Berchgarder Friedhofswacht
Verfasst: Mittwoch 30. Mai 2018, 17:35
Berchgard. Welch malerisches Städchen, umgeben von Gebirge, Mauern und Grün. Ein Flüsschen mit Wasserfall im Norden, eine Höhle im Westen und im Osten ein kleiner, wohlgepflegter Friedhof. Er hatte in aller Heimlichkeit den Ort ausgespäht, vor allem sein Ziel auf dem Friedhof. Er näherte sich von Süden... betrat das Reich des Königs zuvor über den kleinen Pass über dem Kloster immer im Schatten der Bäume. Das diffuse Licht in der Abenddämmerung leistete seinen Dienst während er sich sicher war das auch der Segen des Rabenvaters über ihm lag. Viele der schwarzen Vögel, seine Augen und Ohren im Volksmund, striffen seinen Weg.
Ein leises summen ertönte vom Friedhof, den er betrat indem er im Norden über den Zaun stieg. Baereng, er glaubte das war der Name des Mannes, rupfte gerade ein wenig Unkraut von einem Grab, war beschäftigt, pfeifte bei der Arbeit in ruhiger Manier. Er schlich sich langsam von hinten an, stets im Schatten der Bäume und Gräber geduckt haltend, leise zog er die gerade Klinge die er immer zu führen gedachte. Die krallenbewehrte Hand legte sich auf die Schulter des Friedhofwärters, der schon im Begriff war sich umzudrehen. Offenkundig hatte er im letzten Moment bemerkt das jemand.... oder etwas.. hinter ihm war. Die Waffenhand ruckte vor, stach die gerade Klinge geradewegs in seine Kehle. Baereng begrüsste ihn daraufhin mit einem leisen, kurz erschrockenem Gurgeln von Blut das sich aus der geschlagenen Wunde wandte. "Vaters Schwingen über uns, Diener der Gräber.." hauchte er in höflichem, respektvollem Ton als das Leben aus Baereng wich. Die Laterne des Wärters löschte er dabei vorsorglich, legte den in den letzten Zügen liegenden Mann fast sanft auf den Boden zwischen den Gräbern die er gerade bearbeitet hatte und kniete sich im herabsinken neben ihm nieder. "Ich habe deinen Nachruf... mhm... bereits geschrieben mein Freund... du wirst auch im Tode...dem Tode dienen, frohlocke im Angesicht des Endlichen... für den Vater, den Richter, den Raben..." flüsterte er Baerengar zu. Die Augen unter der Kaputze leuchteten kurz in einem blassen Blau auf, ein klerikal Begabter hätte an dieser Stelle wohl gemerkt wie etwas Finsteres sich über diesen kleinen Ort legte, ein Hauch von Bösartigkeit in dem der Mörder in einem leisen Summen verfiel und ein Dolch sich in seiner Hand wiederfand. Er summte, möglicherweise jedenfalls nicht vollends in den Landen Gerimors unvertraut, ein Schlaflied. Er intonierte in ruhigem, weiter in der Melodie gehaltenen Schwingung dunkle Segenswünsche. Wünsche die die Seele bei der Überfahrt in die Nachwelt... der Reise der Seele den... gar richtigen Stoss geben sollten. Er tat sein Werk an dem verstorbenem... er hatte versprochen das Baereng weiter dienen würde und das bereitete er vor. Akribisch. Respektvoll. Er erhob sich nach getanem Werk und ging in Richtung der Sakristei... kurz zwischen den Laternen eben jener wird er sichtbar gewesen sein sollten die zwei neugierigen Augen des Kindes, welches seine Nase zwischen den Zaun steckte es wahrgenommen haben.
So verstarb der Friedhofswärter Berchgards, Baereng, in der Obhut eines Rabendieners.
Sollte jemand den Friedhof besuchen wollen, wird Baereng still auf dem Rücken liegen, die Augen waren entnommen und an ihrer Stelle hatte man zwei blühende Blumen drapiert. In den Händen, ebenso extra so dargelegt, findet man ein kleines Büchlein mit würdevollen Zeilen. Ein Priester gar mag vielleicht die leichte Signatur des Rabenkönigs beziehungsweise eines seiner Diener erspüren, so er es untersuchen sollte. Der Friedhof indes wirkt ruhig, unangetastet. Sollte jedoch jemand die Sakristei dort betreten, wird dieser bemerken das der schwere Sargophag in der Mitte geöffnet ward. Dort hineingeblickt scheint das Skelett das dort aufbewahrt wurde nur fast intakt zu sein, denn am Ende der skelettierten Gestalt fehlt der Unterschenkel des Beines. Auch hier könnte man den feinen dunklen Schleier der Signatur des Raben spüren können, so man diese Befähigung hat.
Nicht nur die Pest griff um in Lichtenthal. Auch der Rabenkönig und seine Diener hatten das Volk König Adors nicht vergessen.
(Zugehörig zu: [url=http://forum.alathair.de/viewtopic.php?t=97750url]Das richtige Werkzeug[/url])
Ein leises summen ertönte vom Friedhof, den er betrat indem er im Norden über den Zaun stieg. Baereng, er glaubte das war der Name des Mannes, rupfte gerade ein wenig Unkraut von einem Grab, war beschäftigt, pfeifte bei der Arbeit in ruhiger Manier. Er schlich sich langsam von hinten an, stets im Schatten der Bäume und Gräber geduckt haltend, leise zog er die gerade Klinge die er immer zu führen gedachte. Die krallenbewehrte Hand legte sich auf die Schulter des Friedhofwärters, der schon im Begriff war sich umzudrehen. Offenkundig hatte er im letzten Moment bemerkt das jemand.... oder etwas.. hinter ihm war. Die Waffenhand ruckte vor, stach die gerade Klinge geradewegs in seine Kehle. Baereng begrüsste ihn daraufhin mit einem leisen, kurz erschrockenem Gurgeln von Blut das sich aus der geschlagenen Wunde wandte. "Vaters Schwingen über uns, Diener der Gräber.." hauchte er in höflichem, respektvollem Ton als das Leben aus Baereng wich. Die Laterne des Wärters löschte er dabei vorsorglich, legte den in den letzten Zügen liegenden Mann fast sanft auf den Boden zwischen den Gräbern die er gerade bearbeitet hatte und kniete sich im herabsinken neben ihm nieder. "Ich habe deinen Nachruf... mhm... bereits geschrieben mein Freund... du wirst auch im Tode...dem Tode dienen, frohlocke im Angesicht des Endlichen... für den Vater, den Richter, den Raben..." flüsterte er Baerengar zu. Die Augen unter der Kaputze leuchteten kurz in einem blassen Blau auf, ein klerikal Begabter hätte an dieser Stelle wohl gemerkt wie etwas Finsteres sich über diesen kleinen Ort legte, ein Hauch von Bösartigkeit in dem der Mörder in einem leisen Summen verfiel und ein Dolch sich in seiner Hand wiederfand. Er summte, möglicherweise jedenfalls nicht vollends in den Landen Gerimors unvertraut, ein Schlaflied. Er intonierte in ruhigem, weiter in der Melodie gehaltenen Schwingung dunkle Segenswünsche. Wünsche die die Seele bei der Überfahrt in die Nachwelt... der Reise der Seele den... gar richtigen Stoss geben sollten. Er tat sein Werk an dem verstorbenem... er hatte versprochen das Baereng weiter dienen würde und das bereitete er vor. Akribisch. Respektvoll. Er erhob sich nach getanem Werk und ging in Richtung der Sakristei... kurz zwischen den Laternen eben jener wird er sichtbar gewesen sein sollten die zwei neugierigen Augen des Kindes, welches seine Nase zwischen den Zaun steckte es wahrgenommen haben.
So verstarb der Friedhofswärter Berchgards, Baereng, in der Obhut eines Rabendieners.
Sollte jemand den Friedhof besuchen wollen, wird Baereng still auf dem Rücken liegen, die Augen waren entnommen und an ihrer Stelle hatte man zwei blühende Blumen drapiert. In den Händen, ebenso extra so dargelegt, findet man ein kleines Büchlein mit würdevollen Zeilen. Ein Priester gar mag vielleicht die leichte Signatur des Rabenkönigs beziehungsweise eines seiner Diener erspüren, so er es untersuchen sollte. Der Friedhof indes wirkt ruhig, unangetastet. Sollte jedoch jemand die Sakristei dort betreten, wird dieser bemerken das der schwere Sargophag in der Mitte geöffnet ward. Dort hineingeblickt scheint das Skelett das dort aufbewahrt wurde nur fast intakt zu sein, denn am Ende der skelettierten Gestalt fehlt der Unterschenkel des Beines. Auch hier könnte man den feinen dunklen Schleier der Signatur des Raben spüren können, so man diese Befähigung hat.
Nicht nur die Pest griff um in Lichtenthal. Auch der Rabenkönig und seine Diener hatten das Volk König Adors nicht vergessen.
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