Koko Kaddour - Tote riechen nichts
Verfasst: Donnerstag 4. Oktober 2018, 16:49
Maheen Ayat Azeezah: ich habe eine Aufgabe für dich, die Du mit Shania zusammen erledigen kannst. Es geht um die Herstellung eines geeigneten Riechsalzes um einen Bewusstlosen zu wecken. Wie genau ihr das bewerkstelligt, samt wirksamer Inhalte und Herstellung überlasse ich euren findigen Köpfen, jedoch müsst ihr diese danach vertreten können und mir erklären.
Ein Riechsalz um einen Bewusstlosen zu wecken.... lange dachte er über die Aufgabe nach. Die Gerüche mussten möglichst langanhaltend gebunden werden. Salz aus dem heiligen Berg Cantar fiel damit schonmal weg. Der Name 'Riechsalz' war ein Trügerischer, denn er hatte rein garnichts mit dem heiligen Salz der Allmara zu tun. Es war lediglich ein Begriff der sich im Laufe der Zeit etabliert hat. Da er mehrere bzw. verschiedene Gerüche miteinander kombinieren wollte und diese aus ihren Grundstoffen extrahieren musste, was nur über eine Destille oder einem kochenden Sud gelingt, musste es etwas anderes sein. Es musste ein Grundstoff sein der den Geruch aufnimmt, ihn aber nicht in sich versiegelt oder überdeckt. Nach reiflicher Überlegung entschied er sich dazu Wachs zu nehmen, Wachs den er vorher aber noch leicht verändern wollte. Gewöhnlicher Wachs oder Kerzenwachs war zu fest und bröckelig. Den Wachs den er für seine Versuche benötigte bezog er von einem Imker aus Bajard der stets eine größere Menge auf Lager hatte. Der Imker staunte nicht schlecht als er erfuhr was genau Kaddour mit seinem Wachs anstellen wollte und gab ihm ein paar Ratschläge mit auf den Weg, da er sich mit Wachs besser auskannte als jeder andere. Er probierte verschiedene Varianten um ihn elastischer zu machen, dazu hatte er die Küche des Maristans für sich in Anspruch genommen und alle vier Platten besetzt. Auf jeder stellte er einen Topf und gab Wachs und eine Flüssigkeit hinein mit dem er ihn weicher und elastischer machen wollte. Er kam zu dem Entschluss, dass mit etwas Alkohol verdünnter Wachs am ehesten geeignet war für ein langanhaltendes Riechsalz, der Alkohl den er dazu verwendete würde seinen Geruch ohnehin nach kürzester Zeit verlieren und dann, so zumindest sein Plan, nur noch die Gerüche übrigbleiben die er beimengen würde, aber welche bloß?
Einen Bewusstlosen wecken... die Gerüche durften nicht allzu beißend sein oder den Leuten gar die Luft rauben. In seinen ersten Überlegungen befiel ihn der Gedanke, eventuell auf Trollpisse zurück zugreifen...
...bevor er wieder in die geliebte Heimat Menekur kam, auf seiner sechsjährigen Reise durch die Grünlanden kam er mit einigen Weggefährten an einem Lager von Trollen vorbei. Diese hatten sich ein nächtliches Lager aufgeschlagen und reichlich gesoffen und gefressen. Sie nutzten ein größeres Loch abseits von ihrem Lager um sich darin zu erleichtern und Kaddour erinnerte sich wie einer seiner Mitreisenden vor Ekel schleunigst das Weite suchte, andere waren nah dran einfach bewusstlos umzukippen. Den Gedanken an Trollpisse verwarf er dann wieder, denn es sollten ja Gerüche sein die einen beflügeln, am besten noch das Luft holen erleichtern wie die Gerüche von Minze oder Baldrian. Die beiden Kräuter sammelte er für einen späteren Sud schon mal in größerer Menge auf den Weg vom bajarder Imker zurück nach Menekur. Diese beiden alleine machen aber noch kein Riechsalz, es fehlten noch mindestens ein oder zwei Gerüche vielleicht. Tagelang streifte er dazu durch die Grünlanden und hielt stets die Nase in die Luft, ließ sich durch dieses und jenes inspirieren. An einem Tag kam er in den Grünlanden an einem Bauernhof vorbei, er wurde von einer kleinen Familie bewirtschaftet die ihr ganzes Herzblut in ihren Hof hineinsteckten, reichlich gepflegte Felder, Kühe, Schafe und Schweine die gehegt und gepflegt über die Wiesen hoppelten. Der ganze Stolz der Dame des Hofes war ihr Zitrushain, auf einer kleinen Anhöhe standen mehrere Zitronen und Orangenbäume. Der Duft schlug einem bereits aus einigen Metern entfernung entgegen und Kaddour war sofort überzeugt, dass der Geruch von Zitrone genau der richtige für sein Riechsalz wäre, kombiniert mit den Gerüchen von Minze und Baldrian würde sicher ein Gutes herauskommen. Er kaufte der Bäuerin ein großen Jutesack voll mit Zitronen ab und kehrte schleunigst zurück ins Maristan. Die vier Kochstellen waren nach wie vor von ihm besetzt und er erntete schon griesgrämige Blicke der Köchin, versicherte ihr aber den Herd bald wieder freizugeben. Er gab den ausgedrückten Zitronensaft in einen der Töpfe und reduzierte ihn auf einen kleinen Rest ein, den er ebenfalls ins heiße Wachs gab. Mit dem Topf bewaffnet ging er ins obere Stockwerk des Maristans und stellte ihn zum abkühlen nach draußen vor die Duftoase. Am nächsten Morgen war der Wachs erkaltet und war dazu bereit, Maheen zur Probe vorgelegt zu werden. Er gab einen kleinen elastischen Brocken davon in ein Tongefäß und stellte es Maheen mit einer kleinen Notiz auf ihren Schreibtisch.
Ein Riechsalz um einen Bewusstlosen zu wecken.... lange dachte er über die Aufgabe nach. Die Gerüche mussten möglichst langanhaltend gebunden werden. Salz aus dem heiligen Berg Cantar fiel damit schonmal weg. Der Name 'Riechsalz' war ein Trügerischer, denn er hatte rein garnichts mit dem heiligen Salz der Allmara zu tun. Es war lediglich ein Begriff der sich im Laufe der Zeit etabliert hat. Da er mehrere bzw. verschiedene Gerüche miteinander kombinieren wollte und diese aus ihren Grundstoffen extrahieren musste, was nur über eine Destille oder einem kochenden Sud gelingt, musste es etwas anderes sein. Es musste ein Grundstoff sein der den Geruch aufnimmt, ihn aber nicht in sich versiegelt oder überdeckt. Nach reiflicher Überlegung entschied er sich dazu Wachs zu nehmen, Wachs den er vorher aber noch leicht verändern wollte. Gewöhnlicher Wachs oder Kerzenwachs war zu fest und bröckelig. Den Wachs den er für seine Versuche benötigte bezog er von einem Imker aus Bajard der stets eine größere Menge auf Lager hatte. Der Imker staunte nicht schlecht als er erfuhr was genau Kaddour mit seinem Wachs anstellen wollte und gab ihm ein paar Ratschläge mit auf den Weg, da er sich mit Wachs besser auskannte als jeder andere. Er probierte verschiedene Varianten um ihn elastischer zu machen, dazu hatte er die Küche des Maristans für sich in Anspruch genommen und alle vier Platten besetzt. Auf jeder stellte er einen Topf und gab Wachs und eine Flüssigkeit hinein mit dem er ihn weicher und elastischer machen wollte. Er kam zu dem Entschluss, dass mit etwas Alkohol verdünnter Wachs am ehesten geeignet war für ein langanhaltendes Riechsalz, der Alkohl den er dazu verwendete würde seinen Geruch ohnehin nach kürzester Zeit verlieren und dann, so zumindest sein Plan, nur noch die Gerüche übrigbleiben die er beimengen würde, aber welche bloß?
Einen Bewusstlosen wecken... die Gerüche durften nicht allzu beißend sein oder den Leuten gar die Luft rauben. In seinen ersten Überlegungen befiel ihn der Gedanke, eventuell auf Trollpisse zurück zugreifen...
...bevor er wieder in die geliebte Heimat Menekur kam, auf seiner sechsjährigen Reise durch die Grünlanden kam er mit einigen Weggefährten an einem Lager von Trollen vorbei. Diese hatten sich ein nächtliches Lager aufgeschlagen und reichlich gesoffen und gefressen. Sie nutzten ein größeres Loch abseits von ihrem Lager um sich darin zu erleichtern und Kaddour erinnerte sich wie einer seiner Mitreisenden vor Ekel schleunigst das Weite suchte, andere waren nah dran einfach bewusstlos umzukippen. Den Gedanken an Trollpisse verwarf er dann wieder, denn es sollten ja Gerüche sein die einen beflügeln, am besten noch das Luft holen erleichtern wie die Gerüche von Minze oder Baldrian. Die beiden Kräuter sammelte er für einen späteren Sud schon mal in größerer Menge auf den Weg vom bajarder Imker zurück nach Menekur. Diese beiden alleine machen aber noch kein Riechsalz, es fehlten noch mindestens ein oder zwei Gerüche vielleicht. Tagelang streifte er dazu durch die Grünlanden und hielt stets die Nase in die Luft, ließ sich durch dieses und jenes inspirieren. An einem Tag kam er in den Grünlanden an einem Bauernhof vorbei, er wurde von einer kleinen Familie bewirtschaftet die ihr ganzes Herzblut in ihren Hof hineinsteckten, reichlich gepflegte Felder, Kühe, Schafe und Schweine die gehegt und gepflegt über die Wiesen hoppelten. Der ganze Stolz der Dame des Hofes war ihr Zitrushain, auf einer kleinen Anhöhe standen mehrere Zitronen und Orangenbäume. Der Duft schlug einem bereits aus einigen Metern entfernung entgegen und Kaddour war sofort überzeugt, dass der Geruch von Zitrone genau der richtige für sein Riechsalz wäre, kombiniert mit den Gerüchen von Minze und Baldrian würde sicher ein Gutes herauskommen. Er kaufte der Bäuerin ein großen Jutesack voll mit Zitronen ab und kehrte schleunigst zurück ins Maristan. Die vier Kochstellen waren nach wie vor von ihm besetzt und er erntete schon griesgrämige Blicke der Köchin, versicherte ihr aber den Herd bald wieder freizugeben. Er gab den ausgedrückten Zitronensaft in einen der Töpfe und reduzierte ihn auf einen kleinen Rest ein, den er ebenfalls ins heiße Wachs gab. Mit dem Topf bewaffnet ging er ins obere Stockwerk des Maristans und stellte ihn zum abkühlen nach draußen vor die Duftoase. Am nächsten Morgen war der Wachs erkaltet und war dazu bereit, Maheen zur Probe vorgelegt zu werden. Er gab einen kleinen elastischen Brocken davon in ein Tongefäß und stellte es Maheen mit einer kleinen Notiz auf ihren Schreibtisch.