Kluft
Verfasst: Sonntag 18. Juni 2006, 23:50
Tagtaeglich nahm sie sich vor auf Falk zu zugehen und sich mit ihm auszusprechen. Sich auf seinen Schoss zu setzen, einen Arm um seine Schultern gelegt, dem tiefen Bass seiner Stimme lauschend.
Doch die voranschreitende Schwangerschaft machte sie nervoes. Und so schob sie ein Gespraech vor sich her. Doch umso mehr sprach sie mit dem Ungeborenen, ging ganz auf in der Mutterrolle und fantasierte darueber wie ihr Sohn das erste Holzschwert erhielt und mit Falk im Hof uebte, das jauchzende Geplaerre die Pferde scheu machend.
Den Stolz in Falks Augen auf seinen Sohn, die Liebe zu ihr darin wieder leuchten zu sehen.
Caillean wuerde sonst etwas dafuer geben...
Doch die Herrin hatte niemals versprochen dass es leicht sein wuerde.
Nur... das sie zueinander gehoerten, einander brauchten... das es ihr Wille sei... und der ist unumstoesslich fuer den Glauben eines Tieflaenders.
Legte sich Falks Arm aus Gewohnheit um ihren geschwollenen Leib? Kuemmerte er sich ruehrend um sie, weil er sich verspflichtet fuehlte, weil sie seine Gattin war und seinen Erben trug?
Manchmal wollte sie einfach nur laut und sinnlos schreien um sich Luft zu machen.
Sie hatten schoneinmal von vorne angefangen. Vielleicht konnten sie einen Neuanfang machen, wenn sein Sohn geboren war.
Geburt.
Caillean Hinrah, frueher schlank doch nicht zerbrechlich, wie ihre Gestalt vielleicht vermuten liess, hatte Wochen nach der Empfaengnis Aengste ueber die Geburt ausgestanden. Doch jetzt... kaum zwei Mondwechsel davon entfernt, kroch die alte Befuerchtung wieder hoch, sie koenne zu schmal gebaut sein fuer ein Tieflaender Kind. Ihr Bauchumfang liess auf eine Hochschwangere schliessen, dabei war sie gerde Mitte des siebten Monats.
Das erste Kind, UND ein Riesenbaby, sollte sie sich da nicht fuerchten?
Sie wuenschte nur Falk wuerde den Traditionen trotzen und bei der Geburt ihre Hand halten.
Doch die voranschreitende Schwangerschaft machte sie nervoes. Und so schob sie ein Gespraech vor sich her. Doch umso mehr sprach sie mit dem Ungeborenen, ging ganz auf in der Mutterrolle und fantasierte darueber wie ihr Sohn das erste Holzschwert erhielt und mit Falk im Hof uebte, das jauchzende Geplaerre die Pferde scheu machend.
Den Stolz in Falks Augen auf seinen Sohn, die Liebe zu ihr darin wieder leuchten zu sehen.
Caillean wuerde sonst etwas dafuer geben...
Doch die Herrin hatte niemals versprochen dass es leicht sein wuerde.
Nur... das sie zueinander gehoerten, einander brauchten... das es ihr Wille sei... und der ist unumstoesslich fuer den Glauben eines Tieflaenders.
Legte sich Falks Arm aus Gewohnheit um ihren geschwollenen Leib? Kuemmerte er sich ruehrend um sie, weil er sich verspflichtet fuehlte, weil sie seine Gattin war und seinen Erben trug?
Manchmal wollte sie einfach nur laut und sinnlos schreien um sich Luft zu machen.
Sie hatten schoneinmal von vorne angefangen. Vielleicht konnten sie einen Neuanfang machen, wenn sein Sohn geboren war.
Geburt.
Caillean Hinrah, frueher schlank doch nicht zerbrechlich, wie ihre Gestalt vielleicht vermuten liess, hatte Wochen nach der Empfaengnis Aengste ueber die Geburt ausgestanden. Doch jetzt... kaum zwei Mondwechsel davon entfernt, kroch die alte Befuerchtung wieder hoch, sie koenne zu schmal gebaut sein fuer ein Tieflaender Kind. Ihr Bauchumfang liess auf eine Hochschwangere schliessen, dabei war sie gerde Mitte des siebten Monats.
Das erste Kind, UND ein Riesenbaby, sollte sie sich da nicht fuerchten?
Sie wuenschte nur Falk wuerde den Traditionen trotzen und bei der Geburt ihre Hand halten.