Seite 4 von 4

Verfasst: Sonntag 1. Dezember 2019, 19:41
von Helisande von Alsted
Es knistert der Frost in allen Ritzen,
Kinder das müsst ihr doch wissen!
Der Tag der kleinen Freuden graut bald,
draußen ist es schaurig kalt.

Wr braucht ein warmes Fleckelein,
der kehre in die Burg heut ein.
Wer braucht ein Licht für seine Schritte,
der schaue in des Burghofsmitte.
Wer braucht Pause, Trank und Wort,
der finde in der Burg den Ort.
Wer eine Gabe kann entbehren,
kann die seinen dort vermehren.

Drum Wanderer, Bürger und Vertraute,
greift Eure Gaben, Kind und Laute,
kommt zur Burg in Schwertfluren - kehret ein
Sie wird für Euch geöffnet sein.


~~~~~~~ Einaldung ~~~~~~~

Wer am 09. Alatner 262
in warmherziger und tugendtreuer Art
durch das Herzogtum wandelt,
dem wird am der achten Abendstunde
das Tor zur Burg Schwertfluren offenstehen.

Eine Kiste steht zum Tauschen kleiner Geschenke bereit - bringt eines mit - nehmt ein anderes mit.

Laternen für Euren Weg stehen entzündet bereit.


Die Baronie Gipfelsturm und die Ritterschaft wünschen allen Bürgern und Verbündeten einen segensreichen Winter.


Für König, Reich und Glauben - Temora schütze uns alle!


Helisande von Gipfelsturm
Baronin von Gipfelsturm
Ritter Alumenas
[

In der Nacht vom 9. auf den 10. Alatner 263...

Verfasst: Montag 23. November 2020, 17:28
von Antorius
  • Die ersten kalten Nächte hatte es in den letzten Tagen schon gegeben
    und der erste Raureif hatte die Pflanzen in den Landen mit einer
    zarten Schicht aus Eiskristallen bedeckt.
    Die Schritte, welche man über diese Landschaft setzen würde, wären
    von einem leichten Knirschen unterbrochen, dass von dem nahenden
    Winter künden würde.

    Der Wind pfiff eisig einem um die gerötete Nase und doch breitete
    sich eine ruhige Stille überall aus. Nebel stiegen von Bächen und Seen
    und dämpften alle Geräusche ein wenig ab. Ab und an hörte man den
    Schrei eines Vogels, oder ein leises Rascheln im Dickicht in dieser
    Zeit.

    Doch gab es immer die umtriebigen fleissigen Hände. Die mitunter in
    den letzten Tagen und Wochen damit beschäftigt waren die Handwerker
    aufzusuchen, um Aufträge noch aufzugeben. Wo von emsigen Händen
    für ihre Lieben gebastelt, genäht und gestrickt wurde.
    Auch die Backöfen standen in dieser Zeit nicht still und so fand in den
    Stuben die feinen Plätzchen und Kuchen ihren Weg in die kleinen
    Geschenkbeutelchen.
    Ja, man merkte alle waren aufgeregt und man merkte dass der Tag der
    kleinen Geschenke näher rückte.

    In der Nacht vom 9. auf den 10. Alatner und auch am Tag selbst
    noch sieht man hier und da Menschen eilen, Päckchen, Körbe und
    Ähnliches zu überbringen und manchen Menschen eine Freude machen zu
    wollen.
    Mancher wird am Morgen des 10. Alatner etwas in seinem Postkasten
    oder vor der Schwelle seines Hauses finden.
    Auch im Kloster ist man, wie all die Jahre, damit beschäftigt die Päckchen
    zu binden, dass auch ein jeder ein kleines Geschenk an diesem Tag
    erhalten möge.

    Der Tag der kleinen Geschenke ist nah.

  • [OOC: Hiermit möchten wir weiter die Tradition fortführen und allen die
    Möglichkeit geben sich am Tag der kleinen Geschenke zu beteiligen,
    Hinweise für Beschenkte zu hinterlassen oder schlicht und einfach einen
    schönen RP-Post zu schreiben der sich mit dem Tag beschäftigt.]

Verfasst: Samstag 26. November 2022, 06:52
von Amelie von Salberg
"Schneeflocken sind die Schmetterlinge des Winters."
So sehr roch es manchmal schon nach Schnee….Die Mitglieder des Horts freuten sich schon sehr auf den Tag der kleinen Geschenke, da doch sehr viele beim Wichteln mitmachten.
Amelie jedoch war so vielen dankbar für ihre Freundschaft, auch für ein gutes Wort das sie erhalten hatte und sie freute sich darauf ihnen eine kleine Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Sie beschloss auch diesmal wieder einige Briefkästen mit Geschenken zu füllen.
Schon früh am Morgen war sie jeden Tag im Wald unterwegs und sammelte Tannenreisig, Zapfen und Hagebutten, füllte alles in dicke Säcke und schleppte diese nach Hause in den Keller. Dort wurde alles kühl gelagert.

Es war wichtig dass der alte Brauch am 10. Alatnar nicht vergessen werden würde...

Verfasst: Freitag 9. Dezember 2022, 22:23
von Amelie von Salberg
Der 10. Alatnar rückte schon in sehr große Nähe.
Amelie räumte ihren Arbeitsraum leer, legte alles auf den Boden und holte die Zwillinge Hana und Kia zu sich und sie besprachen ihr großes Vorhaben.
Die Begeisterung der beiden steckte auch Amelie förmlich an. Frischer Wintertee wurde vorbereitet, Unmengen Kekse wanderten auf einen großen Teller und sie begannen nun fleißig zu basteln.
Die beiden Kinder malten mit goldener Farbe, schnitten kleine Zweige von den Tannenästen und legten Amelie alles sorgfältig auf.
Sie reihte die Zweige aneinander und versuchte so einen Kranz zu formen. Immer wieder wurde er von allen Dreien begutachtet und wenn er für gut befunden wurde, steckten sie noch vorsichtig Hagebutten und Sanddorn dazwischen. Man sah den Dreien die Freude an ihren Werken richtig gehend an. Nun, der Tag der kleinen Geschenke konnte schon bald kommen, sie waren gewappnet!

Verfasst: Freitag 9. Dezember 2022, 22:39
von Hana Salberg
Es war nun der 9te Alatnar und die drei Wichtel rüsteten sich um ihr Werk zu vollenden. Sie zogen über die ganze Insel von Adoran bis Wulfgard und verteilten ihre kleinen roten Beutel.

Auch im Thronsaal von Adoran wird sich einer dieser kleinen roten Beutel finden lassen, da auch der König sich am Tag der kleinen Geschenke erfreuen soll.

Ein besonderer Wichtel findet sich auch im Hause Salberg ein. Dieser legt ein kleines Geschenk der schlafenden Kia unter die Bettdecke. Sobald Kia aufwacht wird sie feststellen, dass ein kuscheliger Zuwachs eingetroffen ist.

Verfasst: Samstag 10. Dezember 2022, 00:21
von Dakhil Bashir
Auch in der goldenen Stadt machte sich ein Wichtel an sein Werk. Auch er hatte sich überzeugen lassen und machte beim Tag der Geschenke vom Hort des Wissens mit. Doch viele der Anwesenden - am Tag der Ziehung - kannte er bereits von dem Aufbau Adorans, so bereute er es nicht und Vorfreude machte sich bei ihm breit.

Nun saß er am gleichen Abend noch an seinem Tisch und überlegte hin und her, was er der Person auf seinem Zettel schenken könnte. Als alles ihn nicht wirklich überzeugte, beschloss er auf dem kommenden Markt sich inspirieren zu lassen. Tatsächlich hat er dort sich nicht nur Ideen holen können, nein, er hat gleich ein passendes Geschenk an einem Stand entdeckt. Zwei Stände weiter wurden noch ein paar Kleinigkeiten dazu geholt und am Ende bat er noch eine andere Handwerkerin seines Volks um ihre Hilfe für eine weitere Idee.

Am darauffolgenden Tag flocht er noch summend einen schönen Korb für die Geschenke und verzierte ihn mit einem deutlich lesbaren Namen. Zufrieden legte er alles rein und verschloss es sorgsam.
So kam es, dass er bereits wenige Tage nach der Namensziehung erneut zum Hort des Wissens ritt und dort sein Körbchen in die große bereitgestellte Ruhe legte.

Auf dem Heimweg kam ihm der Gedanke, dass diese Tradition aus Kronwalden bestimmt eine gute Geste für so manche in seinem Umfeld wäre. Und so sah man ihn in den folgenden Tagen nicht nur an seinen Aufträgen sitzen. Ein kleines Bündel nach dem anderen legte sich in seine Truhe, mal mit Namen versehen, mal ohne. Einzig eine große Umhängetasche stach heraus. Diese wurde mit einer großen Sorgfalt und gleichzeitig viel Gefluche von ihm zusammen gesetzt. Ja, er hätte einen Schneider dafür beauftragen können, doch sein Stolz ließ es bei diesem Geschenk nicht zu. Nach vielen blutigen Stichen in seine Fingerkuppen später, blickte er zufrieden auf sein Werk und befüllte auch diese Tasche mit einigen Kleinigkeiten. Ein zarter Duft nach Erdbeere scheint von diesem Beutel bzw. seinem Inhalt auszugehen.

Doch nach einigen Tagen wurde ihm doch ein Gegenstand zugestellt, welcher in seinen Augen das perfekte Geschenk für sein Wichtelkörbchen wäre. Seufzend überlegte er nun hin und her, wie er dies noch austauschen konnte.
Am Abend der Übergabe? - Nein, zu auffällig.
Ein neuer Korb? - Durchaus eine Möglichkeit.
Aber welcher wäre dann der richtige? - Also doch zu ungewiss.
Da blieb ihm nur eins, er musste hin zum Hort des Wissens und versuchen jemanden ausfindig zu machen, der ihm noch mal die Kiste rausgibt. Gesagt, getan. Doch das Glück war ihm nicht hold. Regelmäßig schaute er nach seinen Jagden vorbei, doch laut der Wache verpasste er stets wen knapp. Er hatte es bereits aufgegeben, als ihm die Leiterin überraschenderweise begegnete. Glücklicherweise verstand sie seine Problematik und half ihm dabei.

Zufrieden legte er sich nun am Abend vor dem 10. Alatner zur Ruhe, seufzte noch einmal, da sein morgiger Tag noch vor dem ersten Sonnenstrahl begann, griff kurz neben sich und lächelte zufrieden, als er den vollbepackten Rucksack bereit gestellt erfühlte und fand dann auch zügig in einen ruhigen Schlaf.

Verfasst: Samstag 10. Dezember 2022, 00:42
von Ivy Salberg
Ivy ging schon vor dem Morgengrauen hinaus in Richtung Briefkasten und schon von weitem erkannte sie, dass sich darin etwas befindet. Vorfreudig öffnet sie den Briefkasten und sagt leise zu sich ...'' Oh Kraven, wie lieb von dir", doch als sie den Brief öffnet und jenen, liest, erkennt sie, dass dieses Geschenk gar nicht von ihrem Liebsten scheint, sondern von einem sehr guten Freund. Mit einem Lächeln legt sie sich die Kette um den Hals und wird des späteren dann mit ihren Cousin Cali ebenso kleine Geschenke auf Gerimor verteilen.

Verfasst: Samstag 10. Dezember 2022, 00:51
von Hector Calian Salberg
*Ganz früh am Morgen des Tags der
kleinen Geschenke werden eingemüm-
melte Salbergs durch Lichtenthal wuseln
und hier und dort kleine Aufmerksam-
keiten verteilen. Der/Die ein oder andere
wird also beim nächsten Lauern in den
Postkasten beziehungsweise in die
Liefertruhe eine Wolffenbrücker
Schlemmerplatte entdecken.*


Bild

Verfasst: Samstag 10. Dezember 2022, 17:13
von Hedra Valthin
*Erst im Laufe des Tages kam auch das alte Mütterchen Hedra dazu kleine Körbchen zu verteilen. Sie hatte sich extra kostbares samtenes blaues Band fertigen lassen und um jedes Koerbchen eine huebsche große Schleife gebunden.*

Verfasst: Freitag 22. November 2024, 06:37
von Amelie von Salberg
In diesem Päckchen
sind für dich ein bunt-
geschmückter Purzelbaum
ein Eisblumenstrauß
und ein Augenzwinkern,
der Duft des Sommers
und eine Spur vom Glück.

Und wieder rückte der 10. Alatnar nah heran und Kia, Hana und Amelie freuten sich schon so sehr auf diesen Tag.
Jemandem mit einem kleinen Geschenk Freude zu machen gehörte nun schon zur Tradition.
Auch diesmal hatten sie vor wieder zu Wichteln.
Kia, Hana und Amelie beratschlagten, da Amelie aus dem Hort des Wissens ausgetreten war, wo sie diesmal die schöne Veranstaltung abhalten wollten.
Es wurde hin und her überlegt, aber dann besann sich Amelie, dass Wichteln irgendwie zum Hort und zu ihr gehören würde, und sie suchte Andra auf um beides zu verbinden.
Schon verfasste Andra Aushänge und sie hofften, dass sich nun alle, wie auch die letzten Jahre zuvor, wieder daran beteiligen würden.

Verfasst: Samstag 23. November 2024, 14:17
von Madita Seidelhalm
Der Tag der kleinen Geschenke rückt wieder näher


Madita öffnete die Augen ,die Nacht zuvor hatte sie doch schon wieder lange wach gelegen in den Gedanken versunken an den kleinen Tag der Geschenke .
Was würde sie wohl dieses Jahr wieder für Ihre Lieben sich einfallen lassen.
Mit einem Satz war sie aus dem Bett ,wusch sich , und kochte sich einen Kaffee und fing an kleine Taschen zu nähen wie einst im letzten Jahr .

Verfasst: Samstag 23. November 2024, 14:29
von Sophie Alixan
Der Tag der kleinen Geschenke im Hause Alixan und Origon

Im ganzen Haus duftete es nach Plätzchen ,kleine liebevoll gestaltene Körbchen lagen auf Tischen aus .
Kurz passte Sophie nicht auf und Tehlar kahm von hinten angeschlichen und mopste sich ein Plätzchen und naschte am Teig .


Wirst du wohl deine Finger von den Plätzchen und dem Teig lassen *lachte sie heiter scherzend *

Der Tag der kleinen Geschenke rückt doch wieder immer näher und langsam muss ich anfangen sonst schaffe ich es nicht *meint sie lächelnd zu ihm, und wird ihren Finger in das Mehl drückten und auf seiner Nase plazieren *

Verfasst: Montag 25. November 2024, 16:59
von Leandra Kalveron
Leandra schlenderte mit einer Pergamentrolle in der Hand durch die lichtdurchflutete Halle des Klosters der Lichteinigkeit. Ihr Gewand schwang leicht bei jedem Schritt und ein warmes Lächeln lag auf ihrem Gesicht. Vor einem kleinen Stapel Holzbretter blieb sie stehen, legte die Liste kurz auf einem Tisch ab und begann, die Bretter sorgfältig zu sortieren.

„Das müsste passen... oder vielleicht doch noch ein paar mehr?“ murmelte sie leise vor sich hin, während sie einen prüfenden Blick auf die Notizen in ihrer Liste warf. Von Zeit zu Zeit hielt sie inne, tippte sich nachdenklich mit dem Federkiel ans Kinn und nickte dann zufrieden, bevor sie wieder an die Arbeit ging. Ihr Weg trieb sie noch zu einem alten Bekannten, der ihr bei dem vorhaben weiter helfen konnte.

Ein leises Murmeln durchbrach die ruhige Atmosphäre, als sie wieder zurück im Kloster war und Novizen und Geschwister des Klosters an ihr vorbeigingen, freundlich den Kopf zuneigten und ihren Gruß erwiderten. Am gestrigen Tag war Leandra bereits in Bajard unterwegs gewesen und es schien, als würde sie ihre Vorbereitungen für ein besonderes Ereignis weiter vorantreiben.

Mit einem fröhlichen Summen setzte sie ihre Runde fort, überprüfte hier einen Korb, rückte dort ein Bündel zurecht und strich immer wieder etwas auf der Liste ab. Irgendwann wirkte es eher so, als würde sie im Kloster noch jemanden suchen. Es lag eine leise festliche Stimmung in ihrem Tun, wie eine Verheißung auf etwas, das die Herzen erhellen würde.