Seite 1 von 1
Die Esse
Verfasst: Sonntag 22. November 2020, 00:23
von KalOshra
HraKun, NriKun umgeformt zu neuem Kun – das war der Weg der RakBro, der Handwerker der Rashar. Neues schaffen, so wollte es Ahamani. Den RakShaNa war es bestimmt, Erze zu bearbeiten, sie zu schmieden in der Feuerglut. Sie taten dies seit Anbeginn der Rashar, seit ihrer Schöpfung durch die Mutter. Nach Ahamanis Willen sollte es geschehen, für ihre Ziele, nach denen ihre Kinder, die Rashar, immer strebten.
Der ganze Stamm nutzte die so geschaffenen Werke: Waffen, Werkzeuge, Gerät aller Art. Doch nicht nur die fertigen Gegenstände waren für die Gemeinschaft von Bedeutung, sondern der ganze Weg, den sie vom rohen Material bis zum Endergebnis durchliefen, die Umformung.
So sollte ein neuer Ort errichtet werden, an dem dieses Werk verrichtet werde. Inmitten der Rasharsiedlung am Hang des Rakun, wo die Lava – der Mutter Glut – herabfloß aus dem Schlot des Vulkans. Und mit dem Segen der Mutter sollte er versehen sein:
Eine geweihte Esse.
Die Lava sie leitet – die lodernde Glut,
zu ehrwürdiger Esse – das Eisen zu schmelzen.
Verfasst: Mittwoch 25. November 2020, 00:22
von KalOshra
Stein und Gebein würden sie einfassen, die Fluten der aus dem Feuerberg quellenden Lava. Bändigen und leiten, zuführen ihrer Bestimmung an der Esse. Und emsig griffen die Pranken der Rashar vom Stamm am Rakun nach diesen Materialien für den Bau.
Die SenToKi stiegen in den Gebirgskamm, der den Bitterforst samt dem Rakun von den ariden Dünen der Durrah trennte; tief in die sich darunter erstreckenden Höhlen, wo Berichte der Kundschafter von einer Gruppe titanenhafter Riesen, den
Lavalords kündeten. In Gefilden, besiedelt von brennenden Dämonen und Feuerfliegen, den einst in Visionen der Arkorither ergründeten Feuerebenen nahe, hielten jene glutgewohnten Giganten sich auf.
Klinge und Pfeil bereiteten diesen erhabenen Wesen jedoch ein gewaltsames Ende, und die Rashar trugen ihre Knochen hinfort, um sie dem Bau der Esse zuzuführen.
Des Lavalords Laute – lallend im Tode.
Gigantisch' Gebeine – geraubt aus den Toten.

Verfasst: Mittwoch 25. November 2020, 16:03
von YaResh
Der Vulkan brodelte in seiner immensen Hitze. Rauch und schwefliger Dampf stiegen aus dem Schlot empor. Diese ungestüme Kraft wollen sie für ihr Vorhaben nutzen. Sie bündeln und kanalisieren.
Mit dem Segen ihrer Mutter soll eine neue Esse und Schmiede entstehen. Am Fuße des Vulkanes, nahe dieses den Rashar so heiligen Ortes.
Um dieses Bauvorhaben zu vollenden, benötigen sie HraKun und NirKun. Entsprechend der Lehren der Kunbra ist ihr Handeln von Erfolgreich gesegnet, wenn es ihnen gelingt durch die Vereinigung beider Kun neues Kun schaffen.
HraKun konnten sie bereits erfüllen. Nun fehlt noch der Teil entsprechend NirKun zuzuführen. Hier war es naheliegend in den tiefen Stollen unter dem RaKun nach dem der Rashar bekannten Gesteine zu suchen. Vulkanit und Basalt schlugen sie aus den Tunneln. Dieses harte und hitzebeständige Gestein sollte ihnen dienen, in Verbindung mit den Knochen, den Lavastrom zu lenken und als Essen zu nutzen.
Tief in den Stollen – das Gestein wird geschlagen
Stein und Gebein – die Esse zu formen
Verfasst: Samstag 31. Dezember 2022, 15:06
von RuRak
Heiße Glut und stickige Luft ist das, was der RakShaNa in der Mine des heiligen Vulkans täglich sieht.. Spürt.. und über sich ergehen lässt um sein Stamm zu unterstützen und den vorhergesehen weg der Weg der RakBro folgt.
Es war an der Zeit, das der RakShaNa sich nützlich macht und die Vision der heiligen Esse realisiert. Täglich stand der Hüne in der um seine Vorräte zu decken und seine Brüder und Schwestern mit dem Heiligen Metall zu Stärken um den Ketzern die meistens in der Mehrzahl auftreten die Stirn zu bieten. Doch heute war er nicht auf der Suche nach dem Heiligen Metall für die Geschwister es sollte die ,,Heilige esse'' gebaut werden. Tagelang klopfte er mit dem Hammer auf das reinste Obsidian, welches er aus der Heiligen Mine des Vulkans fand, um es zu Flachen fast schon hauch dünnen zu Seiten formen.
Der Tag sei gekommen… Reittiere… Bepackt mit Steinen sowie den flach geklopften Barren aus Feinsten Obsidian werden an den Fuß des Vulkans transportiert. Dort angekommen wird er einige Steine sowie die hauchdünnen Formen hervorholen. Die Steine werden aufeinander gesetzt und die Hauchdünnen Formen nach innen an die Seite der Steine gelegt. Mit Lava wird die Innenseite leicht begossen, um sie an die Steine zu festigen ehe er noch einige Steine folgen lässt… Der Rohbau sei abgeschlossen…

Der Anfang sei getan…