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Stein um Stein....
Verfasst: Samstag 1. Juli 2006, 20:41
von Malachai Schwarzmourne
Es war schon eine Zeitlang her, als Malachai vor dem recht üppigen Gildenhaus stand. Doch was er vor sich fand, war mehr als erstaunlich.
Das Haus, welches einen neuen Ort auf Lameriast bekam, sah noch aus wie eh und jeh, interessanter war, was darum passierte.
Mauern standen, die zusammen die Fundamente eines riesigen Gebäudes darstellten.
Überall lag Werkzeug und es wurde wohl fleissig gebaut.
Malachai kam näher, es ging ihn einiges durch den Kopf, was in den letzten Tagen passiert ist.
Was er hörte, was Khazkal ihn erzählte und was er bei einem Gespräch mit Letast erhaschen konnte. Jener, der sich seine Sklaven erkauft hat. Der Ahad, erst guten Willens sich den Bajarder Wachen stellend und für einem alten Manne 10 Säcke Gold bezahlte.
Leider nahm der alte Mann so sein unweigerliches Schicksal an. Der Ahad verschenkt das Gold nicht, er verlangt es wieder und solange er es nicht hat, wird jener, dem er es gab, sein Leibeigener, sein Knecht und sein Sklave.
Nun Malachai würde es eine Freude bereiten,dass erziehen, wie sie es nannten, des alten Mannes zu übernehmen. Er war in seinen Augen sowieso zu neugierig und besserwisserisch gewesen.
Aber auch das, was Khazkal nun mit Letast besprochen hat, erwegte selbst Malachai´s Neugier. Letast bestellte etwas bei Eisenwarte selbst, er würde eine Menge an Gold bezahlen, soviel stand fest und er würde jenes Bestellte nutzen, um Menschen zu schaden.
Hätte Malachai nicht den Glauben an das gute verloren und selbst den Schmerz erfahren, wie es ist, wenn die Götter ihre Spielchen mit den Menschen treiben, so wäre Malachai sicher losgestürmt um dieses Vorhaben zu verhindern.
Doch jetzt, so dachte er, fragte er sich, warum er die sogenannten "Schützlinge" der doch so mächtigen Götter schützen sollte? Warum sollte er den Tot von Fremden Menschen verhindern?
Menschen, die ihm nichts bedeuteten und denen er sicher auch nichts bedeutete.
Unbekannte Gesichter auf einer langen Straße. Sollen sie doch selbst dadurch sehen, wie ihre Götter ihnen beistehen zu Zeiten der Not.
Malachai spuckt auf den Boden, als er wieder an die Götter dachte, sie waren ihm einfach zu wider.
Er ging weiter, die riesigen Fundamente ragen sich bei jedem Schritt weiter in die Höhe, je näher er kommt und bald steht er ganz davor.
Er geht um die Südmauer durch einen Spalt und sieht jenes riesige Baugelände.
Er zieht seine Robe aus und seinen Umhang legt er ab, dann krempelt er die Arme hoch und hebt einen Stein hoch.
Malachai wusste nun genau, was er machen musste und so began er für seinen neuen Weg, den ersten Stein zu legen.
Die Burg wird gebaut, je mehr helfen, desto schneller ist sie fertig.
Stein um Stein...
Verfasst: Sonntag 2. Juli 2006, 12:22
von Estin Deslon
Es war noch früh am Morgen, als Estin aufwachte, seine ältesten Klamotten hervorkramte und sich auf den weg zur Baustelle machte.
Doch was war das? Er hörte wie schon jemand auf der Baustelle arbeitete und als er die Baustelle betrat, sah er Malachai schon die Steine aufschichten, er war schon ein beträchtliches Stück weit gekommen, wenn man bedachte, dass er es wohl allein geschafft hatte.
Estin rief ihm einen knappen Gruß entgegen, doch als er keine Antwort bekam ging er rasch zu ihm und da sah er das Malachai Schweißnass war, er hatte wohl die ganze Nacht gearbeitet.
Er stand nun hinter ihm und sagte laut: "Wenn du weiter so hart arbeitest, haben die anderen nichts mehr zu tun." Erschrocken drehe Malachai sich zu ihm um, wohl hatte er nicht bemerkt das jemand hinter ihm stand, so sehr war er in die Arbeit vertieft gewesen. "Oh verzeiht Hauptmann, ich" begann Malachai, doch Estin machte eine wegwerfende Handbewegung und meinte:"schon gut Malachai du brauchst dich nicht zu entschuldigen." Estin blickte sich kurz um.
"Du bist gut vorran gekommen, ich glaube du solltest dich etwas ausruhen, sonst fällst du noch um, bevor die Burg errichtet ist." sagte er grinsend und klopfte ihm respektvoll auf die Schulter.
Malachai nickte danken. "Danke, Estin ich werde wohl in einen tiefen Schlaf fallen." Und so ging er von dannen.
Estin blickte ihm noch eine Minute hinter her um sicher zu gehen, das er sich auch wirklich ausruhen ging, dann wand er sich wieder den auf einen Haufen geworfenen Steinen zu und murmelte leise:"Schon bald werdet ihr eine gewaltige Burg formen"
Er begann die Steine auf zu schichten.
Stein um Stein...
Verfasst: Montag 3. Juli 2006, 16:38
von Khazkal Deslon
Khazkal kam mit seinem Pferd zwischen den Bäumen hervor, das Tier beladen und er ging daneben. Man konnte Teils Materialen und Teils Werkzeuge auf dem Packpferd erkennen. Langsam trotteten Tier und Herr über die Ebene und hielten auf die Baustelle zu, wo das Treiben groß war. Handwerker, Soldaten und Offiziere beteiligten sich gleichermaßen an der Arbeit. Als Khazkal die Baustelle erreichte, rief er..
Grüße euch, treue Freunde! Kommt her und helft mir das Tier abzuladen!
Das Tier hielt er mit den Zügeln an und klopfte ihm locker auf den Bauch. Daraufhin blickte er den daherkommenden Arbeitern entgegen.
Verfasst: Montag 3. Juli 2006, 17:54
von Inara Schwarzmourne
Einige Tage schon kreisten ihre Gedanken um Malachai und seinen Verlust. Wie gut konnte sie ihn verstehen. Hatte sie doch ebenfalls einen schrecklichen Verlust erlitten. Der Schmerz endete nie, doch man gewöhnte sich mit der Zeit daran, damit zu leben. Aber es gab keinen Tag, an dem sie nicht an ihn dachte, ihren Sohn Malon.
Mit einem kurzen Kopfschütteln verscheuchte sie die düsteren Gedanken und Erinnerungen.
Wie es ihm wohl ging, was er wohl machte? Hm...sicher half er auch, die Burg aufzubauen. Ihr blick fiel aus dem Fenster und sie blickte auf das Feld, wo die ersten Sprösslinge wieder aus der Erde kamen nach der letzten Erde.
Hier konnte sie im Moment eh nichts tun, also beschloss sie, einiges aufs Pferd zu laden und die Männer und Frauen mit Essen und frischem Wasser zu versorgen. Vielleicht konnte sie ja auch irgendwo mit anpacken.
Und mit etwas Glück war er ja vielleicht auch da?
Verfasst: Montag 3. Juli 2006, 19:29
von Malachai Schwarzmourne
Malachai verlies auf Wunsch von Estin das Lager um zu ruhen. Doch fand er es eher Sinnlos, nun die Reise nachhause anzutreten.
Er streifte durch den Wald, er war wie Ausgestorben. Als sie die ersten Schritte auf dem neuem Lande taten, war alles voller Raubtiere, doch nun scheinen jene letzten Überlebenden die Flucht ergriffen zu haben.
Er setzte sich an einen Baum, seine Hände bluteten von Schürfungen in der Innenseite. Es ist ihm nicht aufgefallen.
Er legte seine Waffe neben ihn, legte sich an den Baumstumpf und holte einige Bandagen hervor. Er bandagierte seine Hände um die Blutungen zu stopfen, ehe er die Augen schloss und versuchte zu schlafen.
Er erinnert sich nicht mehr, wielang er dort saß, aber Ruhe fand er keine. Er schlief nicht ein, er war müde, doch der Drang, etwas zu tun, war größer.
So erhob er sich, nahm seine Sachen und schleifte sich zurück zur Burg. Es gab einfach noch zuviel zu tun und das ist es, was er im Moment brauchte: Ablenkung. Keine Zeit für Gedanken haben.
Er sah die Burg aus der ferne, es waren einige mehr nun daran zu helfen.
Er winkte kurz, er würde wohl Estin erzählen, dass er geruht hat, sollte die Frage aufkommen.
Khazkal war da, Estin ebenso und Inara war gerade dabei, Nahrung und Wasser zu verteilen.
Als er Sie sah, kam ihm wieder die Erinnerungen an Stephanie hoch. Es war verblüffend, wie ähnlich Sie ihr sah. Seine Gedanken kreisten sich, er versuchte Sie zu stopen, sie nicht anzusehen und einfach nur zu Arbeiten.
Nun ging es weiter, Stein um Stein...
Verfasst: Mittwoch 5. Juli 2006, 14:13
von Falk Hinrah
Nur ein leises Knacken ertönte, nicht lauter als das Fallen eines Tannenzapfen als die weich besohlten Schuhe ein Ästchen zertraten. Eine Hand, gross wie eine Bärenpranke legte sich auf den Stamm der Eiche und der in grünes und braunes Leder gehüllte Körper des riesigen Mannes ging in die Hocke.
Viel konnte er nicht erkennen. Dafür war er zu weit entfernt. Aber die Baustelle auszuspionieren wäre halt die Arbeit eines Spähers, nicht die eines Kriegers. Langsam wurde das erlegte Reh zu Boden gelassen und die Wurfspeere an den Stamm des Baumes gelehnt.
Ronya sagte es sind Alataris, schoss es ihm durch den Kopf. Der Feind baut seine Festung auf dieser Insel... genau wie wir. Ein leises Knurren ließ den mächtigen Brustkorb erzittern. Wir verlassen Gerimor um endlich dem Konflikt mit den Göttersklaven zu entkommen. Und doch folgen sie uns nach...
Langsam näherte er sich im Schatten der Bäume vorsichtig der Baustelle, wagte sich jedoch nicht nahe genug heran um Genaueres erkennen zu können. Das viel zu intensive Blau seiner Augen verengte sich zu Schlitzen und die massige Gestalt duckte sich hinter einen Ilexbusch. War da nicht jemand? Vor ihm? Doch, da lehnte sich eine Gestalt an einen Baum und schien zu ruhen. Kurz langte seine Hand nach dem groben Messer am Gürtel, schob es aber sofort in die Scheide zurück als der Mann sich erhob und den Weg gen der Baustelle einschlug.
Seine Instinkte sind stark... doch auf dieser Insel herrscht die Wildniss. Hier sind die Wälder alt und voller Unterholz. Hier seid ihr in unserem Revier. Und wir werden jeden Diener Alatars bis auf's Blut bekämpfen. Das Volk der Tieflande ist ein Volk der Wildniss und des Waldes. Das werdet ihr früher herausfinden als euch lieb ist. Ein grimmiges Lächeln auf seinen Lippen schob der Hüne sich langsam rückwärts. Er wusste dass auf dieser Baustelle einer der mächtigsten Gegner des Clans erwachsen würde und es war nicht sicher ob die Tiefländer in der Lage wären sie zu bezwingen.
Doch der Krieg würde auch hier auf dieser wilden Insel weitergehen und das Volk Thrails würde verbissener denn jeh um diese neue Heimat kämpfen.
Verfasst: Mittwoch 5. Juli 2006, 19:43
von Caillean Hinrah
Genuesslich schob sie sich eine Leckerei in den Mund, als Falk mit finsterem, nachdenklichen Blick auf sie zukam.
Sie trat auf ihn zu, begruesste ihn mit einem scheuen, sanften Laecheln, die Augen, gruen wie das saftige Gras auf dieser Insel, fragend und sorgenvoll.
Sie berieten sich ein Weile und obwohl ihr Herz sich kurz vor Sorge um ihr Ungeborenes verkrampftes, pochte es danach umso entschlossene dieses Kostbare Leben zu verteidigen.
Wie Falk sagte:
Verbissen...
Wie eine wilde Woelfin aus dem Wald, wuerde sie den Erben des Jarls schuetzen. Mit jeder Faser ihres Koerpers.
Blut von meinem Blut,
Fleisch von meinem Fleisch.
Wenn ich Dich oder die Deinen schuetzen kann mit meinem Leben,
werde ich mit Freude zu den Ahnen heimkehren
Sie war eine Hinrah. Dieses Wissen erfuellte sie mit jedem Pulsschlag.
Verfasst: Sonntag 9. Juli 2006, 15:51
von Saldor Falkenau
Die Sonne schien brennend auf Lameriast herab als Saldor den schmalen Kiesweg von dem kleinen Dörfchen an der Südwestküste der Insel zum Gebiete Eisenwarts ritt. Sein Ross schnaubte stark mit aus dem Pferdemaul triefendem Speichel ob der Hitze und er war froh, als er endlich die Lichtung erreichte und sich die Gerüste an den zukünftigen Mauern Eisenwarts in der Entfernung auftaten. Nachdem er seinen Gaul vor dem kleinen Steinhaus angebunden hatte, griff er an seine Satteltaschen und band die im Dorfe besorgten, sowie an dem Sattel befestigten Mörtelsäcke ab, welche er beide auf seine Schultern packte und gen Mauern trug. Mit einem leichten Augenblinzeln spürte er wie langsam aber stetig einige Schweisstropfen entlang seiner Schläfen herabperlten, wobei er schwerfällig keuchend die beiden Säcke am Fusse der schon mannshohen Westmauer in das Gras fallen liess.
Sich etwas reckend und den Schweiss von der Stirn wischend, sah er sich auf dem Bauplatz um. An den anderen Mauern standen schon die an die drei Schritt hohen Holzgerüste, wobei seine Kameraden auf jenen stehend eifrig damit beschäftigt waren, Stein um Stein auf die Mötelschichten der Grundmauern aufzusetzen. Erstaunlich was bisher von den Eisenwartern in einem nahezu unmenschlichen Kraftakt innerhalb weniger Wochen geleistet worden war. Schon jetzt waren die Konturen der späteren Feste klar zu erkennen und es würde sicher nur noch wenige Wochen dauern, bis man daran gehen konnte, das Tor und das Fallgitter in die Mauer einzulassen.
Als Saldor sich daran machte, den vor ihm liegenden Mörtelsack aufzubinden, um dessen Inhalt in einem mit Wasser gefüllten Eimer anzurühren, sah er kurz zu Malachai auf, der damit beschäftigt war, die Mauern am späteren Haupthaus der Burg zu erweitern. Das war es, was sie stark machte, kam ihm beim Umrühren der zähen Masse in den Sinn. Sie waren eine in sich verschworene Gemeinschaft, die füreinander einstand und auch füreinander blutete, wenn es sein musste. Und er war mehr als stolz, nun auch ein Teil davon sein zu können. Jene Trutzbug, die sie gerade im Begriff waren auf Lameriast zu errichten, wird später einmal zum Inbegriff ihrer Stärke werden und sie nach aussen hin gegen jeden Widersacher beschützen. Und nicht nur die Gemeinschaft wird davon profitieren, da war sich Saldor sicher, sondern auch alle Siedler auf Lameriast, denn von Eisenwart aus, würden sie Sicherheit und Wohlstand auf der ganzen Insel garantieren. Saldor tauchte nun die Kelle tief in die Mörtelschüssel und verteilte den schmierigen Kitt auf der Mauer vor ihm. Nur zwei Schritt neben ihm würde ein Turm errichtet werden, von dem man weite Teile der Insel einsehen konnte, doch dafür müsste er sich bei dem ihm zugeteilten Westmauerstück noch heran halten. Erst wenn jene drei Schritt an Höhe hatte, konnte man daran gehen, den Turm anzubauen. Es war nämlich jene Mauer, an der bislang noch am wenigsten gearbeitet worden war. Jetzt hatte er hierfür die Verantwortung und er würde alles tun, damit sie fristgerecht, in voller Grösse fertiggestellt wird.
So verging der glühend heisse Tag und Saldor trug Steinschicht um Steinschicht unter grossen Strapazen auf der Mauer auf, bis er dann damit begann, ein Holzgerüst an die Mauer heranzuzimmern, um jene in den nächsten Tagen weiter erhöhen zu können. Als am späten Abend die Sonne hinter dem Horizont an der Küste von Lameriast verschwand, legte er erschöpften Blickes den Hammer nieder und machte sich mit seinen Kameraden daran, die ebenso wie er den ganzen Tag unablässig geschuftet hatten, die Baustelle notdürftig aufzuräumen. Schon morgen beim ersten Sonnenstrahl würde es weitergehen. Ihr Ziel war nicht mehr fern.....
Verfasst: Montag 31. Juli 2006, 19:23
von Malachai Schwarzmourne
Erschöpft ritt Malachai den Wege Lamerist entlang. Zuviel ist in letzter Zeit geschehen.
Er hatte erfahren, dass sein Vater ihn seit er ein Baby ist, umbringen wollte, nur, weil am Tage seiner Geburt, ein Fremder ihn Prophezeite,dass Malachai seinen Vater töten würde.
Er fand ihn, in einem heruntergekommenen Haus, wo das Unkraut so hoch gewachsen war wie ein Mensch selbst. In jenem inneren sah es schon edler aus, nur die Staubschichten und Spinnenweben deuteten von den Verfall dieses Anwesens. Und dort offenbarte er sich: Marick Schwarzmourne, Malachai´s Vater. Er hatte langes, graues Haar und wie Malachai zu einem Zopf gebunden. Sein Gesicht ähnelte ebenso den wie Malachais, nur andere Augen hatte er.
Er schien dem Wahnsinn nahe, er erzählte, wie er seinen eigenen Sohn als Baby töten wollte, seine Frau ihn aufhielt und die Schwertspitze nur knapp das Auge traf, wo heute eine Narbe das Gesicht von Malachai ziert. Er sprach, wie seine geliebte Frau einen frühen Tot fand, weil sie den Verlust des Kindes nicht ertragen konnte und er flehte darum, dass Malachai ihn töten sollte. Er war besessen davon, dass sich die Prophezeiung erfüllen mag.
Doch Malachai erfüllte jenen nicht. Er war Zornentbrannt, er wollte ihn Foltern und Quälen, ihn leiden lassen dafür, was er jenen Menschen antat, die seine Familie war. Doch er drehte sich nur mit den Worten weg, dass es eine Frau gibt, für die sein Herz schlagen würde und das jene Frau es nicht gut heissen würde, wenn er ihr erzähle, erhabe seinen Vater umgebracht.
Zu jener Frau ritt er nun: Inara.
Sie war die Hofmeisterin der Burg Eisenwart. Lange Zeit ist vergangen und umso erstaunter schaute Malachai, als sich vor ihm eine Mauer zeigte, welche immer größer wurde, je näher er zu ihr ritt.
Dort, wo noch vor einiger Zeit eine Baustelle aus Gerüsten und Steinen war, jener Ort, wo Malachai sich zu Tode fast schufte wie die anderen Mitglieder, dort stand Sie nun, das Werk, an das alle glaubten, die Burg Eisenwart in ihrer voller Pracht.
Es war geschafft, die Mauern standen, die Türme ragten in den Himmel und deuteten so um die Macht und der gewaltigen Größe, die von jenem Gebäude ausging.
Burg Eisenwart war erbaut, nun würde für viele eine neue Ära beginnen.