Pantherbrut - voller Wut!
Verfasst: Dienstag 4. Februar 2020, 12:24
Gründung der Pantherbrut
Stolz strich Leo über die Stickerei auf seinem neuen Barett: eine schwarze Pantherpranke auf flammendem Hintergrund. Es war das ausgewählte Zeichen seiner Truppe, der Pantherbrut. Mit den anderen Kindern in und um Düstersee hatte er sich zu einer kleinen Gruppe Jungrekruten zusammengeschlossen und der Garde unterstellt. Einerseits weil der Erhabene Alka ausnahmslos alle Bewohner des Reichs in den Krieg einziehen wollte, andererseits wollte Leo selbst ein Streiter des Reiches werden. Auch wenn ihm manchmal die Regeln und der verlangte Gehorsam gegen den Strich gingen... er spürte tief in sich, dass er hierher gehörte. Hier zu seinen Freunden und zu Erwachsenen, die ihn annahmen, wie er war, und zu denen er aufsehen konnte.
Stolz stand er deshalb am 28. Hartung mit den anderen Kindern in Reih und Glied vor der Burg im Schattenwinkel, während im Inneren noch Vorbereitungen für den Krieg im vollen Gange waren. Die Pantherbrut wählte Phreya zu ihrer Truppenführerin und sie ernannte Leo zum Bannerträger. Das stolze Lächeln, welches ihn da erstrahlen ließ, hätte selbst die dunklen Steine der Burg erbleichen lassen müssen.
Erst später, als der Kindertrupp zurück nach Düstersee geschickt und dort 'stationiert' wurde, wurde ihm bewusst, dass nicht alle Kindern seine Begeisterung teilten. Smula war noch so klein, konnte nicht gut sehen und brauchte Schutz vor den Kämpfen. Der Neuzugang Quint hasste den Kampf, weil sein Vater vor seinen Augen getötet wurde.
Meine Eltern sind auch verschollen in einem der vielen Kämpfe gegen die Ketzer... Wenn er darüber nachdachte stieg eine unergründliche Wut in ihm auf - doch Alatar war die Herkunft seiner Streiter egal und er begrüßte den Zorn, wenn man ihn zu Stärke wandelte.
Starken Schrittes erklomm Leo daher tagtäglich mit seinem Banner die Brustwehr eines der Tore Düstersees, atmete tief den Seewind ein und skandierte Kampfparolen gegen den Osten.
Pantherbrut, voller Wut,
in den Dienst mit Macht und Mut!
Pantherbrut, keine Ruh‘,
macht dem Feind die Tore zu!
Pantherbrut, stehet Wacht,
schützt das Reich bei Tag und Nacht!
Pantherbrut, groß und klein,
tragt die Botschaft durch die Reih'n!
Pantherbrut, macht ihn wahr,
einen Sieg für Alatar!
Stolz strich Leo über die Stickerei auf seinem neuen Barett: eine schwarze Pantherpranke auf flammendem Hintergrund. Es war das ausgewählte Zeichen seiner Truppe, der Pantherbrut. Mit den anderen Kindern in und um Düstersee hatte er sich zu einer kleinen Gruppe Jungrekruten zusammengeschlossen und der Garde unterstellt. Einerseits weil der Erhabene Alka ausnahmslos alle Bewohner des Reichs in den Krieg einziehen wollte, andererseits wollte Leo selbst ein Streiter des Reiches werden. Auch wenn ihm manchmal die Regeln und der verlangte Gehorsam gegen den Strich gingen... er spürte tief in sich, dass er hierher gehörte. Hier zu seinen Freunden und zu Erwachsenen, die ihn annahmen, wie er war, und zu denen er aufsehen konnte.
Stolz stand er deshalb am 28. Hartung mit den anderen Kindern in Reih und Glied vor der Burg im Schattenwinkel, während im Inneren noch Vorbereitungen für den Krieg im vollen Gange waren. Die Pantherbrut wählte Phreya zu ihrer Truppenführerin und sie ernannte Leo zum Bannerträger. Das stolze Lächeln, welches ihn da erstrahlen ließ, hätte selbst die dunklen Steine der Burg erbleichen lassen müssen.
Erst später, als der Kindertrupp zurück nach Düstersee geschickt und dort 'stationiert' wurde, wurde ihm bewusst, dass nicht alle Kindern seine Begeisterung teilten. Smula war noch so klein, konnte nicht gut sehen und brauchte Schutz vor den Kämpfen. Der Neuzugang Quint hasste den Kampf, weil sein Vater vor seinen Augen getötet wurde.
Meine Eltern sind auch verschollen in einem der vielen Kämpfe gegen die Ketzer... Wenn er darüber nachdachte stieg eine unergründliche Wut in ihm auf - doch Alatar war die Herkunft seiner Streiter egal und er begrüßte den Zorn, wenn man ihn zu Stärke wandelte.
Starken Schrittes erklomm Leo daher tagtäglich mit seinem Banner die Brustwehr eines der Tore Düstersees, atmete tief den Seewind ein und skandierte Kampfparolen gegen den Osten.
Pantherbrut, voller Wut,
in den Dienst mit Macht und Mut!
Pantherbrut, keine Ruh‘,
macht dem Feind die Tore zu!
Pantherbrut, stehet Wacht,
schützt das Reich bei Tag und Nacht!
Pantherbrut, groß und klein,
tragt die Botschaft durch die Reih'n!
Pantherbrut, macht ihn wahr,
einen Sieg für Alatar!