*Einen gähnen, herzhaft und so voller Hingebung, dass man sogar das Zäpfchen im Halse erblicken mag, zumindest wenn man eben direkt dabei zusieht. Mhm, es wird sich gereckt und gestreckt, hier und da wird ein Knacken zu hören sein, ehe ein angestrengtes Stöhnen folgt. Als sie so ihren Gedanken hinterherhinkt, wird man wohl hier und da die ein oder andere begleitende Mimik erblicken können oder ein kurzes fuchteln der Hand. Während all der Gestik und Mimik, wird sie wohl auch noch durch den Raum laufen und die Blumen gießen.*
Was ein Mondlauf, es kann nur aufwärts gehen, weiter in die Scheisse ist dann auch nicht mehr möglich. Jetzt sitzen wir alle hier, nicht, dass es mich stört, ich geh ja schon etwas länger hier ein und aus und früher…naja Probleme hatte ich wenige, keine wäre vielleicht gelogen, wenige passt da sicher gut. Aye eigentlich waren die Beziehungen vor dem Fiasko ganz gut, viele kennen die meisten noch, aye und alte Freundschaften durften nun wieder aufblühen.
Diese beschissenen Blumen, was auch immer Rin da geritten hat, nun muss ich die auch noch Gießen. Gefühlte hundert am der Zahl, so eine scheisse! Es ist beschissen Kalt hier im Winter, so hab ich es nicht mehr in Erinnerung und mir fehlt das Grün der Insel, dass musste ich wenigstens nicht gießen.
Was mich daran erinnert, dass ich dringend noch bei Enomis vorbei muss, aye. Oh? Ein Gardist an der Scheisshausgartentür? Ich sollte mir ein beschissenes Schild hinmachen lassen, "kein Eingang" oder so, muss ja nicht jeder in Versuchung geraten und sich seiner Dringlichkeit bewusst werden!
*Brummelnd stiert die ehemalige Capitano aus dem Fenster in Richtung des wartenden Gardisten, der wohl geduldig schon eine Weile vor den Toren zu warten scheint und einige Momente, wird dieser wohl auch noch eingehend gemustert. Gemächlichen Schrittes geht der Weg zum Eingang des Scheisshausgartens, die Türe wird begleitend von einem Ächzen der Scharniere geöffnet und das dunkle Braun, wandert vom Gardisten zum Donnerbalken und wieder zurück zum Gardisten.*
"Sein'n Seg'n Gardist! Was kann ich für euch tun eh?"
*Der Gardist selbst, wird ihr nach der Erwiederung des Grußes ein gesiegeltes Schreiben überreichen.*
"Ah! Oh!"
*Das Siegel des Schreibens betrachtend wird sie die Brauen anheben und mit einem nicken quittieren.*
"Oh und…der Eingang ist dort hinten, für's nächste Mal eh? Wenn hier jeder mein'n Donnerbalken anstarrt wird er noch heilig gesproch'n!"
*mit einem Zwinkern wird sie kurz hineingehen, eine Flasche Rum aus dem Regal ziehen und ihm jene entgegen strecken.* "Für'n Feierabend eh? Wenn du ihn dazwischen trinkst, hast'n nich von mir! `S wollt ich nur kurz klarstell'n."
*mit einem kurzen Salut wird sie sich dann verabschieden, er sich natürlich auch von ihr abwenden und dann im Haus verschwinden.
Das Siegel wird gebrochen und sie durchforstet die Zeilen in aller Seelenruhe, nebenbei wird sie sich eine weitere Rumflasche öffnen und ein Gläschen einschenken.*
Edel, ein Gläschen Rum und eine Einladung zum Gespräch mit der Führung des alatarischen Reiches, da kann nichts mehr schief gehen. Ich werds ansprechen, mal sehen wer mitkommt.
*Als sie am Abend von dem Gespräch heimkommt, wird sie Pergament, Feder und Tintenfässchen nehmen. In schwungvollen, gar sauberer Schrift wird sie eine Antwort verfassen und jenes Schreiben, versehen mit dem Siegel der Pereras, Henry übergeben. Welcher die Aufgabe erhält, dieses Schreiben der Garde zu überreichen.*
Seinen Segen, Macht und Stärke mit Euch,
gerne nehmen wir die Einladung für weitere Gespräche an. Leider ist es uns nicht möglich die siebte Abendstunde wahrzunehmen, das weltliche Geschehen wird uns erst ein Antreffen zur achten Abendstunde zulassen. Wir hoffen auf euer Verständnis diesbezüglich und entschuldigen uns hierfür.
gez
Capitano