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Sarahs Tagebuch - Von Wahnsinn und Zweifel

Verfasst: Montag 1. Oktober 2018, 00:24
von Sarah Krestwal
01. Goldblatt - 261

Mein Kopf...

Ich bin nun seid fast einen Mond erwacht.

Chaos, egal wo ich hinsehe. Es ist Chaos! Harmonie nennen Sie es. Ich dachte Bagosch würde es verstehen... wenigstens im Ansatz. Aber nein... anstrengen soll ich mich. Mehr leisten, mehr tun, mehr sein. Ich könnte soviel mehr wenn ich wollte.... wenn ich wollte?!

Ich soll die Elemente spüren...die Luft, das Wasser, die Erde und das Feuer. Doch alles was ich sehe und spüre ist der Quell...dieser Quell der aus allem Lebenden entspringt, der alles durchzieht, dieser Geist der alles miteinander vereint in Farben und Formen.

Es zerreist mich... es zerreist mich von INNEN! Es ist das Leben, dieses wiederwertige Leben. Eluive, wieso hast du uns das angetan?!

Warum... warum. Warum... warum... .. warumwarumwarum.... *undeutliches gekrackel folgt für eine halbe Seite*

Sie erzählen uns nicht die ganze Wahrheit. Da ist noch mehr... ich habe es gesehen, gespürt. Die Kräfte die Wirken, die alles miteinander verbinden. Wie Spiralen die stehts zusammenlaufen. Zweigeteilte Spiralen. Auf der einen Seite die Einen, auf der anderen die Jeweiligen.

Alles ist miteinander Verbunden. Eine ewige Kette von Geist und Elementen, die sich verbinden und weiter Wachsen... sie Wachsen ins unermessliche. Es ist ein Geschwür. Eine Pest die alles Vergiftet. Es ist nichts natürliches und auch keine Ordnung an dieser Struktur. Es ist ein Geschwür aus Chaos das in etwas hineinwuchert. Nur was...was war vorher da? Ich.. kann es nicht sehen. Ich muss es Wissen, muss es sehen und erleben. Dieses etwas, die Abwesenheit von dem Chaos das sich Leben nennt. Es frisst mich auf, jede Nacht.

Meine Träume handeln nur noch von tiefen Abgründen. Der ewigen Spirale, dem ewigen Kreislauf. Leben und Tod, Schöpfung und Vernichtung. Nur das es keinen Hinweis auf das Anti-Leben gibt! Nichts! Wenn es etwas gibt, das all das Leben zusammenhält, all die Vielfalt, all die Formen... dann muss es auch ein Gegenstück geben. Ein Anti-Geist. Etwas das all das zersprengen und zerfetzen kann.

Das Lied... ja das Lied ist schuld. Dieses elende Lied hat die Schöpfung erst möglich gemacht... wie sollte es anders sein?! Was sind wir...ein Unfall? Oder waren wir Gewollt? Wie diese elenden Maden sich alle vor Freude Ihrer Kräfte bedienen. Sie sind Archithekten und erkennen es nicht. Wir können eine bessere Welt schaffen, eine Welt frei von Leben, von diesem Chaos des Lebens. Eine Welt in der Frieden herrscht, ewiger Gleichstand. Wer braucht schon Liebe wenn diese nur Hass gebiert. Wer braucht Freude wenn diese nur ein Schatten der Trauer ist? Und was ist Leben, wenn der Tod doch allgegenwertig ist. Der Tod ist unser natürlicher Zustand, nicht das Leben!

Das Leben stülpt sich in unsere Welt. Es zwingt uns dieser Grausamkeit von Wahrheit ausgesetzt zu sein, bis zum Ende, unserem ewigen Frieden. Der Tod allein. Es muss im Tod stecken, die Antwort! Irgendwo darin. Dort könnte ich sie suchen... meine Antworten auf das Antileben. Den Antigeist.

Ich muss es einfach Wissen... muss es Wissen, Wissen... muss es Wissen. Sag es mir, verrate es mir. Ich muss es Wissen, Wissen... Wissenwissenwissen...

*und der rest des eintrages verschwimmt in ein unverständliches gekrackel, nur dutzende von Spiralen die einander übergehen, immer und immer wieder, sind zu erkennen, für die nächsten 5 Seiten des Tagebuches.*