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einige Berichte erreichen den Palast

Verfasst: Freitag 7. September 2018, 13:33
von Korlay Bruchsteig
*ein Bote in den Farben der Reichsgarde gibt am Palast eine gesiegelte Mappe ab. So man das Siegel bricht wird man folgendes darin finden*

Des Herren Segen mit dem Palast,

anbei befinden sich Berichte bezüglich dem Fall der Wehranlage und dem, was daraus resultierte. Wie man dem Bericht entnehmen kann, hat der Knappe Theiryn dabei seinen Wert unter Alatar bewiesen. Entsprechend wird die Bruderschaft seine Weihe vorantreiben, so der Palast dahin gehend keine Einwände hat.

Ebenso erachtet man es als zielführend ein Treffen mit Hauptmann Dumar abzuhalten, da ebenso aus dem Bericht hervor geht. Das ein alter Bekannter weiter sein Unwesen treibt und dabei weiterhin dem Reich Schaden zufügen will.

Bruchsteig

Ahad des All-Einen

Alister Theiryn hat geschrieben:Untersuchung zum Fall der menekanischen Wehranlage

Inhalt:
  • Beteiligte Rashar
  • Bericht von ShoRa TaNaRii
  • Bericht RaSho TirShaRi & OshraSho
  • Bericht von KunLir Lararshii
  • Zusammensetzung des Gemisches
  • Erläuterungen zum Verdachtsmoment der Enttarnung
Beteiligte Rashar:
  • KunLir Lararshii
  • BrakNa KiShaRa
  • ShoRa TaNaRii
  • ShoRa RaKhashani
  • RaSho TirShaRi
  • RaSho OshraSho
  • Ebenso beteiligt Fräulein Shianna von der Rahaler Handwerkszunft
Bericht aus Sicht der ShoRa TaNaRii
  • Am Abend des Mauerfalls sind die Rashar zusammen mit Fräulein Shianna von der Rahaler Handwerkszunft in den gegrabenen Tunnel zum Mauerwerk. Dort wurden an von Fräulein Shianna markierten Stellen Einkerbungen in das Mauerwerk geschlagen, in die Flaschen mit einem speziellen Gemisch gelegt wurden. Danach entfernte man sich vom Mauerwerk und ging zum Tunneleingang zurück, wo die KunLir Lararshii ein Ritual an Ahamani abhielt. Bei dem Ritual wurde eine enorme Hitze im Tunnel freigesetzt, so heiß, dass es selbst für die Rashar beinahe unerträglich wurde. Diese Hitze zündete zum einen das Gemisch und zum anderen war die Hitze selbst so heiß, dass das Gestein porös wurde. Daraufhin gab das Fundament der Mauer nach und jene brach in sich zusammen.

Bericht aus Sicht der RaSho TirShaRi & OshraSho

Anmerkung:
Beide legten ihren Bericht zusammen ab und kamen an die Oberfläche, als der Tunnelbau bereits begonnen hatte.
  • Zuerst war das Tunnelgraben anstrengende Arbeit und sie kamen nur sehr langsam voran, dann machten sie aber einen Wanddurchbruch und kamen in einen Tunnel. In jenem stank es ziemlich nach Abfall. Zuerst begegneten sie nur Höhlenspinnen. Sie folgten dem Tunnel weiter und trafen auf Orks und Goblins und es entbrannte ein Kampf. Der ganze Rashar Stamm musste gemeinsam kämpfen, da sich die Orks, grade ihr Häuptling als überaus wehrhaft darstellten. Die Rashar konnten den Kampf für sich entscheiden und nachdem die Verwundeten versorgt wurden, drangen sie weiter in der Höhle vor und kamen zum Fundament der Mauer. Zur Bestätigung, dass dies die richtige Mauer sei, holte man am darauffolgenden Tag Fräulein Shianna von der Handwerkszunft. Danach begannen sie die Mauer zu untergraben, hackten Löcher in das Fundament und platzierten die Flaschen mit dem Gemisch. Während der ganzen Arbeit griffen keine weiteren Orks an.
    Als die Torwache am Südtor des RaKun einen menekanischen Kundschafter sah, entschied die KunLir das eine geboten war und so gingen sie in den Tunnel, die KunLir rief Ahamani an und jene schickte ihre Glut, wobei sie nicht erklären konnten, was jene Glut genau ist. Dann brach das Fundament der Mauer in sich zusammen und riss jene mit sich.

Bericht aus Sicht der KunLir Lararshii

Anmerkung:
Die KunLir ließ sich berichten, was ich bisher von allen anderen Rashar erfahren habe und ergänzte nur um die Punkte, welche ihr Stamm nicht ausführen konnten.
  • Die KunLir führte in dem Tunnel eine Anrufung Ahamanis durch. Dabei versetzte sie sich mittels Raschmitteln und Kräutern in eine Art Trance. Sie ist dann eine Art Medium. Ihr Geist ist frei und ungestört von äußeren Einflüssen. Dadurch kann sie eine Verbindung zu Ahamani herstellen. Jene entscheidet dann, ob sie ihren Kindern ihre Gunst zuteilwerden lässt. In diesem Fall lies Ahamani Lava aufsteigen, deren Hitze das Gemisch entzündete und zusammen mit dem Gemisch das Fundament zerstörte.

    Einige Orks und Goblins die sich noch in den Tunneln versteckt hielten nahmen ebenfalls den Ausgang der Rashar, wurden dabei aber ebenfalls nieder gemacht. Einzig einem Goblin gelang die Flucht, man ließ ihn entkommen.

Zusammensetzung vom Gemisch aus der Hand der BrakNa KiShaRa:
  • Ogerbeerenkernöl
  • Pyrianpulver
  • Schwefelasche
  • Obsidian
  • Das Gemisch brennt sehr lange und intensiv, sobald es starker Hitze ausgesetzt wird.

Erläuterungen zum geäußerten Verdacht, dass das Unterfangen aufgeflogen wäre:


RaSho YaResh:
  • Der RasharHo konnte nichts zu diesem Punkt sagen, war ihm dieser geäußerte Verdacht völlig fremd.
ShoRa TaNaRii:
  • Die Rasharii gab an, dass es keinen speziellen Verdachtsmoment dazu gab, sondern man die allgemeine Lage als solches ansah. Sie bezog sich dabei auf den Angriff auf Grenzwarth, sowie weitere Grenzaktivitäten der Menekaner. Zudem das gelagerte Material und dass man bei genauer Beobachtung sicher etwas hätte bemerken, sehen oder hören können.
    Jene Äußerung wurde ihres Wissens nach bei einer Planungssitzung zum Bau der Palisaden gemacht.
    Einen speziellen Vorfall oder konkreten Verdacht hätte es aber nicht gegeben.
RaSho TirShaRi & OshraSho
  • Beide berichteten davon, dass am Tag als die Mauer gefallen ist ein menekanischer Kundschafter am Südtor gesichtet wurde. Von einer möglichen, vorherigen Enttarnung des Unterfangens wussten sie nichts.
KunLir Lararshii
  • Sie weiß nichts über einen Verdacht oder solche Äußerungen. Sie äußerte sich lediglich bedächtig, dass der Feind sicher früher reagiert hätte, wenn er von den Plänen gewusst hätte.


Alister Theiryn
Knappe der Bruderschaft

[img]http://www.zwiegelichter.de/Siegel_Bruderschaft.png[/img]
Alister Theiryn hat geschrieben:Bericht zum Treffen mit dem Orkhäuptling Grumbolz


Am Abend des 6. Serarum bin ich, wie von den Orks gefordert, alleine in die vergessenen Ebenen hinab gestiegen. Für den Kampf gerüstet, musste ich allerlei Kreatur niederstrecken, bevor ich das Lager fand, welches der Ork auf der Tierhaut beschrieben hatte. Erwartet wurde ich, jedoch nicht mit dem Wort, sondern mit Bolzen und Klinge. Da mein Ziel aber so oder so fest stand, stellte ich mich dem Lager voller Orks. Zum einen nutzte ich die Umgebung aus, zum anderen griffen sie nur einzeln oder zu zweit an, verspielten ihren Vorteil der Masse. So gelang es mir in einem anspruchsvollen Gefecht das ganze Lager des Farghund Stammes zu töten. Ein verirrter Pfeil in meinem Schildarm sollte mich von da an behindern, jedoch nicht aufhalten. Ich brach ihn ab, damit ich den Kampf fortsetzen konnte. Einzig einer überlebte, floh in einen Tunnel und ich folgte ihm nach. So gelangte ich in einen großen Tunnel, wo mich bereits weitere Orks erwarteten. Als ich den nächsten hinter einer schweren Eisentür herausforderte, meinte jener ich sei stark und mir ergab sich daraus eine Prüfung der Stärke. Nun erwartete mich scheinbar eine Prüfung der Intelligenz, da Er davon sprach ich würde das Tor nie öffnen können, wäre nicht klug genug. Die Tore waren allerdings recht simpel. Das erste Tor sprach vom Gott der Götter und so wählte ich das krude Panthersymbol. Die größte Herausforderung hier war es, die Schriftzeichen der Orken zu entschlüsseln.
Am Ende der Rätseltore erwartete mich die Speisekammer und Kochstelle des Clans. Jedenfalls identifizierte ich es als solche, waren dort doch mehrere Kochtöpfe, viele tote Kreaturen und auch Gefangene. Scheinbar hatte ich die Orks nun überzeugt, denn sie griffen mich nicht mehr an, stattdessen erfolgten gewisse respektsbekundende Gesten und sie sprachen mit mir. Der Koch bot mir erst etwas zu Essen an, das ich höflich annahm und gegen etwas anderes tauschte, dann bat mich ihm zu helfen das Abendbrot zu schlachten, dann hätte er mehr Zeit und würde mir den Weg zeigen. Das Abendbrot war eine Dienerin Temora, die bis zum Ende erbärmlich um ihr Leben jammerte, Stoßgebete an Temora richtete und bettelte und so erlöste ich sie von ihrem Leid und wurde zum Dank in die Haupthöhle der Orks gebracht. Diese war von gigantischer Größe und die andere Seite nicht mehr erkennbar. Man hörte das Grunzen, Schreien und Kämpfen hunderter, wenn nicht gar tausender Orks. Und alle Orks die ich sah waren sehr kräftig und im Gegensatz zu den „normalen“ Orks trugen sie sogar hochwertige Ausrüstung. Es war klar erkennbar, dass diese Orks anders waren als diese dummen Kreaturen in den Höhlen. Und jeder von ihnen trug ein sehr gut sichtbares Brandzeichen. Der korrekte Name des Stammes lautet Warghund Stamm. Dies erkannte man Anhand zweier Statuen eines Warg in den Höhlen. Jener Ork, den ich bereits im Grenzwarth traf führte mich nach einer Warnung zu seinem Häuptling. Wie ich später erfuhr ist sein Name Ulkrosch. Der Häuptling war von wahrhaft gewaltiger Größe, entsprach mindestens der Größe eines Oger. Muskeln wie Mehlsäcke, Pranken wie Mühlensteine, massiv und breit. Ich stampfte also direkt vor den Häuptling namens Grumbolz und erhob die Stimme um ein Gespräch zu beginnen. Ich lenkte das Gespräch sofort nach der gegenseitigen Vorstellung auf Alatar, wobei der Ork direkt wieder von Stärke sprach. Dann fragte er was an mir besonders sei im Vergleich zu den Rittern denen er die Arme raus drehte und roch er an mir den Tod der Orks, die meinen Weg behindern wollten. Es waren wohl Ausgestoßene des Clans oder primitive Orks. Zumindest gehörte mir nun ein Teil seiner Aufmerksamkeit und ich lenkte das Gespräch sogleich auf einen gemeinsamen, großen Kampf mit viel Stärke zu Alatars Ehren. Er folgte dem Gespräch ein wenig, sprach davon das Alatar nur zufrieden ist, wenn er auf Stärke hinab blickt. Es ließ sich deutlich heraus hören, dass die Orks Alatar tief verbunden sind, ihren Glauben an ihn auf ihre ganz eigene Art ausleben. Rudimentär, ursprünglich, dem Gesetz der Stärke der Natur folgend. Immer wieder hörte ich in der Höhle Kampflärm, Siegesschreie und ebenso Schmerz. Es schien als wären die hunderte Orks in einem stetigen Kampf untereinander, sich immer wieder und wieder aneinander messend, um so den Stärksten unter ihnen er ermitteln, sich vor Alatars Augen als würdig zu erweisen durch die Anzahl der besiegten Feinde. Und der Häuptling schien eindeutig der stärkste und mächtigste des ganzen Stammes zu sein. Dann sprach ich die vergangene Kooperation an, woraufhin er nicht sehr erfreut über Sokurtheq sprach und das ihm nur Schwächlinge gefolgt wären. Das Thema aufgreifend versuchte ich es ihm interessant zu machen, was man gemeinsam mit seiner Stärke erreichen könnte und nun schien er vollends interessiert und begann über Beuteaufteilung zu verhandeln. Die Aussicht die Häuptlinge der Feinde Alatars zu vernichten, große Schlachten zu schlagen und viele Feinde für Alatar zu töten war zu reizvoll. Keine Schwäche zeigend lehnte ich seine Aufteilung ab, er wollte 60 Teile, und schlug eine neue vor, lediglich 50 Teile der Beute. Das Angebot war zwar verlockend, doch zweifelte er dann plötzlich an, dass wir Alatar-Menschen würdig sind an der Seite der Orks zu kämpfen und entschied, dass sie uns zuerst töten und dann die Schwächlinge im Osten. Und mich erkor er als den Ersten aus, mit dem er beginnen wollte. Kurz vor dem Kampf brüllte er noch, Alatar schaue auf ihn und den Kampf und dann holte er schon mit seinem gewaltigen Hammer aus. Für mich gab es in diesem Augenblick kein Zögern noch einen Gedanken an die Größe und Stärke des Orks. Er wollte das Reich angreifen und alles was in diesem Augenblick zwischen einem ersten Überraschungsangriff stand war ich. Also zog ich die Klinge und den Schild und stellte mich diesem Koloss. Jetzt gab es nur noch Sieg oder Tod. Schon bei seinem ersten Hieb zeigte der Häuptling nicht nur eine gewaltige Stärke sondern auch eine enorme Schnelligkeit. Dem ersten Hieb des Hammers konnte ich grade noch ausweichen, ehe er neben mir in den Boden einschlug und der Stein barst wie Holz, wenn die Axt trifft. Dann entbrannte ein schwerer Kampf zwischen uns. Im Zuge dessen gelang es mir mein Schwert in seinem Knie zu versenken und gleiches noch einmal mit einer Axt zu treffen um ihn zu Fall zu bringen. Die zwei Treffer, die normalerweise jeden Oger oder Zweikopf in die Knie zwingen würden schienen den Häuptling nicht einmal zu berühren. Er schrie zwar von Schmerz auf, doch bewegte er sich weiterhin kraftvoll und wurde nur noch aggressiver. Mein Schild riss schon beim ersten Tritt des Orks dagegen, mein Harnisch war eingedellt, ich sah das Blut fließen und ich spürte, wie mehr als ein Knochen brach, als mich ein weiterer Treffer halb durch die Höhle des Häuptlings gegen die Felswand schleuderte. Kurz vor Ende des Kampfes hatte ich das Gefühl, das es einzig der Harnisch war, der mich noch zusammen hielt. Doch ich kämpfte weiter, denn eine andere Möglichkeit gab es nicht, eine Niederlage keine Option für mich.
Irgendwann verließen mich nach einem weiteren Treffer, der mich erneut gegen eine Felswand presste die Kräfte und ich zog die letzte mit noch verbliebene Klinge. Die zusehenden Orks wurden immer lauter, brüllten „Farghund, Farghund.“ Mit der Klinge in der Hand verließen mich die letzten Kräfte, das Atmen wurde immer schwerer und die Brust brannte bei jedem Atemzug. Ich hatte zu viel Blut verloren, zu viel Kraft und der Ork setzte zu einem weiteren Angriff an, schlug seinen massiven Schädel in meine Richtung. Das Ende vor Augen sprach ich mit letzter verblieber Kraft ein kurzes Stoßgebet an Alatar, bat ihn um die Kraft zu bestehen und Alatar erhörte mich. Meine Glieder wurden schwer, die Schreie der Orks nahm ich nur noch dumpf war, mein Blick trübte sich immer weiter ein und ich war der festen Meinung, das war das Ende. Endlose Dunkelheit empfing mich, als ich ein letztes Mal versuchte, am Boden liegend, inzwischen völlig taub die Klinge zu erheben. Dann wurde mir schwarz vor Augen. Verloren im Nichts verlor ich jedes Gefühl für die Zeit. Minuten, Stunden, Tage? Weder spürte ich etwas, noch fühlte ich etwas. Es war einfach nichts.
Und aus irgendeinem Grund öffnete ich plötzlich wieder die Augen, sah den Häuptling über mir, wie sein Schädel grade auf dem Rückweg war, nachdem er die Felsen getroffen hatte. Doch bewegte er sich nicht normal, seine Bewegungen waren unnatürlich langsam, als wäre die Zeit fast gefroren. Augenscheinlich waren nur wenige Sekunden vergangen. Dann merkte ich, dass jeglicher Schmerz, jegliche Erschöpfung meinen Körper verlassen hatte. Die Knochen waren verheilt, die Blutungen versiegt. Ich fühlte mich wie neu geboren und als mein Gehör langsam zurückkehrte, vernahm ich weiterhin das Gebrüll der Orks, doch dieses Mal übertönte sie alle ein lautes Knurren oder Grollen. Stalaktiten stürzten von der Decke und krachten auf den Boden. Dann wurden die Orks immer leiser und leiser, ehe sie ganz verstummten. Mit aller mir zur Verfügung stehenden Kraft riss ich die Klinge, welche immer noch in meiner Hand lag hoch und stieß die tief in den Kiefer des Häuptlings, der daraufhin zurück taumelte. Als ich mich erhob, war ich mir noch nicht wirklich im Klaren was eben passiert war. Ich spürte Alatar, meine Wunden waren verheilt. Alatar hatte mich beobachtet, er hat mich gemessen und mich für würdig genug befunden mein Stoßgebet zu erhören und mir die Möglichkeit zu geben, den Kampf fortzuführen. Ich nutzte das Zurücktaumeln und drückte mich in den Stand hoch und stampft, fast wie berauscht auf den Häuptling zu, einzig nur noch einen Dolch zur Verfügung habend. Doch der Häuptling war still, mit all den Waffen, die in ihm steckten starrte er mich lediglich schweigend an. Der Blutrausch, den ich eben noch beim Häuptling erlebte, war plötzlich verschwunden. Dann zog er die Klinge aus seinem Kiefer und scheinbar nicht wirklich gestört vom tropfenden Blut riss er die Arme hoch und brüllte mehrmals laut, das Alatar auf den Kampf gesehen hat. Mein Blick schweifte durch die Höhle und viele Orks starrten nur, nickten dazu, ein lautes Brummen durchzog die Höhle. Dann ertönte lautes Alatar, Farghund gerufe. Und auch ich gelangte langsam zu dieser Erkenntnis. Also fragte ich den Häuptling, was er nun sagt und er sagte, dass sein Stamm, die Warghunde unserem Ruf des Krieges folgen werden um alle Schwächlinge für Alatar zu vernichten. Wir waren nun in seinen Augen würdig. Ich sagte ihm noch, dass der Ruf des Krieges ertönen wird, wir werden sie rufen. Dann meinte er noch, ich habe gut gekämpft und ließ mich wieder von dem massigen Ork namens Ulkrosch hinaus begleiten. Ich nahm eine Klinge mit, die andere ließ ich im Bein des Häuptlings stecken, der sich wieder auf den Thron setzte.

Auf dem Weg hinaus stellten wir fest, dass in der Zeit die Kochhöhle angegriffen wurde. Alle Orks waren tot, die schweren Eisentore wie weggesprengt. Die Orks selbst getötet mit präzisen schnellen Stichen. Der einzige überlebende Ork berichtete von einem einzelnen Mann in schwarzer Kleidung, der alle niedergemacht hat, die Großorks scheinbar problemlos durch die Luft schleuderte. Der Schauplatz sah eher aus, als wäre eine ganze Einheit gekommen, dennoch schienen die Wunden an allen Orks ähnlich zu sein, wie aus einer Hand. Ein wirkliches Ziel scheint der Angriff nicht gehabt zu haben. Es war ein einziges Blutbad. Die einzig mögliche Erklärung wären die Gefangenen der Orks, doch da der männliche Gefangene immer noch in der Zelle war, besteht lediglich die Vermutung, er könnte wegen der bereits getöteten Frau gekommen sein. Indizien oder Hinweise vor Ort gab es jedoch nicht. Ulkrosch sagte mir daraufhin, sie würden den Tunnel erstmal verschließen, doch wenn wir den Farghund Stamm zum Krieg rufen wollen, so sollen wir auf die andere Seite gehen und drei Mal laut Farghund rufen. Dann würde der Stamm reagieren und unserem Ruf folgen, für Alatar in den Krieg zu ziehen.

Alister Theiryn
Knappe der Bruderschaft


*darunter ist noch eine Skizze des Lagers mit dem Eingang zum Tunnel*

https://prnt.sc/krlkr8

Verfasst: Samstag 8. September 2018, 13:38
von Soren Dumar
*als die Berichte auf seinem Schreibtisch landen, nickt er und und setzt ein kurzes Antwortschreiben auf*

Seinen Segen Ahad Bruchsteig,
Seine Heiligkeit lässt mitteilen, dass er mit den Leistungen des Knappen sehr zufrieden ist und die Bruderschaft mit der Vorbereitungen zur Erhebung beginnen soll.
Weiterhin werde ich Euch einen Termin für ein persönliches Gespräch bezüglich dieses subversiven Abschaums zukommen lassen. Es ist zudem von großer Wichtigkeit, eine Beteiligung dieses Mannes am Verschwinden von Statthalter Xen`draxol zu prüfen.

Möge sein Zorn und leiten
gez. Soren Dumar, Hauptmann der Fänge des Panthers