauer.
Malachai schaute weiter nur aus der dunklen Ecke auf sie, ein Mensch, der in vollen Gedanken wäre, hätte ihn vielleicht gesehen, wenn er konzentriert auf den Schatten geblickt hätte.
Dann drohte die Frau Valion. Sie sagte, er würde nicht ihm schaden, nicht ihm sein Leben nehmen...nein sondern den Menschen, die ihm lieb sind. Seiner Schwester zum Beispiel.
In Malachai machte sich Unmut breit. Jene Worte, jene Reaktion eines Menschen, de rRache für etwas ausüben will, kannte er zu gut. Unfreiwillig wurde er an Stephanie erinnert, seiner liebsten, die von seinem Stiefbruder skrupellos umgebracht worden war.
Malachai wusste, was geschehen würde, er wüsste, wie er reagiert hatte und weiss auch, was Valion nun tun würde. Sie waren in diesem Dinge sehr gleich.
Die Frau drehte sich, Malachai konnte ihr in ihre kalten und klaren Augen schauen und sah ihr mörderisches lächeln. Es war klar, diese Frau würde ihre Drohungen mit freuden in Erfüllung setzen.
Sie setzte den ersten Fuß, da flog ihr eine Flasche vor die Füße. Es gab einen hellen Lichtblitz und die Frau erstarrte.
Valion hat den Paralysetrank direkt auf sie geworfen, er ging langsam zu ihr. Er hatte einen Blick drauf, der Malachai fremd war. Doch er wusste, dass jener Blick ihn selbst heimsuchte, als er Vergeltung übte.
Es schauderte ihn, Valion schlug der Frau ins Gesicht, sie fiel Rücklings und trat so aus der Paralyse heraus. Etwas Blut lief ihr die Lippe hinab, sie lachte und dann....
Valion drehte sich weg, kehrte ihr den Rücken zu. Malachai hoffte, er würde gehen, doch er zog langsam das Schwert hinaus. Die Frau sprach weiter auf ihn ein, sie sah das Schwert nicht. Sie sprach nur mit Hohn und Spott und darüber, dass Valion seine Liebsten sicher vermissen würde, doch ehe sie weiter sprechen konnte, drehte Valion sich um und...
Malachai schrie aus seinem Versteck hinaus mit einem lauten "Nein", doch zu spät. Valion durchbohrte das Herz der Frau, ihre Augen waren verschreckt, es kam selbst ihr zu unerwartet.
Malachai trat daneben, er wusste zwar vorher schon Instinktiv, was geschenen würde, doch er wurde mit einem Schwertstreich an seine Vergeltungen erinnert.
Valion nahm ihn nicht war, er kniete sich nieder zu der Frau, welche leise vor sich hin murmelte. Er streichelte ihr sanft über die Stirn, nachdem er ihren Kopf anhob. Er flüsterte leise zu ihr, er bemerkte Malachai garnicht und jener stand nur daneben, den Blick mit kalten Augen auf die Frau gerichtet.
Einen Moment später legte er Valion die Hand auf die Schulter. Er erschrack, versuchte zu erklären, dass er die Frau hier tot fand, doch Malachai winkte ab und legte nur seinen Zeigefinger auf seine Lippen. Valion nickte, er verstand, dass Malachai alles sah und niemanden etwas sagen würde.
Er sah sich die Frau an, er fragte, wer sie war.
Die Mutter von Trysthan und die Frau von dem Ahad Letast. Malachai erschrack leicht. Er hörte von Laheria, doch wusste er nie, dass sie es war, wenn er sie sah.
Selbst einem kleinen Kind wäre nun bewusst, dass dieser Mord noch Ärger mit sich ziehen würde.
Er beschloss, die Leiche vom Hause weg zu bringen, zu dem Sumpfwalde. Dort sollte es wie ein Raubmord sein.
Malachai stand auf vom Baume, er schüttelte kurz den Kopf und ging weiter seinen Weg. Er konnte nur hoffen, dass niemand jene sah. Er war sich zwar sicher, dass Sie alleine waren, doch eine gewissen Unsicherheit macht sich in jedem breit, der gerade bei einem Morde dabei war und die Leiche versteckte.
Er ging weiter, Bajard war fast in Sicht und sein Heim nahe. Sein Gesicht war immer noch Reglos und ohne Gefühle. Er kannte die Frau nicht und Valions Tat liess ihn nicht erschrecken. Er wusste, dass er selbst in solch einer Situation das selbe tuen würde. Er tat es...oft...er handelte aus Wut und Rache. So ist der Mensch. Tot zum Schutze der Liebenden. Vergeltung an die Peiniger. Mord an die Drohenden.
Das Sumpfgebiet wurde immer kleiner, das Meer war kaum zu sehen.
Die Gedanken kreisten ihm weiter durch den Kopf. Der Schwertstich, welcher verdammt genau in ihr Herz traf. Das tote Gesicht, aus welchem Blut quoll.
Malachai hatte sein Gesicht noch nie so gesehen. Es jagte ihm selbst einer kurzen Zeit einen Schauer durch den Körper.
Er war Wutentbrannt, die Drohung gegen seine Schwester und seine Liebsten nahm er mehr als ernst. Er wusste, dass die Frau jene Worte auch wahrhaben liessen und er musste etwas tun, ehe es zu spät wäre.
Malachai wanderte weiter. Äste brachen und knackten unter seinem Gewicht zusammen. Er schob einiges Blattgrün zur Seite, welches ihm den Weg versperrte und langsam trat er immer näher an Bajard ran.
Das Sumpfgebiet, wo sie die Leiche niederlegten nahe Tyrell war ausser Sicht. Sie zerrissen ihre Kleidung, nahmen ihr ihre wertvollsten Dinge und liessen es wie einen Raubmord aussehen. Die Robe wurde im Meer versenkt, die Valion trug, als er das Schwert in ihr Herz einrammte.
Malachai blieb stehen, er lehnte sich an einen Baum und sackte langsam an jenem Stamme hinab, bis er auf dem Boden sass. Er winkelte seine Beine an und umklammerte sie leicht mit seinen Armen, sodass seine Fingerspitzen sich berührten.
Er musste es sich einfach noch einmal genau durch den Kopf gehen lassen.
Er sank den Kopf und überlegte ganz genau.
Er sah Valion an der Kutsche wartend. Er ging an ihm vorbei, nickte kurz des Grußes und hielt nicht an. Er machte einen großen Bogen und versteckte sich am hinteren Rad der Kutsche. Valion ging zu seinem Hause, Malachai schaute ihm nach, es machte ihm sichtlich Spaß, die Menschen zu beobachten, während jene nicht wissen, dass er dort ist.
Ein paar Sekunden später trat eine Frau hinaus. Er kannte ihr hübsches Gesicht, er sah sie schon einmal.
Jene war aber nicht frohen Mutes, sie wandelte Valion nach zum Hause.
Malachai tat es ihr gleich. Auf leisen Sohlen folgte er ihr und er sah in einer Entfernung, wie sie auf Valion zu ging.
Malachai versteckte sich in einer dunklen Ecke um das Lagerhaus von Valion.
Er sah, wie er sie anlächelte und begrüßte, doch sie war weiter des Zornes geleitet und schrie ihn an. Sie machte ihm Vorwürfe, was er mit ihrem Sohne getan hätte. Valion versuchte ihr zu erklären, dass jene Vorwürfe unbegründet und falsch waren und nicht der Wahrheit entsprachen. Doch die Frau hörte nicht zu.
Sie schrie weiter ihn an, schlug ihm einmal ins Gesicht und nun wurde Valion aus sauer.
Malachai schaute weiter nur aus der dunklen Ecke auf sie, ein Mensch, der in vollen Gedanken wäre, hätte ihn vielleicht gesehen, wenn er konzentriert auf den Schatten geblickt hätte.
Dann drohte die Frau Valion. Sie sagte, er würde nicht ihm schaden, nicht ihm sein Leben nehmen...nein sondern den Menschen, die ihm lieb sind. Seiner Schwester zum Beispiel.
In Malachai machte sich Unmut breit. Jene Worte, jene Reaktion eines Menschen, de rRache für etwas ausüben will, kannte er zu gut. Unfreiwillig wurde er an Stephanie erinnert, seiner liebsten, die von seinem Stiefbruder skrupellos umgebracht worden war.
Malachai wusste, was geschehen würde, er wüsste, wie er reagiert hatte und weiss auch, was Valion nun tun würde. Sie waren in diesem Dinge sehr gleich.
Die Frau drehte sich, Malachai konnte ihr in ihre kalten und klaren Augen schauen und sah ihr mörderisches lächeln. Es war klar, diese Frau würde ihre Drohungen mit freuden in Erfüllung setzen.
Sie setzte den ersten Fuß, da flog ihr eine Flasche vor die Füße. Es gab einen hellen Lichtblitz und die Frau erstarrte.
Valion hat den Paralysetrank direkt auf sie geworfen, er ging langsam zu ihr. Er hatte einen Blick drauf, der Malachai fremd war. Doch er wusste, dass jener Blick ihn selbst heimsuchte, als er Vergeltung übte.
Es schauderte ihn, Valion schlug der Frau ins Gesicht, sie fiel Rücklings und trat so aus der Paralyse heraus. Etwas Blut lief ihr die Lippe hinab, sie lachte und dann....
Valion drehte sich weg, kehrte ihr den Rücken zu. Malachai hoffte, er würde gehen, doch er zog langsam das Schwert hinaus. Die Frau sprach weiter auf ihn ein, sie sah das Schwert nicht. Sie sprach nur mit Hohn und Spott und darüber, dass Valion seine Liebsten sicher vermissen würde, doch ehe sie weiter sprechen konnte, drehte Valion sich um und...
Malachai schrie aus seinem Versteck hinaus mit einem lauten "Nein", doch zu spät. Valion durchbohrte das Herz der Frau, ihre Augen waren verschreckt, es kam selbst ihr zu unerwartet.
Malachai trat daneben, er wusste zwar vorher schon Instinktiv, was geschenen würde, doch er wurde mit einem Schwertstreich an seine Vergeltungen erinnert.
Valion nahm ihn nicht war, er kniete sich nieder zu der Frau, welche leise vor sich hin murmelte. Er streichelte ihr sanft über die Stirn, nachdem er ihren Kopf anhob. Er flüsterte leise zu ihr, er bemerkte Malachai garnicht und jener stand nur daneben, den Blick mit kalten Augen auf die Frau gerichtet.
Einen Moment später legte er Valion die Hand auf die Schulter. Er erschrack, versuchte zu erklären, dass er die Frau hier tot fand, doch Malachai winkte ab und legte nur seinen Zeigefinger auf seine Lippen. Valion nickte, er verstand, dass Malachai alles sah und niemanden etwas sagen würde.
Er sah sich die Frau an, er fragte, wer sie war.
Die Mutter von Trysthan und die Frau von dem Ahad Letast. Malachai erschrack leicht. Er hörte von Laheria, doch wusste er nie, dass sie es war, wenn er sie sah.
Selbst einem kleinen Kind wäre nun bewusst, dass dieser Mord noch Ärger mit sich ziehen würde.
Er beschloss, die Leiche vom Hause weg zu bringen, zu dem Sumpfwalde. Dort sollte es wie ein Raubmord sein.
Malachai stand auf vom Baume, er schüttelte kurz den Kopf und ging weiter seinen Weg. Er konnte nur hoffen, dass niemand jene sah. Er war sich zwar sicher, dass Sie alleine waren, doch eine gewissen Unsicherheit macht sich in jedem breit, der gerade bei einem Morde dabei war und die Leiche versteckte.
Er ging weiter, Bajard war fast in Sicht und sein Heim nahe. Sein Gesicht war immer noch Reglos und ohne Gefühle. Er kannte die Frau nicht und Valions Tat liess ihn nicht erschrecken. Er wusste, dass er selbst in solch einer Situation das selbe tuen würde. Er tat es...oft...er handelte aus Wut und Rache. So ist der Mensch. Tot zum Schutze der Liebenden. Vergeltung an die Peiniger. Mord an die Drohenden.