Renne dem Licht entgegen
Verfasst: Donnerstag 10. Januar 2019, 12:05
"Was fällt dir ein dich an meiner Geldkatze zu schaffen zu machen?" Die Hand des grobschlächtigen Kerls wischte durch die Luft, und warf den Kopf der zierlichen Blondine zur Seite. Der rot glühende Abdruck brannte auf ihrer blassen Wange, als das Mädchen benommen zurück taumelte bis ihr Rücken Halt an der Wand fand. Kaum das sie wieder klar sehen konnte, das sie wieder wahrnahm was um sie herum geschah spürte die junge Frau seine Pranke um ihre Kehle.
"NNRG" Alles Zappeln war hoffnungslos, der Griff des bärtigen Mannes hielt den Hals fest umschlossen als sei die Hand ein Joch aus härtestem Stahl.
Die Farben der Welt verblassten und Nebel von schwarzen Wolken legten sich über die Szene in der kleinen Fischerhütte. So viele Worte hatten sich in der Kehle Sophies aufgestaut, Hilfeschreie und Flehen an ihre Mutter gerichtet, die teilnahmslos beim Ofen saß, die halbvolle Buddel mit Rum noch in der Hand. Ihr glasiger Blick schien als würde er widerstandslos durch den Körper der nahezu bewusstlosen Blondine hindurch streifen. Dann schwanden dem zierlichen Mädchen die Sinne. Für diesen Moment war es mehr Erlösung als Strafe in die Schatten der Ohnmacht hinab zu gleiten.
Ob es Stunden waren oder gar Tage, wusste das Mädchen nicht. Um sie herum war nur kühle Finsternis durchzogen von modrig feuchter Luft. Und auch wenn sie die Hand vor Augen nicht sehen konnte wusste sie wo sie war. Vergeblich versuchte sie aufzustehen. Doch alles was sie vollbrachte war, dass die dünnen faserigen Seile sich ein wenig tiefer in ihre Handgelenke schnitten und dabei leise knirschten als würden sie ihr zuflüstern, sie solle es lieber lassen. Sie hasste den Keller unter dem Haus, auch wenn dies der Vorratsraum war, auch .. wenn sie hier unten immer etwas zum Essen abzweigen konnte. Dieser Ort bedeutete für sie nur Hilflosigkeit. Sie konnte nicht mehr zählen wie oft sie hier unten gesessen hatte, wie oft er sie im Suff verprügelt hatte wegen Schandtaten die er sich einbildete. Sophie musste trotz ihrer Lage lächeln, natürlich hatte sie ihm immer wieder Geld aus seiner Geldkatze gestohlen, aber nicht an den Tagen wo er sich einbildete sie hätte es getan.
Die Luke wurde aufgerissen und beleuchtete die schmale Treppe die hinab führte zum Vorratskeller der Schatten in dessen Rücken die morgendliche Sonne stand, trug einen Rock und ein Kopftuch. Die Blondine traute weder ihrem Vater noch ihrem Bruder solch einen Aufzug zu und so stahl sich Erleichterung in ihre Gefühle.
“Du solltest ihn nicht immer reizen.“ Sophie wollte widersprechen, doch tief drinnen wusste sie, dass ihre Mutter es nicht böse meinte. Mehr als einmal war der Besuch umgekehrt verlaufen und Sophie hatte sie losbinden müssen. Seit sie angefangen hatte ihren Bruder und ihren Vater zu necken, hatte Mama kaum noch blaue Flecken . In monotoner Stille löste ihre Mutter die Seile und gab Sophie sogar einen Krug mit kühlem Wasser darin. Der Blick der zierlichen Blondine hing an den einfallenden Sonnenstrahlen.
Gab es dort draußen eine bessere Welt? Irgendwo? Sie müsste nur rennen, hinein in das Licht.
"NNRG" Alles Zappeln war hoffnungslos, der Griff des bärtigen Mannes hielt den Hals fest umschlossen als sei die Hand ein Joch aus härtestem Stahl.
Die Farben der Welt verblassten und Nebel von schwarzen Wolken legten sich über die Szene in der kleinen Fischerhütte. So viele Worte hatten sich in der Kehle Sophies aufgestaut, Hilfeschreie und Flehen an ihre Mutter gerichtet, die teilnahmslos beim Ofen saß, die halbvolle Buddel mit Rum noch in der Hand. Ihr glasiger Blick schien als würde er widerstandslos durch den Körper der nahezu bewusstlosen Blondine hindurch streifen. Dann schwanden dem zierlichen Mädchen die Sinne. Für diesen Moment war es mehr Erlösung als Strafe in die Schatten der Ohnmacht hinab zu gleiten.
Ob es Stunden waren oder gar Tage, wusste das Mädchen nicht. Um sie herum war nur kühle Finsternis durchzogen von modrig feuchter Luft. Und auch wenn sie die Hand vor Augen nicht sehen konnte wusste sie wo sie war. Vergeblich versuchte sie aufzustehen. Doch alles was sie vollbrachte war, dass die dünnen faserigen Seile sich ein wenig tiefer in ihre Handgelenke schnitten und dabei leise knirschten als würden sie ihr zuflüstern, sie solle es lieber lassen. Sie hasste den Keller unter dem Haus, auch wenn dies der Vorratsraum war, auch .. wenn sie hier unten immer etwas zum Essen abzweigen konnte. Dieser Ort bedeutete für sie nur Hilflosigkeit. Sie konnte nicht mehr zählen wie oft sie hier unten gesessen hatte, wie oft er sie im Suff verprügelt hatte wegen Schandtaten die er sich einbildete. Sophie musste trotz ihrer Lage lächeln, natürlich hatte sie ihm immer wieder Geld aus seiner Geldkatze gestohlen, aber nicht an den Tagen wo er sich einbildete sie hätte es getan.
Die Luke wurde aufgerissen und beleuchtete die schmale Treppe die hinab führte zum Vorratskeller der Schatten in dessen Rücken die morgendliche Sonne stand, trug einen Rock und ein Kopftuch. Die Blondine traute weder ihrem Vater noch ihrem Bruder solch einen Aufzug zu und so stahl sich Erleichterung in ihre Gefühle.
“Du solltest ihn nicht immer reizen.“ Sophie wollte widersprechen, doch tief drinnen wusste sie, dass ihre Mutter es nicht böse meinte. Mehr als einmal war der Besuch umgekehrt verlaufen und Sophie hatte sie losbinden müssen. Seit sie angefangen hatte ihren Bruder und ihren Vater zu necken, hatte Mama kaum noch blaue Flecken . In monotoner Stille löste ihre Mutter die Seile und gab Sophie sogar einen Krug mit kühlem Wasser darin. Der Blick der zierlichen Blondine hing an den einfallenden Sonnenstrahlen.
Gab es dort draußen eine bessere Welt? Irgendwo? Sie müsste nur rennen, hinein in das Licht.