Ein Schreiben wird zum Volk der Kaluren gebracht
Verfasst: Dienstag 1. September 2020, 19:12
Noch ein letztes Mal überfliegt Lester die Zeilen, die er geschrieben hat. Es war nicht an der Zeit für große Brandreden, die er sonst gerne nutzte. Berchgard lag in Trümmern und das Herz der Grafschaft blutete Kristall. Jetzt, wo er vollkommen auf das Lied verzichten musste und selbst Diamantstahl an seine Grenzen kam, war es an der Zeit sich an die Kaluren zu wenden. Der Bote wird einen Schmied der Kaluren suchen - doch sollte er diesen nicht antreffen, so bekam er den Auftrag ihn zu Dorlikin von der Bauhütte zu bringen.
Bergvaters Segen!
Es ist schon einige Wochen her, als wir uns das letzte Mal sahen. In dieser Zeit lernte ich einige der euren kennen, säuberte mit ihnen Höhlen von den Kreaturen Alatars und schloss Freundschaften.
Nach meinem Besuch der Bauhütte erzähle mir Dorlikin von eurem Volke, Cirmias und dem Mithril. Seine Worte, sein Glaube und die Bedeutung der Kaluren für Gerimor gingen mir nahe. Ich versprach ihm den Berg - und die darin befindliche Tiefenschmiede - so gut es geht zu schützen, ungeachtet meiner Verpflichtung im Regiment. Er gab mir den Segen des Bergvaters mit auf den Weg und ich wollte wiederkommen.
Nun ist die Zeit gekommen, an der ich meine eigene Heimat beschützen muss und möglicherweise bald auch eure. Doch meine Waffe - die Magie - ist wirkungslos gegen die Kristalle und vermehrt sie nur. Das Zaubern nahe dieser ist mir damit unmöglich geworden. Trotzalledem habe ich meine Zeiten in Plattenrüstung nicht vergessen und meine Arme führen immer noch jede Klinge wie damals.
Ich benötige eure Hilfe und ersuche deshalb eine Waffe aus Mithril, auf dass ich nicht wehrlos zusehen muss, wie diese Bestien meine Heimat in Schutt und Asche legen.
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