Erinnerungen - Euer Lebensweg
Verfasst: Donnerstag 10. Oktober 2019, 12:49
Ich hatte nur eben die Kiste hoch tragen wollen, was war schon drin? Ein paar Kissen für's Sofa, eine Tischdecke, Gardinen für die Fenster und allerlei Nippes den man halt im Laufe eines Lebens an Erinnerungsstückchen ansammelt. Gut, die Bücher hatten schon ein gewisses Gewicht, aber sicher nicht mehr als die Holzscheite die ich zuvor in die Küche gebracht hatte um den Herd anzufeuern.
Und dann fuhr mir der Schmerz so heftig in den Rücken, dass es mir die Kraft aus den Beinen nahm und mich in einem Moment der Schwäche, auf die Knie zwang.
Die letzten Tage hatte ich schon hin und wieder das Gefühl gehabt, der Bauch würde sich langsam absenken, aber es war zu früh, darum schob ich es immer wieder darauf zurück, dass ich es mir nur einbildete, weil ich mich so ungeduldig dem Ende von Rückenschmerzen, Ischiaszwicken und watschelndem Gang entgegen sehnte.
Doch das war ein anderes Gefühl gewesen, als ein innerlich wenden der Frucht in ihrem Leib, welche dann auf einen Nerv drückte. Mir kam es vor wie eine Stunde, da ich da auf die Kiste gestützt, kniend am Fuß der Treppe hockte und beide Hände in den Rücken stemmte. Doch wahrhaftig waren nur vielleicht eine oder zwei Minuten vergangen. Und da war es auch schon wieder vorbei. Die Kiste lies ich stehen, ich musste meinen Stolz,- alles selber zu schaffen und die Schwangerschaft könnte im Alltag nicht einschränken, fahren lassen und Albert bitten das Zeug hinauf zu tragen.
Wie ein Luchs lauerte ich den ganzen Tag in mich hinein, doch es passierte nichts mehr.
Falscher Alarm.
Und dann fuhr mir der Schmerz so heftig in den Rücken, dass es mir die Kraft aus den Beinen nahm und mich in einem Moment der Schwäche, auf die Knie zwang.
Die letzten Tage hatte ich schon hin und wieder das Gefühl gehabt, der Bauch würde sich langsam absenken, aber es war zu früh, darum schob ich es immer wieder darauf zurück, dass ich es mir nur einbildete, weil ich mich so ungeduldig dem Ende von Rückenschmerzen, Ischiaszwicken und watschelndem Gang entgegen sehnte.
Doch das war ein anderes Gefühl gewesen, als ein innerlich wenden der Frucht in ihrem Leib, welche dann auf einen Nerv drückte. Mir kam es vor wie eine Stunde, da ich da auf die Kiste gestützt, kniend am Fuß der Treppe hockte und beide Hände in den Rücken stemmte. Doch wahrhaftig waren nur vielleicht eine oder zwei Minuten vergangen. Und da war es auch schon wieder vorbei. Die Kiste lies ich stehen, ich musste meinen Stolz,- alles selber zu schaffen und die Schwangerschaft könnte im Alltag nicht einschränken, fahren lassen und Albert bitten das Zeug hinauf zu tragen.
Wie ein Luchs lauerte ich den ganzen Tag in mich hinein, doch es passierte nichts mehr.
Falscher Alarm.