Das große Krabbeln.. [Quest Adoran, Beteiligung erwünscht]
- Torjan Eichental
- Beiträge: 978
- Registriert: Freitag 28. Dezember 2007, 03:30
Es war ein guter Tag gewesen.
Ein sehr guter Tag.
Ihm waren keine weiteren Verletzten untergekommen.
Sie hatten den letzten von den Käfern verschissenen Stein in eines der Löcher gestoßen. Dort, wo einst Adoran stand, breitete sich Erdboden aus, wo da und dort wieder Gras spross.
Und - er hatte sich mit der Senheit ausgesprochen, was ihm besonders am Herzen gelegen hatte.
Sie hatte ihm die Hand gereicht und versprochen, in Zukunft behutsamer zu sein. Nur zu gerne hätte er sie eingeladen, einen Wochenlauf im Hospital zuzubringen und bei den Behandlungen von Patienten dabei zu sein, doch machte er dieses Angebot gar nicht, wusste er doch, dass ihre Zeit dies nicht zuließ.
Dennoch hatte er das Gefühl, dass sie - durch die Erklärung, was Übles geschehen hätte können mit ihrem Regimentler - zutiefst Einsicht fand. Ja, es war ein guter Tag.
Auch Kersti informierte er gleich darüber und Malena legte er einen Zettel hin am Tisch im Unterkeller.
Danach genoss er das Lagerleben, bis die aufputschenden Tränke, die er während des gesamten Tages trank, ihre Wirkung verloren und er plötzlich todmüde wurd. Schwer schleppte er sich in eines der Zelte, sank nieder in eines der Feldbetten. Nicht die Käfer, nicht die Steine, die es wegzuräumen galt, beschäftigten seine Gedanken, bevor er einschlief, sondern ein, wenn auch vorhandener, aber doch wohl ungenutzter Darm und After der Elfen ...
Jene wissenschaftliche Forschungsarbeit stand bei ihm jedoch noch ganz am Anfang und er erhoffte sich mehr darüber zu erfahren.
Dass er ... in der Liedfühligkeit eines Elfen aber 3400 Jahre alt sein sollte ... das konnte er sich absolut nicht vorstellen.
Vieles ging ihm noch durch den Kopf, bevor er müde von der Arbeit und von interessanten Gesprächen an jenem Tage einschlief.
Ein sehr guter Tag.
Ihm waren keine weiteren Verletzten untergekommen.
Sie hatten den letzten von den Käfern verschissenen Stein in eines der Löcher gestoßen. Dort, wo einst Adoran stand, breitete sich Erdboden aus, wo da und dort wieder Gras spross.
Und - er hatte sich mit der Senheit ausgesprochen, was ihm besonders am Herzen gelegen hatte.
Sie hatte ihm die Hand gereicht und versprochen, in Zukunft behutsamer zu sein. Nur zu gerne hätte er sie eingeladen, einen Wochenlauf im Hospital zuzubringen und bei den Behandlungen von Patienten dabei zu sein, doch machte er dieses Angebot gar nicht, wusste er doch, dass ihre Zeit dies nicht zuließ.
Dennoch hatte er das Gefühl, dass sie - durch die Erklärung, was Übles geschehen hätte können mit ihrem Regimentler - zutiefst Einsicht fand. Ja, es war ein guter Tag.
Auch Kersti informierte er gleich darüber und Malena legte er einen Zettel hin am Tisch im Unterkeller.
Danach genoss er das Lagerleben, bis die aufputschenden Tränke, die er während des gesamten Tages trank, ihre Wirkung verloren und er plötzlich todmüde wurd. Schwer schleppte er sich in eines der Zelte, sank nieder in eines der Feldbetten. Nicht die Käfer, nicht die Steine, die es wegzuräumen galt, beschäftigten seine Gedanken, bevor er einschlief, sondern ein, wenn auch vorhandener, aber doch wohl ungenutzter Darm und After der Elfen ...
Jene wissenschaftliche Forschungsarbeit stand bei ihm jedoch noch ganz am Anfang und er erhoffte sich mehr darüber zu erfahren.
Dass er ... in der Liedfühligkeit eines Elfen aber 3400 Jahre alt sein sollte ... das konnte er sich absolut nicht vorstellen.
Vieles ging ihm noch durch den Kopf, bevor er müde von der Arbeit und von interessanten Gesprächen an jenem Tage einschlief.
- Alania Dansor
- Beiträge: 55
- Registriert: Freitag 25. April 2014, 23:35
Täglich sah sie die helfenden Hände aus dem Lager in die Stadt marschieren um dort die Reste der alten Häuser wegzuräumen. So viele Menschen hatten ihre Heime verloren. Darunter auch einige Freunde von ihr. Am ersten Tag hatte sie es noch geschafft mitzuhelfen bei der Räumung, seither hatte sie aber irgendwie die Feldarbeit davon abgehalten. Dabei würde sie liebend gerne auch weiter helfen die Stadt aufzuräumen. Aber sie wollte ihre Aufgaben im Kessel auch nicht vernachlässigen. Und leere Felder würden auch kein Essen bedeuten. Also kombinierte sie es einfach so, wie es ihr am logischsten erschien. Sie machte das, was sie gemacht hatte bevor sie Schaufel und Pike von Fabienne bekommen hatte: sich um das leibliche Wohl der Arbeiter kümmern.
Und so hatte sich in der Truhe mit den Arbeitsmaterialien auch noch ein kleiner Korb eingefunden in dem sich kleine Proviantpakete befanden an denen sich die Arbeiter bedienen konnten.
Sicherlich, die Leute konnten sich im Küchenzelt bedienen. Aber die meisten trauten sich entweder nicht oder vergaßen es schlichtweg. Vielleicht würde so eher jemand zugreifen. Die Pakete waren eine Auswahl von Essen, von dem die junge Frau glaubte es könnte ganz gut bekömmlich während der harten Arbeit sein und nicht zu sehr auf den Magen schlagen würden. Dabei hatte sie natürlich die Geschichte von Torjan im Kopf behalten von der Wurst die sich ihren Weg wieder zurück an die Oberfläche gebahnt hatte.
Zwar hatte sie gerne mehr mit ein wenig Fleisch in die Päckchen gepackt aber sie war keine Jägerin und das richtige Fleisch war nicht vorhanden gewesen. Der Inhalt bestand aus Dingen die sie aus dem Zelt gefischt hatte und auch aus Dingen die sie selbst zubereitet hatte. Und so wollte sie das auch noch in den nächsten Tagen handhaben. Oder auch bis Adoran wieder stand und jeder wieder ein Heim hatte in dem er sich wohlfühlen konnte.
Ganz oben auf ihrer Liste stand nun erst einmal nach einem Jäger zu suchen der etwas rohes Fleisch für das Lager organisieren würde und Behälter in die sie auch noch etwas trinken in die Pakete dazu legen konnte. Im Küchenzelt befand sich ja jede Menge Getränk. Aber sie wollte den Arbeitern nichts Alkoholisches dazu legen. Sie sollten sich immerhin nicht selbst verletzen während der Arbeit weil sie benebelt waren von dem Getränk.
Mit den Gedanken warf Alania nochmal einen letzten Blick auf ihre Päckchen ehe sie sich wieder rasch Richtung Feld aufmachte.
Und so hatte sich in der Truhe mit den Arbeitsmaterialien auch noch ein kleiner Korb eingefunden in dem sich kleine Proviantpakete befanden an denen sich die Arbeiter bedienen konnten.
Sicherlich, die Leute konnten sich im Küchenzelt bedienen. Aber die meisten trauten sich entweder nicht oder vergaßen es schlichtweg. Vielleicht würde so eher jemand zugreifen. Die Pakete waren eine Auswahl von Essen, von dem die junge Frau glaubte es könnte ganz gut bekömmlich während der harten Arbeit sein und nicht zu sehr auf den Magen schlagen würden. Dabei hatte sie natürlich die Geschichte von Torjan im Kopf behalten von der Wurst die sich ihren Weg wieder zurück an die Oberfläche gebahnt hatte.
Zwar hatte sie gerne mehr mit ein wenig Fleisch in die Päckchen gepackt aber sie war keine Jägerin und das richtige Fleisch war nicht vorhanden gewesen. Der Inhalt bestand aus Dingen die sie aus dem Zelt gefischt hatte und auch aus Dingen die sie selbst zubereitet hatte. Und so wollte sie das auch noch in den nächsten Tagen handhaben. Oder auch bis Adoran wieder stand und jeder wieder ein Heim hatte in dem er sich wohlfühlen konnte.
Ganz oben auf ihrer Liste stand nun erst einmal nach einem Jäger zu suchen der etwas rohes Fleisch für das Lager organisieren würde und Behälter in die sie auch noch etwas trinken in die Pakete dazu legen konnte. Im Küchenzelt befand sich ja jede Menge Getränk. Aber sie wollte den Arbeitern nichts Alkoholisches dazu legen. Sie sollten sich immerhin nicht selbst verletzen während der Arbeit weil sie benebelt waren von dem Getränk.
Mit den Gedanken warf Alania nochmal einen letzten Blick auf ihre Päckchen ehe sie sich wieder rasch Richtung Feld aufmachte.
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Ernst von Eichengrund
Rückblick
Der Kampf...
Der Kampf war zäh. Das riesige Insekt wehrte sich nach kräften, wurde mehrfach beinahe niedergerungen, ehe es sich mit einem mächtigen Satz auf den nächsten Klüngel der Verteidiger Adorans stürzte um, so schien es, mit neuer Kraft anzugreifen. Die Verteidiger Adorans, das war nicht nur das Regiment, das waren Thyren, Elfen, Kaluren und Bürger aus nahezu allen Fraktionen. Eine Allianz des Lichtes, wie er sie schon lange nicht mehr in der Form gesehen hatte. Eine mächtige Schamanin, Seite an Seite mit den Liedwirkern der Elfen und Menschen. Hünenhafte Thyrenkämpfer mit wildem Kampfesschrei neben den Plattenträgern Adorans und den wilden wie eleganten Derwischen der Elfen. Die geschickten Schützen aller Fraktionen nebeneinander, während die Heiler verschiedenster Rassen und Kulturen den Kämpfenden Schutz und Linderung boten. Ein wahres Zeichen von Zusammenhalt. Die Barden hielten die Moral aufrecht, beinahe im Takt schlug es von allen Seiten auf das Ungetüm ein, das immer und immer wieder neue Horden an kleinen Sechsbeinigen Beschützern ausspuckte. Das Riesenvieh schmatze und fraß. Die Beisszangen verhakten sich überall dort wo es was zu fassen gab. Es schien als existierte es nur zu diesem einen Zweck - Fressen.
Viele der Streiter kannte er persönlich, einer seiner ältesten Waffenbrüder, Lethalon stand an seiner Seite, ihre Klingen sprachen von Tod und dem baldigen Sieg. So unterschiedlich ihr beider Kampfstil war, war er dennoch aufeinander abgestimmt, immer noch, auch nach all der Zeit. Sein Oberst, wie auch ehemaliger Ausbilder auf der anderen Seite. Unablässig führte er die Klinge zum Untier, hackte nach Beinen und ersuchte wie der Rest die Klinge gegen den Leib des Untieres zu führen. Seine befehlsgewohnte Stimme halte über das Kampfgeschehen, er trug sie mit der eigenen Stimme weiter, soldatische Normalität im Chaos. Überall Kameraden die er nun Jahre kannte, Genossin Senheit, gewohnt überschwenglich, Gardistin Janarey mit Vehemenz gegen den Feind. Über ihnen kreiste Wachtmeister Daske und mit jedem krächzen folgte ein weiterer Zauber. Die Trommeln von Genossin Talianna stimmten zum Kampfe ein, und viele weitere Kameraden schlugen im Takt des Kampfes. Ulfrik von den Thyren verschoss Pfeil um Pfeil um den Chitinpanzer des Monsters zu durchdringen. Die Ritter schlugen um sich, riefen ihre jahrelang geschulten Abläufe der Kampfkunst ab, wider dem Feind. Die Gebete der Diakonin im Hintergrund sicherte Temoras Rückhalt, sie konnten hier nicht verlieren. "Temora beschützt." knurrte er unter dem Helm hervor.
Dann... folgten die letzten Streiche, das Untier bäumte sich erneut auf, warf sich ein letztes Mal in die Schlacht, ein letzter Sprung. Die Klingen der vereinten Völker sausten auf den geschundenen Körper des Untieres nieder, es bebte... dann war es vorbei... es fiel, zitterte ein letztes mal... und erstarb. Aufbrandender Jubel aus vielen Kehlen erhob sich, er beugte sich auf die Knie, japste. Gespickt von Pfeilen, Schnitten und Dellen lag die Mutter aller Insekten geschlagen vor ihnen. Die Bestie war besiegt. Oberst Vaughain van Nordwind wandte sich ihm zu "Eichengrund. Ich will den Kopf der Bestie als Trophähe für unseren König!". Er nickte langsam "Zu Befehl, Herr Oberst.". Er rappelte sich auf, setzte den Helm und die Maske ab und spuckte einen Schwall Blut aus, der metallische Geschmack wurde ihm erst da gewahr, die Lippe war eingerissen, irgendein Hieb wohl... was sollte es. Er zog die Axt aus der Halterung seines Mehrzweckgurtes und machte sich an die Arbeit, erkletterte das tote Untier und begann wie ein wahnsinniger den chitingepanzerten Hals zu zerhacken. Einige sahen ihm zu wie er das Ding bearbeitete, für die Thyren wohl befremdlich, den Blicken nach zu urteilen. Nachdem die Sauerei erledigt war, folgte er dem Rest in die Stadt.
Nichts war mehr auf seinem Platz, die Gebäude eingestürzt, angeknabbert, vernichtet. In so kurzer Zeit hatten die Käferarmeen die Stadt in die Knie und mehr noch gezwungen... aber ein Haus... ein Machwerk stand noch. Unangetastet... strahlend wie ein Mahnmal der Götter. Die Kathedrale Temoras. Temora beschützt, fürwahr. Schnellte es durch seinen Kopf als er eintrat. Viele hatten sich schon eingefunden, die Diakonin stellte sich vor die Menge. Dies war ihr Refugium, es folgte ein Dankesgebet an die Göttin. Er stand die ganze Zeit. Er lauschte, und betete für sich selbst mit. Ein weiteres Zeichen brachte daraufhin der stadtbekannte Heiler Torjan hervor, den Grundstein Adorans, auf diesem Stein würden sie etwas neues beginnen... sobald die Trümmer beseitigt worden sind. Den Insektenkopf verstaute er in einem Sack verpackt im Regimentszelt, sollte der König seine Trophäe haben, wie der Oberst es verlangte.
Die Zeit des Kampfes war vorbei, nun begann die Zeit des Neuanfangs.... und ein rauschendes Fest mit den Thyren, das einige Erinnerungslücken hinterlassen sollte.
Eines jedoch war gewiss: Dieser Sieg war ein Zeichen der Gemeinschaft. Ein Zeichen der Lichten Allianz. Sie waren gemeinsam stark, niemand tat sich besonders hervor, jeder einzelne war da und tat sein Bestes. Jeder von ihnen hatte sich in Gefahr gebracht. Unabhängig von Heimat, Glauben oder der eigenen Art. Der Sieg war vollkommen, denn es war ein Sieg eines entstehenden neuen Bandes, zwischen ihnen allen, ob Thyren, Kaluren, Elfen, oder dem Volke Lichtenthals. Er lächelte auf, glücklich beinahe, denn so musste es sein.
Das Aufräumen...
Sein Tagesablauf der darauffolgenden Tage war einfach zusammenzufassen: Aufstehen, Essen, Dienst, Essen, Hacken, Hacken, Entrümpeln, Stapeln, Essen, Schlafen. Und dann wieder von vorne. Irgendwann wusste er nicht mehr wieviele Steine und Hölzer er aus dem Schutt herausgeschaufelt und geschlagen hatte, es war jedenfalls viel zu viel. Zwar sagte der Ausbilder in ihm das das ganze ein vortreffliches Training war, aber der Bürger in ihm war von der Eintönigkeit einfach nur angefressen. Immerhin hatte er einiges an Unterhaltung mit den Leuten die mithalfen, Frau Demarkes, Aurea, Torjan und vielen anderen. Sie alle packten an, sogar die ein oder andere Elfe und auch Thyren beteiligten sich an der Arbeit des Aufräumens. Sein erster Eindruck bestätigte sich von Tag zu Tag mehr. Die Völker wuchsen in der grossen Not Lichtenthals zusammen, es war einfach grossartig es mit anzusehen. In all der Zerstörung und dem Chaos gab es doch etwas wie ein verbindendes Heil und sogar eine gewisse Ordnung.
Er hielt sich im Süden auf, das schwerste Stück Arbeit war wahrlich der Palast, der ehemals mehrstöckige, prachtvolle Bau war komplett eingestürzt und es dauerte einige Zeit bis sich diejenigen die sich dort einigermassen Platz verschafft hatten. Die Trümmer lagen recht hoch und es war nicht ungefährlich den Platz schnell zu räumen, ähnlich dem Adelsviertel, welches ebenfalls vollständig zerstört wurde. Dennoch wurde es jede Stunde ein bisschen weniger, das sprichwörtliche Licht am Ende des Tunnels kam in Reichweite und beflügelte die Arbeiter. Nicht mehr lange und es war vollbracht.
Gegenwart
Die Nachricht ereilte ihn am Abend. Er kehrte von einer Patroullie zurück zum Lager wo er auf Aurea, Landor, Kersti und dem Magier Elin vom Volke Ered Luins traf. Die Aufräumarbeiten waren abgeschlossen, die Löcher zu einigen Teilen auch schon verfüllt. Die Aufräumarbeiten waren beendet und so konnte es alsbald losgehen mit dem Neuaufbau. Ein Etappensieg war es und die Laune verbesserte sich schlagartig. Auch wenn die ein oder andere Nachricht, die an sein Ohr drang nicht unbedingt als 'grossartig' zu erachten waren. Im Endeffekt war es der normale Wahnsinn den ein Regimentslager mit sich brachte, wahrscheinlich litten einige unter dem gefürchtetem Lagerkoller. Die einen mehr, die anderen weniger. Doch bei denen es zuviel wurde, um die musste man sich kümmern. Die schnelle Reaktion von Kersti hatte wohl schlimmeres verhindert, dennoch, auch wenn der Liedkundige Elf keine Beschwerde einreichen wollte, würde er ein ernstes Wort mit jemanden sprechen müssen. "Ernst, heh." meinte er wohl zu sich selbst. Eigentlich konnte er es niemanden verdenken, viel zu lange saßen sie schon in Zelten umher und auch die geräumigsten Zelte hatten irgendwann die Eigenheit sich enger anzufühlen als sie waren, vor allem dann wenn sie vielbevölkert waren. Versöhnlicher Gedanke, er war niemanden böse. Es war nur eine Sache der Zurückhaltung, und nicht jeder war gut dadrin, er selbst im Grunde genommen ebenfalls nicht. Demut war die schwerste der Tugenden, auch bei ihm. Brynn selbst würde wissen wie schwer es ihm immer wieder fiel, dennoch hatte er an ihrem Grab beten dürfen. Vielleicht war all das was er diese Wochen gesehen hatte ein Zeichen für ihn. Ein einzelner ist nichts, die Gemeinschaft ist alles.
Er schaute an den Nachthimmel als er wieder ins Lager zurückkehrte. Soviel Chaos wie auch dieses Unglück gebracht hatte, eines hatte sich doch deutlich offenbart: Einigkeit ist das grösste Gut. Gemeinsam war man stark. Stolz schlich sich ein. Aber kein falscher Stolz über die eigene Leistung: Es war der Stolz ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein.
Der Kampf...
Der Kampf war zäh. Das riesige Insekt wehrte sich nach kräften, wurde mehrfach beinahe niedergerungen, ehe es sich mit einem mächtigen Satz auf den nächsten Klüngel der Verteidiger Adorans stürzte um, so schien es, mit neuer Kraft anzugreifen. Die Verteidiger Adorans, das war nicht nur das Regiment, das waren Thyren, Elfen, Kaluren und Bürger aus nahezu allen Fraktionen. Eine Allianz des Lichtes, wie er sie schon lange nicht mehr in der Form gesehen hatte. Eine mächtige Schamanin, Seite an Seite mit den Liedwirkern der Elfen und Menschen. Hünenhafte Thyrenkämpfer mit wildem Kampfesschrei neben den Plattenträgern Adorans und den wilden wie eleganten Derwischen der Elfen. Die geschickten Schützen aller Fraktionen nebeneinander, während die Heiler verschiedenster Rassen und Kulturen den Kämpfenden Schutz und Linderung boten. Ein wahres Zeichen von Zusammenhalt. Die Barden hielten die Moral aufrecht, beinahe im Takt schlug es von allen Seiten auf das Ungetüm ein, das immer und immer wieder neue Horden an kleinen Sechsbeinigen Beschützern ausspuckte. Das Riesenvieh schmatze und fraß. Die Beisszangen verhakten sich überall dort wo es was zu fassen gab. Es schien als existierte es nur zu diesem einen Zweck - Fressen.
Viele der Streiter kannte er persönlich, einer seiner ältesten Waffenbrüder, Lethalon stand an seiner Seite, ihre Klingen sprachen von Tod und dem baldigen Sieg. So unterschiedlich ihr beider Kampfstil war, war er dennoch aufeinander abgestimmt, immer noch, auch nach all der Zeit. Sein Oberst, wie auch ehemaliger Ausbilder auf der anderen Seite. Unablässig führte er die Klinge zum Untier, hackte nach Beinen und ersuchte wie der Rest die Klinge gegen den Leib des Untieres zu führen. Seine befehlsgewohnte Stimme halte über das Kampfgeschehen, er trug sie mit der eigenen Stimme weiter, soldatische Normalität im Chaos. Überall Kameraden die er nun Jahre kannte, Genossin Senheit, gewohnt überschwenglich, Gardistin Janarey mit Vehemenz gegen den Feind. Über ihnen kreiste Wachtmeister Daske und mit jedem krächzen folgte ein weiterer Zauber. Die Trommeln von Genossin Talianna stimmten zum Kampfe ein, und viele weitere Kameraden schlugen im Takt des Kampfes. Ulfrik von den Thyren verschoss Pfeil um Pfeil um den Chitinpanzer des Monsters zu durchdringen. Die Ritter schlugen um sich, riefen ihre jahrelang geschulten Abläufe der Kampfkunst ab, wider dem Feind. Die Gebete der Diakonin im Hintergrund sicherte Temoras Rückhalt, sie konnten hier nicht verlieren. "Temora beschützt." knurrte er unter dem Helm hervor.
Dann... folgten die letzten Streiche, das Untier bäumte sich erneut auf, warf sich ein letztes Mal in die Schlacht, ein letzter Sprung. Die Klingen der vereinten Völker sausten auf den geschundenen Körper des Untieres nieder, es bebte... dann war es vorbei... es fiel, zitterte ein letztes mal... und erstarb. Aufbrandender Jubel aus vielen Kehlen erhob sich, er beugte sich auf die Knie, japste. Gespickt von Pfeilen, Schnitten und Dellen lag die Mutter aller Insekten geschlagen vor ihnen. Die Bestie war besiegt. Oberst Vaughain van Nordwind wandte sich ihm zu "Eichengrund. Ich will den Kopf der Bestie als Trophähe für unseren König!". Er nickte langsam "Zu Befehl, Herr Oberst.". Er rappelte sich auf, setzte den Helm und die Maske ab und spuckte einen Schwall Blut aus, der metallische Geschmack wurde ihm erst da gewahr, die Lippe war eingerissen, irgendein Hieb wohl... was sollte es. Er zog die Axt aus der Halterung seines Mehrzweckgurtes und machte sich an die Arbeit, erkletterte das tote Untier und begann wie ein wahnsinniger den chitingepanzerten Hals zu zerhacken. Einige sahen ihm zu wie er das Ding bearbeitete, für die Thyren wohl befremdlich, den Blicken nach zu urteilen. Nachdem die Sauerei erledigt war, folgte er dem Rest in die Stadt.
Nichts war mehr auf seinem Platz, die Gebäude eingestürzt, angeknabbert, vernichtet. In so kurzer Zeit hatten die Käferarmeen die Stadt in die Knie und mehr noch gezwungen... aber ein Haus... ein Machwerk stand noch. Unangetastet... strahlend wie ein Mahnmal der Götter. Die Kathedrale Temoras. Temora beschützt, fürwahr. Schnellte es durch seinen Kopf als er eintrat. Viele hatten sich schon eingefunden, die Diakonin stellte sich vor die Menge. Dies war ihr Refugium, es folgte ein Dankesgebet an die Göttin. Er stand die ganze Zeit. Er lauschte, und betete für sich selbst mit. Ein weiteres Zeichen brachte daraufhin der stadtbekannte Heiler Torjan hervor, den Grundstein Adorans, auf diesem Stein würden sie etwas neues beginnen... sobald die Trümmer beseitigt worden sind. Den Insektenkopf verstaute er in einem Sack verpackt im Regimentszelt, sollte der König seine Trophäe haben, wie der Oberst es verlangte.
Die Zeit des Kampfes war vorbei, nun begann die Zeit des Neuanfangs.... und ein rauschendes Fest mit den Thyren, das einige Erinnerungslücken hinterlassen sollte.
Eines jedoch war gewiss: Dieser Sieg war ein Zeichen der Gemeinschaft. Ein Zeichen der Lichten Allianz. Sie waren gemeinsam stark, niemand tat sich besonders hervor, jeder einzelne war da und tat sein Bestes. Jeder von ihnen hatte sich in Gefahr gebracht. Unabhängig von Heimat, Glauben oder der eigenen Art. Der Sieg war vollkommen, denn es war ein Sieg eines entstehenden neuen Bandes, zwischen ihnen allen, ob Thyren, Kaluren, Elfen, oder dem Volke Lichtenthals. Er lächelte auf, glücklich beinahe, denn so musste es sein.
Das Aufräumen...
Sein Tagesablauf der darauffolgenden Tage war einfach zusammenzufassen: Aufstehen, Essen, Dienst, Essen, Hacken, Hacken, Entrümpeln, Stapeln, Essen, Schlafen. Und dann wieder von vorne. Irgendwann wusste er nicht mehr wieviele Steine und Hölzer er aus dem Schutt herausgeschaufelt und geschlagen hatte, es war jedenfalls viel zu viel. Zwar sagte der Ausbilder in ihm das das ganze ein vortreffliches Training war, aber der Bürger in ihm war von der Eintönigkeit einfach nur angefressen. Immerhin hatte er einiges an Unterhaltung mit den Leuten die mithalfen, Frau Demarkes, Aurea, Torjan und vielen anderen. Sie alle packten an, sogar die ein oder andere Elfe und auch Thyren beteiligten sich an der Arbeit des Aufräumens. Sein erster Eindruck bestätigte sich von Tag zu Tag mehr. Die Völker wuchsen in der grossen Not Lichtenthals zusammen, es war einfach grossartig es mit anzusehen. In all der Zerstörung und dem Chaos gab es doch etwas wie ein verbindendes Heil und sogar eine gewisse Ordnung.
Er hielt sich im Süden auf, das schwerste Stück Arbeit war wahrlich der Palast, der ehemals mehrstöckige, prachtvolle Bau war komplett eingestürzt und es dauerte einige Zeit bis sich diejenigen die sich dort einigermassen Platz verschafft hatten. Die Trümmer lagen recht hoch und es war nicht ungefährlich den Platz schnell zu räumen, ähnlich dem Adelsviertel, welches ebenfalls vollständig zerstört wurde. Dennoch wurde es jede Stunde ein bisschen weniger, das sprichwörtliche Licht am Ende des Tunnels kam in Reichweite und beflügelte die Arbeiter. Nicht mehr lange und es war vollbracht.
Gegenwart
Die Nachricht ereilte ihn am Abend. Er kehrte von einer Patroullie zurück zum Lager wo er auf Aurea, Landor, Kersti und dem Magier Elin vom Volke Ered Luins traf. Die Aufräumarbeiten waren abgeschlossen, die Löcher zu einigen Teilen auch schon verfüllt. Die Aufräumarbeiten waren beendet und so konnte es alsbald losgehen mit dem Neuaufbau. Ein Etappensieg war es und die Laune verbesserte sich schlagartig. Auch wenn die ein oder andere Nachricht, die an sein Ohr drang nicht unbedingt als 'grossartig' zu erachten waren. Im Endeffekt war es der normale Wahnsinn den ein Regimentslager mit sich brachte, wahrscheinlich litten einige unter dem gefürchtetem Lagerkoller. Die einen mehr, die anderen weniger. Doch bei denen es zuviel wurde, um die musste man sich kümmern. Die schnelle Reaktion von Kersti hatte wohl schlimmeres verhindert, dennoch, auch wenn der Liedkundige Elf keine Beschwerde einreichen wollte, würde er ein ernstes Wort mit jemanden sprechen müssen. "Ernst, heh." meinte er wohl zu sich selbst. Eigentlich konnte er es niemanden verdenken, viel zu lange saßen sie schon in Zelten umher und auch die geräumigsten Zelte hatten irgendwann die Eigenheit sich enger anzufühlen als sie waren, vor allem dann wenn sie vielbevölkert waren. Versöhnlicher Gedanke, er war niemanden böse. Es war nur eine Sache der Zurückhaltung, und nicht jeder war gut dadrin, er selbst im Grunde genommen ebenfalls nicht. Demut war die schwerste der Tugenden, auch bei ihm. Brynn selbst würde wissen wie schwer es ihm immer wieder fiel, dennoch hatte er an ihrem Grab beten dürfen. Vielleicht war all das was er diese Wochen gesehen hatte ein Zeichen für ihn. Ein einzelner ist nichts, die Gemeinschaft ist alles.
Er schaute an den Nachthimmel als er wieder ins Lager zurückkehrte. Soviel Chaos wie auch dieses Unglück gebracht hatte, eines hatte sich doch deutlich offenbart: Einigkeit ist das grösste Gut. Gemeinsam war man stark. Stolz schlich sich ein. Aber kein falscher Stolz über die eigene Leistung: Es war der Stolz ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein.
- Aurea
- Beiträge: 744
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Im ausklingenden Licht des Tages hatten sie die letzten Trümmer gemeinsam weggeräumt, brauchbares Material aufgeschichtet und den Schutt in die endlos scheinenden Löcher geworfen, welche die Käfer in ihrer Fresswut hinterlassen hatten.
Der sanfte, rotgoldene Schein der Abendsonne legte sich warm über die erschöpften und doch glücklichen Mienen der Anwesenden und in jedem einzelnen Gesicht erkannte sie den Stolz gemeinsam bereits soviel geschafft zu haben. Das knappe Dutzend, welches bis zum letzten Stein ausgeharrt hatte, war nur ein Bruchteil derer, die in den letzten Tagen dieses Wunder vollbracht hatten. Und noch während sie in den Gesichtern las, das Glänzen in den Augen genauso sah wie den Staub auf Kleidung, Haut und Haar, schienen die Worte und Geräusche für sie in den Hintergrund zu treten. Sie sah zurück auf die letzten Tage und Wochen.
Angefangen hatte alles am Regimentsgebäude, sie hatte mit Herrn Angrai gesprochen und war dabei von einer recht eigenwilligen Katze umgarnt worden. Rekrutin Vulpis war es, die aufgeregt angelaufen kam und von dem Loch im Boden berichtete, aus welchem die Käfer hervorkamen und alles und jeden anzugreifen schienen. Damals war er ihr wie eine Bagatelle erschienen, Ungeziefer welches zwar lästig, aber nicht wirklich gefährlich war. Sie hatte sich angesehen wie sich die vereinzelten Bürger zu dieser späten Stunde noch einfanden und versuchten der kleinen Krabbler Herr zu werden. Sie sah die Handwerker, die einen einfachen Zaun errichteten damit niemand in das Loch fiel. Auch da schon war der Zusammenhalt groß gewesen und das war nur der Anfang.
Innerhalb weniger Tage weiteten sich die Schäden durch die Käfer aus, brachen immer mehr von ihnen durch das Pflaster der Straßen, unterhöhlten Gebäude, griffen arglose Bürger an. Die Bedrohung wurde zunehmend offensichtlicher und die Ersten fingen an sich ernsthafte Gedanken über die Folgen für die Stadt zu machen. Wie weit reichte der Schaden unter der Stadt bereits? Ging es gar bis über die Stadt hinaus? Konnte man noch etwas retten? Es war kaum möglich in die engen Gänge hinab zu steigen, sie konnte nur die Symptome an der Oberfläche bekämpfen und die immer größer werdenden Käferhorden mit blanker Waffe zurückdrängen. Doch war kein Ende in Sicht. Die Stadt wurde geräumt, sie schien verloren. Kein übermächtiger Feind, kein Drache, kein Dämon hatte die lichte Stadt, das Herz des alumenischen Reichens in die Knie gezwungen. Es waren die Käfer. Die Ironie ließ sie so manches Mal fassungslos den Kopf schütteln.
Das Lager vor der Stadt war schnell aufgebaut, Helfer fanden sich, Türen öffneten sich für Fremde in dieser Zeit der Not und jeder fand ein Quartier. Auch am Kloster hatten einige Obdach gesucht und sie gab ihr Bestes um Hoffnung zu vermitteln und die Angst, die auch in ihr steckte, zu verbergen. Wie würde es weitergehen?
Mehrfach zog das Regiment aus um gemeinsam mit Elfen, Zwergen, Thyren und Menschen die Käferflut einzudämmen, doch es schien nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Erst der letzte Ausflug sollte sich anders entwickeln. Sie waren kaum bis zur ersten Brücke vorgedrungen, als es auf einmal erst verdächtig still wurde und sich jeder argwöhnisch umsah – berechtigter Weise. Denn kurz darauf brach das Ungetüm durch den ehemaligen Marktplatz der Oststadt. Ein riesiges… Insekt. Monströs wie sie es sich nur schwer hätte ausmalen können. Es war offenkundig dass sie nun dem Grund des Übels gegenüberstanden. Und der Kampf war hart. Das Wesen rief hunderte seiner Artgenossen, während es selbst immer wieder neue Kraft zu schöpfen schien und mit neuer, schier endlos scheinender Gier alles um sich herum angriff und zu verspeisen versuchte. Sie erinnerte sich an die Details des Kampfes kaum noch. Nur einzelne Bilder waren in ihrem Geist haften geblieben, welche zusammen einen klaren Eindruck vermittelten: Diesen Kampf hatten sie alle gemeinsam geführt und sie hatten gemeinsam gesiegt. Jeder hatte seinen Teil geleistet und niemand war aus der Masse hervorgestochen. Dies war die Tat vieler, nicht die eines Einzelnen. Und so sollte es weitergehen.
Sie trat die Stufen hinauf bis hinter den Altar und sah über die Gesichter. Kein Gottesdienst würde je so viele unterschiedliche Leute zusammenbringen an diesem Ort. Sie sah das stolze Volk der Thyren, die fremdartigen Gestalten der Elfen, die kräftigen Zwerge, etliche Menschen – Fremde und Freunde und sie alle sahen zu ihr hinauf. Ihr Herz klopfte ihr bis zum Hals und im Stillen rief sie ihre Herrin um Beistand an, sammelte sich bis alle die Kirche betreten hatten und begann dann zu sprechen. Sie wusste danach nicht mehr genau was sie gesagt hatte, sie wusste nur dass die Worte ihr in diesem Moment richtig erschienen und wie von selbst gekommen waren. Es war ein Dank an die Herrin, eine Bitte um Kraft, um Beistand um aus der Zerstörung heraus neue Hoffnung zu schöpfen und zu handeln. Und sie handelten.
Es waren nur wenige Tage, nicht einmal eine Woche, die sie brauchten um die Stadt vom Schutt zu befreien. Alle gemeinsam. Jeder tat was er konnte, manche bis zum Umfallen. Sie selbst spürte nach den sieben Stunden am ersten Tag ihre Hände kaum noch, und dabei bestanden sie aus kaum mehr als aus rohem Fleisch. Aber sie wollte sich nicht unterkriegen lassen. Sie war Geweihte, sie war Rätin des Lichtenthaler Rats, sie war Feldgeweihte im Regiment und nun sogar Klostervorstand - aber vor allem war sie ein Teil dieser Stadt und dieser Menschen. Sie spürte es mit jedem Mal, dass sie die Hacke zwischen die Trümmer schlug, mit jedem Mal dass sie einen unversehrten Balken aus dem Schutt zog und zu den andren legte, mit jedem Mal dass ihr das Werkzeug beinahe aus den geschundenen Händen fiel. Gemeinsam würden sie es schaffen.
Und als ihr Blick sich nun von den Gesichtern ihrer Gefährten löste und sich für einen Moment auf den Abendhimmel legte, spürte sie das Licht der Herrin wärmer als sonst. Sie spürte es in jedem der Anwesenden, es strahlte in ihren Augen und es klang in jedem ihrer Worte mit. Die Herrin war mit ihnen und sie war sich sicher, dass sie auch weiterhin bei ihnen sein würde. In Zeiten der Not rückte man enger zusammen, waren Bündnisse eine Sache des Herzens und nicht des Papiers und so wurde der Pakt des Lichts einmal mehr gefestigt und bewahrt.
Der sanfte, rotgoldene Schein der Abendsonne legte sich warm über die erschöpften und doch glücklichen Mienen der Anwesenden und in jedem einzelnen Gesicht erkannte sie den Stolz gemeinsam bereits soviel geschafft zu haben. Das knappe Dutzend, welches bis zum letzten Stein ausgeharrt hatte, war nur ein Bruchteil derer, die in den letzten Tagen dieses Wunder vollbracht hatten. Und noch während sie in den Gesichtern las, das Glänzen in den Augen genauso sah wie den Staub auf Kleidung, Haut und Haar, schienen die Worte und Geräusche für sie in den Hintergrund zu treten. Sie sah zurück auf die letzten Tage und Wochen.
Angefangen hatte alles am Regimentsgebäude, sie hatte mit Herrn Angrai gesprochen und war dabei von einer recht eigenwilligen Katze umgarnt worden. Rekrutin Vulpis war es, die aufgeregt angelaufen kam und von dem Loch im Boden berichtete, aus welchem die Käfer hervorkamen und alles und jeden anzugreifen schienen. Damals war er ihr wie eine Bagatelle erschienen, Ungeziefer welches zwar lästig, aber nicht wirklich gefährlich war. Sie hatte sich angesehen wie sich die vereinzelten Bürger zu dieser späten Stunde noch einfanden und versuchten der kleinen Krabbler Herr zu werden. Sie sah die Handwerker, die einen einfachen Zaun errichteten damit niemand in das Loch fiel. Auch da schon war der Zusammenhalt groß gewesen und das war nur der Anfang.
Innerhalb weniger Tage weiteten sich die Schäden durch die Käfer aus, brachen immer mehr von ihnen durch das Pflaster der Straßen, unterhöhlten Gebäude, griffen arglose Bürger an. Die Bedrohung wurde zunehmend offensichtlicher und die Ersten fingen an sich ernsthafte Gedanken über die Folgen für die Stadt zu machen. Wie weit reichte der Schaden unter der Stadt bereits? Ging es gar bis über die Stadt hinaus? Konnte man noch etwas retten? Es war kaum möglich in die engen Gänge hinab zu steigen, sie konnte nur die Symptome an der Oberfläche bekämpfen und die immer größer werdenden Käferhorden mit blanker Waffe zurückdrängen. Doch war kein Ende in Sicht. Die Stadt wurde geräumt, sie schien verloren. Kein übermächtiger Feind, kein Drache, kein Dämon hatte die lichte Stadt, das Herz des alumenischen Reichens in die Knie gezwungen. Es waren die Käfer. Die Ironie ließ sie so manches Mal fassungslos den Kopf schütteln.
Das Lager vor der Stadt war schnell aufgebaut, Helfer fanden sich, Türen öffneten sich für Fremde in dieser Zeit der Not und jeder fand ein Quartier. Auch am Kloster hatten einige Obdach gesucht und sie gab ihr Bestes um Hoffnung zu vermitteln und die Angst, die auch in ihr steckte, zu verbergen. Wie würde es weitergehen?
Mehrfach zog das Regiment aus um gemeinsam mit Elfen, Zwergen, Thyren und Menschen die Käferflut einzudämmen, doch es schien nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Erst der letzte Ausflug sollte sich anders entwickeln. Sie waren kaum bis zur ersten Brücke vorgedrungen, als es auf einmal erst verdächtig still wurde und sich jeder argwöhnisch umsah – berechtigter Weise. Denn kurz darauf brach das Ungetüm durch den ehemaligen Marktplatz der Oststadt. Ein riesiges… Insekt. Monströs wie sie es sich nur schwer hätte ausmalen können. Es war offenkundig dass sie nun dem Grund des Übels gegenüberstanden. Und der Kampf war hart. Das Wesen rief hunderte seiner Artgenossen, während es selbst immer wieder neue Kraft zu schöpfen schien und mit neuer, schier endlos scheinender Gier alles um sich herum angriff und zu verspeisen versuchte. Sie erinnerte sich an die Details des Kampfes kaum noch. Nur einzelne Bilder waren in ihrem Geist haften geblieben, welche zusammen einen klaren Eindruck vermittelten: Diesen Kampf hatten sie alle gemeinsam geführt und sie hatten gemeinsam gesiegt. Jeder hatte seinen Teil geleistet und niemand war aus der Masse hervorgestochen. Dies war die Tat vieler, nicht die eines Einzelnen. Und so sollte es weitergehen.
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Sie trat die Stufen hinauf bis hinter den Altar und sah über die Gesichter. Kein Gottesdienst würde je so viele unterschiedliche Leute zusammenbringen an diesem Ort. Sie sah das stolze Volk der Thyren, die fremdartigen Gestalten der Elfen, die kräftigen Zwerge, etliche Menschen – Fremde und Freunde und sie alle sahen zu ihr hinauf. Ihr Herz klopfte ihr bis zum Hals und im Stillen rief sie ihre Herrin um Beistand an, sammelte sich bis alle die Kirche betreten hatten und begann dann zu sprechen. Sie wusste danach nicht mehr genau was sie gesagt hatte, sie wusste nur dass die Worte ihr in diesem Moment richtig erschienen und wie von selbst gekommen waren. Es war ein Dank an die Herrin, eine Bitte um Kraft, um Beistand um aus der Zerstörung heraus neue Hoffnung zu schöpfen und zu handeln. Und sie handelten.
Es waren nur wenige Tage, nicht einmal eine Woche, die sie brauchten um die Stadt vom Schutt zu befreien. Alle gemeinsam. Jeder tat was er konnte, manche bis zum Umfallen. Sie selbst spürte nach den sieben Stunden am ersten Tag ihre Hände kaum noch, und dabei bestanden sie aus kaum mehr als aus rohem Fleisch. Aber sie wollte sich nicht unterkriegen lassen. Sie war Geweihte, sie war Rätin des Lichtenthaler Rats, sie war Feldgeweihte im Regiment und nun sogar Klostervorstand - aber vor allem war sie ein Teil dieser Stadt und dieser Menschen. Sie spürte es mit jedem Mal, dass sie die Hacke zwischen die Trümmer schlug, mit jedem Mal dass sie einen unversehrten Balken aus dem Schutt zog und zu den andren legte, mit jedem Mal dass ihr das Werkzeug beinahe aus den geschundenen Händen fiel. Gemeinsam würden sie es schaffen.
Und als ihr Blick sich nun von den Gesichtern ihrer Gefährten löste und sich für einen Moment auf den Abendhimmel legte, spürte sie das Licht der Herrin wärmer als sonst. Sie spürte es in jedem der Anwesenden, es strahlte in ihren Augen und es klang in jedem ihrer Worte mit. Die Herrin war mit ihnen und sie war sich sicher, dass sie auch weiterhin bei ihnen sein würde. In Zeiten der Not rückte man enger zusammen, waren Bündnisse eine Sache des Herzens und nicht des Papiers und so wurde der Pakt des Lichts einmal mehr gefestigt und bewahrt.
[16:12:57] Aurea: *isst Glueckskeks*
[16:12:57] System: Du kannst nicht allen helfen.
[16:12:57] System: Du kannst nicht allen helfen.
- Nyome von Meerswacht
- Beiträge: 1213
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Ein Dach über dem Kopf, das kann nicht zu schwer sein, weit gefehlt. Die Baumeister und Planer die eigens aus Alrynes angereist waren und wohl sofort Tische beschlagnahmten um dort ihrer schöpferischen Energie freien lauf zu lassen waren fleissig, eine Stadt welche kaum noch markante Punkte hatte neu zu gestallten und ein ganz neues Gesicht zu verpassen. Außen herum tobte das Leben im Lager und die Arbeit die mit solch einem Aufbau verbunden war. Wärend nun die einen an ihre Tische gefesselt waren, gab es noch die anderen die mit Schnur, Stock und Hammer in der Stadt umher liefen, dicht gefolgt von Jünglingen bewaffnet mit Stöcken und bunten Kleiderstreifen.
König Ador, hatte wohl seine ganz eigenen Vorstellungen wie Adoran in Zukunft aussehen sollte, alles andere lag in der Hand dieser wachen Geister. Das der König selbst noch die höchsten Baumeister anreisen lies, machte die Sache leichter und aber auch etwas schlimmer, es hatte wohl niemand bedacht was passiert wenn unerfahrene Abenteuer am Reissbrett mit erfahrenen aber doch auch nicht mehr so von Ideen übersprudelner Menschen, sich zusammen fanden.
Ein ständiges hin und her war die Folge, Botenjungen, Vermesser, Vorarbeiter, Oberst, Vogtin und so allerhand mehr, vielleicht auch ein Becher Kaffee der seinen neuen Orbit im Zelt suchte nachdem vielleicht das ein oder andere Büro nicht ganz so aussehen wollte wie es dem späteren Nutzer dann zusagte.
Auch die durch den Schutt verursachte Aufschüttung am Hafen blieb nicht unbemerkbar und nach einigen Erklärungen der Vermesser und Vorarbeiter, von dem ohnehin kaum jemand etwas verstand, war klar – hier konnte noch gebaut werden, jedoch durfte die darauf gebaute Last nicht zu groß sein.
Adoran würde weiter wachsen und mit jedem Schritt den die Vermesser weiter kamen und bereits Gräben für Fundamente ausgehoben wurden, wurde es auch Zeit nun all jene mit ein zu beziehen die helfen wollten, so wurden Schreiben aufgesetzt und sogleich an den Diplomaten der Kaluren, Chrom Felsschläger gesant, wie auch an die Thyren nach Wulfgard und ebenso an die Elfen nach Ered Luin.
Den Kaluren wurde mitgeteilt, dass es noch an Steinen fehlt und die Einbringung in den Fundamenten, der von den Käfern gefürchteten Steinsorten als Kies oder Staub in jedem falle umgesetzt werden sollte. Sofern es Ihr Wunsch ist, würden sich die Baumeister Alumenas freuen die Kaluren bei ihrer in aller Welt gefeierten Handwerkskunst, besonders dem mauern ohne das zusetzen von Bindemitteln, zuzusehen.
Den Thyren wurde im Schreiben mitgeteilt, dass es für die anstehenden Arbeiten noch Balken benötigt wurde, für die Bearbeitung der Hölzer würden sich jedoch auch Arbeiter des Herzogtums annehmen oder dies mit ihnen gemeinsam tun. Dem Schreiben wurde eben wie bei den Kaluren beigelegt das die Baumeister gerne bei anfallenden Arbeiten an Dachstuhl und Gebälk, anwesend wären um daraus zu lernen.
Den Elfen wurde ebenso ein Schreiben überbracht, in jenem war zu lesen, dass die Hilfe eines jeden Elfen gerne gesehen ist, sie dürften sich überall gerne beteiligen, jedoch würde man sie gerne dort sehen, wo Natur und Gebäude ineinander übergehen. Auch bei diesem Unterfangen wären die Baumeister gerne vor Ort um neue Inspirationen für spätere Bauwerke zu gewinnen.
Alles in allem konnte der Wiederaufbau beginnen, und sich Häuser wieder erheben, bis zu jenem Tag an dem sie wieder eingerissen wurden, dann aber um weit prächtigere Bauten preis zu geben. Adoran war keine Stadt für einen Tag, nicht für ein Jahrzehnt sondern für Jahrtausende gebaut. Irgendwann würde sich wohl niemand mehr an jene Zeit erinnern, doch dies lag noch in weiter ferne.
[Mit der Bitte an Helfer des Aufbaus, sowie Kaluren/Thyren/Elfen um rege Teilnahme hier den Aufbau zu posten! - Danke]
König Ador, hatte wohl seine ganz eigenen Vorstellungen wie Adoran in Zukunft aussehen sollte, alles andere lag in der Hand dieser wachen Geister. Das der König selbst noch die höchsten Baumeister anreisen lies, machte die Sache leichter und aber auch etwas schlimmer, es hatte wohl niemand bedacht was passiert wenn unerfahrene Abenteuer am Reissbrett mit erfahrenen aber doch auch nicht mehr so von Ideen übersprudelner Menschen, sich zusammen fanden.
Ein ständiges hin und her war die Folge, Botenjungen, Vermesser, Vorarbeiter, Oberst, Vogtin und so allerhand mehr, vielleicht auch ein Becher Kaffee der seinen neuen Orbit im Zelt suchte nachdem vielleicht das ein oder andere Büro nicht ganz so aussehen wollte wie es dem späteren Nutzer dann zusagte.
Auch die durch den Schutt verursachte Aufschüttung am Hafen blieb nicht unbemerkbar und nach einigen Erklärungen der Vermesser und Vorarbeiter, von dem ohnehin kaum jemand etwas verstand, war klar – hier konnte noch gebaut werden, jedoch durfte die darauf gebaute Last nicht zu groß sein.
Adoran würde weiter wachsen und mit jedem Schritt den die Vermesser weiter kamen und bereits Gräben für Fundamente ausgehoben wurden, wurde es auch Zeit nun all jene mit ein zu beziehen die helfen wollten, so wurden Schreiben aufgesetzt und sogleich an den Diplomaten der Kaluren, Chrom Felsschläger gesant, wie auch an die Thyren nach Wulfgard und ebenso an die Elfen nach Ered Luin.
Den Kaluren wurde mitgeteilt, dass es noch an Steinen fehlt und die Einbringung in den Fundamenten, der von den Käfern gefürchteten Steinsorten als Kies oder Staub in jedem falle umgesetzt werden sollte. Sofern es Ihr Wunsch ist, würden sich die Baumeister Alumenas freuen die Kaluren bei ihrer in aller Welt gefeierten Handwerkskunst, besonders dem mauern ohne das zusetzen von Bindemitteln, zuzusehen.
Den Thyren wurde im Schreiben mitgeteilt, dass es für die anstehenden Arbeiten noch Balken benötigt wurde, für die Bearbeitung der Hölzer würden sich jedoch auch Arbeiter des Herzogtums annehmen oder dies mit ihnen gemeinsam tun. Dem Schreiben wurde eben wie bei den Kaluren beigelegt das die Baumeister gerne bei anfallenden Arbeiten an Dachstuhl und Gebälk, anwesend wären um daraus zu lernen.
Den Elfen wurde ebenso ein Schreiben überbracht, in jenem war zu lesen, dass die Hilfe eines jeden Elfen gerne gesehen ist, sie dürften sich überall gerne beteiligen, jedoch würde man sie gerne dort sehen, wo Natur und Gebäude ineinander übergehen. Auch bei diesem Unterfangen wären die Baumeister gerne vor Ort um neue Inspirationen für spätere Bauwerke zu gewinnen.
Alles in allem konnte der Wiederaufbau beginnen, und sich Häuser wieder erheben, bis zu jenem Tag an dem sie wieder eingerissen wurden, dann aber um weit prächtigere Bauten preis zu geben. Adoran war keine Stadt für einen Tag, nicht für ein Jahrzehnt sondern für Jahrtausende gebaut. Irgendwann würde sich wohl niemand mehr an jene Zeit erinnern, doch dies lag noch in weiter ferne.
[Mit der Bitte an Helfer des Aufbaus, sowie Kaluren/Thyren/Elfen um rege Teilnahme hier den Aufbau zu posten! - Danke]
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Eveliina von Talgrund
Sie war froh als es endlich vorrüber warn, die letzten Steine waren abgetragen worden, rasch hatte sich auch die Kunde bis zu ihr verbreitet. Nach den harten Tagen in Adoransruinen hatte sich ihre Fußwunde entzündet und sie musste seit zwei Tagen bereits das Feldbett hüten und dürfte den Fuß nicht zu sehr bewegen.
Und doch waren ihre Gedanken immer zu bei den Trümmerfrauen, wie sie unermütlich teilweise die Nächte durch im Laternenschein zusammen die Steine abgetragen hatten.
Sie hatten die Hochedle in ihrer Mitte sofort aufgenommen, den Namen der Trümmerfrauen wie sie es scherzhaft genannt hatte auch sofort angenommen und sich auf die Fahne geschrieben.
Sie die Bürgerinnen Alumenas waren die Trümmerfrauen, vorne weg die Frau Fabinne, Eveliina wusste nicht wie viele Steine jene kleine Frau geschleppt hat, aber es waren viele.
Auch Amelie und Ani waren nie weit gegewesen und auch wenn sie geweint hatten, die Hacke war fest in ihrer Hand.
So entstand der Plan, nun wo sie nicht helfen konnte, dass sie danach helfen wollte. Adoran würde für alle wieder eine Heimat werden.
Daher lies sie sich ein paar Bögen Papier bringen und einen Federkiel.
Und auf dem Papier entwickelte sich langsam die Idee eines Festes.
Das Fest für die Trümmerfrauen.
Es sollte sie Ehren und nur Sie, denn sie waren etwas ganz besonderes ohne jene wären die Aufräumarbeiten nicht so schnell voran geschritten.
Und doch waren ihre Gedanken immer zu bei den Trümmerfrauen, wie sie unermütlich teilweise die Nächte durch im Laternenschein zusammen die Steine abgetragen hatten.
Sie hatten die Hochedle in ihrer Mitte sofort aufgenommen, den Namen der Trümmerfrauen wie sie es scherzhaft genannt hatte auch sofort angenommen und sich auf die Fahne geschrieben.
Sie die Bürgerinnen Alumenas waren die Trümmerfrauen, vorne weg die Frau Fabinne, Eveliina wusste nicht wie viele Steine jene kleine Frau geschleppt hat, aber es waren viele.
Auch Amelie und Ani waren nie weit gegewesen und auch wenn sie geweint hatten, die Hacke war fest in ihrer Hand.
So entstand der Plan, nun wo sie nicht helfen konnte, dass sie danach helfen wollte. Adoran würde für alle wieder eine Heimat werden.
Daher lies sie sich ein paar Bögen Papier bringen und einen Federkiel.
Und auf dem Papier entwickelte sich langsam die Idee eines Festes.
Das Fest für die Trümmerfrauen.
Es sollte sie Ehren und nur Sie, denn sie waren etwas ganz besonderes ohne jene wären die Aufräumarbeiten nicht so schnell voran geschritten.
- Chrom Felsschlaeger
- Beiträge: 1643
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 04:40
Er inspizierte den Ort an dem einst eine recht beschauliche Stadt stand und um dessen Erhalt sie alle zusammen gegen einen kleinen aber zahlreichen Feind mit sechs Beinen und zähnen so scharf wie Rasiermessern gekämpft und obsiegt hatten und dennoch unterlag die Stadt.
Alles lag in Schutt und Trümmern, doch keiner verzagte, nein im Gegenteil es machte sie stärker und entschlossener als je zuvor. Mit vereinten Kräften hatte man gefochten, mit vereinten Kräften würde man die Stadt wieder aufbauen, noch schöner, prächtiger und wehrhafter als es sie je war.
Da wurde Chrom bewusst, das konnte nur mit Kalurischer Handwerkskunst gelingen.
Und deshalb fertigte Chrom eine Steintafel an und platzierte diese für alle gut sichtbar am Bankhaus am großen Platz der Frostklemm.
Brüder und Schwestern,
„gemeinsam standen wir mit unseren Verbündeten und Freunden im Kampf gegen die Steinläuse die die einst so schöne Stadt Adoran verheerte.
Jetzt aber ist es an der Zeit die Stadt neu aufzubauen.
Schöner, prächtiger und wehrhafter als je zuvor und das kann nur gelingen mit Kalurischer Handwerkskunst.
Daher seid gerufen ihr Handwerker und vor allem ihr Steinmetze, kommt in Scharen und helft eine Stadt zu errichten der man es ansieht das Zwerge daran mitgebaut haben. Auf das man mit Stolz und Ehrfurcht die neuen Mauern betrachte“.
*gezeichnet*

Alles lag in Schutt und Trümmern, doch keiner verzagte, nein im Gegenteil es machte sie stärker und entschlossener als je zuvor. Mit vereinten Kräften hatte man gefochten, mit vereinten Kräften würde man die Stadt wieder aufbauen, noch schöner, prächtiger und wehrhafter als es sie je war.
Da wurde Chrom bewusst, das konnte nur mit Kalurischer Handwerkskunst gelingen.
Und deshalb fertigte Chrom eine Steintafel an und platzierte diese für alle gut sichtbar am Bankhaus am großen Platz der Frostklemm.
Brüder und Schwestern,
„gemeinsam standen wir mit unseren Verbündeten und Freunden im Kampf gegen die Steinläuse die die einst so schöne Stadt Adoran verheerte.
Jetzt aber ist es an der Zeit die Stadt neu aufzubauen.
Schöner, prächtiger und wehrhafter als je zuvor und das kann nur gelingen mit Kalurischer Handwerkskunst.
Daher seid gerufen ihr Handwerker und vor allem ihr Steinmetze, kommt in Scharen und helft eine Stadt zu errichten der man es ansieht das Zwerge daran mitgebaut haben. Auf das man mit Stolz und Ehrfurcht die neuen Mauern betrachte“.
*gezeichnet*
Zuletzt geändert von Chrom Felsschlaeger am Freitag 13. Juni 2014, 19:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Warum Fantasie besser ist als Wissen? Von Wissen gibt es nur eine begrenzte Menge.
(A. Einstein)
Warum Fantasie besser ist als Wissen? Von Wissen gibt es nur eine begrenzte Menge.
(A. Einstein)
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Gast
Adoran - Vor über zwei Wochenläufen
Ich muss nur kurz für kleine Rittersleut.
Das waren seine letzten Worte, bevor...
Nun, es war schon über zwei Wochenläufe her, dass er diesen verhängnisvollen Satz von sich gab. Es war an genau jenem Tag, an dem der Wahnsinn am Platz vor der einstigen Bank seinen Lauf nahm. Der Tag, an dem tausende und abertausende dieser vielbeinigen Gliedertiere ihre unansehnlichen Körper aus dem klaffenden Loch schoben und ihr furchterregendes, indes zumeist statikgefährdendes, Festmahl an den Grundfesten der stolzen Stadt Adoran begannen.
Welle um Welle der krabbelnden Angreifer war besiegt. Doch ob Ritter oder nicht, ein jeder Mann musste dann und wann dem Ruf der Natur Folge leisten und seine bürgerliche oder gar ritterliche Blase entleeren. So empfahl sich der, in natürlich rostbeständigen Ritterstahl gekleidete, Sir aus der Truppe, seinem sich rasch intensivierenden Bedürfnis nachzugehen.
Zugegeben, zunächst wunderte sich der junge Ritter schon ob der Fraßkraft seiner Abwässer. Doch nach einem kurzen Moment an dem stillen Gärtchen, das er sich als temporäres Urinal auserwählt hatte, musste er eingestehen, dass sich just an dem Orte seiner Entleerung ein weiteres Loch der Käferbrut auftat! Selbst Ritterstrahl vermochte keine solche Kerbe zu schlagen. Jener käfergeborene Riss wuchs rasch...
...Ein Schrei, ein Sturz, ein Hexenschuss.
Rückenschaden in der Pinkelpause. Höchst ritterlich.
Berchgard - In den letzten zwei Wochenläufen
Nachdem er sich aus dem Loch befreit und ächzend unter Schmerzen einige der krabbelnden Untiere mit bloßen Händen in ihre ewigen, steinernen, Jagdgründe verbannt hatte, musste er sich eingestehen, dass er für die Kampfkraft des Reiches sich zunächst mitnichten mehr als brauchbar erweisen würde.
So kam es, dass der blonde Ritter mit dem Rückenschaden die nächsten Wochen in Berchgard verbrachte. Liegend gelagert und mit schmerzstillenden Substanzen zur Kuration verbannt. Und genau dort traf es ihn erneut wie der Schlag...
Bei Temora, mein Auftrag! Die Mauer!
Seine Majestät hatte ihn unlängst mit der Komplettierung der Mauer Adorans beauftragt, als er ihn noch am selben Abend in den Ritterstand erhoben hatte. Und jetzt fraßen sich diese widerlichen Käfer quer durch Adoran, doch konnte er weder dort bei der Verteidigung helfen noch seiner eigentlichen Aufgabe nachkommen! Eine Farce ohnegleichen!
So verbrachte er einen Tag in Resignation, einen in Verzweiflung.
Einen weiteren in Trübsal und einen in Langeweile.
Doch die jene gähnende, sägende, Langeweile trieb ihn dazu, auch in seiner misslichen Lage etwas Sinnvolles zu tun.
Ich bin mehr als ein Arm und ein Schwert. Mein Geist ist unverletzt.
Mit dieser Erkenntnis reifte nicht nur ein Plan heran, sondern keimte ebenso auch wieder Hoffnung im Herzen des jungen Ritters. Die Hoffnung, den wirkenden, kämpfenden und leidenden Adoranern helfen zu können.
Längst hatte man ihm davon berichtet, dass die Käferplage die Stadt nahezu vollständig zerstört hatte. Einige Teile, wenn man den Berichten glauben durfte, sogar der Großteil der ohnehin unvollständigen Mauer, war jedoch nur angeknabbert, nicht vollständig zerstört worden.
Ein Glück - Denn dies ermöglichte Fjalon, seinem Auftrag auch aus der Ferne nachkommen zu können. Vielleicht nicht nur dies... Vielleicht konnte er auf diesem Wege auch an den anderen Fronten helfen.
Mit grimmiger Miene... befahl er einem exilierten Pagen des Palastes, den besten Architekten aufzutreiben, den er finden konnte.
Mit entschlossenem Ton... befahl er jenem, mit dem Ritter den Aufbauplan der Mauer durchzuplanen und ihm die Grundzüge der Statik, des Bauens mit Holz und Granit näherzubringen, die Kosten durchzukalkulieren.
Mit wachen Augen... studierte Fjalon unermüdlich und fast ohne Pausen die eigens für ihn herangeschafften Lehrwerke über Architektur und die Kunst des Mauerbaus.
Mit fleißiger Feder... füllte der schwertadelige Adept der Architektur, unter der weisen Anleitung des ältlichen Hofarchitekten, Papier um Papier für einen detaillierten Aufbauplan der Stadtmauer Adorans.
Am vierzehnten Tage seiner Bettlägerigkeit hatte Fjalon es geschafft: Der Stapel an Skizzen samt Anmerkungen, Material- und Kostenübersichten, Ideen und Empfehlungen ward so hoch gewachsen, dass er das schlanke Weinglas überragte, welches seinen kleinen Tisch nebst einer fast herabgebrannten Kerze zierte.
Im Laufe der zwei Wochenläufe hatte sich auch die körperliche Verfassung des Ritters wieder gebessert. Die unermüdliche geistige Arbeit hatte seinen Schmerz besser betäubt als alle Mittel der Heiler es vermocht hatten und die verflogene Zeit hatte seine Genesungsperiode zu einem, zumindest gefühlt, kurzen Intermezzo gemacht.
Adoran - Heute
Noch immer piesackte ihn sein Rücken, doch viel schlimmer wog der Schmerz, die Früchte seiner Arbeit noch immer nicht gen Adoran gebracht zu haben. In jene Stadt, die nun de facto ein leeres, unbebautes Stück Land geworden war und dringend die Hilfe eines fähigen Amateurarchitekten gebrauchen könnte.
Mit Vorliebe eines Solchen, der rein zufällig einen Greifen als Wappentier erwählt hatte...
Ganz offenbar hatte die Tradition, dass die Hauptstadt an diesem Ort zu stehen hatte, gegen die Überlegung, abseits der Tunnel der Käfer zu siedeln, durchgesetzt. Vielleicht nicht die beste, durchaus aber die naheliegendste Wahl.
So machte sich der Ritter auf, bewaffnet mit einer dicken Ledermappe voller beschriebener Papiere und Pergamente, seinem geliebten König eine Mauer zu bauen, die ihresgleichen suchen würde. Ein Mahnmal an alle Angreifer, die sich den Zinnen dieser Stadt näherten. Ein Bollwerk gegen die Feinde des Reiches, ein Stück Sicherheit in diesen gefährlichen Zeiten!
Jawohl - Er würde seinen jüngst abgelegten Eid in einen Wall aus Granit und ein Tor von Stahl geformt wissen!
Nur leise hallten die warnenden Worte des Heilers in seinen Gedanken wider... Viel lauter die motivierende, glockenhelle Stimme, die ihm die Erfüllung seiner Aufgabe verhieß!
Adorans Stadtmauer würde höher, dicker, beständiger und abschreckender sein als jemals zuvor!
Weise ist, wer sucht und misst - Ob er auch an einem sich'ren Orte pis...
Mit diesem Spruch im Geiste und einem Lächeln auf den Lippen betrat er das, was einst Adoran war.
Ich muss nur kurz für kleine Rittersleut.
Das waren seine letzten Worte, bevor...
Nun, es war schon über zwei Wochenläufe her, dass er diesen verhängnisvollen Satz von sich gab. Es war an genau jenem Tag, an dem der Wahnsinn am Platz vor der einstigen Bank seinen Lauf nahm. Der Tag, an dem tausende und abertausende dieser vielbeinigen Gliedertiere ihre unansehnlichen Körper aus dem klaffenden Loch schoben und ihr furchterregendes, indes zumeist statikgefährdendes, Festmahl an den Grundfesten der stolzen Stadt Adoran begannen.
Welle um Welle der krabbelnden Angreifer war besiegt. Doch ob Ritter oder nicht, ein jeder Mann musste dann und wann dem Ruf der Natur Folge leisten und seine bürgerliche oder gar ritterliche Blase entleeren. So empfahl sich der, in natürlich rostbeständigen Ritterstahl gekleidete, Sir aus der Truppe, seinem sich rasch intensivierenden Bedürfnis nachzugehen.
Zugegeben, zunächst wunderte sich der junge Ritter schon ob der Fraßkraft seiner Abwässer. Doch nach einem kurzen Moment an dem stillen Gärtchen, das er sich als temporäres Urinal auserwählt hatte, musste er eingestehen, dass sich just an dem Orte seiner Entleerung ein weiteres Loch der Käferbrut auftat! Selbst Ritterstrahl vermochte keine solche Kerbe zu schlagen. Jener käfergeborene Riss wuchs rasch...
...Ein Schrei, ein Sturz, ein Hexenschuss.
Rückenschaden in der Pinkelpause. Höchst ritterlich.
Berchgard - In den letzten zwei Wochenläufen
Nachdem er sich aus dem Loch befreit und ächzend unter Schmerzen einige der krabbelnden Untiere mit bloßen Händen in ihre ewigen, steinernen, Jagdgründe verbannt hatte, musste er sich eingestehen, dass er für die Kampfkraft des Reiches sich zunächst mitnichten mehr als brauchbar erweisen würde.
So kam es, dass der blonde Ritter mit dem Rückenschaden die nächsten Wochen in Berchgard verbrachte. Liegend gelagert und mit schmerzstillenden Substanzen zur Kuration verbannt. Und genau dort traf es ihn erneut wie der Schlag...
Bei Temora, mein Auftrag! Die Mauer!
Seine Majestät hatte ihn unlängst mit der Komplettierung der Mauer Adorans beauftragt, als er ihn noch am selben Abend in den Ritterstand erhoben hatte. Und jetzt fraßen sich diese widerlichen Käfer quer durch Adoran, doch konnte er weder dort bei der Verteidigung helfen noch seiner eigentlichen Aufgabe nachkommen! Eine Farce ohnegleichen!
So verbrachte er einen Tag in Resignation, einen in Verzweiflung.
Einen weiteren in Trübsal und einen in Langeweile.
Doch die jene gähnende, sägende, Langeweile trieb ihn dazu, auch in seiner misslichen Lage etwas Sinnvolles zu tun.
Ich bin mehr als ein Arm und ein Schwert. Mein Geist ist unverletzt.
Mit dieser Erkenntnis reifte nicht nur ein Plan heran, sondern keimte ebenso auch wieder Hoffnung im Herzen des jungen Ritters. Die Hoffnung, den wirkenden, kämpfenden und leidenden Adoranern helfen zu können.
Längst hatte man ihm davon berichtet, dass die Käferplage die Stadt nahezu vollständig zerstört hatte. Einige Teile, wenn man den Berichten glauben durfte, sogar der Großteil der ohnehin unvollständigen Mauer, war jedoch nur angeknabbert, nicht vollständig zerstört worden.
Ein Glück - Denn dies ermöglichte Fjalon, seinem Auftrag auch aus der Ferne nachkommen zu können. Vielleicht nicht nur dies... Vielleicht konnte er auf diesem Wege auch an den anderen Fronten helfen.
Mit grimmiger Miene... befahl er einem exilierten Pagen des Palastes, den besten Architekten aufzutreiben, den er finden konnte.
Mit entschlossenem Ton... befahl er jenem, mit dem Ritter den Aufbauplan der Mauer durchzuplanen und ihm die Grundzüge der Statik, des Bauens mit Holz und Granit näherzubringen, die Kosten durchzukalkulieren.
Mit wachen Augen... studierte Fjalon unermüdlich und fast ohne Pausen die eigens für ihn herangeschafften Lehrwerke über Architektur und die Kunst des Mauerbaus.
Mit fleißiger Feder... füllte der schwertadelige Adept der Architektur, unter der weisen Anleitung des ältlichen Hofarchitekten, Papier um Papier für einen detaillierten Aufbauplan der Stadtmauer Adorans.
Am vierzehnten Tage seiner Bettlägerigkeit hatte Fjalon es geschafft: Der Stapel an Skizzen samt Anmerkungen, Material- und Kostenübersichten, Ideen und Empfehlungen ward so hoch gewachsen, dass er das schlanke Weinglas überragte, welches seinen kleinen Tisch nebst einer fast herabgebrannten Kerze zierte.
Im Laufe der zwei Wochenläufe hatte sich auch die körperliche Verfassung des Ritters wieder gebessert. Die unermüdliche geistige Arbeit hatte seinen Schmerz besser betäubt als alle Mittel der Heiler es vermocht hatten und die verflogene Zeit hatte seine Genesungsperiode zu einem, zumindest gefühlt, kurzen Intermezzo gemacht.
Adoran - Heute
Noch immer piesackte ihn sein Rücken, doch viel schlimmer wog der Schmerz, die Früchte seiner Arbeit noch immer nicht gen Adoran gebracht zu haben. In jene Stadt, die nun de facto ein leeres, unbebautes Stück Land geworden war und dringend die Hilfe eines fähigen Amateurarchitekten gebrauchen könnte.
Mit Vorliebe eines Solchen, der rein zufällig einen Greifen als Wappentier erwählt hatte...
Ganz offenbar hatte die Tradition, dass die Hauptstadt an diesem Ort zu stehen hatte, gegen die Überlegung, abseits der Tunnel der Käfer zu siedeln, durchgesetzt. Vielleicht nicht die beste, durchaus aber die naheliegendste Wahl.
So machte sich der Ritter auf, bewaffnet mit einer dicken Ledermappe voller beschriebener Papiere und Pergamente, seinem geliebten König eine Mauer zu bauen, die ihresgleichen suchen würde. Ein Mahnmal an alle Angreifer, die sich den Zinnen dieser Stadt näherten. Ein Bollwerk gegen die Feinde des Reiches, ein Stück Sicherheit in diesen gefährlichen Zeiten!
Jawohl - Er würde seinen jüngst abgelegten Eid in einen Wall aus Granit und ein Tor von Stahl geformt wissen!
Nur leise hallten die warnenden Worte des Heilers in seinen Gedanken wider... Viel lauter die motivierende, glockenhelle Stimme, die ihm die Erfüllung seiner Aufgabe verhieß!
Adorans Stadtmauer würde höher, dicker, beständiger und abschreckender sein als jemals zuvor!
Weise ist, wer sucht und misst - Ob er auch an einem sich'ren Orte pis...
Mit diesem Spruch im Geiste und einem Lächeln auf den Lippen betrat er das, was einst Adoran war.
- Hrorin
- Beiträge: 2172
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
"HRM wieso ist das hier immer noch nicht fertig?!" fragt sich der Kalure eher selbst als er im noch immer unfertigen Tunnel nach Berchgard steht, hinter ihm einige Lastensteinbeißer, voll beladen mit Gestein.
"Wie soll ich hier denn Stein transportieren wenn der Durchbruch immer noch nicht fertiggehauen ist?! Ich kann hier durchgucken!!!", redet er sich schon fast in Rage
Und tatsächlich ist da schon ein Loch im Gestein, durch dass er den Berchgardern beim Minen zuschauen kann. Allerdings ist es noch so klein, dass nichtmal ein kompakter Kalurenhändler wie Hrorin hindurchpasst.
Als die Bergarbeiter auf der anderen Seite das Grummeln hören, schauen sie sich kurz verwirrt um.
Hrorin steckt den Kopf an das Loch im Stein, so dass sein Gesicht aus der Wand schaut.
"Cirmiaz Mâhal Bêga-zâr!", poltert er in seinem scheußlichen Akzent los. er meint eigentlich wohl die werten Berchgarder, die er da sieht.
"Gibb dar daz pick un nimm stainor! Dan kom Khrôrin dûr un gibb ain gût felletz für Adôran! Dâ iz faszt brukh hier! Noh, komsi! Komsi!"
Die Arbeiter auf der anderen Seite schauen sich kurz fragend an. Dann schürfen sie weiter. Ernüchtert zieht der Zwerg den Kopf wieder zurück und ärgert sich dass beide Lastenbeißer bereits gut gefüttert sind.
"Mrrô!! Das sollte doch eigentlich längst fertig sein hier!
Dann eben der lange Weg! Scheiße, das geht mir auf den Bart, diese ständigen Umstände!"
Als er mit den Käfern, beladen mit dem Gestein von der Handelsgilde der Khaz Aduir, kehrtmacht wird man sein Grummeln und Gemecker noch lange durch den Tunnel schallen hören, stetig leiser mit jedem Schritt den sich der Kalure weiter entfernt.
"Wie soll ich hier denn Stein transportieren wenn der Durchbruch immer noch nicht fertiggehauen ist?! Ich kann hier durchgucken!!!", redet er sich schon fast in Rage
Und tatsächlich ist da schon ein Loch im Gestein, durch dass er den Berchgardern beim Minen zuschauen kann. Allerdings ist es noch so klein, dass nichtmal ein kompakter Kalurenhändler wie Hrorin hindurchpasst.
Als die Bergarbeiter auf der anderen Seite das Grummeln hören, schauen sie sich kurz verwirrt um.
Hrorin steckt den Kopf an das Loch im Stein, so dass sein Gesicht aus der Wand schaut.
"Cirmiaz Mâhal Bêga-zâr!", poltert er in seinem scheußlichen Akzent los. er meint eigentlich wohl die werten Berchgarder, die er da sieht.
"Gibb dar daz pick un nimm stainor! Dan kom Khrôrin dûr un gibb ain gût felletz für Adôran! Dâ iz faszt brukh hier! Noh, komsi! Komsi!"
Die Arbeiter auf der anderen Seite schauen sich kurz fragend an. Dann schürfen sie weiter. Ernüchtert zieht der Zwerg den Kopf wieder zurück und ärgert sich dass beide Lastenbeißer bereits gut gefüttert sind.
"Mrrô!! Das sollte doch eigentlich längst fertig sein hier!
Dann eben der lange Weg! Scheiße, das geht mir auf den Bart, diese ständigen Umstände!"
Als er mit den Käfern, beladen mit dem Gestein von der Handelsgilde der Khaz Aduir, kehrtmacht wird man sein Grummeln und Gemecker noch lange durch den Tunnel schallen hören, stetig leiser mit jedem Schritt den sich der Kalure weiter entfernt.
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Malena Rosenstein
- Beiträge: 1239
- Registriert: Donnerstag 21. Mai 2009, 04:40
Es war schon spät abends als ein Baumeister auf sie zukam und fragte ob sie Zeit hätte. Malena nickte kräftig und sie begaben sich in ein Separee wo sie in ruhe reden konnte.
Der Baumeister zeigte ihr Pläne und auch wo der König persönlich vorschlug für den neuen Standort vom neuen Hospital. Malena war begeistert, und klatschte freudig in die Hände.
Nach einer kurzen Freude nickte der Baumeister und meinte „Dann lasst uns das Gebäude Planen.“ Motiviert gingen sie ans werk und es wurde viel gezeichnet.
Da ein Garten, da ein Eingang und hier einer. Dann hier Fenster, und dann hier noch ein innen Gatter. „Hier hätte ich gerne dann später unsere Bäume, und hier vielleicht einen Hühnerstall, und da vielleicht eine Sitzecke für die schönen Tage. Achja und ein Eck für die Bienen könnte auch nicht schaden.“ Plapperte Malena drauf los und der Baumeister zeichnete alles nach ihren Wünschen ein. Dann wurde ein Fundament gezeichnet und er blickte Malena an. „Fräulein Malena, was braucht ihr alles in eurem Hospital?“ fragte er und fing an alles zu Notieren.
„Also wir brauchen mindestens zwei Behandlungszimmer, aber Große. Dann auf jeden fall Patienten Zimmer, ein Kleineres und ein Größeres, und dann natürlich eine Küche und davor wenn möglich eine Große Sitzecke, mit einem Großen Tisch und vielen Sessel herum!“
Der Baumeister zeichnete seinen Einfall auf und lies es Malena Betrachten. Hellauf begeistert nickte sie nur.
„So nun der erste Stock.“ Und zeichnete im Erdgeschoss eine Treppe ein mit einem Pfeil nach oben. „Oben brauchen wir mal ein Labor, dann brauche ich ein Büro was gleichzeitig mein Behandlungsraum ist. Bequem muss es sein und hell, offen. Dann wäre auch eine Fläche gut wo wir gegeben falls Schulungen Abhalten könnten. Und für Torjan brauchen wir ein Eck wo er seinen Heiß geliebten Lehnstuhl hinstellen kann. Zimmer für die Heiler die dann hier leben sollen und eine kleine Lernecke.“ Wieder nickt sie als sie ihre ganzen Gedanken zusammen hat.
Der Baumeister mahlt geduldig ihre wünsche auf und zeigt ihr dann das Fertige Dokument. Malena macht nur große Augen und ist wieder vollends begeistert.
„Wo möchtet ihr den Kellerabgang haben?“, fragt er sie. „Hier bei der Küche“, zeigt dabei auf die Zeichnung wo das Erdgeschoss darauf ist. Der Baumeister nickt nur und lächelt sie freudig an.
„Sonnst keine Wünsche Fräulein Malena?“
Sie Schüttelt nur kräftig den Kopf und grinst freudig
„Fräulein Malena, dies ist jetzt erstmal nur ein Vorschlag, ich werde dem König jene zeigen. Es kann natürlich sein das ich euch nochmals aufsuchen muss um einiges umzuplanen. Aber ich denke der König wird über dieses Gebäude sehr freudig überrascht sein.“ Mit jenen worten verabschiedete er sich und Malena ging nach vielen Stunden Planen endlich auf ihren Baum.
Der Baumeister zeigte ihr Pläne und auch wo der König persönlich vorschlug für den neuen Standort vom neuen Hospital. Malena war begeistert, und klatschte freudig in die Hände.
Nach einer kurzen Freude nickte der Baumeister und meinte „Dann lasst uns das Gebäude Planen.“ Motiviert gingen sie ans werk und es wurde viel gezeichnet.
Da ein Garten, da ein Eingang und hier einer. Dann hier Fenster, und dann hier noch ein innen Gatter. „Hier hätte ich gerne dann später unsere Bäume, und hier vielleicht einen Hühnerstall, und da vielleicht eine Sitzecke für die schönen Tage. Achja und ein Eck für die Bienen könnte auch nicht schaden.“ Plapperte Malena drauf los und der Baumeister zeichnete alles nach ihren Wünschen ein. Dann wurde ein Fundament gezeichnet und er blickte Malena an. „Fräulein Malena, was braucht ihr alles in eurem Hospital?“ fragte er und fing an alles zu Notieren.
„Also wir brauchen mindestens zwei Behandlungszimmer, aber Große. Dann auf jeden fall Patienten Zimmer, ein Kleineres und ein Größeres, und dann natürlich eine Küche und davor wenn möglich eine Große Sitzecke, mit einem Großen Tisch und vielen Sessel herum!“
Der Baumeister zeichnete seinen Einfall auf und lies es Malena Betrachten. Hellauf begeistert nickte sie nur.
„So nun der erste Stock.“ Und zeichnete im Erdgeschoss eine Treppe ein mit einem Pfeil nach oben. „Oben brauchen wir mal ein Labor, dann brauche ich ein Büro was gleichzeitig mein Behandlungsraum ist. Bequem muss es sein und hell, offen. Dann wäre auch eine Fläche gut wo wir gegeben falls Schulungen Abhalten könnten. Und für Torjan brauchen wir ein Eck wo er seinen Heiß geliebten Lehnstuhl hinstellen kann. Zimmer für die Heiler die dann hier leben sollen und eine kleine Lernecke.“ Wieder nickt sie als sie ihre ganzen Gedanken zusammen hat.
Der Baumeister mahlt geduldig ihre wünsche auf und zeigt ihr dann das Fertige Dokument. Malena macht nur große Augen und ist wieder vollends begeistert.
„Wo möchtet ihr den Kellerabgang haben?“, fragt er sie. „Hier bei der Küche“, zeigt dabei auf die Zeichnung wo das Erdgeschoss darauf ist. Der Baumeister nickt nur und lächelt sie freudig an.
„Sonnst keine Wünsche Fräulein Malena?“
Sie Schüttelt nur kräftig den Kopf und grinst freudig
„Fräulein Malena, dies ist jetzt erstmal nur ein Vorschlag, ich werde dem König jene zeigen. Es kann natürlich sein das ich euch nochmals aufsuchen muss um einiges umzuplanen. Aber ich denke der König wird über dieses Gebäude sehr freudig überrascht sein.“ Mit jenen worten verabschiedete er sich und Malena ging nach vielen Stunden Planen endlich auf ihren Baum.
- Hamingja
- Beiträge: 322
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Nach Tagen der Arbeit, während denen die Thyren neben Zwergen und Elfen den Städtern beim Aufräumen halfen, ging es an die Planung. Bislang war es nicht möglich gewesen, genauere Zahlen des Bedarfs an Baumaterial zu nennen, doch die Käfer hatten viel der alten Substanz zerstört und es wurde zu wenig Brauchbares gerettet, um daraus wieder eine Stadt zu errichten.
Bei der Planung hatte sich wirklich jemand Gedanken gemacht, denn es wurde das Wissen um die Materialien der Völker herangezogen, die seit Jahrhunderten mit diesem Material lebten. Die Zwerge wurden gebeten, sich um die Angelegenheiten rund um die Steine zu kümmern, während man die Elfen um Hilfe bei der Flora bat, welche nahtlos in die neue Stadt einfließen sollte. Die Thyren wurden mit der Errichtung des Gerippes betraut, sowie den Dächern. Dies war eine gute Wahl, denn noch nie war ein von Thyren errichtetes Haus eingestürzt und ihre Baukunst mit Holz konnte sich an der großen Halle Wulfgards duchaus sehen lassen.
Ein jeder Thyre wurde aufgefordert, sich den Baumannschaften anzuschließen und zunächst einmal eine angemessene Anzahl an Baumstämmen zu schlagen. Der Nordwald bot viele starke Eichen, doch man wollte nicht einzig Hölzer aus dieser Gegend verwenden. Diese Stämme, aus welchen auch die riesigen Pfeiler in der Halle Wulfgards bestanden, sollten für besonders stabile und bedeutsame Bauten verwendet werden. Die Stämme für die übrigen Häuser sollten aus den Wäldern nahe Adoran bezogen werden.
Der Zuschnitt des Holzes wurde von Arbeitern der Städter auf Anweisung der thyrischen Holzwürmer durchgeführt, unter die sich auch Hamingja begab. Denn obwohl sie sich inzwischen als Schwert einen Namen gemacht hatte, beherrschte sie schließlich einstmals das Holzhandwerk.
Und während die Hölzer vorbereitet und herangekarrt wurden, wartete man auf die Planungen, ohne die ein Bau nicht würde beginnen können.
Bei der Planung hatte sich wirklich jemand Gedanken gemacht, denn es wurde das Wissen um die Materialien der Völker herangezogen, die seit Jahrhunderten mit diesem Material lebten. Die Zwerge wurden gebeten, sich um die Angelegenheiten rund um die Steine zu kümmern, während man die Elfen um Hilfe bei der Flora bat, welche nahtlos in die neue Stadt einfließen sollte. Die Thyren wurden mit der Errichtung des Gerippes betraut, sowie den Dächern. Dies war eine gute Wahl, denn noch nie war ein von Thyren errichtetes Haus eingestürzt und ihre Baukunst mit Holz konnte sich an der großen Halle Wulfgards duchaus sehen lassen.
Ein jeder Thyre wurde aufgefordert, sich den Baumannschaften anzuschließen und zunächst einmal eine angemessene Anzahl an Baumstämmen zu schlagen. Der Nordwald bot viele starke Eichen, doch man wollte nicht einzig Hölzer aus dieser Gegend verwenden. Diese Stämme, aus welchen auch die riesigen Pfeiler in der Halle Wulfgards bestanden, sollten für besonders stabile und bedeutsame Bauten verwendet werden. Die Stämme für die übrigen Häuser sollten aus den Wäldern nahe Adoran bezogen werden.
Der Zuschnitt des Holzes wurde von Arbeitern der Städter auf Anweisung der thyrischen Holzwürmer durchgeführt, unter die sich auch Hamingja begab. Denn obwohl sie sich inzwischen als Schwert einen Namen gemacht hatte, beherrschte sie schließlich einstmals das Holzhandwerk.
Und während die Hölzer vorbereitet und herangekarrt wurden, wartete man auf die Planungen, ohne die ein Bau nicht würde beginnen können.
Wir beschützen das Rudel. Wir stellen uns jedem Feind.
Du bist Teil meines Körpers. Mit dir fürchte ich keinen Kampf.
Du bist Vargtand, ein Zahn Wolfs. Mein Schwert.
Du bist Teil meines Körpers. Mit dir fürchte ich keinen Kampf.
Du bist Vargtand, ein Zahn Wolfs. Mein Schwert.
- Nyome von Meerswacht
- Beiträge: 1213
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Schneller als Gedacht, waren die Vermesser mit dem Abstecken von Gebäuden und Wegen fertig geworden und während andere noch daran arbeiteten wurden Gruben und ausgehoben, Erdreich fort geschafft und über den Schutt am Hafen ausgebracht. Teilweise erhoben sich sogar schon die ersten Mauern auf den Fundamenten.
Dem Auge war es eine Wohltat zu sehen wie die eigenen Bürger Hand in Hand arbeiten konnten und sich mit Thyren, Kaluren und Elfen ergänzten. Wenn auch hier und da ein Streit aufgekommen war und es sicherlich nicht der letzte gewesen sein wird, sei es weil ein Hammer nicht den Nagel sondern den Kopf getroffen hat oder auch „nur“ den Daumen, oder weil man die Elfen in ihrem tun den ein oder anderen schrägen Blick schenkte, auch wenn man über die Flüche des ein oder anderen Zwergs nur den Kopf schüttelte oder eben auch weil der eine Met der zu viel war, einfach zu viel war.
Im Grunde war fast ein jeder froh und dankbar für jede helfende Hand die ihnen in diesen Tagen zur Seite stand, was jene auch zu spüren bekommen sollten.
Heute waren es die ersten Häuser der Innenstadt die sich langsam erhoben, morgen vielleicht konnte es das Regimentsgebäude sein welches jubelnd fertig gestellt werden konnte oder aber auch der Palast, vielleicht das erste Haus eines Adeligen oder gar eines hohen Geistlichen?
Innerhalb der Mauern rumorte es und einige ließen sich wohl nicht einmal davon abbringen das die Sonne bereits untergegangen war, den der Schein vieler vieler Laternen erleuchtete schon jetzt die wohl größte Baustelle ganz Alumena's.
Dem Auge war es eine Wohltat zu sehen wie die eigenen Bürger Hand in Hand arbeiten konnten und sich mit Thyren, Kaluren und Elfen ergänzten. Wenn auch hier und da ein Streit aufgekommen war und es sicherlich nicht der letzte gewesen sein wird, sei es weil ein Hammer nicht den Nagel sondern den Kopf getroffen hat oder auch „nur“ den Daumen, oder weil man die Elfen in ihrem tun den ein oder anderen schrägen Blick schenkte, auch wenn man über die Flüche des ein oder anderen Zwergs nur den Kopf schüttelte oder eben auch weil der eine Met der zu viel war, einfach zu viel war.
Im Grunde war fast ein jeder froh und dankbar für jede helfende Hand die ihnen in diesen Tagen zur Seite stand, was jene auch zu spüren bekommen sollten.
Heute waren es die ersten Häuser der Innenstadt die sich langsam erhoben, morgen vielleicht konnte es das Regimentsgebäude sein welches jubelnd fertig gestellt werden konnte oder aber auch der Palast, vielleicht das erste Haus eines Adeligen oder gar eines hohen Geistlichen?
Innerhalb der Mauern rumorte es und einige ließen sich wohl nicht einmal davon abbringen das die Sonne bereits untergegangen war, den der Schein vieler vieler Laternen erleuchtete schon jetzt die wohl größte Baustelle ganz Alumena's.
- Torjan Eichental
- Beiträge: 978
- Registriert: Freitag 28. Dezember 2007, 03:30
Er war nicht einer von denen, die halfen, Steine mit Mörtel zu verbinden oder Balken aufzustellen. Das war absolut nicht das seine.
Eher verbrachte er seine Zeit im Feldlager, wo seine Anwesenheit, wie er bald erkannte, durchaus von großer Wichtigkeit war.
Malena und er versuchten ein schon lange zuvor angekurbeltes Anliegen bei Nyome durchzubringen, doch die war mehr in Gedanken bei dem Aufbau der Stadt.
Dann Beobachtungen und äußerst wichtige Informationen, die im Lager an seine Ohren drangen. Der Sternenvoda führte ihn, dessen war er sich gewiss, dass er nun hier war, um gewisse Dinge zu besprechen und im nächsten Moment zu erfahren.
Obwohl er sich nach seinem gemütlichen Lehnstuhl und seiner flauschigen, hübsch bestickten Kuscheldecke sehnte, liebte er auch dieses Lager. Sehr viel erfuhr man hier, in der Gedrängtheit. Sei es im persönlichen Gespräch oder durch eine dünne Zeltplane.
Er, der wohl 30 Jahresläufe seines Lebens in solchen und noch weitaus schlimmeren Feldlagern verbracht hatte, freute sich einerseits auf das neue Hospital, dessen Baupläne er eingesehen hatte, ... andererseits würde er diese fast etikettenlose Gemeinschaftlichkeit, die sich in so einem Feldlager entwickelte, zutiefst vermissen.
Eher verbrachte er seine Zeit im Feldlager, wo seine Anwesenheit, wie er bald erkannte, durchaus von großer Wichtigkeit war.
Malena und er versuchten ein schon lange zuvor angekurbeltes Anliegen bei Nyome durchzubringen, doch die war mehr in Gedanken bei dem Aufbau der Stadt.
Dann Beobachtungen und äußerst wichtige Informationen, die im Lager an seine Ohren drangen. Der Sternenvoda führte ihn, dessen war er sich gewiss, dass er nun hier war, um gewisse Dinge zu besprechen und im nächsten Moment zu erfahren.
Obwohl er sich nach seinem gemütlichen Lehnstuhl und seiner flauschigen, hübsch bestickten Kuscheldecke sehnte, liebte er auch dieses Lager. Sehr viel erfuhr man hier, in der Gedrängtheit. Sei es im persönlichen Gespräch oder durch eine dünne Zeltplane.
Er, der wohl 30 Jahresläufe seines Lebens in solchen und noch weitaus schlimmeren Feldlagern verbracht hatte, freute sich einerseits auf das neue Hospital, dessen Baupläne er eingesehen hatte, ... andererseits würde er diese fast etikettenlose Gemeinschaftlichkeit, die sich in so einem Feldlager entwickelte, zutiefst vermissen.
Zuletzt geändert von Torjan Eichental am Sonntag 15. Juni 2014, 01:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Malena Rosenstein
- Beiträge: 1239
- Registriert: Donnerstag 21. Mai 2009, 04:40
Es war früher morgen als der Baumeister sie weckte und mitwinkte.
Er zeigte ihr die ersten grundsteine vom Neuen Hosptial und erklärte ihr wo was hinkommen würde.
Als sie die ersten steine dort liegen sah und die Bauarbeiter die Balken Hochzogen und diese mit den Steinen verankerten und fixierten, nahm das ganze langsam aber doch gestalt an. Hinter ihr wurden schon die ersten böden verlegt und überrall hörte man Rufe von Bauarbeiten die irgendwas zuriefen. Es war Laut, aber ein Anderes Laut als das was bis vor kurzem hier geschen war. Ein Laut was freude machte, ein Aufbau, ein neubeginn.
Nochmal ging der Baumeister mit ihr den Plan durch und hie und da wurden noch einige Ärker eingeplant. Sie Liebte Ärker, sie liesen ein Haus Leben und nicht wie ein Würfel wirken.
Ein Junger Hilfsarbeiter Schlug gerade die Blanken für den Zaun ein als man ihn nur Schreine hörte. Hatte er sich am Daumen mit dem Schweren Hammer geschlagen. Natürlich war Malena sofort zur stelle und betrachtete ihn.
Mit einer Kühlenden Salbe und einem Verband kümmerte sie sich darum und lächelte. "Wenn du mal Heiratest ist es gewiss wieder gut." sprach sie freundlich zu ihm, und der Junge grinste sie an. Motiviert und mit einem Verbunden Daumen ging er wieder ans Werk.
Sie verliess dann wieder die Baustelle mit einem Grinsen und kümmerte sich wie eh und je um ihren Papierkram, zwar nicht in einem schönen Büro aber dennoch in einer schönen Umgebung.
Er zeigte ihr die ersten grundsteine vom Neuen Hosptial und erklärte ihr wo was hinkommen würde.
Als sie die ersten steine dort liegen sah und die Bauarbeiter die Balken Hochzogen und diese mit den Steinen verankerten und fixierten, nahm das ganze langsam aber doch gestalt an. Hinter ihr wurden schon die ersten böden verlegt und überrall hörte man Rufe von Bauarbeiten die irgendwas zuriefen. Es war Laut, aber ein Anderes Laut als das was bis vor kurzem hier geschen war. Ein Laut was freude machte, ein Aufbau, ein neubeginn.
Nochmal ging der Baumeister mit ihr den Plan durch und hie und da wurden noch einige Ärker eingeplant. Sie Liebte Ärker, sie liesen ein Haus Leben und nicht wie ein Würfel wirken.
Ein Junger Hilfsarbeiter Schlug gerade die Blanken für den Zaun ein als man ihn nur Schreine hörte. Hatte er sich am Daumen mit dem Schweren Hammer geschlagen. Natürlich war Malena sofort zur stelle und betrachtete ihn.
Mit einer Kühlenden Salbe und einem Verband kümmerte sie sich darum und lächelte. "Wenn du mal Heiratest ist es gewiss wieder gut." sprach sie freundlich zu ihm, und der Junge grinste sie an. Motiviert und mit einem Verbunden Daumen ging er wieder ans Werk.
Sie verliess dann wieder die Baustelle mit einem Grinsen und kümmerte sich wie eh und je um ihren Papierkram, zwar nicht in einem schönen Büro aber dennoch in einer schönen Umgebung.
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Der Erzähler
... an einem warmen Sommertag...
Immernoch weilte der Strohhut auf seinem Platz,
natürlich hatte sie längt das Blümchen durch eine Reihe neuer ersetzt.
Eine kleine Kette Butterblumen und Gänseblümchen zierten den alten Hut.
Viel Kraft hatten die letzten Tage gefordert und doch..
Summend, das kleine Körbchen schwenkend schlenderte sie durch Adoran.
Ihr Blick blieb immer wieder an den neuen Mauern, den Gebäuden und dem wieder
aufblühenden Grün hängen.
Sie konnte kaum den Blick davon lösen und doch hatte sie ihr ganz eigenes Ziel.
Erst als es erreicht wurde blieb sie wieder stehen.
Alle hatten Hand in Hand gearbeitet, nicht nur die Adoraner, sondern einfach alle!
Thyren, Elfen, Kaluren und Menschen aus ganz Lichtenthal.
Und was sie geschaffen hatten..
Einen Moment lang blendete sie die hell scheinende Sonne und dann.. stand sie endlich dort,
an dem Ort, den sie solange vermißt hatte.
Vorbei würde das Arbeiten unter Tage sein!
Aufgeregt und mit zittrigen Händen fischte sie den Schlüssel aus ihrem Körbchen.
Mit einem leisen Knarzen schwang die Türe auf und gab den Blick auf den neuen kleinen, aber
lichten Raum frei.
Sie war zu Hause.
Endlich wieder zu Hause!
Ein glückliches Lächeln auf den Lippen wurde der kleine Korb auf dem Boden abgestellt.
Mit einem Jauchzen wirbelte sie einmal durch den kleinen Raum.
Endlich wieder daheim.
Ein glückliches Lächeln auf den Lippen, wartete sie nur auf eines:
den ersten neuen Bankkunden!