Verfasst: Mittwoch 3. Februar 2016, 19:21
Ermüdet vom Ausritt, betrat Malachai das Heim. Die Sachen wurden vorerst auf den Stuhl gestellt, ein Ruf ins Haus, ob wer Anwesend war. Nichts, und das war eine Wohltat für ihn. Sicher, Malena zu sehen, sie in den Armen zu nehmen, war das sehnlichste, was er sich gerade wünschte. Aber dass andere Leute gerade nicht ein und ausgingen, war ebenso entspannend und luden förmlich dazu ein, hinab zu steigen und ein Bad zu nehmen, ehe er sich dann aufmacht, Malena zu suchen.
Die Fußspuren auf dem Boden und das unordentliche Durcheinander in der Küche, waren vielleicht ungewöhnlich, angesichts der Tatsache, dass viele Personen hier lebten und freien Zugang hatten, nichts, weshalb Malachai darüber groß nachdachte.
Erst fiel ihm der versiegelte Brief auch nicht auf, bis er sich entsann, dass Briefe für andere des Hauses woanders gelagert wurden.
So setzte er sich, nahm sich eine Karotte und begutachtete das Siegel eingehender.
Der lange Ritt durch die Nacht, der mangelnde Schlaf, schienen erst seine Sinne getrübt zu haben. Selbst wenn der Schattenlord seine Waffe immer bei sich trägt, selbst wenn er instinktiv schon jede Sekunde mit einem Angriff rechnete, selbst wenn der letzte Jahre zurücklag, dachte er nicht, dass ihm jemand schreiben würde.
Umso erstaunter, und gleich um einiges wacher, öffnete er den Brief und lass die vielen Worte nach und nach.
Soviel ging durch sein Kopf in den wenigen Minuten, die ein Buch voller Emotionen füllen könnten.
Sorgenvoll....aufbrausend....anerkennend....wieder sorgenvoll....wütend....ja doch....alles vertreten.
Das Bad war vergessen, auch seine Ankunft und die Suche nach Malena waren wie weggewischt.
Abermals laß er den Brief, abermals liess er die Worte durch seinen Kopf wandern.
Er hatte schon immer eine Ahnung, er erkannte gewisse Situationen an, akzeptierte die Entscheidungen von jenen, die ihm wichtig waren und wollte selbst nicht mit denen brechen.
Ein Grund, warum er das enge Band all der Seinen löste, dass er die Traditionen der Familien aufbrach und den Fluch entfernte. Er erkannte, dass jeder seine Wege gehen musste und nur er vielleicht noch ein alterndes, aussterbendes Relikt in dieser neuen, jungen Welt ist.
Dass kein Platz mehr für Schwertschwingende Schatten besteht, die durch Neutralität ein Gleichgewicht halten möchten und sie zuwenige sind, um sich dem Sog der großen Mächte zu entziehen.
So erhob er sich, seine Klingen sowie der Brief wurden an sich genommen und er verliess auch schon wieder das Haus.
Schattenhuf, wohl noch erschöpft vom langen Galopp, blickte förmlich ungläubig auf Malachai, so wie es ein Pferd halt tun könnte, als er besattelt wurde und Malachai ihn bestieg.
Er ritt in der Nacht hinfort. Er wusste, was er nun tun musste. Er musste überlegen, die Situation erkennen und analysieren. Er würde sich informieren. Denn das schlimmste, was er nun tun könne, wäre, falsch zu handeln.
Die Fußspuren auf dem Boden und das unordentliche Durcheinander in der Küche, waren vielleicht ungewöhnlich, angesichts der Tatsache, dass viele Personen hier lebten und freien Zugang hatten, nichts, weshalb Malachai darüber groß nachdachte.
Erst fiel ihm der versiegelte Brief auch nicht auf, bis er sich entsann, dass Briefe für andere des Hauses woanders gelagert wurden.
So setzte er sich, nahm sich eine Karotte und begutachtete das Siegel eingehender.
Der lange Ritt durch die Nacht, der mangelnde Schlaf, schienen erst seine Sinne getrübt zu haben. Selbst wenn der Schattenlord seine Waffe immer bei sich trägt, selbst wenn er instinktiv schon jede Sekunde mit einem Angriff rechnete, selbst wenn der letzte Jahre zurücklag, dachte er nicht, dass ihm jemand schreiben würde.
Umso erstaunter, und gleich um einiges wacher, öffnete er den Brief und lass die vielen Worte nach und nach.
Soviel ging durch sein Kopf in den wenigen Minuten, die ein Buch voller Emotionen füllen könnten.
Sorgenvoll....aufbrausend....anerkennend....wieder sorgenvoll....wütend....ja doch....alles vertreten.
Das Bad war vergessen, auch seine Ankunft und die Suche nach Malena waren wie weggewischt.
Abermals laß er den Brief, abermals liess er die Worte durch seinen Kopf wandern.
Er hatte schon immer eine Ahnung, er erkannte gewisse Situationen an, akzeptierte die Entscheidungen von jenen, die ihm wichtig waren und wollte selbst nicht mit denen brechen.
Ein Grund, warum er das enge Band all der Seinen löste, dass er die Traditionen der Familien aufbrach und den Fluch entfernte. Er erkannte, dass jeder seine Wege gehen musste und nur er vielleicht noch ein alterndes, aussterbendes Relikt in dieser neuen, jungen Welt ist.
Dass kein Platz mehr für Schwertschwingende Schatten besteht, die durch Neutralität ein Gleichgewicht halten möchten und sie zuwenige sind, um sich dem Sog der großen Mächte zu entziehen.
So erhob er sich, seine Klingen sowie der Brief wurden an sich genommen und er verliess auch schon wieder das Haus.
Schattenhuf, wohl noch erschöpft vom langen Galopp, blickte förmlich ungläubig auf Malachai, so wie es ein Pferd halt tun könnte, als er besattelt wurde und Malachai ihn bestieg.
Er ritt in der Nacht hinfort. Er wusste, was er nun tun musste. Er musste überlegen, die Situation erkennen und analysieren. Er würde sich informieren. Denn das schlimmste, was er nun tun könne, wäre, falsch zu handeln.