MOYRA!
Verfasst: Dienstag 6. Juni 2006, 22:41
Die Tage kamen und gingen, einer genau wie der andere, so kam es dem stolzen Angurer vor.
Früh stand er auf und traf sich jeden Morgen mit den anderen um die Arbeiten an den Drachenhort fortzuführen. Bis in die Abendstunden schufteten sie im Gestein.
Nur die Abende brachten Abwechslung. Anghus genoss es, wenn Alec und Laery ihm zum Abendessen einluden, wenn er mit Calan und Thomas noch in die Taverne ging.
Anghus freute sich, wenn Jamie und Lynn noch im Garten standen, wenn er an ihrem Haus vorbei kam und mit den beiden noch ein Schwätzchen hielt.
Er redete gern mit Boltor, dieser Halbstarke war so wissbegierig, er schien Anghus Worte förmlich aufzusaugen.
Doch wenn Anghus dann allein zu Hause war, die Pferde versorgt hatte, das Geschirr vom Vortage weggeräumt und das „kleine Opfer“ für die Ahnen zurecht gemacht hatte, saß er lange noch auf dem Stuhl vor dem großen leeren Bett und grübelte, meist solange, bis der Hahnenschrei ihn eben aus diesem mit verspannten Rücken wach rief.
In seinem Kopf drehte sich alles um einen Gedanken…MOYRA…
Was war nur mit ihnen geschehen? Zu lange war sie schon zu Besuch beim Clan ihrer Mutter.
Sie war noch vor der Kälte gegangen, zwei Boten hatte er schon entsannt. Doch der erste kam nicht zurück und der zweite Mann berichte, dass es ihm nicht gelungen war über den verschneiten Pass zu gelangen.
Wo war sie nur? Ging es ihr gut? Die Tage vor Moyras Aufbruch waren nicht ihre glücklichsten gewesen, immer wieder eckten sie aneinander. Immer öfter hatte Anghus im Streit die Tür zugeschlagen und war wutentbrannt zur Taverne gestapft.
Sie waren übereingekommen, dass es für beide besser sei, wenn sie einige Zeit zu ihrem Clan ginge. So hatte jeder Zeit seine Gefühle zu ordnen.
Anghus machte sich der Tage oft Vorwürfe, sie zu hart angepackt zu haben, zu viel von ihr verlangt zu haben.
Und war sie doch eine kleine streitsüchtige Bergziege, so hatte sie einen Platz in seinem Herzen berührt, den Anghus bis da nicht kannte. Und eben dieser Platz war es der nun so leer erschien und der so sehr schmerzte.
Oft verbrachte er Stunden damit sich zu erinnern was sie gemeinsam erlebt hatten, die schönen Tage und Stunden rief er sich nur zu gerne zurück. Was sie alles zusammen erreicht hatten, welchen Gefahren sie schon getrotzt hatten.
Man soll nicht sagen, das seine großen blauen Augen bei diesen Erinnerungen feucht wurden, jedem der das behauptet, dem würde Anghus den Kopp abreißen….
Doch wenn ein Herz weinen kann, dann weinte das Herz des doch so stolzen Clansführers ob der Leere die es nun trug und der Narbe die es geschlagen hatte.
Früh stand er auf und traf sich jeden Morgen mit den anderen um die Arbeiten an den Drachenhort fortzuführen. Bis in die Abendstunden schufteten sie im Gestein.
Nur die Abende brachten Abwechslung. Anghus genoss es, wenn Alec und Laery ihm zum Abendessen einluden, wenn er mit Calan und Thomas noch in die Taverne ging.
Anghus freute sich, wenn Jamie und Lynn noch im Garten standen, wenn er an ihrem Haus vorbei kam und mit den beiden noch ein Schwätzchen hielt.
Er redete gern mit Boltor, dieser Halbstarke war so wissbegierig, er schien Anghus Worte förmlich aufzusaugen.
Doch wenn Anghus dann allein zu Hause war, die Pferde versorgt hatte, das Geschirr vom Vortage weggeräumt und das „kleine Opfer“ für die Ahnen zurecht gemacht hatte, saß er lange noch auf dem Stuhl vor dem großen leeren Bett und grübelte, meist solange, bis der Hahnenschrei ihn eben aus diesem mit verspannten Rücken wach rief.
In seinem Kopf drehte sich alles um einen Gedanken…MOYRA…
Was war nur mit ihnen geschehen? Zu lange war sie schon zu Besuch beim Clan ihrer Mutter.
Sie war noch vor der Kälte gegangen, zwei Boten hatte er schon entsannt. Doch der erste kam nicht zurück und der zweite Mann berichte, dass es ihm nicht gelungen war über den verschneiten Pass zu gelangen.
Wo war sie nur? Ging es ihr gut? Die Tage vor Moyras Aufbruch waren nicht ihre glücklichsten gewesen, immer wieder eckten sie aneinander. Immer öfter hatte Anghus im Streit die Tür zugeschlagen und war wutentbrannt zur Taverne gestapft.
Sie waren übereingekommen, dass es für beide besser sei, wenn sie einige Zeit zu ihrem Clan ginge. So hatte jeder Zeit seine Gefühle zu ordnen.
Anghus machte sich der Tage oft Vorwürfe, sie zu hart angepackt zu haben, zu viel von ihr verlangt zu haben.
Und war sie doch eine kleine streitsüchtige Bergziege, so hatte sie einen Platz in seinem Herzen berührt, den Anghus bis da nicht kannte. Und eben dieser Platz war es der nun so leer erschien und der so sehr schmerzte.
Oft verbrachte er Stunden damit sich zu erinnern was sie gemeinsam erlebt hatten, die schönen Tage und Stunden rief er sich nur zu gerne zurück. Was sie alles zusammen erreicht hatten, welchen Gefahren sie schon getrotzt hatten.
Man soll nicht sagen, das seine großen blauen Augen bei diesen Erinnerungen feucht wurden, jedem der das behauptet, dem würde Anghus den Kopp abreißen….
Doch wenn ein Herz weinen kann, dann weinte das Herz des doch so stolzen Clansführers ob der Leere die es nun trug und der Narbe die es geschlagen hatte.