Nachklang einer ungewollten Reise
Verfasst: Montag 23. Juli 2018, 21:52
Nachdenklich sattelte Jakop an jenem Morgen sein Pferd und steckte seine Pickhacke in den Halterung des Zaumzeugs. Anschließend nahm er den Hafersack vom Kopf seines Pferdes und stecke ihn zusammen gerollt in die Seitentasche am Sattel. Ein unruhiges Gefühl überkam ihn als er sein Pferd nahm und aus dem Stall nach draußen führen wollte. Ihm wurde noch von derjenigen Frau, die er nicht aus seinen Gedanken verbannen konnte, ein Beutel mit Verpflegung mitgegeben. So war sie doch immer verärgert wenn er wieder lange nach Erzen suchte. Die Gänge reichten weit in Berg hinein. Warm war es und eng. Manchmal brach er sogar in einem Hohlraum ein. Aber was konnte er schon tun? Er brauchte diese Erze, um seiner eigentlichen Arbeit nach zugehen.
Warum konnte sie das denn nicht verstehen? Eigentlich war der Ablauf immer Reibungslos wenn sie sich getroffen haben. Die Sterne hätte er ihr vom Himmel geholt. Doch dafür reichte einfach nicht die Länge seines Armes, so sehr er ihn ausstreckte war doch immer alles so fern für ihn. Oder meinte sie vielleicht dass er das nicht machen soll. Er bemühte sich Briefe zu schreiben. Und er wusste auch dass seine Schrift eine gewisse Intensivität mit sich brachte wenn verzweifelt versucht wurde sie zu entziffern. Dieselbe Intensivität wie versucht wurde seine Briefe zu lesen, brachte er ihr entgegen wenn er körperliche Nähe suchte. In diesen intensiven privaten Momenten ließ er sich fallen. Und doch fiel er tief. So tief wie fern für ihn die Sterne zu greifen waren so war er auch so fern für sie. Immer wieder bewies er ihr dass er an sie dachte, und doch war er nicht anwesend als sie seine Geschenke in ihre Hände nahm.
Eines Tages erhob sie schwer atmend und angestrengt ihre Stimme mit jenen festen Worten die ihm lange in Erinnerung bleiben sollten. "So möchte ich nicht mehr weiter machen. Es ist besser wenn wir uns trennen wenn du so wenig Zeit für mich finden kannst!" Sein Herz stockte in jenem Moment und er konnte sich kaum halten. In jenem Moment verstand er nicht was er verloren hatte. Aber er wusste dass sich ein tiefes Loch in sein Herz grub als die Worte ausgesprochen wurden. Konnte sie denn nicht verstehen. Er hat doch immer an sie gedacht. Jeden Moment frohlockte sein Herz wenn er an ihre Stimme dachte, ihr Geruch und ihr zärtliche Weiblichkeit. Sie wirkte traurig als er ihr den Rücken zuwandte und schüttelte langsam ihren Kopf. Mit was muss ich diesen Mann fesseln damit er nur manchmal zeigt dass er in meiner Nähe ist wenn ich ihn doch so sehr brauche. Sie sorgte sich oft um ihn. Denn er lag lange Zeit nicht an ihrer Seite. Jetzt muss sie das nicht mehr. Und doch hat sie ihm diesen Beutel gegeben, um im Stollen seine Brotzeit zu halten.
Verständnislos nahm Jakop seine Laterne und zwei Flaschen mit Petroleum und brachte sie ebenfalls in einer der Taschen unter .Es war noch sehr früh. Die Sonne brachte allmählich die Morgenröte und war selbst noch nicht zu sehen. Heute wird es wohl ein schöner Tag. Die Luft ist jetzt schon angenehm warm und noch frisch. Die ersten Nebelwaben erheben sich aus den Gräsern und den Getreidefeldern. Er zog an sein Pferd und jenes folgte ihm wie selbstverständlich wohin Jakop ihn mithinnahm. Langsam war sein Gang. So dachte er doch die ganze Zeit an jene Frau und stellte sich beschulenden Fragen die ihm nicht erklären konnten, dass sie nicht mehr an seiner Seite sein wollte. Er ging mit seinem Pferd und schlenderte durch die Straßen Berchgards. Niemand war um diese Zeit schon wach, so dachte er noch, als er in den Weg zum Stollen einbog. Er wich den Steinen aus die auf dem Weg lagen und trat manchmal einen kleinen Stein weg. Als er nun am Eingang des Stollens angekommen war, nahm er sein Pferd und band es an dem Futterkrug, gab Hafer hinein und sorgte dafür dass sein Pferd genug zu trinken hatte. Ein nahm seine Ausrüstung und machte sich auf in die Tiefen des Berges. Er zündete seine Laterne als das Licht immer schlichter und dunkler wurde und hob sie das er sehen konnte wohin er trat. Man wusste nie genau welche Gefahren an den Tag auf einen warteten. Herunterfallende Steine, lockere Brocken auf die man ausrutschen oder stolpern konnte oder man bracht auch mal durch eine Decke eines Hohlraumes. Vorsichtig machte Jakop einen Schritt nach dem Anderen und setzte sein mit Wolle vollgestopfter spitzer Strohhut auf, als er ein unangenehmes aber vertrautes Knirschen wahr nahm.....
Warum konnte sie das denn nicht verstehen? Eigentlich war der Ablauf immer Reibungslos wenn sie sich getroffen haben. Die Sterne hätte er ihr vom Himmel geholt. Doch dafür reichte einfach nicht die Länge seines Armes, so sehr er ihn ausstreckte war doch immer alles so fern für ihn. Oder meinte sie vielleicht dass er das nicht machen soll. Er bemühte sich Briefe zu schreiben. Und er wusste auch dass seine Schrift eine gewisse Intensivität mit sich brachte wenn verzweifelt versucht wurde sie zu entziffern. Dieselbe Intensivität wie versucht wurde seine Briefe zu lesen, brachte er ihr entgegen wenn er körperliche Nähe suchte. In diesen intensiven privaten Momenten ließ er sich fallen. Und doch fiel er tief. So tief wie fern für ihn die Sterne zu greifen waren so war er auch so fern für sie. Immer wieder bewies er ihr dass er an sie dachte, und doch war er nicht anwesend als sie seine Geschenke in ihre Hände nahm.
Eines Tages erhob sie schwer atmend und angestrengt ihre Stimme mit jenen festen Worten die ihm lange in Erinnerung bleiben sollten. "So möchte ich nicht mehr weiter machen. Es ist besser wenn wir uns trennen wenn du so wenig Zeit für mich finden kannst!" Sein Herz stockte in jenem Moment und er konnte sich kaum halten. In jenem Moment verstand er nicht was er verloren hatte. Aber er wusste dass sich ein tiefes Loch in sein Herz grub als die Worte ausgesprochen wurden. Konnte sie denn nicht verstehen. Er hat doch immer an sie gedacht. Jeden Moment frohlockte sein Herz wenn er an ihre Stimme dachte, ihr Geruch und ihr zärtliche Weiblichkeit. Sie wirkte traurig als er ihr den Rücken zuwandte und schüttelte langsam ihren Kopf. Mit was muss ich diesen Mann fesseln damit er nur manchmal zeigt dass er in meiner Nähe ist wenn ich ihn doch so sehr brauche. Sie sorgte sich oft um ihn. Denn er lag lange Zeit nicht an ihrer Seite. Jetzt muss sie das nicht mehr. Und doch hat sie ihm diesen Beutel gegeben, um im Stollen seine Brotzeit zu halten.
Verständnislos nahm Jakop seine Laterne und zwei Flaschen mit Petroleum und brachte sie ebenfalls in einer der Taschen unter .Es war noch sehr früh. Die Sonne brachte allmählich die Morgenröte und war selbst noch nicht zu sehen. Heute wird es wohl ein schöner Tag. Die Luft ist jetzt schon angenehm warm und noch frisch. Die ersten Nebelwaben erheben sich aus den Gräsern und den Getreidefeldern. Er zog an sein Pferd und jenes folgte ihm wie selbstverständlich wohin Jakop ihn mithinnahm. Langsam war sein Gang. So dachte er doch die ganze Zeit an jene Frau und stellte sich beschulenden Fragen die ihm nicht erklären konnten, dass sie nicht mehr an seiner Seite sein wollte. Er ging mit seinem Pferd und schlenderte durch die Straßen Berchgards. Niemand war um diese Zeit schon wach, so dachte er noch, als er in den Weg zum Stollen einbog. Er wich den Steinen aus die auf dem Weg lagen und trat manchmal einen kleinen Stein weg. Als er nun am Eingang des Stollens angekommen war, nahm er sein Pferd und band es an dem Futterkrug, gab Hafer hinein und sorgte dafür dass sein Pferd genug zu trinken hatte. Ein nahm seine Ausrüstung und machte sich auf in die Tiefen des Berges. Er zündete seine Laterne als das Licht immer schlichter und dunkler wurde und hob sie das er sehen konnte wohin er trat. Man wusste nie genau welche Gefahren an den Tag auf einen warteten. Herunterfallende Steine, lockere Brocken auf die man ausrutschen oder stolpern konnte oder man bracht auch mal durch eine Decke eines Hohlraumes. Vorsichtig machte Jakop einen Schritt nach dem Anderen und setzte sein mit Wolle vollgestopfter spitzer Strohhut auf, als er ein unangenehmes aber vertrautes Knirschen wahr nahm.....