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Verfasst: Donnerstag 28. September 2006, 16:37
von Sarog Pilyan
Es war ein eigenartiges Gefühl in der Magengegend. Jago gewann langsam wieder sein altes Äußeres zurück. Er verlor nicht nur diese gutmütigen Augen, den Körper, nein - es war auch mit dem freundlichen Lächeln verloren. Vielleicht hatten sie sich diesmal doch übernommen. Vielleicht war die Macht der Varuneser doch stärker als erwartet. Aber alles in allem wurde es sowieso langsam zu heiß in Varuna. Überall huschten die Gestalten am Schloss vorbei. Die Blicke waren voller Misstrauen. Ständig war irgendwo ein Augenpaar, dass den Arkorither musterte. Es langte ihm schon seit zwei Tagen gewaltig. Lieber sollten sie doch angreifen - mit dem Messer zustechen, als diese ständigen, völlig nervigen Blicke, die wahre Bände sprachen. Die Worte brauchten nichtmal gesprochen werden, so dass Sarog sofort wusste, was zutun war. "Sammel sofort die anderen. Wir treffen uns im Thronsaal," warf er ihm förmlich zu. Sarog gehorchte. Zu aller erst rannte er in das Zimmer, wo er Felicitas hingebracht hatte. Sah sich kurz darin um - sprach einen Fluch in die Richtung der Baronin. Für sie hatte er heute bedauerlicherweise keine Zeit mehr und es reichte auch nicht mehr, um sie für ihr Leben zu brandmarken - sein Messer blieb im Gurt. Dann hörte er Lanayas Stimme hinter sich und ehe sie eine Diskussion losmachen konnte, meinte Sarog nur:"Sieh selbst!". Sie folgte ihm mit eiligen Schritten und als sie die Treppe heruntertraten, trafen sie auf Iloiss, der - warum auch immer - ebenfalls etwas hektisch wirkte. Ob er schon Bescheid wusste und auch auf den falschen Adrian getroffen ist? Wichtiger war es für Sarog noch, dass er Lythiana fand. Sie gingen zuerst in den Thronsaal. Vielleicht hatte sie ja schon vorher zum Grafen gefunden. Sie war nicht dort, kam aber gleich nach den anderen eingetrudelt. Der junge Magier war froh, dass sie endlich hergefunden hatte.
Sie standen nun, im Hof des Versteckes der Arkorither. Vor ihnen verbrannte gerade die Kleidung der Garde. Sarog starrte einfach nur in die Flammen, seine Gedanken waren gerade beim Grund des versagens. Er konnte keine eindeutige und einzige Lösung finden. Für ihn war alles doch anfangs nur ein Traum gewesen, der sich zu erfüllen vermochte. Es war vorbei. Alles hatte ein Ende gefunden. Sie konnten sich zwar in gewisser Weise austoben, aber dennoch wurden die eigentlichen Ziele nicht erreicht. Sein Blick schweifte dann langsam gen Lythiana, die ihn fragend ansah. Er wusste nicht, was er sagen sollte, nur wollte er nicht schweigen. Er ging an das Feuer heran, schüttete langsam Erde in das Feuer hinein und sprach dann lautstark einen Fluch gegen das ganze verdammte Königreich aus. Vor allem aber gegen Adrian, der für ihn immernoch ein Feigling war. Er hätte sich dem Kampf stellen sollen! Lange blieb er nicht mehr bei seinen Ordensgeschwistern. Als er dann in Lythianas Zimmer einschlief, spürte er schließlich, wie sich die Bettdecke hob und sie sich an ihn schmiegte. Er hatte zumindest nicht alles verloren. Stolz konnte man wieder mehren - Vertrauen galt als heilig.
Verfasst: Donnerstag 28. September 2006, 19:25
von Darna von Hohenfels
Das schreckliche C
"Wenn ich mit einer einfachen Lüge ein Leben retten kann .. dann tu ich es."
"Deswegen seid Ihr kein Ritter."
"Nur, um es auf die Spitze zu treiben - wenn Ihr vor einem Mann steht, der Euch etwas fragt, das Messer am Hals eines Kindes, und Ihr wisst, sagt ihr A, dann schneidet er ihm den Hals durch, dann sagt auch ihr B. Sonst hätte ich mich sehr getäuscht."
"Vorher suche ich nach C."
"Das Kind stirbt, weil Ihr zögert! Zack! Aus - wegen Euch."
Sie hätte sie ohrfeigen mögen für diese Dreistigkeit, diese Provokation.
"Weil Ihr nicht B gesagt habt.
Bleibt realistisch, Darna."
...
"Tut nicht so, als ware ich ein gedankenloser, zögerlicher Träumer, der mal eben so für unsinnige Ideale Menschen riskiert und leichtfertig opfert - das ist fast mehr Beleidigung, als tragbar ist, Milady."
"Dann redet nicht wie einer!
Wenn ich das Mädchen mit dem Messer am Hals bin, dann werde ich einen Dolch dabei haben, Darna - weil Ihr zu lange braucht, bis Ihr C findet. Wer träumt hier?!"
Sie wachte nicht wirklich auf - weil sie nicht wirklich geschlafen hatte.
Sie hatte nicht wirklich geträumt - weil es eine Erinnerung an wirkliche Worte war.
Schreckliche Worte.
"Wir holen sie da raus."
"Bis zu fünf zu rettende Personen an bis zu fünf verschiedenen Orten - nein. Ich stimme einer heimlichen Befreiung erst zu, wenn wir einigermaßen wissen, wo wer ist!"
"Wir könnten mit Bummpulver ein Loch in eine Mauer des Schloßes sprengen. Ein Trupp stürmt, zur Ablenkung, und ein heimlicher dringt an anderer Stelle ein und tötet jeden Schwarzkittel, der ihnen während des Suchens in die Hände fällt."
Am Schloß herumsprengen... eher würde sie mit aller gesammelten Macht die Residenz stürmen lassen. Sie wussten nicht mal sicher, mit wem sie es zu tun hatten. Eine gute handvoll sollte das Schloß betreten haben und es herrschte kein beobachteter Austauschverkehr rein oder raus - tatsächlich Arkhoriter? Musste man vom schlimmsten aller denkbaren Fälle ausgehen?
Man musste es zumindest in Betracht ziehen.
"Wenn wir wenigstens Rafael befreien!"
"Und die anderen? Sind dann so gut wie tot. Nein, entweder alle oder keinen."
"Eine fliegende Kreatur könnte das Schloß von innen ausspionieren."
"Der Gebäudezugang ist zwar offen, aber könnt Ihr mir erklären, wie sich ein Vogel oder - besser noch - ein Flügelaffe unauffällig im Innern des Schlosses bewegen soll? Da sind zufällig ein paar Türen..."
"Wir haben genug loyale Gardisten, daß wir uns mit ihrer Hilfe ins Innere des Schlosses abseilen lassen könnten."
"Ich will diese Option erst benutzen, wenn wir ein klares Ziel definiert haben, daß es auch wert ist, diese Karte zu spielen. Ich will nicht für eine Erkundungsaktion oder blinden Befreiungsversuch die noch am Schloß geduldete Garde einbüßen!"
"Ich werde alleine reingehen. Der Graf muß mich vorlassen."
"Säße ich als Feind im Schloß, ich wär ab jetzt über jede wichtige oder einflußreiche Person dankbar, die so blöd ist, alleine zu mir zu kommen. Würde sie alle einkassieren und mich bedanken."
Sie redete alles nieder und es drehte ihr den Magen um. Nach Stunden währenden Debatten am zweiten Tag nach der ersten Kundgebung war nicht nur eine Person frustriert darüber, daß sie geredet hatten, ohne daß nun was getan werden sollte.
Doch... beobachten. Mehr Informationen sammeln.
"Der Graf stirbt, weil Ihr zögert! Zack! Aus - wegen Euch!"
Drinnen schrie Felicitas, Scheiben zerbarsten.
"Weil Ihr zu lange braucht, bis Ihr C findet!!!"
"Hat der Graf nach uns verlangt, wurde irgendwas bekannt?"
"Nein, Cathal."
...
"Viola, du willst mir nicht ernsthaft erklären, auf Adrian solle also ein Angriff stattgefunden haben, aber seit zwei Tagen wüsste niemand, wo Eileen steckt und Adrian würde nicht halb Gerimor auf den Kopf stellen?!"
...
"Dann werde ich mich jetzt im Schloß umsehen."
"Pass auf dich auf, Viola - was anderes verzeih ich mir nicht. Und bist du morgen Nachmittag nicht hier zurück, krempel ich das Schloß um."
...
"Wie steht es um den Plan mit der Vogelbeobachtung des kaputten Fensters?"
"Wenn Ihr dies noch für sinnvoll haltet, werde ich es versuchen."
"Bitte - ja. Ihr braucht durch Viola keinerlei Risiken auf Euch zu nehmen, doch ich halte ein weiteres Paar Augen statt nur eines, von Fieber geschwächt, für sinnvoll."
"Es besteht kein Risiko für mich - das einzige Risiko bestünde darin, daß im Schloß Verdacht geschöpft wird."
"Vermeidet es, wenn es sich vermeiden lässt" - der nächste Satz fiel ihr schwer - "Doch wir können nicht mehr alles risikolos zu halten versuchen."
Laut Violas Aussage sollten Felicitas und ziemlich sicher auch Rafael im oberen Stockwerk sein. Sie selber konnte raus. Keine Kunde von Eileen. Und der genaue Verbleib oder Zustand Adrians auch nicht bekannt. Doch inzwischen hatten sie Anhalte für weitergehende Vermutungen - Basis für sicherere Schritte auf immernoch dünnstem Eis. Nur ein Fehler...
Konnte sie all das rechtfertigen? Konnte sie sich selber ins Gesicht sehen? Solange Felicitas schrie, war sie noch am Leben. Sie hatte ihren Ohrring zum Fenster rausgeworfen, Antarian hatte ihn gezeigt. Zeichen der Hoffnung, daß jemand von draußen käme.
Hatte sie zu lange gezögert? Musste sie noch länger zögern?
Sie hatte Viola losgeschickt: "Halte ein Auge darauf, diese Leibwachen einzuschätzen - Bewaffnung, Fähigkeiten... und wo sie sich meistens aufhalten."
Hatten sie es wirklich nur mit einer guten handvoll Leute zu tun? Eine überschaubare Anzahl? Je weniger es waren, desto enormeres Potential musste ihnen wohl zugesprochen werden?
"Heute Nachmittag", beschwor sie sich. "Du hast Viola bis heute Nachmittag Zeit gegeben."
Stunde um Stunde verstrich...
Verfasst: Donnerstag 28. September 2006, 20:03
von Lythiana Cronor
Lythiana verließ die kleine Bibliothek im unteren Geschoss des Schlosses und rannte beinahe in Iloiss hinein, welcher sie ohne weitere Erklärungen zum Thronsaal schickte. Allein das war ungewöhlich... was war nur geschehen? Die Antwort auf jene Frage erhielt die junge Magierin wenige Augenblicke darauf... in Form eines Paares rauchgrauer Augen. Der Zauber ließ nach - und damit brach gleichzeitig der ganze Plan wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Alle Mühen waren vergeblich gewesen, all das was sie bisher erreicht hatten platzte wie eine Seifenblase. Wieso... wieso nur? Was hatten sie falsch gemacht, was war nicht beachtet worden? All jene Gedanken schossen in kürzester Zeit durch Lythianas Kopf während sie gleichzeitig den Worten Adrians - nein, Jagos -lauschte. Äußerlich blieb sie ungerührt, verzog keine Miene... innerlich jedoch war ihr zum Schreien zumute. Und doch verspürte sie eine gewisse Erleichterung, als sie zusammen mit den Brüdern und Schwestern im Hof der Ordensfestung angelangt war. Endlich wieder daheim.... auch wenn sie die Annehmlichkeiten des Schlosses genossen hatte, so richtig wohl hatte sie sich dort nicht gefühlt. Es war nicht ihre Welt...
Ein oder zwei Stunden noch verbrachte sie mit den Geschwistern im Hof der Festung. Nur sehr langsam entspannte sich die Atmosphäre etwas, die erste, ohnmächtige Wut wurde nach hinten gedrängt, das Gespräch begann sich um unverfänglichere Themen zu drehen - unterstützt durch den hastigen "Genuss" zweier Flaschen Rotwein. Besonders Jago sprach ihm zu - doch wer konnte es ihm übel nehmen? Wer hatte sich Entspannung mehr verdient, wenn nicht er? Die Folgen waren leider erst zu erkennen, als er sich erhob um sich in seinen Turm zurück zu ziehen....
Verfasst: Donnerstag 28. September 2006, 20:47
von Iloiss Tso´al
Sein ganzer Körper schien von Gänsehaut befallen zu sein, selbst die Augenlieder fühlten sich beim Zwinken seltsam an. Wir sind also wirklich gescheitert? Es ist aussichtslos? Diese Worte hallten durch seinen Schädel und wurde lauter und lauter. Da stand er nun vor Adrian, der sich langsam in seine wahre Gestalt verwandelte und man konnte nur zusehen. Sein Blick zuckte durch den Thronsaal, war hier vielleicht die Antwort? Gab es doch noch einen Ausweg?
Die Macht des Meisters hielt nicht lange genug. Sagte Jago mit einem Tonfall in der Stimme, den Iloiss noch nie zuvor gehört hatte. Er schloss die Augen, er wollte aufwachen... der Alptraum musste aufhören....
Alle Geräusche verschwanden
Er hatte wieder heimischen Boden unter den Füßen und war trotzdem frustriert. Seine Lieder öffneten sich langsam und der Zorn stieg in ihm hoch. Gehen wir.. in die Burg.... dieses Zeugs hier... loswerden.... Keuchte Jago sehr erschöpft seinen Gefolgsleuten zu.
Stumm folgten sie ihm, Schritt für Schritt wurde Iloiss bewusst, dass es wirklich vorbei war. Ohne ein Wort zu sagen wurden die Kleidungsstücke auf den Boden geworfen und durch einen Flammenstoß versengt. Das zuckende Feuer schien genau das Bild zu sein, welches Iloiss in seinem Kopf hatte. Es spiegelte seine Wut, trauer und Enttäuschug wider.
Brüder... Schwestern... Ich werde mich zurckziehen. Es gibt viel über das ich heute noch nachdenken werde. Und auch wenn unser Plan gescheitet ist, so haben wir doch Erfolg gehabt... Varuna ist im Bruch..... Er drehte sich auf seinen Hacken und verließ die Burg. Hinausgehend verabschiedete er sich von den Anderen und versuchte auf dem Weg nach Hause das Geschehen Revue passieren zu lassen.
....Es war also doch kein Alptraum....
Verfasst: Mittwoch 4. Oktober 2006, 23:19
von Darna von Hohenfels
wie zerronnen, so gewonnen
Zeit: 30. Searum - einen Tag nach der Rückkehr des Grafen
Wieder lehnte sie am Stamm der alten Kastanie, die in der stillen Ecke zwischen Schloß und Rathaus wuchs. Gestern waren ihr einige Tränen vor Glück über die Wangen gelaufen - Adrian, ihr Regent, ihr Herr, ihr Schutzbefohlener, ihr Vertrauter und Freund, war zurück. Hatte den Angriff der Feinde überlebt und war zurück.
Argwöhnisch hatte sie zu der von einer schlichten Robe verhüllten Gestalt gesehen. Quarius, der sie gerade gebeten hatte, ihn zu diesem Mann dort zu begleiten, hatte wenige Stunden zuvor in Berchgard als vermisst geltend gefehlt. Schiffe des Reiches - angeblich. Soldaten des Reiches - angeblich. War dem so? Genauso hatte es unkoordiniert eingetroffene Verstärkung für die feindlichen Besatzer sein können, oder gar ein neuer, noch offizieller wirkender Versuch, der Grafschaft ein Kuckucksei unterzujubeln.
Hinter ihr standen "ihre" Leute. Hauptmann Amarth und seine Gardisten, Mitglieder der Allianz. Das Südtor erinnerte mit den provisorischen Straßensperren und der Bewachung eher an eine belagerte Festung. Argwohn. Womöglich hatten sie mehr Glück als Verstand gehabt, daß bislang alle Beteiligten scheinbar mit einem blauen Auge davongekommen waren, doch der schwelende Zorn und der erbitterte Wille waren greifbar - sie würden eher jeden Hochstapler, jeden möglichen Aggressor mit Bolzen und Pfeilen gespickt in den Stadtgraben schmeißen, als sich nochmal derartig in Bedrängnis bringen und hinters Licht führen zu lassen. Ein energischer Wink von ihr, und der Kerl in der Robe wäre höchstens noch als Küchensieb zu gebrauchen.
"Könnt Ihr vertrauen, Ritterin?", fragte der Paladin.
Ein kaltes Schaudern. Sie sollte ihm folgen. Über die Brücke hinüber. Allein wollte der Unbekannte sie sprechen.
Vertrauen?
Und die Menschen aus Fetrali riefen nach Getares. Sie weinten und töteten das Kind Alatars in ihrem Zorn. Und so hatte Alatar den Hass in die Welt gebracht. Der Hass ließ die Menschen taub werden für die Melodien, die die Gestirne spielten und sie fingen an sich gegenseitig zu misstrauen. Sie hatten Angst, dass Alatar unter ihnen war, denn sie wussten nichts von seiner Gestalt.
Vertrauen.
Sie folgte ihm. Nur nicht ganz blind.
"Wir bleiben in Sichtreichweite", entschied sie und blieb mitten auf der Brücke stehen. Ein Blick nach oben hinter den Robenträger rauf zu den Gardisten reichte, um einige Armbrüste auf ein neues Ziel ausrichten zu lassen. Quarius eilte zum Turm, zur Treppe auf den Wehrgang.
Was in den kommenden Momenten in ihr vorgegangen war, wusste sie nachher nicht mehr zu sagen.
"Was würdet Ihr wohl trinken, würde jemand Euch zu menekanischem Hühnchen laden, Ritterin?"
Ihr Herz tat einen Hüpfer. Wurde bezwungen.
"Das kommt darauf an, wie die menekanischen Hühnchen gewürzt sind..."
Brauchte sie eigentlich noch mehr?
"Sehr scharf, würde ich meinen."
Nein - eigentlich nicht.
"Dann ist unter guten Freunden Kaktusschnaps und ein Gegengift zu empfehlen."
Wie konnte sie trotz des Kloßes im Hals so todernst sprechen? Weil sie einander belauert hatten, er hatte nicht nur sich zu erkennen gegeben, er hatte auch sie geprüft, ließ sein Schwert das kurze bereitgehaltene Stück zurück in die Scheide sinken.
Sie zog dafür ihres.
Seine Hand griff zur Waffe, mit dem feinen Schaben einer diamantenen Klinge an Leder blitzte ihr das darauf brechende Licht daraufhin entgegen.
Sie ging auf ein Knie, senkte ihren Kopf.
Es waren die flüssigen Gesten ihres täglichen Gebetes, als sie Adrian den Griff ihrer eigenen Waffe darbot. Diesmal war ihre Stimme doch brüchig:
"Willkommen Zuhause, Hoheit."
Seine Klinge kam auf ihrer Schulter zu ruhen.
"Welcher Narr war es, der dachte, Euch ersetzen zu können?", hörte sie sich später flüstern, als sie vor der Küche oben standen, miteinander redeten.