Von Geistererscheinungen und der Warterei (die alte Arena)
Verfasst: Freitag 7. Juli 2006, 18:20
Noch immer war sein Blick mürrisch und in sich hineinmurmelnd stapfte er fast schon wie ein Zwerg mit festem, stampfendem Schritt über die Wiese in Richtung Spielplatz. Er ignorierte Taras amüsierte Blicke, die ihm nur wieder deutlich sagten wie albern wohl seine Reaktion auf Unas Worte wieder einmal gewesen sein musste. Aber seit wann errötete sie, wenn er sie auf die späte Stunde und das prophezeite Getuschel ansprach, welches erklingen könnte, wenn sie zu solch einer Zeit verkündete, dass sie den Herrn Hofmagier vermisste?
Er verstand das Mädchen schon länger nicht mehr und mit düsterem Gebrummel versuchte er nun nur noch den Rest des Unmuts loszuwerden und auch jene recht leidige Geschichte des Abends über die Unstimmigkeiten zwischen Sorcha, Una und Owyn beiseite zu schieben.
Manchmal hatte er das Gefühl eine große Bande an Kindern zu hüten und Tara schien die einzig vernünftige zu sein… vielleicht hatte er deshalb nicht allzu viel Gegenwehr geleistet, als sie bat ihn und Rafael ein weiteres Mal zum alten Platz der früheren Arena zu begleiten.
Was erwartete sie dort auch schon? Es sollte eigentlich nur ein Kontrollgang sein, eine weitere, abschließende Überprüfung zu einer Sache, die er eigentlich schon abgehakt hatte.
Erscheinungen hin oder her – in den letzten langen und auch etwas langweiligen Nächten hatten Ritter und Knappe nur am Spielplatz gesessen und mit nachdenklichem Blicke stumm die Gegend erkundet. Etwas spöttisch hatte er sich gefragt ob es wohl an ihm läge, dass diese Geistererscheinung, welche man angeblich erblickt haben solle, sich nicht gezeigt hatte. Vielleicht war er selber mit seinen weißen, schulterlangen Haaren und der wächsern-blassen Haut gespenstisch genug um selbst die Geister zu vertreiben. Dabei hatte es zumindest spannend angefangen…
Falk war freundlich gewesen und auch wenn Una beim Namen Hinrah immer eine eher unsichere, fast ängstliche Grimasse zog, so hatte er sich sicherlich nicht über die Gastfreundschaft des Jarls auslassen können. Falk ging sogar so weit ihm jenen sehr kostbaren Elfenwein anzubieten als wäre es das Selbstverständlichste solche Schätze mit einem beinahe Fremden zu teilen. Auch konnte er nicht klagen, dass man nicht sogar über kritischere Themen mit dem angeblich so verbohrten Falk diskutieren konnte. Schmunzelnd hatte er deshalb nur Unas herabsinkende Brauen registriert, als jene erst vor wenigen Momenten über jenes Treffen mit dem Jarl des Clans Hinrah erfuhr. Leider nur hatten sie beide auch nicht viel am Ort des angeblichen Geschehens entdeckt. Zwar hatte Falk bereitwillig über die Arena berichtet und ihm den Standpunkt selber gezeigt – der frisch gebaute Kinderspielplatz war nun in etwa auf jenem Grunde erbaut, doch hatten sie auch nichts weiter gefunden, was nur einen geringen Anhaltspunkt mit sich brachte.
Dann waren schon die Nachtschichten mit dem Ritter gefolgt und auch hier erwiesen sich die Warterei und das Abschreiten des Ortes als deutlich ermüdend, doch still und ereignislos.
Vielleicht war es das erste Anzeichen von Übermut oder Dummheit aber er ertappte sich mehrfach beim Wunsche, dass doch wenigstens irgendetwas geschehen möge. Zum Glück blieb ihm diese Hoffnung verwehrt und so fand er sich nun zum dritten Male beim Spielplatz in der Nacht und war nur froh, dass ihn der Ritter nicht alleine dort in der Langeweile sitzen lassen wollte und dass auch Tara treu neben ihm mit fast schon amüsierter Spannung auf die dunklen Spielgebilde zuschritt. Sollte wirklich nun in der dritten Nacht ein Geisterwesen erscheinen, dann traf es auf drei müde, doch erwartungsfreudige Gesellen…
[img]http://www.mystikwelten.de/bilder1/erscheinung.jpg[/img]
Er verstand das Mädchen schon länger nicht mehr und mit düsterem Gebrummel versuchte er nun nur noch den Rest des Unmuts loszuwerden und auch jene recht leidige Geschichte des Abends über die Unstimmigkeiten zwischen Sorcha, Una und Owyn beiseite zu schieben.
Manchmal hatte er das Gefühl eine große Bande an Kindern zu hüten und Tara schien die einzig vernünftige zu sein… vielleicht hatte er deshalb nicht allzu viel Gegenwehr geleistet, als sie bat ihn und Rafael ein weiteres Mal zum alten Platz der früheren Arena zu begleiten.
Was erwartete sie dort auch schon? Es sollte eigentlich nur ein Kontrollgang sein, eine weitere, abschließende Überprüfung zu einer Sache, die er eigentlich schon abgehakt hatte.
Erscheinungen hin oder her – in den letzten langen und auch etwas langweiligen Nächten hatten Ritter und Knappe nur am Spielplatz gesessen und mit nachdenklichem Blicke stumm die Gegend erkundet. Etwas spöttisch hatte er sich gefragt ob es wohl an ihm läge, dass diese Geistererscheinung, welche man angeblich erblickt haben solle, sich nicht gezeigt hatte. Vielleicht war er selber mit seinen weißen, schulterlangen Haaren und der wächsern-blassen Haut gespenstisch genug um selbst die Geister zu vertreiben. Dabei hatte es zumindest spannend angefangen…
Falk war freundlich gewesen und auch wenn Una beim Namen Hinrah immer eine eher unsichere, fast ängstliche Grimasse zog, so hatte er sich sicherlich nicht über die Gastfreundschaft des Jarls auslassen können. Falk ging sogar so weit ihm jenen sehr kostbaren Elfenwein anzubieten als wäre es das Selbstverständlichste solche Schätze mit einem beinahe Fremden zu teilen. Auch konnte er nicht klagen, dass man nicht sogar über kritischere Themen mit dem angeblich so verbohrten Falk diskutieren konnte. Schmunzelnd hatte er deshalb nur Unas herabsinkende Brauen registriert, als jene erst vor wenigen Momenten über jenes Treffen mit dem Jarl des Clans Hinrah erfuhr. Leider nur hatten sie beide auch nicht viel am Ort des angeblichen Geschehens entdeckt. Zwar hatte Falk bereitwillig über die Arena berichtet und ihm den Standpunkt selber gezeigt – der frisch gebaute Kinderspielplatz war nun in etwa auf jenem Grunde erbaut, doch hatten sie auch nichts weiter gefunden, was nur einen geringen Anhaltspunkt mit sich brachte.
Dann waren schon die Nachtschichten mit dem Ritter gefolgt und auch hier erwiesen sich die Warterei und das Abschreiten des Ortes als deutlich ermüdend, doch still und ereignislos.
Vielleicht war es das erste Anzeichen von Übermut oder Dummheit aber er ertappte sich mehrfach beim Wunsche, dass doch wenigstens irgendetwas geschehen möge. Zum Glück blieb ihm diese Hoffnung verwehrt und so fand er sich nun zum dritten Male beim Spielplatz in der Nacht und war nur froh, dass ihn der Ritter nicht alleine dort in der Langeweile sitzen lassen wollte und dass auch Tara treu neben ihm mit fast schon amüsierter Spannung auf die dunklen Spielgebilde zuschritt. Sollte wirklich nun in der dritten Nacht ein Geisterwesen erscheinen, dann traf es auf drei müde, doch erwartungsfreudige Gesellen…
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