Ein Überfall und seine Folgen
Verfasst: Sonntag 26. Mai 2019, 11:49
Spät in der Nacht ist Ksa von einer kurzen Reise wieder zurück in Bajard, sie hatte ein Paar neue Stoffe und Skizzen mitgebracht wie meistens nach einer Reise, die Kreativen Reisen nutzte sie um neue Kollektionen anzufertigen. Dabei sprach sie mit anderen Schneidern, schaute sie die Verarbeitung und die Stoffe an, betrachtete die Farben und die Zusammenstellung der genähten Kleidung. Alles im allen brachte sie einfach neuen Wind mit von ihren Reisen, oft war sie so Kreativ nach einer Reise das sie noch in den Späten Nachtstunden in der Schneiderei saß, so auch in dieser Nacht.
Da zu dieser Stunde oft kein Kunde kam wollte sie trotzdem das Ladenschild umdrehen, noch war sie frisch voller Ideen und wenn doch mal ein Kunde kommen würde, wäre es kein Problem. Doch die Nacht war schon sehr fortgeschritten und langsam schlich sie die Erschöpfung der Reise auch bei ihr ein, sie wollte nur noch die Sachen einräumen und dann den Laden wieder schließen. Es musste schon um die 1 Stunde nach der Mitternachtsschlag gewesen sein, als doch noch ein Kunde kam, eigentlich wollte sie nicht mehr öffnen, doch Ksa konnte sehr schlecht nein sagen, wenn sie einem Kunden helfen konnte.
So kam es das sie sich entschied die Tür doch zu öffnen und den Herren der dort stand freundlich zu begrüßen, nach der Vorstellung bat Ksa ihn herein, auch wenn Ksa schon etwas müde war bemühte sie sich den Kunden gut zu beraten, sie hätte ihn wohl nach Hause schicken sollen und für den Nächsten Tag in die Schneiderei bitten sollen, doch so war sie und sie bemühte sich ihn gut zu Beraten gerade um dieses späte Stunde.
Wieder hatte sie vergessen das Schild umzudrehen und so kam es das ein weiterer Kunde an die Tür klopfte, Ksa öffnete und ein Kalure stand vor der Tür, bisher hatte sie mit niemanden ein Problem egal welches Volk welche Gesinnung aber in dieser Nacht änderte sich einiges für die Schneiderin. Es war nicht so leicht die Kaluren immer zu verstehen, aber man fand immer einen Weg der Verständigung.
Ksa bat den Kaluren um Geduld um den Kunden weiter zu bedienen, dieser Willigte auch ein, das ärger anstand machte sich schon nach kurzer Zeit bemerkbar, denn er erwartete wohl Bier, Ksa war noch immer die ruhe selber und sagte ihm das dies keine Taverne sei doch sie gern später ein Zwergenbier für ihn holen würde, jedoch sollte er sich etwas gedulden. Auch wenn ihm das nicht gepasst hatte, lag ihr Augenmerk in dem Moment mehr auf ihrem Kunden, das sie mittlerweile schon so müde geworden war und ihr ein Fehler unterlaufen war, das wurde ihr erst später klar.
Aber Ksa machte ihre Arbeit immer sehr sorgfältig und auch als Daron meinte das sein Wams etwas zwicken würde, nahm sie sich ihn nochmal vor und öffnete noch eine Naht um diesen genau anzupassen, sie versicherte sich das er zufrieden war um dann die Bezahlung an sich zu nehmen. Was dann geschah verwirrte nicht nur Ksa auch Daron wusste nicht wie ihm geschah.
Der Kalure drehte völlig durch unterstellte Ksa das sie Daron nicht richtig beraten hätte, ihn betrügen würde und ihn abzocken würde, Ksa wusste überhaupt nicht wie ihr geschah und nachdem der Kalure auch noch in Frage stellte ob sie eine Schneiderin sei, murrt Ksa missmutig auf, was hatte er nur, doch sie überprüfte ihre Arbeit nochmals, tatsächlich hatte sie einen Fehler gemacht, sie hatte anstatt Zweikopfleder für die Stiefel Ogerleder genommen, nachdem ihr der Fehler aufgefallen war, korrigierte sie ihn und entschuldigte sich natürlich bei Daron für diesen Fehler. Sie hatte alles ausgebessert und so wie für Daron war es auch für Ksa damit erledigt.
Aber der Kalure Rigo sah das wohl ganz anders er war so verbissen das er verlangte das Ksa die Kronen Daron zurück geben sollte, jedoch weigerte sich Ksa, sie versuchte ihm klar zu machen das es ihn nichts angehen würde, sie einen Fehler gemacht hatte und diesen ausgebessert doch, der Kunde hatte für ihre Arbeit und das Leder bezahlt, was rechtens war und sie hatte nun wirklich nicht mit Absicht diesen fehler gemacht.
Mehrfach versuchte Ksa den Kaluren aus der Schneiderei zu bekommen, aber ohne Erfolg, es wurde sogar noch gefährlicher als der diese glänzende glühende Axt hervorholte, Ksa hatte keine Möglichkeit und rannte aus der Schneiderei, schloss den Kaluren darin ein und wollte eine Wache zu holen, dabei sprach sie etwas mit Daron entschloss sich jedoch das Zwergenbier aus der Taverne zu holen um diesen zu beruhigen.
Das er in der zwischen Zeit die Schneiderei demolierte bekam sie erst mit als sie wieder zurück gelaufen kam, als sie die Tür kurz einen Spalt öffnete um das Bier abzustellen, kam ihr schon ein paar Federn entgegen, er hatte wohl ein Kissen auseinander genommen. Anscheinend hatte Rigo sich beruhigt so hörte es sich zu mindestens an, und Ksa öffnete die Tür. Er hatte die Axt wieder fort gesteckt und nachdem Ksa einen Blick durch die Schneiderei geworfen hatte und das Chaos sah, blickte sie zu Rigo und meinte dass er für alle Schäden aufkommen müsse.
Wieder bat sie das nun beide die Schneiderei verlassen sollte, doch dieser Kalure wollte einfach nicht gehen, er schickte Daron vor und drehte sich zu Ksa um, sie wollte gerade die Tür hinter ihm schließen doch ohne Vorwarnung zog er wieder diese Axt und ein Schild. Ksa sah nur noch dieses auf sich zu donnern und hob ihre Arme schützend hoch, der erste Schlag traf ihren linken Arm und dann wurde es schwarz.
Wie lang sie in der Schneiderei auf dem Boden lag konnte sie gar nicht war nehmen, erst als sie die leise und sanfte Stimme von Fay hörte, zuckte sie schmerzlich zusammen, warnte sie vor dem Kaluren und wurde wieder Ohnmächtig. Fay kümmerte sich um sie und langsam kam Ksa wieder zu sich, die Axt und das Schild hatte einige Spuren hinterlassen, neben der tiefen Schnittwunde am linken Oberarm, hatte sie Schnitte und Rötungen am Bauch und Rippen Bereich, der Kopf wies eine Platzwunde an der Stirn und am Hinterkopf bildete sich eine Beule, vermutlich war sie nach den Schlägen auf die Vitrine geknallt.
Die Wunden waren nicht lebensgefährlich zum Glück, aber Arm und Stirn mussten sicher genäht werden, Fay bemühte sich Ksa so gut es ging als Laie sie zu versorgen, um sie etwas abzulenken während der Wundversorgung, fragte Fay was genau passiert sei und Ksa begann zu erzählen, ab und an quietsche sie Schmerzlich auf und verzog das Gesicht, doch Fay macht weiter bis sie diese dann mit in die Schreinerei nahm, dort hatte sie eine Liege für Ksa aufgestellt und hütete die ganze Nacht an Ksa Seite, die Nacht war für Ksa alles andere als gut, denn die Schmerzen die sie hatte ließ sie unruhig schlafen, vermutlich verarbeitete sie auch diesen Überfall in ihrem Halbschlaf…
Jene welche an der Schneiderei vorbei gehen, werden wohl einen Teil des Chaos schon von draussen erkennen...
Da zu dieser Stunde oft kein Kunde kam wollte sie trotzdem das Ladenschild umdrehen, noch war sie frisch voller Ideen und wenn doch mal ein Kunde kommen würde, wäre es kein Problem. Doch die Nacht war schon sehr fortgeschritten und langsam schlich sie die Erschöpfung der Reise auch bei ihr ein, sie wollte nur noch die Sachen einräumen und dann den Laden wieder schließen. Es musste schon um die 1 Stunde nach der Mitternachtsschlag gewesen sein, als doch noch ein Kunde kam, eigentlich wollte sie nicht mehr öffnen, doch Ksa konnte sehr schlecht nein sagen, wenn sie einem Kunden helfen konnte.
So kam es das sie sich entschied die Tür doch zu öffnen und den Herren der dort stand freundlich zu begrüßen, nach der Vorstellung bat Ksa ihn herein, auch wenn Ksa schon etwas müde war bemühte sie sich den Kunden gut zu beraten, sie hätte ihn wohl nach Hause schicken sollen und für den Nächsten Tag in die Schneiderei bitten sollen, doch so war sie und sie bemühte sich ihn gut zu Beraten gerade um dieses späte Stunde.
Wieder hatte sie vergessen das Schild umzudrehen und so kam es das ein weiterer Kunde an die Tür klopfte, Ksa öffnete und ein Kalure stand vor der Tür, bisher hatte sie mit niemanden ein Problem egal welches Volk welche Gesinnung aber in dieser Nacht änderte sich einiges für die Schneiderin. Es war nicht so leicht die Kaluren immer zu verstehen, aber man fand immer einen Weg der Verständigung.
Ksa bat den Kaluren um Geduld um den Kunden weiter zu bedienen, dieser Willigte auch ein, das ärger anstand machte sich schon nach kurzer Zeit bemerkbar, denn er erwartete wohl Bier, Ksa war noch immer die ruhe selber und sagte ihm das dies keine Taverne sei doch sie gern später ein Zwergenbier für ihn holen würde, jedoch sollte er sich etwas gedulden. Auch wenn ihm das nicht gepasst hatte, lag ihr Augenmerk in dem Moment mehr auf ihrem Kunden, das sie mittlerweile schon so müde geworden war und ihr ein Fehler unterlaufen war, das wurde ihr erst später klar.
Aber Ksa machte ihre Arbeit immer sehr sorgfältig und auch als Daron meinte das sein Wams etwas zwicken würde, nahm sie sich ihn nochmal vor und öffnete noch eine Naht um diesen genau anzupassen, sie versicherte sich das er zufrieden war um dann die Bezahlung an sich zu nehmen. Was dann geschah verwirrte nicht nur Ksa auch Daron wusste nicht wie ihm geschah.
Der Kalure drehte völlig durch unterstellte Ksa das sie Daron nicht richtig beraten hätte, ihn betrügen würde und ihn abzocken würde, Ksa wusste überhaupt nicht wie ihr geschah und nachdem der Kalure auch noch in Frage stellte ob sie eine Schneiderin sei, murrt Ksa missmutig auf, was hatte er nur, doch sie überprüfte ihre Arbeit nochmals, tatsächlich hatte sie einen Fehler gemacht, sie hatte anstatt Zweikopfleder für die Stiefel Ogerleder genommen, nachdem ihr der Fehler aufgefallen war, korrigierte sie ihn und entschuldigte sich natürlich bei Daron für diesen Fehler. Sie hatte alles ausgebessert und so wie für Daron war es auch für Ksa damit erledigt.
Aber der Kalure Rigo sah das wohl ganz anders er war so verbissen das er verlangte das Ksa die Kronen Daron zurück geben sollte, jedoch weigerte sich Ksa, sie versuchte ihm klar zu machen das es ihn nichts angehen würde, sie einen Fehler gemacht hatte und diesen ausgebessert doch, der Kunde hatte für ihre Arbeit und das Leder bezahlt, was rechtens war und sie hatte nun wirklich nicht mit Absicht diesen fehler gemacht.
Mehrfach versuchte Ksa den Kaluren aus der Schneiderei zu bekommen, aber ohne Erfolg, es wurde sogar noch gefährlicher als der diese glänzende glühende Axt hervorholte, Ksa hatte keine Möglichkeit und rannte aus der Schneiderei, schloss den Kaluren darin ein und wollte eine Wache zu holen, dabei sprach sie etwas mit Daron entschloss sich jedoch das Zwergenbier aus der Taverne zu holen um diesen zu beruhigen.
Das er in der zwischen Zeit die Schneiderei demolierte bekam sie erst mit als sie wieder zurück gelaufen kam, als sie die Tür kurz einen Spalt öffnete um das Bier abzustellen, kam ihr schon ein paar Federn entgegen, er hatte wohl ein Kissen auseinander genommen. Anscheinend hatte Rigo sich beruhigt so hörte es sich zu mindestens an, und Ksa öffnete die Tür. Er hatte die Axt wieder fort gesteckt und nachdem Ksa einen Blick durch die Schneiderei geworfen hatte und das Chaos sah, blickte sie zu Rigo und meinte dass er für alle Schäden aufkommen müsse.
Wieder bat sie das nun beide die Schneiderei verlassen sollte, doch dieser Kalure wollte einfach nicht gehen, er schickte Daron vor und drehte sich zu Ksa um, sie wollte gerade die Tür hinter ihm schließen doch ohne Vorwarnung zog er wieder diese Axt und ein Schild. Ksa sah nur noch dieses auf sich zu donnern und hob ihre Arme schützend hoch, der erste Schlag traf ihren linken Arm und dann wurde es schwarz.
Wie lang sie in der Schneiderei auf dem Boden lag konnte sie gar nicht war nehmen, erst als sie die leise und sanfte Stimme von Fay hörte, zuckte sie schmerzlich zusammen, warnte sie vor dem Kaluren und wurde wieder Ohnmächtig. Fay kümmerte sich um sie und langsam kam Ksa wieder zu sich, die Axt und das Schild hatte einige Spuren hinterlassen, neben der tiefen Schnittwunde am linken Oberarm, hatte sie Schnitte und Rötungen am Bauch und Rippen Bereich, der Kopf wies eine Platzwunde an der Stirn und am Hinterkopf bildete sich eine Beule, vermutlich war sie nach den Schlägen auf die Vitrine geknallt.
Die Wunden waren nicht lebensgefährlich zum Glück, aber Arm und Stirn mussten sicher genäht werden, Fay bemühte sich Ksa so gut es ging als Laie sie zu versorgen, um sie etwas abzulenken während der Wundversorgung, fragte Fay was genau passiert sei und Ksa begann zu erzählen, ab und an quietsche sie Schmerzlich auf und verzog das Gesicht, doch Fay macht weiter bis sie diese dann mit in die Schreinerei nahm, dort hatte sie eine Liege für Ksa aufgestellt und hütete die ganze Nacht an Ksa Seite, die Nacht war für Ksa alles andere als gut, denn die Schmerzen die sie hatte ließ sie unruhig schlafen, vermutlich verarbeitete sie auch diesen Überfall in ihrem Halbschlaf…
Jene welche an der Schneiderei vorbei gehen, werden wohl einen Teil des Chaos schon von draussen erkennen...