Veni Venenoi -Abschied...
Verfasst: Montag 5. Juni 2006, 14:26
*das folgende Dokument ist an einigen Stellen durch Tränen verschwommen und verwischt, man kann den Text daher nur schwerlich entziffern. Auch scheint die Schrift von zittriger Hand geschrieben.*
Ein dunkler Tag für mein Leben... eine Stunde rabenschwarz wie das Unlicht selbst... Es ward nach der Behandlung meiner Tochter und nach der Predigt in Varuna und mein Herz verlangte nach Ruhe und Frieden... und so begab ich mich an einen Platz, an dem ich einst mit ihr eingekehrt war. Oft waren wir dort, um einfach Ruhe zu verspüren und zu reden.
Dort ward ich erst angekommen als der Abend graute und sich die Düsternis, einem Mantel gleich, über den Boden Eluives legte... Doch eine es Erschütterte meinen Geist als ich dort das Ende meines Weges Fand…
Zwei Leichnahme lagen danieder auf dem Erdengrund… die eine dunkel gewandet und wohl mit dunkler Haut, jedoch grausig verdrehtem Kopfe… Genickbruch… ein gar grausiger Anblick! Doch nicht dieser traf mein Herz wie ein Blitz aus Leid, denn danieder lag mein Herz... Durchstoßen von einer Waffe und das Blut durchflossen vom Gifte. Die Haut bleich, die Augen geöffnet und in den Himmel starrend, kalt im Tode…
NEIN!!! Schrie es in meinem Kopfe und wohl auch aus meinem Mund. Eine Stimme des Leides und der Qual. Mein Herz und Verstand weigerten sich zu erkennen... Doch ich brach danieder neben dem Leibe und bat und bettelte…
Öffne deine Augen… Temora nimm sie mir nicht! Lass sie mir… Ich bat… und betete.
Tränen der Qual und des Leides flossen aus meinen Augen, als wäre ein Teil meiner selbst gestorben mit jenem Leibe...
Nur langsam nahm mein Verstand auf, was ich vom ersten Moment an hätte verstehen müssen. Ich weiß nicht wie lange es dauerte, bis es sich wie ein Schlag in meinen Kopf borte.
Tod…
in meinem Herzen. Meine enge Vertraute, mein weltlicher Schutz... Meine gute Freundin. Kein Stück Leben mehr in ihrem Körper. Ihre Seele aufgestiegen zu jenem Gotte welcher ihre Seele beanspruchte. Temora sei ihrer gnädig...
Noch Stunden dauerte ehe ich es schaffte mich zu erheben. Die Leichen sollten hier nicht liegen bleiben, Wind und Wetter ausgeliefert oder gar wilden Tieren und so lief ich los... Mein Pfad, nur Beschienen vom Licht des Mondes. Mein Sein, leer und gebrochen, wie ein wandelnder Leichnam, nichts fühlend, nur die Leere und die Kälte der Nacht…
In der Stätte Berchgard angekommen, denn dort vermutete ich Hilfe... so fand ich im Dunkel der Nacht nur im Schmiedeladen eines Freundes das Licht der Geschäftigkeit. Ein Licht das mich verharren ließ, welches sich in meine Augen bohrte wie eine Lanze. Tausend Gedanken stürzten auf mich ein und die vor Tränen schmerzenden Augen, begannen erneut salziges Nass über meine Wange rinnen zu lassen.
Wie von Sinnen stürzte ich auf das Haus zu. Tränen nahmen mir die Sicht um meinen Leib zu steuern, so stürzte ich direkt in die Arme Thancreds, welcher mich auffing. Er muss vor der Türe...
Nun ward es kein anhalten mehr: Tränen flossen und der Schmerz raubte mir den Atem...
Ich kann nicht weiter schreiben. Ich merke wie die Erinnerung meinem Arm die Kraft nimmt. Ich kann nicht mehr weiter schreiben...
*an dieser Stelle bricht das Geschriebene ab, scheinbar achtlos befindet sich ein Tintenklecks unter dem Geschrieben…*
Aus dem Tagebuch von Sanjana Valeth
Ein dunkler Tag für mein Leben... eine Stunde rabenschwarz wie das Unlicht selbst... Es ward nach der Behandlung meiner Tochter und nach der Predigt in Varuna und mein Herz verlangte nach Ruhe und Frieden... und so begab ich mich an einen Platz, an dem ich einst mit ihr eingekehrt war. Oft waren wir dort, um einfach Ruhe zu verspüren und zu reden.
Dort ward ich erst angekommen als der Abend graute und sich die Düsternis, einem Mantel gleich, über den Boden Eluives legte... Doch eine es Erschütterte meinen Geist als ich dort das Ende meines Weges Fand…
Zwei Leichnahme lagen danieder auf dem Erdengrund… die eine dunkel gewandet und wohl mit dunkler Haut, jedoch grausig verdrehtem Kopfe… Genickbruch… ein gar grausiger Anblick! Doch nicht dieser traf mein Herz wie ein Blitz aus Leid, denn danieder lag mein Herz... Durchstoßen von einer Waffe und das Blut durchflossen vom Gifte. Die Haut bleich, die Augen geöffnet und in den Himmel starrend, kalt im Tode…
NEIN!!! Schrie es in meinem Kopfe und wohl auch aus meinem Mund. Eine Stimme des Leides und der Qual. Mein Herz und Verstand weigerten sich zu erkennen... Doch ich brach danieder neben dem Leibe und bat und bettelte…
Öffne deine Augen… Temora nimm sie mir nicht! Lass sie mir… Ich bat… und betete.
Tränen der Qual und des Leides flossen aus meinen Augen, als wäre ein Teil meiner selbst gestorben mit jenem Leibe...
Nur langsam nahm mein Verstand auf, was ich vom ersten Moment an hätte verstehen müssen. Ich weiß nicht wie lange es dauerte, bis es sich wie ein Schlag in meinen Kopf borte.
Tod…
in meinem Herzen. Meine enge Vertraute, mein weltlicher Schutz... Meine gute Freundin. Kein Stück Leben mehr in ihrem Körper. Ihre Seele aufgestiegen zu jenem Gotte welcher ihre Seele beanspruchte. Temora sei ihrer gnädig...
Noch Stunden dauerte ehe ich es schaffte mich zu erheben. Die Leichen sollten hier nicht liegen bleiben, Wind und Wetter ausgeliefert oder gar wilden Tieren und so lief ich los... Mein Pfad, nur Beschienen vom Licht des Mondes. Mein Sein, leer und gebrochen, wie ein wandelnder Leichnam, nichts fühlend, nur die Leere und die Kälte der Nacht…
In der Stätte Berchgard angekommen, denn dort vermutete ich Hilfe... so fand ich im Dunkel der Nacht nur im Schmiedeladen eines Freundes das Licht der Geschäftigkeit. Ein Licht das mich verharren ließ, welches sich in meine Augen bohrte wie eine Lanze. Tausend Gedanken stürzten auf mich ein und die vor Tränen schmerzenden Augen, begannen erneut salziges Nass über meine Wange rinnen zu lassen.
Wie von Sinnen stürzte ich auf das Haus zu. Tränen nahmen mir die Sicht um meinen Leib zu steuern, so stürzte ich direkt in die Arme Thancreds, welcher mich auffing. Er muss vor der Türe...
Nun ward es kein anhalten mehr: Tränen flossen und der Schmerz raubte mir den Atem...
Ich kann nicht weiter schreiben. Ich merke wie die Erinnerung meinem Arm die Kraft nimmt. Ich kann nicht mehr weiter schreiben...
*an dieser Stelle bricht das Geschriebene ab, scheinbar achtlos befindet sich ein Tintenklecks unter dem Geschrieben…*
Aus dem Tagebuch von Sanjana Valeth