Verfasst: Mittwoch 15. August 2007, 17:42
Sie hatte Mariella gefunden. Die alte Frau, die in Viola ihr eigenes verlorenes Kind hatte sehen wollen und schon in zwanghaftem Wahn in einem schäbigen Holzverschlag im Armenviertel, in einer vergessenen Gasse immer auf "ihre Kleine" gewartet hatte.
Nun war Viola sie also los und vor ihren lästigen Nachstellungen sicher.
Es schnürte Darna das Herz zusammen, als sie den alten, ausgemergelten und nun auch von der Pest gezeichneten Körper hochhob, er schien gerade mal so schwer wie ein stabiler Stuhl. Die Alte war kaum wiederzuerkennen, doch sie musste es sein. Hunderte Nächte in Armut und Elend, eine kalte Winternacht hatte die Ritterin ein wenig erwärmen und erhellen können. Eine Erinnerung von hunderten. Wog sie die Erinnerung Mariellas, von Viola zuletzt nichts als ruppig fortgestoßen worden zu sein, auf?
"Und ist es das, was du das Letzte hattest sein wollen lassen, Viola? Es war euer letztes Zusammentreffen, kümmert es dich? Würde es dich rühren, irgendwo schmerzen? Ein Mensch, der dir, aus welchen wirren Gründen auch immer, eine Mutter hätte sein wollen. Ist es dir gleich? Wärst du gar froh? Für manche Dinge kann es zu spät sein. Manche Worte können die letzten gewesen sein, ohne daß du es erwartet hättest. So wie bei mir und Degenhard. Und ob ich Andrey je wiederfinden werde... wobei, 'finden' - welch übertriebener Gedanke. Ich wüsste ja nicht mal, wo ich ihn suchen sollte. Ob ich Andrey je wiedersehen werde, wird es wohl heißen müssen. Und wenn nicht, werden diese förmlich distanzierten Momente im Speisesaal des Klosters die letzten gewesen sein.
Es gibt Menschen, die sagen: Lebe jeden Moment, als wär es dein letzter!
Etwas daran ist wahr und doch unmöglich, zu vollbringen. Aber mühen sollten wir uns also wohl, hm?"
Sie hatte den ganzen Nachmittag im Elend des Armenviertels zugebracht, hatte das Klagen der Leute gehört, die auf die rauchenden Trümmer dessen sahen, was zuvor das Haus ihrer Nachbarn gewesen war - dem Tod folgte das Feuer. Oft war es auch gespenstisch still gewesen, Fensterläden und Türen vernagelt und blind. In einigen Augen hatte sie den Zweifel gesehen, ob man hoffen durfte, wenn eine Person wie sie mit den Symbolen des Adlers auf der Rüstung durch diese Gosse schritt - oder war es gar nur der Vorbote, daß tatsächlich alles vorbei war?
Einige klagten ihr ihr hilfloses Leid und ihr Elend, und sie mühte sich, selbst mit nach kurzer Zeit leeren Händen wenigstens zuzuhören. Welche Bedeutung hatten hier noch Worte? Oft fand sie kaum welche. Was gab es angesichts dieses Leides zu sagen, was nicht nach hohlem Geschwafel klang? Sie war kein Priester, der selbst solch eine Aufgabe meistern können musste. Sie wünschte sich, sie hätte etwas bewegen können.
Etwas Trost, den sie zu geben versuchte.
"Jetzt haben sie uns sogar das Wasser fortgenommen! Sie wollen uns alle elendig verrecken lassen, damit sie schneller das ganze verseuchte Viertel abbrennen können!" - nein, wenigstens solchen Vorwürfen wusste sie zu widersprechen. Und sie sah das erschrockene Anhalten der Luft, wenn ihre ernste Stimme von den Gründen und Maßnahmen des Grafen erzählte. Worte, die die Menschen ihr glauben konnten, weil sie jene war, die sie war - jeder schien zu wissen, daß Darna von Elbenau für solche Informationen dem Grafen nahe genug stand.
Bei einem besonders verstockten Mann, wo die Hoffnung, daß er überhaupt der Vernunft noch zugänglich war, immer dünner wurde, reichte das Hochklappen des Visieres nicht. "Ich bin Darna von Elbenau! Woran muß ich Euch das beweisen?"
"Das könnt Ihr leicht behaupten, am Gesicht kann man's ja nicht sehen!"
Ihr Gesicht? Kurz stutzte sie. Dann zog sie die Maske mit einem Ruck runter. Und das Weiten der Pupillen des Mannes ließ sie das erste Mal für ihre Narben dankbar sein. Als sie die Maske wieder hochzog, wusste sie, daß sie bis zum Äußersten gegangen war. Und sie hatte einen kleinen Sieg damit errungen.
Sie näherte sich dem Nordtor, den starren Leichnam auf den Armen wie ein zu groß geratenes Kind, und die Wachen öffneten wort- und widerstandlos, gutteils selber mit leerem Blick.
Daß vor dem Südtor Kämpfe gegen auferstandene Tote stattfanden, wusste sie nicht. Schien sie sonst das Chaos anzuziehen, war sie diesmal still an ihm vorbeigegangen, unbemerkt... sie hätte eh nicht rausgekonnt, nicht helfen können, und auch nicht helfen müssen. Stattdessen ein vergessener Teil des Lebens aufgesammelt und fortgetragen.
Die Flammen warfen Schatten an die Felsen der Schlucht. Und lange zögerte sie. Es wäre schon schwer genug gewesen, ginge es nur allein um das Feuer. Bilder eines Scheiterhaufens drängten wieder nach oben. Ein Feuer, in dem auch Aradan verbrannte.
"Nicht das Feuer ist schlecht. Es soll helfen. Es ist notwendig."
Kalte Schauder liefen ihr ein ums andere Mal über den Rücken, und irgendwann konnte es die Furcht vor dem Feuer alleine nicht mehr sein. Die Grube, die Ränder der Flammen, die Schatten, eine unwirkliche Kälte...
Etwas schien sich in der einbrechenden Dunkelheit zu ballen und auf das Bündel Fleisch in ihren Armen zu lauern. Sie wagte es auch einem nicht erklärlichen Grund nicht einmal, Mariella vorsichtig zu Boden zu legen, um mit den Gardisten zu sprechen, die hier still und nervös zugleich Wache hielten.
"Was ist hier geschehen?"
Nur zögernd kamen die Brocken an Erklärungen, die reichten, damit sich ihr die Haare sträubten. Ein eisiger Schatten, der durch die Pestgruben gegangen war? Eine Gestalt, hinter der sich Leichen aufrichteten und in einem Nebel verschwanden, der nach Südosten zog? Namenloser Schrecken?
"Herrin, steh uns bei."
Sie schaute auf die sterblichen Überreste, die sie trug, geborgen hatte. Adrians Worte hallten in ihr nach: "Es konnte kein Segen für sie gesprochen werden, es waren zu viele, zu viel Not." Mariella nun an diesen Ort bringen, nach dem der Rabendämon seine Klauen ausgestreckt hatte? Wohin sonst? "Und bringst du sie auf geweihten Boden, welches Recht sprichst du allen anderen dann ab? Und du lässt sie dann hier allein zurück, jeden anderen... oder ist es schon zu spät? Die Ernte eingeholt, und was hier ist, kann nur vergröß... N E I N!"
Sie legte die tote Frau auf den Boden vor der Feuergrube, und als sie sich konzentrierend das Gefühl gewann, daß Schatten, Kälte und Angst gierig auf sie zukrochen, zog sie ihr Schwert und hielt es flach schützend über den Leib, der sich selber nicht mehr wehren konnte. Sie hätte nicht beweisen können, daß hier etwas war. Sie konnte nur vertrauen und sich dem Feind, gleich ob präsent oder nicht, entgegenstellen, wo sie es für nötig hielt.
"Zweifel ist die einzige Krankheit, die dem Glauben zu schaden vermag. Und das Verblassen von Hoffnung sein einziger Tod."
Die Stimme, die durch die Schlucht hallte, klang fest, fast streng, voller Zuversicht:
"Und es kam die Zeit, da wurde die Macht und der Hunger des von Alatar geschaffenen Dämons schier unermeßlich, das Blut der Toten war sein verdorbenes Kleid.
Doch Temora war mit den Menschen, ihre Waffe Nastad e-goth im roten Glanz. Ihr Anblick ließ den Mantel aus Blut fallen, unerträglich für den Dämon ihre Gestalt, und ihr Schwert fürchtete auch er. Ihr Befehl sein Auftrag: Keine Seele zu holen vor ihrer Zeit!
Und wagt der Totendämon die Auflehnung, lass mein Schwert, Herrin Temora, in deinem Namen walten! Wacht und Wehr will ich in deinem Namen bieten, jedem Leib hier, wie es die Totenwacht gebietet. Dieser Frau und jenen, die hier liegen, gelte mein Schutz als dein Werkzeug.
Dein Schild schirme die Seelen, die unter deine Obhut kommen. Ich bitte, lasse mich Teil deines Schildes sein. Dein Schwert verteidigt die Seelen, nach denen finstere Mächte greifen. Ich bitte, lasse mich Teil deines Schwertes sein."
Sie blickte auf Mariella, und die Stimme wurde sanfter:
"Deinem Leib die Flamme als letzte Wehr gegen die Klauen der Dunkelheit. Deiner Seele die Flamme als letzter Wegweiser zurück in die Harmonie Eluives. Mögen die guten Götter dich und alle anderen schützen, Mariella", leise schloß sie, "und heute Nacht passe ich auf dich auf."
Knochen waren Asche geworden, als sich dem Feuer der Gruben zwei Menschen näherten, die sie hier zu sehen leise traurig und leise froh stimmte...
Nun war Viola sie also los und vor ihren lästigen Nachstellungen sicher.
Es schnürte Darna das Herz zusammen, als sie den alten, ausgemergelten und nun auch von der Pest gezeichneten Körper hochhob, er schien gerade mal so schwer wie ein stabiler Stuhl. Die Alte war kaum wiederzuerkennen, doch sie musste es sein. Hunderte Nächte in Armut und Elend, eine kalte Winternacht hatte die Ritterin ein wenig erwärmen und erhellen können. Eine Erinnerung von hunderten. Wog sie die Erinnerung Mariellas, von Viola zuletzt nichts als ruppig fortgestoßen worden zu sein, auf?
"Und ist es das, was du das Letzte hattest sein wollen lassen, Viola? Es war euer letztes Zusammentreffen, kümmert es dich? Würde es dich rühren, irgendwo schmerzen? Ein Mensch, der dir, aus welchen wirren Gründen auch immer, eine Mutter hätte sein wollen. Ist es dir gleich? Wärst du gar froh? Für manche Dinge kann es zu spät sein. Manche Worte können die letzten gewesen sein, ohne daß du es erwartet hättest. So wie bei mir und Degenhard. Und ob ich Andrey je wiederfinden werde... wobei, 'finden' - welch übertriebener Gedanke. Ich wüsste ja nicht mal, wo ich ihn suchen sollte. Ob ich Andrey je wiedersehen werde, wird es wohl heißen müssen. Und wenn nicht, werden diese förmlich distanzierten Momente im Speisesaal des Klosters die letzten gewesen sein.
Es gibt Menschen, die sagen: Lebe jeden Moment, als wär es dein letzter!
Etwas daran ist wahr und doch unmöglich, zu vollbringen. Aber mühen sollten wir uns also wohl, hm?"
Sie hatte den ganzen Nachmittag im Elend des Armenviertels zugebracht, hatte das Klagen der Leute gehört, die auf die rauchenden Trümmer dessen sahen, was zuvor das Haus ihrer Nachbarn gewesen war - dem Tod folgte das Feuer. Oft war es auch gespenstisch still gewesen, Fensterläden und Türen vernagelt und blind. In einigen Augen hatte sie den Zweifel gesehen, ob man hoffen durfte, wenn eine Person wie sie mit den Symbolen des Adlers auf der Rüstung durch diese Gosse schritt - oder war es gar nur der Vorbote, daß tatsächlich alles vorbei war?
Einige klagten ihr ihr hilfloses Leid und ihr Elend, und sie mühte sich, selbst mit nach kurzer Zeit leeren Händen wenigstens zuzuhören. Welche Bedeutung hatten hier noch Worte? Oft fand sie kaum welche. Was gab es angesichts dieses Leides zu sagen, was nicht nach hohlem Geschwafel klang? Sie war kein Priester, der selbst solch eine Aufgabe meistern können musste. Sie wünschte sich, sie hätte etwas bewegen können.
Etwas Trost, den sie zu geben versuchte.
"Jetzt haben sie uns sogar das Wasser fortgenommen! Sie wollen uns alle elendig verrecken lassen, damit sie schneller das ganze verseuchte Viertel abbrennen können!" - nein, wenigstens solchen Vorwürfen wusste sie zu widersprechen. Und sie sah das erschrockene Anhalten der Luft, wenn ihre ernste Stimme von den Gründen und Maßnahmen des Grafen erzählte. Worte, die die Menschen ihr glauben konnten, weil sie jene war, die sie war - jeder schien zu wissen, daß Darna von Elbenau für solche Informationen dem Grafen nahe genug stand.
Bei einem besonders verstockten Mann, wo die Hoffnung, daß er überhaupt der Vernunft noch zugänglich war, immer dünner wurde, reichte das Hochklappen des Visieres nicht. "Ich bin Darna von Elbenau! Woran muß ich Euch das beweisen?"
"Das könnt Ihr leicht behaupten, am Gesicht kann man's ja nicht sehen!"
Ihr Gesicht? Kurz stutzte sie. Dann zog sie die Maske mit einem Ruck runter. Und das Weiten der Pupillen des Mannes ließ sie das erste Mal für ihre Narben dankbar sein. Als sie die Maske wieder hochzog, wusste sie, daß sie bis zum Äußersten gegangen war. Und sie hatte einen kleinen Sieg damit errungen.
Sie näherte sich dem Nordtor, den starren Leichnam auf den Armen wie ein zu groß geratenes Kind, und die Wachen öffneten wort- und widerstandlos, gutteils selber mit leerem Blick.
Daß vor dem Südtor Kämpfe gegen auferstandene Tote stattfanden, wusste sie nicht. Schien sie sonst das Chaos anzuziehen, war sie diesmal still an ihm vorbeigegangen, unbemerkt... sie hätte eh nicht rausgekonnt, nicht helfen können, und auch nicht helfen müssen. Stattdessen ein vergessener Teil des Lebens aufgesammelt und fortgetragen.
Die Flammen warfen Schatten an die Felsen der Schlucht. Und lange zögerte sie. Es wäre schon schwer genug gewesen, ginge es nur allein um das Feuer. Bilder eines Scheiterhaufens drängten wieder nach oben. Ein Feuer, in dem auch Aradan verbrannte.
"Nicht das Feuer ist schlecht. Es soll helfen. Es ist notwendig."
Kalte Schauder liefen ihr ein ums andere Mal über den Rücken, und irgendwann konnte es die Furcht vor dem Feuer alleine nicht mehr sein. Die Grube, die Ränder der Flammen, die Schatten, eine unwirkliche Kälte...
Etwas schien sich in der einbrechenden Dunkelheit zu ballen und auf das Bündel Fleisch in ihren Armen zu lauern. Sie wagte es auch einem nicht erklärlichen Grund nicht einmal, Mariella vorsichtig zu Boden zu legen, um mit den Gardisten zu sprechen, die hier still und nervös zugleich Wache hielten.
"Was ist hier geschehen?"
Nur zögernd kamen die Brocken an Erklärungen, die reichten, damit sich ihr die Haare sträubten. Ein eisiger Schatten, der durch die Pestgruben gegangen war? Eine Gestalt, hinter der sich Leichen aufrichteten und in einem Nebel verschwanden, der nach Südosten zog? Namenloser Schrecken?
"Herrin, steh uns bei."
Sie schaute auf die sterblichen Überreste, die sie trug, geborgen hatte. Adrians Worte hallten in ihr nach: "Es konnte kein Segen für sie gesprochen werden, es waren zu viele, zu viel Not." Mariella nun an diesen Ort bringen, nach dem der Rabendämon seine Klauen ausgestreckt hatte? Wohin sonst? "Und bringst du sie auf geweihten Boden, welches Recht sprichst du allen anderen dann ab? Und du lässt sie dann hier allein zurück, jeden anderen... oder ist es schon zu spät? Die Ernte eingeholt, und was hier ist, kann nur vergröß... N E I N!"
Sie legte die tote Frau auf den Boden vor der Feuergrube, und als sie sich konzentrierend das Gefühl gewann, daß Schatten, Kälte und Angst gierig auf sie zukrochen, zog sie ihr Schwert und hielt es flach schützend über den Leib, der sich selber nicht mehr wehren konnte. Sie hätte nicht beweisen können, daß hier etwas war. Sie konnte nur vertrauen und sich dem Feind, gleich ob präsent oder nicht, entgegenstellen, wo sie es für nötig hielt.
"Zweifel ist die einzige Krankheit, die dem Glauben zu schaden vermag. Und das Verblassen von Hoffnung sein einziger Tod."
Die Stimme, die durch die Schlucht hallte, klang fest, fast streng, voller Zuversicht:
"Und es kam die Zeit, da wurde die Macht und der Hunger des von Alatar geschaffenen Dämons schier unermeßlich, das Blut der Toten war sein verdorbenes Kleid.
Doch Temora war mit den Menschen, ihre Waffe Nastad e-goth im roten Glanz. Ihr Anblick ließ den Mantel aus Blut fallen, unerträglich für den Dämon ihre Gestalt, und ihr Schwert fürchtete auch er. Ihr Befehl sein Auftrag: Keine Seele zu holen vor ihrer Zeit!
Und wagt der Totendämon die Auflehnung, lass mein Schwert, Herrin Temora, in deinem Namen walten! Wacht und Wehr will ich in deinem Namen bieten, jedem Leib hier, wie es die Totenwacht gebietet. Dieser Frau und jenen, die hier liegen, gelte mein Schutz als dein Werkzeug.
Dein Schild schirme die Seelen, die unter deine Obhut kommen. Ich bitte, lasse mich Teil deines Schildes sein. Dein Schwert verteidigt die Seelen, nach denen finstere Mächte greifen. Ich bitte, lasse mich Teil deines Schwertes sein."
Sie blickte auf Mariella, und die Stimme wurde sanfter:
"Deinem Leib die Flamme als letzte Wehr gegen die Klauen der Dunkelheit. Deiner Seele die Flamme als letzter Wegweiser zurück in die Harmonie Eluives. Mögen die guten Götter dich und alle anderen schützen, Mariella", leise schloß sie, "und heute Nacht passe ich auf dich auf."
Knochen waren Asche geworden, als sich dem Feuer der Gruben zwei Menschen näherten, die sie hier zu sehen leise traurig und leise froh stimmte...