Ein Bericht an Sajneen Adal Yazir
Verfasst: Montag 19. November 2018, 13:41
Nachdenklich beugte Basinah sich über das Papyrus, las es noch einmal genau ehe sie es zur Kaserne brachte und Sajneen Adal Yazir hinterließ.
Das Papyrus wirkt starr, ausgetrocknet und zerbrechlich, dennoch lässt es sich ohne Schaden abrollen und gibt
auf dem webstoff-ähnlichem Muster aus gepresstem Pflanzenmark folgende Worte in rußfarbender Schrift preis:
Salam Aleikum Sajneen Yazir
Anbei mein Bericht über die Vorfälle der 30. Goldblatt 261 zur Expedition des Tempels der All-Mara:
Am Abend des 30. Goldblatt 261 fanden sich die Janitscharen unter Führung des Sajneen Adal Yazir am Kasernenplatz ein. Anlass dazu gab die Bitte des Tempels der All-Mara um Schutz einer Expedition in die Endlose der Durrah zur Auffindung der Höhlen einer Vision.
Vertreten wurde dabei der Tempel durch Maheen Ayat abla-i Azeezah, Mina Elaheh abla-i Azeezah, sowie die später nachfolgende Callista Anisa abla-i Ryzan.
Gesegnet wurde die Expedition darüber hinaus durch die Anwesenheit des Aller-Erhabenen Abbas Wakur aus dem ersten Hause Omar, Emir des Reiches der Sonne, Prophet des Willens der Eluvs, Vorsitzender des Tempels der All-Mara, von den Djinns gesegneter und beseelter Hadcharim, rechtmäßigem Herrscher des heiligen Reiches unter der Sonne und über den endlosen Sand der Durrah. Außerdem durch die Anwesenheit des ehrenwerten Sanjak Tahir Kemal aus dem ersten Hause Omar und Zafir Nael Omar.
Bald darauf brachen wir auf und durchquerten die Durrah auf der Suche nach dem Ort der Visionen der Khaliq und wurden fündig am Fuß des Gebirgsschild zum Grünland. Nah dem Harpiennest fanden wir einen Altar umgeben von steinernen Säulen, welcher der Einstiegsort der Vision zu sein schien.
Zunächst wurde das Gebiet von der Bedrohung durch die wilden Harpien befreit, ehe die Expedition nach dem Eingang zur Höhle suchte. Dabei übernahm ich die Absicherung um im Falle weiterer von der Jagd heimkehrender Harpien einzuschreiten.
Schlussendlich fand die Khaliq Maheen Ayat Azeezah einen verborgenen Schalter, welcher den Zugang zur Höhle preisgab. Die vordere Absicherung übernahmen Sajneen Adal Yazir und seine Allererhabenheit Emir Abbas Wakur Omar. Gefolgt von der restlichen Expedition.
Das Innere der Höhle war von Dunkelheit und feuchter Luft durchzogen, sowie vom Geruch verbrannter Kräuter und geräucherter Hölzer. Von weiter hinten in der Höhle drangen Stimmen bis zum Eingang, sowohl fremd wie vertraut. So formierte sich die Expedition mit den Dienerinnen des Tempels in ihrer Mitte um vom ummauerten Höhleneingang, über eine Brücke die über einen Fluss flüssigen Gesteins führte bis zu einem zweiten Eingang vorzurücken. Dieser wurde durch in der Höhle aufgereihte Harpienstatuen geschaffen, welche vom Schatten berührt zu sein schienen.
Doch die Expedition traf auch die ersten jener Männer an, die hier in diesem Exil zu leben schienen.
Schon als die Ersten der dort lebenden Männer uns sahen und in reges Treiben ausbrachen um ihre Anführer zu holen, gaben sie ihre Natur preis. So verweigerten sie sich der Fragen des einzig wahren Herrscher der Durrah und behaupteten sogar er sei nicht ihr Emir.
Man ließ zunächst Gnade walten, kamen doch Vermutungen in der Expedition auf es könne an der Luft in der Höhle liegen und seine Erhabenheit wurde daraufhin von ihrem augenscheinlichen Anführer, einem Mann mit Namen Yalid, empfangen.
Ich ließ mich dabei ein Stück zurück fallen, wollte ich doch die Engpässe nicht aus den Augen lassen, da wir in der Höhle gefangen gewesen wären, wären sie blockiert worden.
Der Allererhabenste stellte sich den Worten jener Frevler und schien Geduld beweisen zu wollen, während ihre Zungen nur Blasphemien und Drohungen aussprachen.
Als dann einer jener Eremiten die Hand gegen den Erhabenen erhob, formte er sein Schicksal. Leider stand Tahir Kemal Omar jenem zu Nah, als dass ich jenes Schicksal hätte schnell besiegeln können, ohne einen der unseren zu gefährden.
Es war in jener eskalierenden Situation in der Yalid scheinbar irgendeine Form von Liedwirkung gegen den Allererhabenen sowie Tahir Kemal Omar einsetzte, dass Haatim Callista Anisa Ryzan am Eingang der Höhle erschien und zur Expedition aufschloss. Doch ihr Erscheinen schien nur noch mehr Blasphemien der Frevler zu liefern und als diese sich mehr und mehr gegen die Expedition wandten und Yalid sie zum Angriff gegen die, seiner Meinung nach, falschen Priesterinnen aufforderte… *die Schrift verläuft sich an dieser Stelle*
Wir folgten dem Wunsch dieser Irren, zu Märtyrern ihrer Lügen zu werden. Möge die All-Mara sie reinigen und ihnen die einzige Wahrheit und ihre unzähligen Fehler offenbaren.
Nur wenige blieben am Leben und die Höhle begann ein zu stürzen. So verließen wie sie unter dem Schutz der Mara stehend durch ihr Lied und ließen die Letzten der Höhlenbewohner mit ihren Drohungen und Flüchen in ihrem gewählten Heim zurück.
Außerdem war es der Khaliq Mina Elaheh Azeezah gelungen eine Kiste mit Relikten des Tempels zu sichern und der Höhle zu entreißen. Die Priesterinnen kehrten mit dieser zum Tempel zurück und die Expedition zerstreute sich.

Das Papyrus wirkt starr, ausgetrocknet und zerbrechlich, dennoch lässt es sich ohne Schaden abrollen und gibt
auf dem webstoff-ähnlichem Muster aus gepresstem Pflanzenmark folgende Worte in rußfarbender Schrift preis:
Salam Aleikum Sajneen Yazir
Anbei mein Bericht über die Vorfälle der 30. Goldblatt 261 zur Expedition des Tempels der All-Mara:
Am Abend des 30. Goldblatt 261 fanden sich die Janitscharen unter Führung des Sajneen Adal Yazir am Kasernenplatz ein. Anlass dazu gab die Bitte des Tempels der All-Mara um Schutz einer Expedition in die Endlose der Durrah zur Auffindung der Höhlen einer Vision.
Vertreten wurde dabei der Tempel durch Maheen Ayat abla-i Azeezah, Mina Elaheh abla-i Azeezah, sowie die später nachfolgende Callista Anisa abla-i Ryzan.
Gesegnet wurde die Expedition darüber hinaus durch die Anwesenheit des Aller-Erhabenen Abbas Wakur aus dem ersten Hause Omar, Emir des Reiches der Sonne, Prophet des Willens der Eluvs, Vorsitzender des Tempels der All-Mara, von den Djinns gesegneter und beseelter Hadcharim, rechtmäßigem Herrscher des heiligen Reiches unter der Sonne und über den endlosen Sand der Durrah. Außerdem durch die Anwesenheit des ehrenwerten Sanjak Tahir Kemal aus dem ersten Hause Omar und Zafir Nael Omar.
Bald darauf brachen wir auf und durchquerten die Durrah auf der Suche nach dem Ort der Visionen der Khaliq und wurden fündig am Fuß des Gebirgsschild zum Grünland. Nah dem Harpiennest fanden wir einen Altar umgeben von steinernen Säulen, welcher der Einstiegsort der Vision zu sein schien.
Zunächst wurde das Gebiet von der Bedrohung durch die wilden Harpien befreit, ehe die Expedition nach dem Eingang zur Höhle suchte. Dabei übernahm ich die Absicherung um im Falle weiterer von der Jagd heimkehrender Harpien einzuschreiten.
Schlussendlich fand die Khaliq Maheen Ayat Azeezah einen verborgenen Schalter, welcher den Zugang zur Höhle preisgab. Die vordere Absicherung übernahmen Sajneen Adal Yazir und seine Allererhabenheit Emir Abbas Wakur Omar. Gefolgt von der restlichen Expedition.
Das Innere der Höhle war von Dunkelheit und feuchter Luft durchzogen, sowie vom Geruch verbrannter Kräuter und geräucherter Hölzer. Von weiter hinten in der Höhle drangen Stimmen bis zum Eingang, sowohl fremd wie vertraut. So formierte sich die Expedition mit den Dienerinnen des Tempels in ihrer Mitte um vom ummauerten Höhleneingang, über eine Brücke die über einen Fluss flüssigen Gesteins führte bis zu einem zweiten Eingang vorzurücken. Dieser wurde durch in der Höhle aufgereihte Harpienstatuen geschaffen, welche vom Schatten berührt zu sein schienen.
Doch die Expedition traf auch die ersten jener Männer an, die hier in diesem Exil zu leben schienen.
Schon als die Ersten der dort lebenden Männer uns sahen und in reges Treiben ausbrachen um ihre Anführer zu holen, gaben sie ihre Natur preis. So verweigerten sie sich der Fragen des einzig wahren Herrscher der Durrah und behaupteten sogar er sei nicht ihr Emir.
Man ließ zunächst Gnade walten, kamen doch Vermutungen in der Expedition auf es könne an der Luft in der Höhle liegen und seine Erhabenheit wurde daraufhin von ihrem augenscheinlichen Anführer, einem Mann mit Namen Yalid, empfangen.
Ich ließ mich dabei ein Stück zurück fallen, wollte ich doch die Engpässe nicht aus den Augen lassen, da wir in der Höhle gefangen gewesen wären, wären sie blockiert worden.
Der Allererhabenste stellte sich den Worten jener Frevler und schien Geduld beweisen zu wollen, während ihre Zungen nur Blasphemien und Drohungen aussprachen.
Als dann einer jener Eremiten die Hand gegen den Erhabenen erhob, formte er sein Schicksal. Leider stand Tahir Kemal Omar jenem zu Nah, als dass ich jenes Schicksal hätte schnell besiegeln können, ohne einen der unseren zu gefährden.
Es war in jener eskalierenden Situation in der Yalid scheinbar irgendeine Form von Liedwirkung gegen den Allererhabenen sowie Tahir Kemal Omar einsetzte, dass Haatim Callista Anisa Ryzan am Eingang der Höhle erschien und zur Expedition aufschloss. Doch ihr Erscheinen schien nur noch mehr Blasphemien der Frevler zu liefern und als diese sich mehr und mehr gegen die Expedition wandten und Yalid sie zum Angriff gegen die, seiner Meinung nach, falschen Priesterinnen aufforderte… *die Schrift verläuft sich an dieser Stelle*
Wir folgten dem Wunsch dieser Irren, zu Märtyrern ihrer Lügen zu werden. Möge die All-Mara sie reinigen und ihnen die einzige Wahrheit und ihre unzähligen Fehler offenbaren.
Nur wenige blieben am Leben und die Höhle begann ein zu stürzen. So verließen wie sie unter dem Schutz der Mara stehend durch ihr Lied und ließen die Letzten der Höhlenbewohner mit ihren Drohungen und Flüchen in ihrem gewählten Heim zurück.
Außerdem war es der Khaliq Mina Elaheh Azeezah gelungen eine Kiste mit Relikten des Tempels zu sichern und der Höhle zu entreißen. Die Priesterinnen kehrten mit dieser zum Tempel zurück und die Expedition zerstreute sich.