Kinder - Segen oder Alptraum?
Verfasst: Mittwoch 28. Juni 2006, 10:48
So ernst hatte er das alles eigentlich gar nicht gemeint.
Erik Forstnam, der mit 18 jungen Jahren beim Clan Hinrah strandete und dort das größte Glück auf Erden fand - seine Frau - der sich mit Holz und Möbeln inzwischen trefflich umzugehen verstand und der nun abseits der großen Städte glücklich und zufrieden am Wegeskreuz lebte - nein, so hatte er sich sein Leben niemals vorgestellt, als er Jahre zuvor von Zuhause mehr oder weniger geflohen war. Die junge, keimende Liebe zwischen Luciana und ihm war ihm so unendlich kostbar, denn sie bedeutete für ihn lange Zeit das Glück, dass er sonst nie gespürt hatte. Konnte es wirklich noch besser werden?
Nun waren sie verheiratet und lebten, umgeben von Freunden und Bekannten, in einem stattlichen Holzhaus mit einem kleinen Garten und einigen Tieren. Erik war nun 21 Sommer alt und sein Leben endlich in geregelten Bahnen. Was gab es auf dieser Welt, dass ihm noch fehlen konnte?
Er hatte schon öfters über kleine Kinderchen gescherzt, hin und wieder, um Luciana ein wenig zu ärgern. Er hatte jedoch nie vor gehabt, wirklich welche zu bekommen. Bis eines Tages Sharay zu Besuch kam. Denn die beiden Freundinnen - Sharay und Luciana - machten aus seinem scheinbaren Kinderwunsch ein groß angelegtes Zukunftsbild.
Jede von den beiden wollte 10 Kinder bekommen, jeweils 5 Mädchen und 5 Knaben. Die Knaben sollten dann die Berufe ihrer Väter, die Mädchen die Berufe ihrer Mütter übernehmen. Wartete man also lange genug, so wären das Resultat 5 Schreiner, 5 Schneiderinnen und 10 Krieger gewesen. Und damit ließ sich sicherlich eine Menge anstellen. Dazu kam, dass man noch Alliestra und Thancred mit einbeziehen wollte, denn 5 Feinschmiede und 5 Waffenschmiede sind nie zu verachten.
Es war ein lustiger Tag, und noch lange malte man sich aus, wie diese kleine Privatarmee dann die Berchgarder Mine stürmen und für die Handwerksarmee einnehmen konnte. Natürlich waren das nur spaßhafte Äußerungen, aber man hatte unglaublich viel zu Lachen an diesem Abend.
Und noch gestern scherzte Luciana wieder einmal vor sich hin, die Pläne müssten dringend einmal ausgearbeitet werden. Manchmal fragte Erik sich, ob sie bemerkt hatte, dass er die Grundzüge dieses Planes inzwischen gut fand? Dass er... nun wusste, was ihm zu seinem Glück noch fehlte?
Erik Forstnam, der mit 18 jungen Jahren beim Clan Hinrah strandete und dort das größte Glück auf Erden fand - seine Frau - der sich mit Holz und Möbeln inzwischen trefflich umzugehen verstand und der nun abseits der großen Städte glücklich und zufrieden am Wegeskreuz lebte - nein, so hatte er sich sein Leben niemals vorgestellt, als er Jahre zuvor von Zuhause mehr oder weniger geflohen war. Die junge, keimende Liebe zwischen Luciana und ihm war ihm so unendlich kostbar, denn sie bedeutete für ihn lange Zeit das Glück, dass er sonst nie gespürt hatte. Konnte es wirklich noch besser werden?
Nun waren sie verheiratet und lebten, umgeben von Freunden und Bekannten, in einem stattlichen Holzhaus mit einem kleinen Garten und einigen Tieren. Erik war nun 21 Sommer alt und sein Leben endlich in geregelten Bahnen. Was gab es auf dieser Welt, dass ihm noch fehlen konnte?
Er hatte schon öfters über kleine Kinderchen gescherzt, hin und wieder, um Luciana ein wenig zu ärgern. Er hatte jedoch nie vor gehabt, wirklich welche zu bekommen. Bis eines Tages Sharay zu Besuch kam. Denn die beiden Freundinnen - Sharay und Luciana - machten aus seinem scheinbaren Kinderwunsch ein groß angelegtes Zukunftsbild.
Jede von den beiden wollte 10 Kinder bekommen, jeweils 5 Mädchen und 5 Knaben. Die Knaben sollten dann die Berufe ihrer Väter, die Mädchen die Berufe ihrer Mütter übernehmen. Wartete man also lange genug, so wären das Resultat 5 Schreiner, 5 Schneiderinnen und 10 Krieger gewesen. Und damit ließ sich sicherlich eine Menge anstellen. Dazu kam, dass man noch Alliestra und Thancred mit einbeziehen wollte, denn 5 Feinschmiede und 5 Waffenschmiede sind nie zu verachten.
Es war ein lustiger Tag, und noch lange malte man sich aus, wie diese kleine Privatarmee dann die Berchgarder Mine stürmen und für die Handwerksarmee einnehmen konnte. Natürlich waren das nur spaßhafte Äußerungen, aber man hatte unglaublich viel zu Lachen an diesem Abend.
Und noch gestern scherzte Luciana wieder einmal vor sich hin, die Pläne müssten dringend einmal ausgearbeitet werden. Manchmal fragte Erik sich, ob sie bemerkt hatte, dass er die Grundzüge dieses Planes inzwischen gut fand? Dass er... nun wusste, was ihm zu seinem Glück noch fehlte?