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Ein Abschied und ein Neubeginn..
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Quint Goldenberg





 Beitrag Verfasst am: 30 März 2020 17:55    Titel: Ein Abschied und ein Neubeginn..
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Quint konnte es gar nicht fassen..

er war zum einem abgrundtief traurig. Aber er war auch überglücklich!
Wie konnte man beide Gefühle gleichzeitig empfinden? Das ging doch gar nicht? Stimmte etwas nicht mit ihm? Er grübelte lange, fand aber keine Lösung..

Der Tag an dem Enomis zu Grabe getragen werden sollte, war rasch gekommen, aber zuvor war er noch in Bajard gewesen. Dort hatte er ein etwa 17 Jahre altes Mädchen angesprochen, in der Hoffnung daß sie ihm vieleicht etwas Fisch abkaufen würde. An dem Fisch hatte sie kein Interesse, aber ihm fiel die Ähnlichkeit mit seiner Mutter auf. Sie sah wirklich wie die jüngere Ausgabe seiner Mutter aus!
Er kam mit ihr ins Gespräch und fand heraus daß sie auf der Suche nach ihrem Bruder war. Als sie ihm ihren Namen nannte, stockte ihm allerdings der Atem. Sie nannte seinen Namen!
Den Namen den er auf Gerimor abgelegt hatte, denn dort kannte man ihn nur noch als Quint, nicht als Quintinus Goldenberg! Es stellte sich wunderbarerweise heraus daß sie seine große Schwester war, die damals die Familie verlassen mußte. Da war er noch klein und er konnte sich nur sehr dunkel an sie erinnern.

Und da waren sie wieder die Gefühle.. todtraurig, wegen Nomi.. aber überglücklich daß seine Schwester ihn gefunden hatte. Am Abend wurde dann Enomis beigesetzt und auf ihren Wunsch hin feierte man das mit leckeren Speisen und Getränken. Auch wenn niemandem wirklich zum FEiern zu mute waren, der letzte Wunsch von Nomi mußte erfüllt werden!
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Luna Goldenberg





 Beitrag Verfasst am: 30 März 2020 18:58    Titel:
Antworten mit Zitat

„Du bist Quint? Etwa Quintinus..?“
Luna war so voller Freude, als sie ihren kleinen Bruder endlich fand.

Erst spät bekam sie den Tod ihrer leiblichen Eltern mit. Selbst konnte sie sich kaum an sie erinnern, aber sie wusste stets von ihrer Existenz. Viele Jahre lebte sie bei einer Familie, die nicht ihre eigene war. Die Gründe, weshalb sie weggegeben wurde, hatte sie nie erfahren. Stets war sie neugierig, wie ihre Mutter wohl aussehen würde. Wie ihr eigener Vater war. Doch würde sie dies nun nie erfahren…
Als ihr kleiner Bruder sagte „Du siehst auf wie Ma!“, wurde es ihr wohlig warm ums Herz.

Sie war so unglaublich froh ihren Bruder gefunden zu haben, obwohl sie nicht einmal wusste wie er aussah. Sie wusste nur, er hieß Quintinus Goldenberg. Das war ihr einziger Anhaltspunkt auf der langen Suche nach ihm. Also reiste sie von Ort zu Ort, nahm weite Wege auf sich, um den weggelaufenen kleinen Bruder zu finden.

Verletzt und wütend auf die Menschen, die sich ihre Familie nannten, beschloss sie einfach zu gehen.
Nie hatte sie diese Liebe für sie empfunden, die für normale Familien üblich war. Es waren Menschen, die sie als Arbeitstier gesehen haben und so musste sie Tag für Tag Arbeit auf dem Hof verrichten. Nichts hat sie noch dort gehalten.
Der Gedanke, dass ihr einziges, richtiges Familienmitglied durch die Wälder streifte und wohlmöglich in Gefahr war, lies sie nicht eine Nacht ruhig schlafen.

Viele Wochen vergingen auf der Suche nach ihm. Und dann hatte sie ihn tatsächlich gefunden. Mitten in einem Fischerdorf, Namens Bajard.

Er nahm sie mit nach Düstersee, wo er einen Schlafplatz bei Enomis und ihrer Tochter fand. Am gleichen Tag wurde Enomis leider beerdigt. Sehr gerne hätte sie die Frau kennegelernt, die ihren kleinen Bruder so liebevoll bei sich aufgenommen hat. So nahm sie an der Beerdigung teil, um Quint beizustehen.

Die kommenden Tage hielt sie Ausschau nach einem Hof, auf dem sie arbeiten konnte. Zufälligerweise kam sie tatsächlich bei einem Bauern, Namens Pendark unter. Nun hatte sie endlich Fuß gefasst und hatte auch eine Aufgabe. Endlich konnte sie frei arbeiten, ganz ohne Zwang.

Das Leben auf Gerimor war anders. Es war besser. Und nun, wo sie Familie hatte, fühlte sie sich zum ersten Mal vollkommen rundum glücklich.
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