Johnna Rotbach
Verfasst: Mittwoch 30. Januar 2019, 10:22
Es war vor gut neunzehn Sommern, als in einem kleinen Dorf auf dem Festland, dass eine Handvoll Einwohner hatte zum Sonnenuntergang ein Babyschreien die Dorfbewohner auf die Füße trieb. Versammelt mit Fackeln in den Händen um das Baby zu begrüßen standen sie um ein Haus herum und blickten zur Eingangstüre abwartend. Niemand wusste, ob es ein Mädchen oder ein Junge werden würde und ein leises Gemurmel ging durch die Reihen.
„Was wird es wohl werden? Ein kräftiger Bursche oder ein süßes Mädchen?“, hörte man eine Dame sagen. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten.
„Ein Bursche natürlich? Der groß und stark wird, genau wie Thomas“, kam es von einem stattlich großen Manne, den man als Holzfäller einordnen würde. Ein dritter mischte sich ein und blickte zu Thomas hinüber.
„Ach so ein Quatsch, es wird ein Mädchen, wir haben schon genug Männer im Dorf. Es wird Zeit, dass wir endlich ein Mädchen begrüßen dürfen!“
Desto länger es dauerte, desto hitziger wurde die Diskussion in den Reihen der Einwohner. Es bildeten sich vor dem Haus bildeten sich zwei Lager die mit ihren Unruhen die Dunkelheit zum Tag machten. Die Lautstärke hob sich nach und nach, als seien sie auf einem großen Markt. Die Aggressionen stiegen und sie wiegelten sich weiter auf bis…
die Türe des Hauses sich öffnete, dass Licht vom inneren des Hauses viel zwischen die beiden Lager und die alte Heilerin des Dorfes Agatha stand mit einem in ein Leinentuch gewickeltem Kind in der Türe. Ihr Schatten brach den Lichtkegel und die Diskussion unterbrach abrupt. Alle waren neugierig und rückte wieder nah zusammen. Doch noch sagte sie kein Wort und blickte mit ihren faltigen alten Zügen scharf durch die Menschenmenge.
„Was ist los mit euch?“, krächzte die alte Heilerin.
„Jeden von euch habe ich auf die Welt geholt und nie in den ganzen Jahren habe ich so etwas wie euch erlebt. Ihr seid es nicht wert das Kind zu sehen!“ Ein leises Gemurmel setzte in der Menge ein, ehe Thomas einen Schritt vortrat und vor ihr niederkniete.
„Bitte verzeiht und Agatha, wir sind alle nur nervös gewesen und möchten wissen, ob es ein Junge oder Mädchen geworden ist den Petes Lenden uns geschenkt haben.“ Agatha blickte hinunter auf Thomas und wiegelte den Kopf langsam zu beiden Seiten, ehe sie wieder auf den Rest der Leute fielen.
„So? Ihr seid also neugierig, was es geworden ist. Ich kann es euch sagen, aber seid verdammt noch mal ruhig. Jasmin braucht ruhe, denn es war keine einfache Geburt.“ Sie wickelte daraufhin das Baby heraus und zum Vorschein kam ein hellblondes, beinahe weißblondes Mädchen, dass sie unter den Armen griff und vor sich in die Höhe hielt, damit es jeder Bewohner sehen konnte.
„Es ist ein Mädchen und ihr Name wird Johanna lauten!“ rief sie in die Dunkelheit hinaus zu den Leuten. Es dauerte keine Sekunde und ein jubeln ging durch die Menge. In diesem Moment, war es egal, wer sich einen Burschen für das Dorf wünschte und wer ein Mädchen. Alle waren sich einig, dass es wenigstens gesund sein musste, was sie auch gewesen ist. Es dauerte nicht lange und die Menschenversammlung löste sich auf. Agatha packte klein Johanna wieder in das Leinentuch und wandte sich zurück ins Haus. Sie schloss die Türe und trat durch die Küche in das Hinterzimmer in dem auf einem Bett aus mehreren Felllagen Mutter Jasmin bereits sehnsüchtig wartete. Vater Pete stand daneben und hielt ihre Hand. Sie schien sehr erschöpft und der Schweiß der Anstrengungen von der Geburt lief ihr die Stirn hinab. Agatha gab Johanna ihrer Mutter und blickte zu Pete mit sanfter Mine herüber.
„Komm bitte mit mir,“ sprach sie zu ihm. Er blickte von Jasmin auf und sein blick traf den der alten Heilerin. Er folgte ihr aus dem Hinterzimmer hinaus in die Küche. Die Alte holte aus ihrem Kräuterbeutel verschiedene Pflanzen.
„Sie wird die nächsten paar Tage deine Hilfe brauchen. Die Geburt, war nicht so einfach, wie bei anderen Frauen. Sie hat viel Blut verloren.“ Pete stand dort in der Küche und blickte zu Agatha hinüber, ohne ein Wort lauschte er ihren Worten.
„Diese Mixtur aus Kräutern sollte sie morgens und abends zu sich nehmen, damit ihre Blutregeneration schneller von statten geht. Hast du mich verstanden?“ Pete nickte nur hinter ihrem Rücken.
„Pete? Hast du verstanden, was ich eben zu dir sagte?“, begann sie in ihrem gewohnten Ton zu krächzen. Pete der zwei Köpfe größer war als sie fuhr zusammen, als sie begann zu krächzen.
„J… Ja Agatha“, stammelte er als Antwort zusammen. Mit einem nicken fügte sie die gemischten Kräuter zusammen, kochte sie und füllte sie anschließend in eine Phiole.
„Wenn es Probleme geben sollte komm schleunigst zu meinem Haus, ansonsten werde ich übermorgen kommen und nach Jasmin sehen,“ sagte sie ehe sie die gefüllte Phiole auf einer Küchentheke stehen ließ, sich ihren Mantel überzog und hinaus in die Nacht marschierte.
„Was wird es wohl werden? Ein kräftiger Bursche oder ein süßes Mädchen?“, hörte man eine Dame sagen. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten.
„Ein Bursche natürlich? Der groß und stark wird, genau wie Thomas“, kam es von einem stattlich großen Manne, den man als Holzfäller einordnen würde. Ein dritter mischte sich ein und blickte zu Thomas hinüber.
„Ach so ein Quatsch, es wird ein Mädchen, wir haben schon genug Männer im Dorf. Es wird Zeit, dass wir endlich ein Mädchen begrüßen dürfen!“
Desto länger es dauerte, desto hitziger wurde die Diskussion in den Reihen der Einwohner. Es bildeten sich vor dem Haus bildeten sich zwei Lager die mit ihren Unruhen die Dunkelheit zum Tag machten. Die Lautstärke hob sich nach und nach, als seien sie auf einem großen Markt. Die Aggressionen stiegen und sie wiegelten sich weiter auf bis…
die Türe des Hauses sich öffnete, dass Licht vom inneren des Hauses viel zwischen die beiden Lager und die alte Heilerin des Dorfes Agatha stand mit einem in ein Leinentuch gewickeltem Kind in der Türe. Ihr Schatten brach den Lichtkegel und die Diskussion unterbrach abrupt. Alle waren neugierig und rückte wieder nah zusammen. Doch noch sagte sie kein Wort und blickte mit ihren faltigen alten Zügen scharf durch die Menschenmenge.
„Was ist los mit euch?“, krächzte die alte Heilerin.
„Jeden von euch habe ich auf die Welt geholt und nie in den ganzen Jahren habe ich so etwas wie euch erlebt. Ihr seid es nicht wert das Kind zu sehen!“ Ein leises Gemurmel setzte in der Menge ein, ehe Thomas einen Schritt vortrat und vor ihr niederkniete.
„Bitte verzeiht und Agatha, wir sind alle nur nervös gewesen und möchten wissen, ob es ein Junge oder Mädchen geworden ist den Petes Lenden uns geschenkt haben.“ Agatha blickte hinunter auf Thomas und wiegelte den Kopf langsam zu beiden Seiten, ehe sie wieder auf den Rest der Leute fielen.
„So? Ihr seid also neugierig, was es geworden ist. Ich kann es euch sagen, aber seid verdammt noch mal ruhig. Jasmin braucht ruhe, denn es war keine einfache Geburt.“ Sie wickelte daraufhin das Baby heraus und zum Vorschein kam ein hellblondes, beinahe weißblondes Mädchen, dass sie unter den Armen griff und vor sich in die Höhe hielt, damit es jeder Bewohner sehen konnte.
„Es ist ein Mädchen und ihr Name wird Johanna lauten!“ rief sie in die Dunkelheit hinaus zu den Leuten. Es dauerte keine Sekunde und ein jubeln ging durch die Menge. In diesem Moment, war es egal, wer sich einen Burschen für das Dorf wünschte und wer ein Mädchen. Alle waren sich einig, dass es wenigstens gesund sein musste, was sie auch gewesen ist. Es dauerte nicht lange und die Menschenversammlung löste sich auf. Agatha packte klein Johanna wieder in das Leinentuch und wandte sich zurück ins Haus. Sie schloss die Türe und trat durch die Küche in das Hinterzimmer in dem auf einem Bett aus mehreren Felllagen Mutter Jasmin bereits sehnsüchtig wartete. Vater Pete stand daneben und hielt ihre Hand. Sie schien sehr erschöpft und der Schweiß der Anstrengungen von der Geburt lief ihr die Stirn hinab. Agatha gab Johanna ihrer Mutter und blickte zu Pete mit sanfter Mine herüber.
„Komm bitte mit mir,“ sprach sie zu ihm. Er blickte von Jasmin auf und sein blick traf den der alten Heilerin. Er folgte ihr aus dem Hinterzimmer hinaus in die Küche. Die Alte holte aus ihrem Kräuterbeutel verschiedene Pflanzen.
„Sie wird die nächsten paar Tage deine Hilfe brauchen. Die Geburt, war nicht so einfach, wie bei anderen Frauen. Sie hat viel Blut verloren.“ Pete stand dort in der Küche und blickte zu Agatha hinüber, ohne ein Wort lauschte er ihren Worten.
„Diese Mixtur aus Kräutern sollte sie morgens und abends zu sich nehmen, damit ihre Blutregeneration schneller von statten geht. Hast du mich verstanden?“ Pete nickte nur hinter ihrem Rücken.
„Pete? Hast du verstanden, was ich eben zu dir sagte?“, begann sie in ihrem gewohnten Ton zu krächzen. Pete der zwei Köpfe größer war als sie fuhr zusammen, als sie begann zu krächzen.
„J… Ja Agatha“, stammelte er als Antwort zusammen. Mit einem nicken fügte sie die gemischten Kräuter zusammen, kochte sie und füllte sie anschließend in eine Phiole.
„Wenn es Probleme geben sollte komm schleunigst zu meinem Haus, ansonsten werde ich übermorgen kommen und nach Jasmin sehen,“ sagte sie ehe sie die gefüllte Phiole auf einer Küchentheke stehen ließ, sich ihren Mantel überzog und hinaus in die Nacht marschierte.