Aushänge im gesamten Lichtenthaler Herzogtum
Verfasst: Mittwoch 30. Mai 2018, 10:10
Die Aushänge werden im gesamten Lichtenthalter Herzogtum angebracht, kein Dorf wird hierbei ausgespart und ausgelassen. Darunter werden die aktuellen Pestopfer zusätzlich auf geführt, damit ein jeder darüber Klarheit erhält, z wem davon er in der letzten Woche Kontakt hatte, um sich entsprechend korrekt verhalten zu können.
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Vorbeugung für die Pest
Auch auf die Gefahr hin, dass sich wiederholt wird, hier einige Punkte für die Bewohner des
Lichtenthaler Herzogtums, was sie selbst tun können, um der Pest vorzubeugen oder sie
einzudämmen:
Flucht ist keine Option und trägt höchstens zur Verbreitung bei!
Schränkt Besuche bei Freunden und Verwandten ein, auch wenn es schwer fällt. Isolation ist unsere
beste Karte, die wir ausspielen können.
Stellt Räucherschalen in Euren Behausungen auf. Sie sollten Kräuter enthalten wie Wermut, Melisse,
Gewürznelke, Lorbeer, Rosenblüte, Lavendel und/oder Kampfer. Stellt sie in jedem Raum auf und
sorgt bestenfalls dafür, dass die Schale nicht ausgeht. Wahlweise zündet Ihr den Kamin an und gebt
die Kräuter dort hinein, auch wenn es gerade zu heiß ist für ein Feuer.
Wascht Euch regelmäßig mit Kamillenwasser und/oder Essigwasser. Nutzt grundsätzlich auch Seife
dabei!
Reinigt Eure Behausung sehr penibel und gründlich mit reichlich Essigwasser.
Reinigt Eure Ställe sorgfältig, verbrennt das alte Stroh, wascht Eure Tiere (auch Schweine, Kühe und
Hühner!). Wiederholt das zwei Mal die Woche und wenn es gefahrlos möglich ist, stellt auch in den
Ställen Räucherwerk auf.
Lasst keine fremden Tiere in Eure Behausung und behaltet Eure vorerst daheim oder in den
Stallungen. Es empfiehlt sich auch die angebundenen Pferde vorerst in den Stallungen
unterzubringen und sie der Pflege der Stallmägde und –knechte zu überlassen, die selbigen
Anweisungen zu folgen haben.
Wer mit Pestkranken in Kontakt kam, möchte sich in Kürze an der hoffentlich bald eingerichteten
Quarantänestation in Berchgard melden. Der ehemalige Sitz des Handelshaues zu Gerimor wird dazu
dienen. Es ist unerheblich, ob die betroffene Person bereits erkrankt ist! Bis zum Ausbruch kann eine
Woche vergehen! Im Sinne der Vermeidung einer weiteren Ausbreitung haltet Euch also bitte daran.
Erkrankte sind ebenfalls umgehend zur Quarantänestation zu bringen! Als Schutz vor Erkrankung sei
empfohlen sich vollständig bedeckt zu kleiden und Hautkontakt zu vermeiden.
Haltet nach Flohbissen Ausschau. Solltet Ihr welche an Euch feststellen, findet Euch bitte umgehend
in der Quarantänestation ein.
Tote Tiere und Kadaver sind zu verbrennen. Für Adoraner bedeutet dies, sie zum Strand zu bringen
und dort auf den Scheiterhaufen zu werfen. Andere Ortschaften bemühen sich bitte um einen
eigenen Scheiterhaufen für diese Zwecke. Vorkommnisse sind beim Regiment und Lehnsherrn zu
melden.
Nehmt jeden Tag, morgens und abends, einen Esslöffel Frischpresssaft aus Meerrettich, Zwiebel und
Knoblauch zu Euch. Kinder sollten den Saft mit Wasser verdünnt und etwas Honig versetzt
bekommen. Der reine Saft ist für Kinder zu stark.
Die Heiler/innen des Herzogtums sind angehalten sich bei Eröffnung der Quarantänestation dort
einzufinden und dort zu helfen. Freiwillige Pfleger sind ebenfalls gerne aufgenommen.
Es sei aber darauf hingewiesen, dass eine Hilfe bei der Pflege auch eine Ansteckungsgefahr bedeutet.
Beulenpest birgt ein hohes Risiko zu sterben. Trefft die Entscheidung also bitte nicht leichtfertig.
Bedenkt auch, dass Ihr die Station nicht mehr verlassen werdet, bis die Sache ausgestanden ist!
Den Kaluren und ihren Patienten möchte ich ebenfalls anempfehlen sich der Quarantänestation
anzuschließen.

Leitender Klosterwächter,
leitender Heiler der Klosterheilstube
& vom Adel bestellte Leitung zur
Bekämpfung der Beulenpest
[img]http://www.zwiegelichter.de/Siegel_Klosterwache.png[/img]
Für Fragen und Sorgen stehe ich jederzeit zur Verfügung.
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Vorbeugung für die Pest
Auch auf die Gefahr hin, dass sich wiederholt wird, hier einige Punkte für die Bewohner des
Lichtenthaler Herzogtums, was sie selbst tun können, um der Pest vorzubeugen oder sie
einzudämmen:
Flucht ist keine Option und trägt höchstens zur Verbreitung bei!
Schränkt Besuche bei Freunden und Verwandten ein, auch wenn es schwer fällt. Isolation ist unsere
beste Karte, die wir ausspielen können.
Stellt Räucherschalen in Euren Behausungen auf. Sie sollten Kräuter enthalten wie Wermut, Melisse,
Gewürznelke, Lorbeer, Rosenblüte, Lavendel und/oder Kampfer. Stellt sie in jedem Raum auf und
sorgt bestenfalls dafür, dass die Schale nicht ausgeht. Wahlweise zündet Ihr den Kamin an und gebt
die Kräuter dort hinein, auch wenn es gerade zu heiß ist für ein Feuer.
Wascht Euch regelmäßig mit Kamillenwasser und/oder Essigwasser. Nutzt grundsätzlich auch Seife
dabei!
Reinigt Eure Behausung sehr penibel und gründlich mit reichlich Essigwasser.
Reinigt Eure Ställe sorgfältig, verbrennt das alte Stroh, wascht Eure Tiere (auch Schweine, Kühe und
Hühner!). Wiederholt das zwei Mal die Woche und wenn es gefahrlos möglich ist, stellt auch in den
Ställen Räucherwerk auf.
Lasst keine fremden Tiere in Eure Behausung und behaltet Eure vorerst daheim oder in den
Stallungen. Es empfiehlt sich auch die angebundenen Pferde vorerst in den Stallungen
unterzubringen und sie der Pflege der Stallmägde und –knechte zu überlassen, die selbigen
Anweisungen zu folgen haben.
Wer mit Pestkranken in Kontakt kam, möchte sich in Kürze an der hoffentlich bald eingerichteten
Quarantänestation in Berchgard melden. Der ehemalige Sitz des Handelshaues zu Gerimor wird dazu
dienen. Es ist unerheblich, ob die betroffene Person bereits erkrankt ist! Bis zum Ausbruch kann eine
Woche vergehen! Im Sinne der Vermeidung einer weiteren Ausbreitung haltet Euch also bitte daran.
Erkrankte sind ebenfalls umgehend zur Quarantänestation zu bringen! Als Schutz vor Erkrankung sei
empfohlen sich vollständig bedeckt zu kleiden und Hautkontakt zu vermeiden.
Haltet nach Flohbissen Ausschau. Solltet Ihr welche an Euch feststellen, findet Euch bitte umgehend
in der Quarantänestation ein.
Tote Tiere und Kadaver sind zu verbrennen. Für Adoraner bedeutet dies, sie zum Strand zu bringen
und dort auf den Scheiterhaufen zu werfen. Andere Ortschaften bemühen sich bitte um einen
eigenen Scheiterhaufen für diese Zwecke. Vorkommnisse sind beim Regiment und Lehnsherrn zu
melden.
Nehmt jeden Tag, morgens und abends, einen Esslöffel Frischpresssaft aus Meerrettich, Zwiebel und
Knoblauch zu Euch. Kinder sollten den Saft mit Wasser verdünnt und etwas Honig versetzt
bekommen. Der reine Saft ist für Kinder zu stark.
Die Heiler/innen des Herzogtums sind angehalten sich bei Eröffnung der Quarantänestation dort
einzufinden und dort zu helfen. Freiwillige Pfleger sind ebenfalls gerne aufgenommen.
Es sei aber darauf hingewiesen, dass eine Hilfe bei der Pflege auch eine Ansteckungsgefahr bedeutet.
Beulenpest birgt ein hohes Risiko zu sterben. Trefft die Entscheidung also bitte nicht leichtfertig.
Bedenkt auch, dass Ihr die Station nicht mehr verlassen werdet, bis die Sache ausgestanden ist!
Den Kaluren und ihren Patienten möchte ich ebenfalls anempfehlen sich der Quarantänestation
anzuschließen.
Leitender Klosterwächter,
leitender Heiler der Klosterheilstube
& vom Adel bestellte Leitung zur
Bekämpfung der Beulenpest
[img]http://www.zwiegelichter.de/Siegel_Klosterwache.png[/img]
Für Fragen und Sorgen stehe ich jederzeit zur Verfügung.
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