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Der Weg nach Fuachtero....
Verfasst: Dienstag 29. März 2005, 22:17
von Malchir K´lashar
So waren die Worte des alten Suffkopfes im Dorf doch übereinstimmend mit dem gesagten das er von anderen Abenteurern erfahren hatte. Wenn auch etwas abgewandelt und größer und schrecklicher die Geschichten waren.. So genügtem ihm die Hinweise letztendlich doch. Das einzige was ihm etwas Sorge bereitete waren die Berichte über das Nordvolk.. Das Volk der Angurer... größe starke Mannen die das Eis ihre Heimat nennen und jene die versuchen in ihr Reich einzudringen den Kopf abtrennen und ihn als Trophähe zur Gebietsabsteckung nutzen. Ein merwürdiger Gedanke.. wenn er daran dachte seinen Kopf augespiest im schnee zu sehen.. hmm!?.. Doch auch diese Geschichten konnten ihn nicht von seinem Vorhaben zurückschrecken lassen.
Er packte eine Ration für mehrere Tage ein, ein oder zwei Bücher für seine Notizen und Forschungen, Ein Utensilien zum Fallenbau und natürlich sein persönliches Buch der Rituale. Wobei er innig hoffte das ihm das bisher gelernte hilfreich sein könnte um sie zu finden..
Es ging ihm um eine seltene Schlangenart die nur im eisigen Fuachtero vorkommen soll. Eine Schlange größer als ein langgewachsender Mann und stärker als ein bulliger Bär. Die Legenden sprachen von einem zauberhaften Anblick, von glänzenden Schuppen und diamantenen funkelnden Augen, von messerscharfen Zähnen und panzerähnlichen Schuppen über die ganze Fläche des Tieres verteilt.
Nun galt es dieses Tier zu finden und es zu studieren, seine Gedanken, seine Gewohnheiten, seine Art...
Also dann.. Dachte sich der junge Scolar.. was hält mich noch hier auf ins Eis des Norden..
Die Sachen geschultert seinen Verstand geklärt machte er sich zum Hafen um seine Reise auf die Insel Fuachtero und seine Suche nach der geheimnissvollen Schlange des Eises zu beginnen.
Verfasst: Donnerstag 31. März 2005, 21:46
von Malchir K´lashar
Auf Fuachtero angekommen machte Malchir sich fürs erste in die nahe liegende Stadt auf um sich dort noch mit einigen Vorräten einzudecken. Er reservierte sich ein Zimmer in der dortigen Herberge und lies verläuten das er sicherlich vor Einbruch der Nacht wieder zurück sein werde.
Er packte seine Tasche und marschierte los. Doch wo anfangen zu suchen in diesen großen eisigen Ländereien? Er hatte so ein Gefühl im Blut das in Richtung Osten zog und dort auf einen eisigen Schneepfad. Er folge diesem Pfad eine ganze Weile bis er plötzlich am Ende dieses Weges eine dunkle Höhle vorfand. Er begann sich zu konzentrieren, zu konzentrieren das allsehende Auge heraufzubeschwören das ihm den Weg weisen sollte und zum Vorschein bringe was in diesem steinigen Loch auf ihn wartet. Ein verschwommenes Bild zeichnete sich in seinen Gedanken.. Er könnte sich durch die Einwirkung der Kälte nicht richtig konzentrieren, doch er hatte etwas gesehen das sein Interesse packte.. Etwas schlängenldes, etwas Weisses, etwas Schuppiges und etwas Flinkes. Sollte seine Suche so schnell schon erfolgreich sein und ihm das zeigen was er suchte? Nun er wollte es herausfinden.
Der Scolar zündete seine Lampe an und ging in die Höhle. Die Augen weit geöffnet und seine Sinne durch die mentalen Kräfte geschärft fühlte er sich teilweise sicher und hoffte das er dieses Wesen findet bevor es ihn findet. Doch so wie es kommen sollte kam es nicht, Nach ein paar Schritten in die Höhle hörte Malchir schon das erste zischen und ein mittelgroßer Schlangenkopf kam aus dem schneebedeckten Boden hervor. Mit einem Dolchhieb drängte er die Schlange noch zurück, doch konnte er die Lust nach Blut und einem Happen von seinem Bein deutlich spüren die von ihr ausging.
Mit Hilfe seiner Gabe gelang es ihm seine Agilität zu stärken und konnte so, flink wie ein Wiesel, vor dem Schlangengetier fliehen. Völlig außer Atem und weit entfernt von der Höhle stoppte er um nach Luft zu schnappen. Er ging in eine gebückte Haltung um sich selbst besser kurieren zu können, wischte sich den kalten Schweiss von der Stirn und streckte seinen Rücken.
Doch was erblickten seine Augen dort.. Zwei stämmige Kerle standen nun dort vor ihm, mit grimmigem Blick und einem leichten knurren auf den Lippen gaben sie ihm anscheinend zu verstehen das er hier unerwünscht sei. Seine Vermutung bestätigte sich dann einen kurzen Moment später als der hintere der beiden ein großes Schwert von seinem Rücken hervorholte und es drohend in Malchirs Richtung hielt....
Nun stand er gebannt dort und musste wieder an die Geschichten des Betrunkenen im Dorf denken über das Volk das über das Eis herrscht, dem Volk der Angurer...
Verfasst: Donnerstag 31. März 2005, 22:55
von Thomas MacFarlainn
"Heda! Fremder! Stehenbleiben!" waren die Worte, die Thomas an den Fremden richtete. Doch dieser reagierte nicht, nein, lief einfach weiter so schnell ihn seine Beine trugen. Knurrend legte der Schmied seinen Hammer weg, verschloss die Truhe und folgte dem Fremden. Nach einem harten Arbeitstag war er nicht in Stimmung, um sich mit den Südländern abgeben, die tollpatschig im Clansland herumtapsen. Aber es musste sein. Man musste ihnen beibringen, wie es um jenes Land im hohen Norden steht, dem Land das einst Angur und sein Gefolge besiedelten.
Der Nordmann liess sich Zeit bei der Suche nach dem Mann, denn er wusste genau, dass er in eine Sackgasse gelaufen war. Es blieb ihm nur die Wahl zwischen der düsteren Höhle und dem eisigen Meer. Der Weg nach Machad, einst die Enklave der Felljäger und Händler, ward schon vor langer Zeit verschüttet, und keiner hat seither den Pass überquert.
Thomas erreichte die Höhle im Osten Fuachteros. Hier, wo der Boden nicht gefriert deuteten die Spuren im Schnee auf den Weg des Fremden hin. Sie führten in die Höhle, einem unheimlichem Ort, wo sich allerlei niederes Gesindel niedergelassen hat. Sein Clan sorgte seit Jahren dafür, dass sich nichts von diesen Horden ans Tageslicht traut, indem stetig die Menge auf einem gewissen vertretbaren Niveau gehalten wird. Doch den Südländern wurde der Zugang seit jeher verwehrt.
Mit viel Geduld liess sich der Angure an einem trockenen Fleckchen im Gras nieder. Früher oder später würde der Mensch die tiefen Höhlen verlassen, er zweifelte nicht mal daran, dass es lang dauern würde. Er sah nicht aus wie einer jener Krieger, die sich tagtäglich mit solchen Gefahren auseinandersetzen. Und kaum war der Gedanke verblasst, schon steckte jener Mann seinen Kopf aus dem Dunkel. Der türkisfarbene Spitzhut war ein wenig eingestaubt, und auch die ebenso türkisen Stiefel wiesen Spuren vom Schlamm der Höhle auf. Im gleichen Moment stiess Brugh, Thomas' Cousin zu ihnen, wild gestikulierend und immer wieder auf seinen Zweihänder zeigend. Doch zu Wort kamen weder der Fremde, noch Brugh.
"Heda! Fremder! Stehengeblieben!" waren zum zweiten Mal die Worte des graubärtigen Anguren. "Was habt ihr hier zu suchen?" Und schon begann der Mann mit der Zipfelmütze sein Anliegen zu erklären. Er berichtete von Schlangen, und dann von einer speziellen Schlange, und dass man jene nicht so einfach entdecken könnte. Die beiden Angurer blickten ihn verwirrt an, knurrten leise, sprachen in ihrer Sprache miteinander. Thomas war sich unsicher, ob die Aussagen wirklich der Wahrheit entsprachen, und eigentlich war es ihm auch völlig egal. Er wollte diese Südländerplage einfach nur loswerden, denn schliesslich war er der Grund, warum sich das gemeinsame Abendessen verzögerte. Brugh hingegen machte schneller deutlich, wie er über die Sache dachte. Schnell hatte er seinen Zweihänder vom Rücken genommen, um seine Sicht der Dinge gänzlich ohne Worte in der Gemeinsprache zu verdeutlichen.
Nichts von den Worten des Mannes überzeugten die Angurer. Vielmehr machte er den Eindruck, mit den Hexern Gerimors im Bunde zu stehen. Sowohl seine Kleidung, als auch seine Worte deuteten darauf hin. Und ehe die Sache in irgendeine Richtung zu eskalieren drohte sprach Thomas zu dem Fremden. "Ich bitte Euch zu gehen. Wir wünschen keine Forscher, Wanderer, Krieger und sonstwas hier in unseren Landen. Geht nach Andraste und handelt. Bleibt fern vom Lande der Clans, den Höhlen und dem ewigen Eis. Packt Eure Siebensachen ein und verlasst die Insel mit dem nächsten Schiff." Der Mann zögerte und setzte zum Sprechen an, doch Thomas unterbrach ihn. "Fremder, meine Brüder und Clanskrieger sind hier überall auf der Insel unterwegs. Und sie werden Euch vielleicht nicht mit solcher Geduld entgegentreten. Sie beharren auf den Gesetzen des Landes, und den Gesetzen der Clans." Während er sprach tippte er auf den noch immer gezogenen Zweihänder Brughs. "Kommt, Fremder, wir begleiten Euch zum Steg."
Mit diesen Worten gab Thomas dem Menschen einen leichten Klaps auf den Rücken, ihm den Weg zum Hafen weisend. Gemeinsam legten sie den Weg zurück, der von der Höhle bis hin zum Hafenbereich führte. Dort entliessen sie den Fremdling, warteten ab bis er das Schiff bestiegen hatte, und machten sich dann auf nach Ith, dem Heimatdorf des Clans MacFarlainn.
Verfasst: Freitag 1. April 2005, 08:19
von Willa MacFarlainn
Grollend bringt Willa das Essen auf den Tisch, es war nicht etwa angebrannt, oder nicht gelungen, es duftete wie immer nach einem gestanden Angurenmahl. Auch beschwerte sich keiner, als ob das je jemand gewagt hätte.
Nein wieder einmal fehlten zwei Köpfe an der massiven hölzernen Tafel, an der die Familie allabendlich gemeinsam zu essen pflegte. Das Owen manchmal nicht zum Essen erschien, oder zu Spät kam war man ja schon gewohnt, aber er war heute hier. Genauso wie Brynn, Cormac, und Wolf der um nichts auf Fuachtero ein Essen ausgelassen hätte, schon gar nicht wenn’s nach Kuchen roch im Clansdorf.
Thomas und Brugh fehlten und dabei war Willa beim Gemüseholen extra noch einmal an der Schmiede gewesen um ihnen zu sagen wann das Essen fertig ist. Es war zwar kein Festmahl was die Beiden verpassten, aber den zerzausten Hunden von Owen wollte die den guten Eintopf vom Hasen auch nicht lassen.
Zwar bemühte sich Wolf immer auch nach der dritten Portion noch eine Vierte zu vertilgen, aber Willa kochte hier ja nicht für einen Gesellschaft der Südländer, es war also immer genug da von den guten Sachen. Wer im ewigen Eis lebt und arbeitet braucht richtiges Essen und gestandene Küche, und das regelmäßig, denn sie hatte nicht vor nun für jeden Einzeln zu kochen...
Verfasst: Samstag 2. April 2005, 17:46
von Malchir K´lashar
Aufs Schiff bringen ? Wie einen kleinen Jungen wieder nach Hause schicken? .. Nein! Ganz sicher nicht.. so dachte sich Malchir..
Nunja was hätte er machen sollen? Er ließ sich also von diesen Beiden auf das Schiff bringen und begab sich dort kurzzeitg unter Deck. Als er etwas später den Kapitän rufen hörte das die Segel gesetzt werden sollen machte sich Malchir wieder nach oben. Er sah die Matrosen schnell rennend vom einen Ende zu anderen um den Befehlen des Kapitäns nachkommen zu können. Malchir blickte sich um, er kontrollierte mit seinem geschulten Auge die Hafengegend, konnte aber die beiden Angurer nicht ausmachen dieihn auf dieses Schiff brachten.
Er machte also einen Satz über die Reling und stand nun wieder auf dem Steg. Schnell lief er in die Stadt um dort in sein angemietetes Zimmer zurückzukehren und sich etwas neues auszudenken. Wie könnte er diese Angurer umgehen ? Wo würde er diese Schlangenart am ehesten finden können ? Nunja.. Es mußte wohl ein Ort sein der selbst diesen beiden Angurern nicht besonderns bekannt sein sollte..
Er müßte also weiter gehen, tiefer in das Eis, höher auf die Berge...
Doch mußte ein anderes Gesicht her, denn sollten ihn diese beiden erneut antreffen und erkennen könnte er sich eine friedliche Auseinandersetzung nur noch wage vorstellen.
Gesagt getan, machte er sich daran sich sein lang gewachsenes Haar und den wuscheligen Bart abzuschneiden so das nur noch ein Kinnbärtchen und eine helle Glatze übrig blieben. Er legte seine vor Kälte schützende Trolllederrüste bereit um dem Eis in den bevorstehenden Höhen trotzen zu können. Er nahm einiges an Verpfelgung an sich um so auch mehrere Wochen im Eis überleben zu können.
Doch heute war nicht der Tag um diese Unternehmung vorzuführen. Es war mittlerweile schon spät und an der Zeit dem jungen Beschörer seine Ruhe zu gönnen.. Doch am nächsten morgen in aller frühe sollte es losgehen.. hoch in die Berge, in das tiefe Eis Fuachteros um sie zu finden, die Eine...
Verfasst: Freitag 22. April 2005, 18:44
von Brugh MacFarlainn
Sein Magen Knurrte als er sich mit Thomas auf den Weg nach Ith machte. Der eisige Wind Fuachteros bließ ihm die harten Schneeflocken ins Gesicht. Zorn und Wut lagen wie eine Maske über seinem Gesicht.
"Diese verfluchten Südländer", dachte er sich verbittert, "mit ihrer dämlichen Neugier".
Wenn es nach ihm gegangen wäre hätte das ganze sehr sehr viel weniger Zeit beansprucht. Der Fremde sah ihm schon von Anfang an nach faulem Zauber und Hexerei aus und da kennt Brugh nichts. Gerne hätte er diesen Kerl um einen Kopf kürzer gemacht.
Mit eisernen Schritten ging er schnell neben Thomas nach Hause. Erst als sie Ith erreichten und ihm der Duft aus Willas Küche entgegenschlug legte sich sein Zorn etwas. Wenn es etwas gibt das einen wütenden MacFarlainn wieder in Stimmung bringt, dann ist es die hervorragende Küche von Willa.