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Verfasst: Mittwoch 5. März 2008, 00:45
von Liliana van Drachenfels
Besorgt dachte Lili an Trutta. Sie hatte ihr davon erzählt, daß die Orks dort wieder aufmüpfig wurden. Trutta wollte ihren Leuten helfen und so versorgte Lili sie mit zahlreichen Tränken, Tinkturen und Verbandsmaterial. Sie zeigte ihr wie man Wunden behandelt und Knochenbrüche richtete. Natürlich war dies viel zu wenig und die Zeit viel zu knapp um Trutta umfassend zu unterweisen, doch es war sicher besser als gar nichts. Daß Lili ihr nach Lameriast folgte um dort zu helfen wollte Trutta auch nicht. Schließlich gab es viel vorzubereiten für ihre Vorhaben, das auch Trutta natürlich nicht gleichgültig war. Dennoch machte sie sich große Sorgen um Trutta und hoffte daß es ihr gut gehen würde.
Verfasst: Mittwoch 5. März 2008, 00:51
von Marye Larou
Den ganzen Tag war Marye schon ausserhalb des Dorfes auf Spähtrupp. Sie die im Wald schon für die meisten Menschen unsichtbar war, wurde zum Schrecken der Orks, die sie erst sahen, wenn es zu spät war. Viele Orks starben so durch Marye's Hand. Sei es durch einen gut gezielten Pfeil mitten ins Auge, einen Schnitt über die Kehle, oder ein Stich ins Herz. Lange und hart hatte Marye an sich gearbeitet und nun zahlte sich dies aus. Die Orks trauten sich alleine schon gar nicht mehr in den Wald, sondern schickten Dreiergruppen los, doch auch dies konnte Marye nicht aufhalten. Höchstens ihre Schwestern, die sie ständig zurückhalten mußten, konnten dies. Ihr ganzer Körper war besudelt vom Blut der Orken, aber auch einige ehr kleinere Verletzungen hatte sie einstecken müssen. Zusammen mit ihren Schwestern, und ihren Freunden Wolf, Spjall, Fuchs und Eldir . Sie war froh daß ihre Botschaft bei ihnen angekommen war und sie waren eine wertvolle Hilfe mit ihren Bögen.
Auch den Angriff des Harpyenschwarms, die zu Dutzenden über das Dorf herfielen, konnte so abgewehrt werden. Erste Tränen floßen als sie sahen, daß alle Tiere die im Gatter untergebracht waren, getötet waren und sie es nicht hatten verhindern können.. Die harten Kriegerinnen liebten ihre Tiere über alles und es traf sie sehr, daß sie sie nicht hatten schützen können.
Verfasst: Mittwoch 5. März 2008, 05:59
von Adrian von Hohenfels
Auf belebten Plätzen der Stadt Varuna, sowie des Minerdorfes Berchgard werden Verkündungen aufgehängt, welche durch Herolde in den Ortschaften, sowie im Umland zudem verlesen werden:
Höret Bürger des Reiches Alumenas, Bürger der Grafschaft von Hohenfels!
Mit sofortiger Wirkung ergeht die Warnung des Grafenhauses, über Gefahren für Leib und Leben. Es ist hiermit einem jeden kund getan, dass die Insel Lameriast bis auf weiteres zu meiden ist.
Warnungen erreichten das Grafenhaus, dass auf jener Insel eine nicht einzuschätzende Gefahr auftrat, durch vermehrte Aktivität von Orks und ihnen im Verbund stehenden weiteren Unholden. Ein Betreten scheint jenen Warnungen folgend, zur Gefahr für Leib und Leben zu geraten.
gez.

Rechtmäßig ernannter Truchsess des Reiches Alumenas unter Ador dem Ersten
Oberhaupt der Grafschaft von Hohenfels zu Gerimor
unter Temoras Gnaden und Kronprinz Ador dem Ersten in Treue ergeben
Verfasst: Mittwoch 5. März 2008, 08:57
von Tajara Nair
Der Angriff kam plötzlich - wenn auch nicht unerwartet. Steine flogen und der Himmel verdüsterte sich. Die Sterne wurden verhüllt und ein riesiger Schwarm von Harpien stürzte auf das Lager zu.
Zuvor waren die ersten Helfer eingetroffen. Wolf und Vincent kamen heran. Wolf selbst empfand das Ganze wohl als Spaß, während Vincent, wie war es anders zu erwarten, wohl eher wegen Ronya kam. Gleichwohl. Hilfe war da, und sie war bitter nötig.
Bolzen um Bolzen bohrte sich in die auf sie zustürzenden Harpyen. Währenddessen vernahm man von Draußen eine herannahende Armee. Über die Pallisade konnte die Schützin die heranstampfenden Oger, Trolle, Zweiköpfe und Zyklopen nur undeutlich erkennen. Doch Subtilität war auch nicht deren Stärke - und so war man zu einem Ausfall gezwungen.
Ein Kampf entbrannte und noch mehr Leute, wohl durch den Anblick der Harpyen oder gar der anderen Wesenheiten kamen rasch zu Hilfe geeilt. Schnell war das Treiben um die Festung Sturmwipfel rege und der Feind konnte bekämpft werden. Die Sonyame waren nicht allein mit ihrem Problem. Selbst die Tiefländer zeigten nun Interesse an der gegenwärtigen Situation.
Das schrille Pferdewiehern und das Bersten von Knochen war zu vernehmen. Ein riesiger Oger nutzte die Situation um sich Nahrung zu besorgen. Kein Pferd hatte überlebt und das zähe vieh mochte sich nicht so leicht geschlagen geben.
Tajara hatte glücklicherweise nur Schrammen von diesem Kampf davongetragen, welcher vorerst gewonnen war.
"Wenn das alles gewesen sein soll verstehe ich das Gewese nicht", sagte Tajara später, als man sich in der Festung einfand und sich beriet. "Nein - das war nur die Vorhut. Der eigentliche Kampf wird erst später geschlagen. Und dieser wird tödlicher als der Erste."
Tajara machte keinen Hehl mehr daraus dass sie sich über Vincents und auch der Waldläufer Hilfe freute. Daran erkennt man doch schließlich die Freunde.
Und immer noch kein Zeichen von der Taverne. Die Zeit lief und lief. Es musste bald etwas geschehen. Sonst wäre alles zu spät.
Nyame steh' uns bei. Lass es nicht zu spät sein.
In dieser Nacht fand Tajara nur wenig ruhe. Ihr Geist war stets in Alarmbereitschaft. Der nächste Angriff wäre garantiert nicht so glimpflich...
Verfasst: Mittwoch 5. März 2008, 10:03
von Trutta van Drachenfels
Sie kommen! Sie kommen! Alarm! Steine! Feuer! Lauft! Rennet! Es sind zu viele!
Die bekam keine Luft mehr, wollte dem Feuerball ausweichen. Zu spät.
Nach Luft ringen, kalten Angstschweiß auf der Stirn brauchte, lag sie vor dem Bett. Es brauchte eine Weile bis sie den Alp von der Brust bekam, unterscheiden konnte was Traum und was Wirklichkeit war, sich orientiert hatte und wusste wo sie war.
Sie wusste nicht mehr wie sie den Weg von der Akademie bis ihr Bett geschafft hatte. Die halbe Nacht hatte sie Karte vor Augen. Auf ihr bewegte sich eine übermächtige Armeen, die die ganze Insel zu überschwemmen drohten. Zeit schaffen! Wir müssen den Waldweiber Zeitverschaffen!
Es begann zu Dämmern. Bald würde es hell sein. Immer auf der Hut, auf jedes leise Geräusch, jede kleinste Veränderung achtend, lief sie durch Dorf und denen die Wache hielten eine Stärkung zu bringen.
Jeden, den sie nicht kannte warte sie eindringlich vor der Gefahr. Immer wieder Zweifel. Wäre es besser sich in Sicherheit zu bringen? Sie dachte an Lucas Worte. Auf keinen Fall wollte sie durch ihre Anwesenheit den Kämpfern ihren Schutz aufbürden. Des Umgangs mit jeglichen Waffen ungeübt, sollte ihr Platz im Schatten des Schlachtfeldes liegen, überall dort wo es galt Nachschub ranzuschaffen oder Verletzte zu versorgen.
Und wieder Zweifel. Sie wusste viel zu wenig von den Künsten der Heilerei. Je mehr sie lernte von den Kräften der Kräuter, Zubereitung und Anwendung, von Anatomie und Wundbehandlung, desto klare wurde ihr ihre Laienarbeit. Nur nicht versagen, du schaffst das! Eluive steht mir bei! Steh und allen bei!
Befürchtungen, dass Schaulustig, die den Ernst der Lage völlig unterschätzen, Glücksritter und Söldner, die durch die Warnungen eher angelockt als abgeschreckt wurden, wuchs.
Eines war klar, nur wenn alles zusammenstehen und gezielt vorgehen würden, hätten sie vielleicht eine winzige Chance diesen Wahnsinn zu überstehen.
Ein großer schwieriger Schritt, das gegenseitiges Misstrauen zu vergessen, alte Schmach und Streitigkeiten dem gemeinsamen Kampf für Lameriast und seinen Bewohner zu opfern, und sei es auch nur zu diesem Zweck, war getan. Ein kleiner Sieg. Ein gutes Omen.
Sie blickte in die Richtung der Feste der Gefährtinnen. Feuer waren zu sehen. Es war nicht auszumachen, ob es die Leuchtfeuer waren, oder ob sie einen Angriff abwehren mussten.
Eluive steh uns bei!
Verfasst: Mittwoch 5. März 2008, 13:33
von Thoran Wynther
Es war früh morgens als er vor dem ersten Hahnenschrei aus dem Bett kroch. Alle Knochen taten ihm weh und Trauer mischte sich immer wieder unter die aufgewühlten Gefühle, doch hatte er gestern schon getrauert und es würde sich auch wieder Zeit finden. Er schweifte mit den Gedanken zum gestrigen Tag als er die Sturmkrähen links liegen lassend zu den Gefährtinnen gejagt war. Grade im rechten Moment kam er dazu um einen Angriff der Horden abzuwehren, die diesesmal sogar mit Zyklopen und Titanen angriffen. Kaum hatte er sein Pferd gezügelt preschte schon ein Oger heran vor dem er sich grade noch retten konnte doch sein Brauner hatte nicht soviel Glück und lag zwischen den gefallenen Ogern. Wortkarg und mit einer Träne unter dem Helm stürzte er sich auf die angreifenden Bastarde und einer nach dem anderen fiel unter den vielen Schwertern und Pfeilen. So wehrten sie eine Welle nach der anderen ab und er blieb bis spät in die Nacht am Lager der Gefährtinnen bis er sich dann tief in der Nacht nach Hause schleppte und nach einem Rum bei Andreana ins Bett fiel.
Und nun ging der Kampf an anderer Front weiter so machte er sich auf den Weg zur Akademie um mit militärischer Stimme, also durch Brüllen, den Schlaafsaal zu wecken. Die Reaktionen darauf waren ebenso lustig wie vielfältig. Wo Max militärisch gedrillt durch seine Zeit in der Garnison nach dem ersten Ruf stramm neben seiner Kabine stand, fiel Serena nurmehr aus dem Bett und blickte ihn völlig fassungslos an und Drakon stand zwar doch schien er eigentlich mehr zu schlafen. Und dann wurden alle drei grummelig als sie den grinsenden Ausbilder vor sich stehen sahen. Aber dass war ihm auch egal. Es wurde den dreien noch Zeit gegeben zum frischmachen und zum anziehen, dann gab es ein schnelles Frühstück bei dem besprochen wurde wie die Sicherung auszusehen hatte. Und spätestens hier wurde klar warum sie immer noch dawaren, denn alle waren mit Feuereifer dabei. Dann wurden die Aufgaben verteilt und während Drakon und Max im Wald endlich wieder Bäume fällen durften begannen Serena und er einen Graben um den Hafen zu graben in die die einzelnen Stämme der Pallisaden gesetzt werden sollten. Drakon und Max schafften fleissig Stamm um Stamm herbei die er mit Serena dann an zwei gegenüberliegenden Stellen geradehobelte damit kein Spalt zwischen ihnen frei wurde. Den Wehrgang baute er nach Flynns Vorgaben penibel genau nach und es waren auch zwei Stellen für grosse Armbrüste vorgesehen damit von oben solange geschossen werden konnte wenn es nötig war. So werkelten sie bis in die späten Stunden und es wurde klar dass sie wenigstens noch einen weiteren Tag brauchen würden so sie die Zeit hatten.
Verfasst: Freitag 7. März 2008, 09:29
von Ronya Sotan
Eben noch friedlich lag das Dorf Sturmwipfel in der nahen Abenddämmerung.
Dem Reisenden wäre es vorgekommen als würde hier keine Gefahr drohen.
Malerisch im schein der untergehenden Sonne lag das Dorf.
Das einzige was diese Stimmung trübte war die gewissheit das oben auf dem Berg die Katapulte der Orks standen.
Ebenso die riesigen Felsen vor und im Dorf wirkten befremdlich, doch von einer Bedrohung war nichts zu spüren.
Die Gefährtinnen sassen am Feuer, Vincent war gekommen und auch ein Freund Wolf, saß am Feuer.
Man redete leise und man konnte sehen wie jede der Kriegerinnen diesen ruhigen Moment genoß.
Bis . . . ja bis das Chaos ausbrach.
Felsen schmetterten auf die Dächer, berstendes Holz splitterte und krachte und ein unnatürliches gekreiche wurde zunehmend lauter.
Niemand wusste wirklich woher dies kam doch dann verdunkelte sich er Himmel schlagartig.
Das letzte bischen Helligkeit schien wie von Zauberhand zu verschwinden.
Kreichend stürzten sich Harpien aus dem Himmel auf das Dorf nieder.
Das Chaos brach aus.
Waffen klirrten, Geräusche von klingen die sich in sterbendes Fleisch bohrten dazu immer wieder Steine und lauter werdende Orktrommeln machten diesen eben noch friedlichen Ort zu einem Schlachtfeld.
Jeder kämpfte gegen Harpien, kaum jemand achetete noch auf die heransausenden Steine, sondern war damit beschäftigt, sich die Pickenden Harpienschnäbel und die scharfen Krallen fernzuhalten.
Harpie um Harpie fiel, alle Anwesenden waren nach kurzer Zeit blutverschmiert, und standen von toten Harpien umgeben mit erhobener Waffe und wehrten weitere dieser Biester ab.
Endlich als dieser Angriff abgewehrt ward, man glaubte gesiegt zu haben, schrie eine Schwester.
" Nach Süden ! "
Im Süden konnte man ebenfalls berstendes Holz hören, die Gefährtinnen rannten auf die Palisaden und erkannten die Gefahr.
Orks, Trolle, Zweiköpfe und Oger näherten sich dem Dorf von Süden.
" Wir warten. " Wies Ronya an.
" Lasst sie näher kommen und zielt auf die Augen "
Sie kamen stetig näher und dann gab Ronya den Befehl zu feuern.
Die ersten Reihen Zweiköpfe fielen krachend zu Boden, Oger rissen im sterbenden Fall die kaum 2 jahre alten Bäume um und zerschmetterten diese unter ihrem Körper.
" Ausbruch " rief Ronya und stürmte voran.
Die Gefährtinnen griffen zu Ihren Schwertern und Speeren udn stürmten aus dem Dorf, sie stachen in die Dicken Leiber, Blut spritze nach allen Seiten und färbte die letzten Rester des schmelzenden Schnee's Blutrot.
" Im Norden kommen noch mehr " Rief eine Schwester von der Palisade, die den draussen kämpfenden Schwestern mit der Armbrust deckung gab.
" Ihr zwei bleibt hier, der Rest geht nach Norden " Wies Ronya an und stürtzte sich mit Ihrem Zweihänder auf einen Troll der im Begriff war einen Stein zu werfen.
Ronya's Schwert traf ihn noch ehe er werfen konnte, genau im Brustkorb.
Er sah sie an, sah nach oben zum stein, den er über seinem Kopf hielt.
Die arme knickten ein und der Stein krachte auf seinen eigenen Schädel und zerbarst ihn.
" Das war der letzte wir helfen den anderen im Norden " Rief sie in den Krach, denn erst jetzt bemerkte sie das wieder dutzende Harpien sich auf das Dorf stürzten.
Im Norden traute Ronya kaum ihren Augen, ein hochgewachsener Titan schlug seine Fäuste gegen die Palisaden und die Stiche und Schwerthiebe der Gefährtinnen schienen ihn nicht im geringsten zu interessen.
Er wedelte ab und an mit den Armen als verscheuchte er lästiges Ungeziefer.
" ALLE AUF DEN TITAN " Rief Marye und schoss pfeil um pfeil auf diesen Riesen.
Die anderen stürmten gemeinsam auf das Biest ein.
Hin udn wieder krachte Vincents Pistole und legte einen beissenden Schwefelgeruch in der Luft frei.
Das kreischen der Harpien wurde lauter und unter all dem mischte sich noch das Wiehern der Pferde aus dem Dorf, sie mussten warscheinlich Todesängste ausstehen vielleicht wurden sie auch grade von den Harpien gerissen.
Es vergingen Bange Minuten, bis endlich der mächtige Titan zum taumeln kam und krachend gegen einen Baum stürzte.
Im Todeskampf riss er ihn um und hätte fast die Krieger erschlagen.
Er krümmte sich am Boden, Blut floß in ströhmen und seine Beine wühlten im Krampf eines sterbenden, den Boden auf.
" Ins Dorf, die Harpien " Rief Ronya dazwischen.
Mittlerweile konnte man sich eigentlich nur noch an den Stimmen unterscheiden, denn die eigentlich braune Kleidung der Gefährtinnen war fast durchgehend rot vom Blut, ebenso die Waffen und Schilde.
Im Dorf bot sich ein verheerender Anblick, die Kühe und andere Nutztiere lagen mit großen Wunden herum, ihre Eingeweide waren um sie herum verteilt.
Die Pferde hatten sich losgerissen und wehrten sich, einige hatten scheinbar sogar ein paar Harpien mit festen tritten getötet.
Die Schwestern und ihre Freunde ebenso wie irgendwelche Krieger die niemand kannte die sich der Schlacht im Gefecht anschlossen, strümten auf die Bestien los.
Ronya würde später fragen wer sie waren, im Augenblick war das nicht wichtig.
Die letzte Harpie ging kreischend zu Boden, es war vorbei.
Wo sie grade standen liessen sich die Kriegerinnen, Vincent und Wolf sowie die Fremden einfach hinplumsen.
Niemand schien den Blick heben zu wollen.
Zu Atem kommen . . .
Nach einer ganzen Weile wurde dieses Bild unterbrochen durch einen lauten und gar fürchterlichen wüntenden Schrei .
Sie erhoben sich udn rannten dem nach.
Torina stand am Gatter der Pferdekoppel im Süden.
Sie war Aschfahl und ihr Blick zeigte entsetzen.
Alle Pferde waren tot, über 2 Dutzend Tiere, lagen dort.
Nicht für jeden waren Pferde etwas besonderes.
Doch für Torina und Ronya waren Pferde fast so wichtig wie der Glaube an Nyame.
Sie waren stets die treuen Begleiter der beiden in zwei gemeisnchaften gewesen.
In der alten Gemeinschaft hatten beide den Kampf zu Pferde gelernt und beherschten ihn noch heute, etwas das in diesen breiten als eher Ehrlos angesehen wurde.
Ronya musste sich stützen, um nicht im Schwindel der Emotionen die Ihren Geist bei diesen Anblick durchfluteten, zusammenzubrechen.
" Wir begraben die Tiere im Morgengrauen " Brachte sie leise vor und starrte auf die Tiere.
Sie wollte dieses Bild in sich aufsaugen, auch oder grade weil es das schrecklichste war das sie in den letzten zwei Jahren zu sehen bekam.
Sie würde dieses Bild immer vor Augen haben mit jeder Bestie und kraft aus ihrer Rache zehren bevor sie ihr den Schädel einschlug.
Im Dorf war man nach einer Weile damit befasst die Harpien aufzuschichten, einige Rupften die besonders starken federn raus und andere holten Stroh.
Später am Abend brannte ein Berg Harpien im Dorf, und eine nach verbrannten Fleisch riechende rauchwolke sollte sich über dem Dorf der Gefährtinnen erheben.
Das war nur der Anfang, das war nichts im vergleich zu dem was in den Höhlen lauerte und was sich als Orkarmee im Berg formierte.
Wie sollten sie das nur überstehen ?
Verfasst: Freitag 7. März 2008, 17:18
von Selina Talmar
Nur einen Augenblick Ruhe mehr wollte die junge Frau nicht. Doch dieser wunsch blieb bisher unerhört. Wenn sie dachte sie hätte einen Moment für sich, klopfte es schon wieder an der Tür. Nicht einmal zu Hause hatte sie Ruhe.
Sie hatte sich in den letzten Tagen mehr als verändert. Dunkle Schatten lagen unter ihren Augen und ihre Gesichtszüge waren schärfer geworden. Wirkte sie zuvor zierlich wirkt sie nun nahe zu zerbrechlich. Doch so müde und erledigt sie aussah, ihre Augen verloren nicht den kühlen konzentrierten Ausdruck. Zuviel musste erledigt werden, als dass sie sich nicht leisten konnte, sich selbst nachzugeben.
Sie wusste warum sie der Ziet den Blick in den Spiegel mied. Aber der Spiegel hätte ihr eh nur gesagtw as sie längst wusste. Aber wen stört es schon wie sie aussah. Sie selber dachte nicht darüber nach.
Denn alles was im Moment verlangt wurde, verlangte ihre ganze Aufmerksamkeit.
Doch ging es nicht nur ihr so. Auch Arsen war angespannt und fand keine Ruhe. War er nicht in der Akademie verfeinerte er seine Fallen. Sie hörte ihn oft Nachts werkeln. Aber schlaf war eh ein Luxus geworden, den sie nicht hatte. So war es ihr egal. Denn umgekehrt war es ja genauso. Sie saß auch oft des Nachts am Tisch und blickte auf Auzeichnungen oder einfach nru ins Leere wärend Arsen versuchte Schlaf zu finden.
Allen anderen aus der Akademie ging es ähnlich. Alle waren angespannt und hektisch. Es wurde nicht lange verweilt. War eine Arbeit erledigt folgte die Nächste.
Nun viel es ihr siedentheiß wieder ein. Sie hatten schon vor zwei Tagen alles für die Burg zusammen bekommen. Und noch immer hatte sie keine Nachricht geschickt. Der Besuch auf Menekur, die Krähen und die Varunesen hatten ihre Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Schnell verfasste sie nun einen Brief an den Brugherrn. Kurz darauf wurden die Wagen in Richtung Burg geschickt. Und Arsen vergrub sich wieder in seine Arbeit. Was auch immer Khazkal geschrieben hatte, es war durch den Berg an Arbeit durchgedrungen. Sie merkte es ihm an. Denn die Flüche deuteten darauf hin, dass er unkonzentriert war.
Doch sie hatte im Moment keine Lust sich darüber gedanken zu machen. Die Wagen waren schwer beladen und kamen nur langsam vorran. Zudem dürften sie einige Male in der weichen Erde stecken bleiben. Und die beiden die sie zur Burg begleiteten, würden ein Stück arbeit haben. Aber alles nur nicht nachdenken, war für Selina im Moment wichtiger. Denn sobald sie anfing nachzudenken, hatte sie Kopfschmerzen. Sie verstand immer weniger was vorsich ging. Zum einen war da noch die Sache die die Gefährtinnen ihnen erzählt hatten. Und zum anderen, die Aufmerksamkeit die der Akademie zu Teil wurde. Die Einladung nach Menekur war eine erfreuliche Abwechslung gewesen und versprach in naher Zukunft einige schöne Abende. Für kurze Zeit hatte sie vergessen, was sie auf Lameriast erwartete. Sie hatten sich ungezwungen mit Fuad unterhalten, aber als sich die Sonne auch über der Wüste dem Sinken neigte, hatten sie es eilig wieder zurück zukommen.
Kurz danach, klopfte ein Bote an die Haustür, dass Revan mit ihnen reden wollte. Also machten sie sich auf den Weg zur Akademie. Den Weg hätten sie sich sparen können, zumindest wegen Revan. Was sollte eine Krähe schon wollen. Sie wollten sich in die Kämpfe stürzen, wahrscheinlich für Gold. Doch die Antwort wie die Situation aussehe, genügte ihnen nicht. Doch was soll man sagen, außer schaut es euch an, das sagt mehr als alle Erklärungen. Und über ihre Pläne würden Arsen und Selina sicher nicht mit denen Reden. Also zogen sie beleidigt ab, um kurze Zeit später mit einigen anderen der Krähen vor der Tür zu stehen. Der eine behauptete steif und fest, sie hätten ihm unrecht getan und ihn von obenherab behandelt. Im stillen dachte sich Selina nur: Ja so wie du es verdienst.
Doch sie blieben ruhig und geduldig. Keine Spur von Arroganz oder Spott lagen in ihren Stimmen oder ihrem Gebaren. Und dennoch forderten die Krähen eine Entschuldigung. Fast wie Aasgeier lauerten sie im Hintergrund auf die Entscheidung. Doch als es darum ging, den Worten nachzuhelfen, waren sie kleinlaut. Es flog keine Fackel noch sonst irgendetwas. Was auch immer sie geritten haben mochte, schien geflohen zu sein. Wie solch Pack hasste. Sie konnte die Krähen auf den Feldern schon nicht ausstehen. Doch die Sturmkrähen waren schlimmer als ihre gefiederten Namensvettern. Aasfresser, die sich am Leid anderer erfreuen. Ein überflüssiges Pack, das man den Fischen zum Fraß vorwerfen sollte.
Doch eines musste sie sich eingestehen, Hilfe brauchten sie um den Hafen und das Dorf zu schützen. Und dann ohne das sie darum gebten haben, stand Richard vor der Tür. Im folgten einige andere unter anderem der Kronritter de Arganta. Sie staunte nicht schlecht. Zu erst ging es auch jenen um den Kampf, aber Richard meinte, sie wollen helfen, egal wie. Und so würden sie für Schiffe sorgen und sehen, wie sie sonst noch helfen konnten. Sie wusste, dass dies weniger der Nächstenliebe ensprang. Aber für den Moment war es ihr egal, die Rechnung würde kommen, egal wie sie ausfiel.
Doch Richard war den Gefährtinnen noch etwas schuldig, genau wie Selina und Arsen. Und dies war eine Möglichkeit sie zurück zu zahlen.
So ging er mit einigen Karten und Notzien wieder zu Rafel um ihm Bericht zu erstatten.
Sie würden sehen, was sich tat.
Kurz konnte sie nun verschnaufen und auch die Kleidung wechseln. Nachdem DIE Lederkleidung ang auf ihrer Haut lag, sah sie sich zu Hause um. Alles war wie immer nur etwas verstaubt, aber auch das ließ sich beheben. Auf Arsens Tisch sah sie einige Papierfetzen liegen. Er hatte also Khazkal geantwortet. Neugierg entfaltete sie einen der Zettel und überflog ihn. Dann den Zweiten bis sie einen fand der nicht zerknüllt war und die Vorschift der Antwort war.
Kurz danach drang ein heiteres und befreites Lachen durch den Keller. Ja einige Dinge änderten sich nie. Aber diesmal war sie froh, dass er seine Eifersucht und Wut nicht an ihr losließ, sondern sich in anderer Richtung Luft verschaffte.
Zum ersten Mal, zeigte er was er dachte nicht nur ihr gegenüber. Sie legte den Brief wieder zurück und warf die restlichen ins Feuer. Dann war sie auch schon wieder auf dem Weg zur Akademie, sie mussten Palisaden bauen.
Verfasst: Freitag 7. März 2008, 17:42
von Tajara Nair
Die Belagerung hielt an, und die Kriegerinnen von Nyames Schwestern waren ständig gezwungen den immer wiederkehrenden Nachschub an Orken, Zweiköpfen und anderen Untieren zu stoppen - zwecklos. es war zwecklos. Und nun war auch noch ein zyklop hier, der scheinbar die Schwestern daran hindern sollte. Es war zum Verzweifeln.
"Wie sollen wir das nur schaffen?", fragte sich Tajara in den dunklen Stunden des Wolfs, die Zeit zwischen der dritten und vierten Morgenstunde. Ja, die Stunde des Wolfs war die Zeit in der die bösen Gedanken immer durch den Kopf geisterten. und bei ihr war es nun genauso. Sie pflegte sich immer "einen zu genehmigen" - einen Doppelten, oder gar drei Gläschen. Den ersten trank sie dann für sich, den zweiten für den Wolf. Der Dritte war für den Fall, dass der Wolf, der vor ihrer Tür zu heulen schien Junge hatte.
Xin schien zu schlafen, wenn auch unruhig. Tajara blickte kurz neben sich, dann zur Decke. Draußen war Waffenlärm zu hören. Schon beinahe normal. eine oder mehrere Schwestern versuchten den Ansturm aufzuhalten. Sie saßen in der Falle! Das war eindeutig klar geworden. Was sollten sie nur machen?
Tajaras Herz schlog noch. Noch. Aber auch sie würde den Tod finden, wenn der Ansturm losging und sie nicht mehr durchhalten würden. Noch ging es. Es gab keine schwerverletzten in ihren Reihen, sah man von Vincent ab, der offenbar übertrieben hatte, wohl um Ronya zu imponieren. Aber Tajara - einige Schrammen, nichts von Bedeutung, sie taten nicht mal mehr weh und heilten bereits wieder.
Aber ihr Herz schlug für die Schwestern, und ihr Leben war es wert, das eigene zu opfern. Tajara dachte oft daran, wie sie am liebsten sterben wollte. Gerade in solchen Zeiten war dieses Thema wieder irgendwo aktuell. Aufrecht - für ihre Schwestern - für Xin - für Nyame! Oh, in ihren Reihen würde sie stehen, stolz erhobenen Hauptes, wenn sie nur behaupten könnte, sie hat ihr leben genau dafür gegeben. nyame begründete die Gemeinschaft auf diesem Prinzip. Sie sollte stolz sein, stolz auf Ronya und ihr Werk, stolz auf das, was hier geschaffen wurde, und am Ende stolz auf die Art, wie die Schwestern ihr Ende fanden. Nicht auf Knien, nicht in Knechtschaft - aufrecht und stolz!
Was die Akademie betraf wusste Tajara nur, dass sie alles daran setzen würden, die Insel zu schützen. Sodann - immerhin zogen sie alle an einem Strang. Sogar Leif sagte bereits seine Hilfe zu. Natürlich! Das ging sie alle etwas an. Die Hinrah - ja das Wolfsrudel beschloss, sich lieber zu verschanzen. Großartig! Wirklich großartig! Mutige Krieger waren sie offensichtlich schon lange nicht mehr, und der letzte Rest Achtung vor denen war verflogen.
Daran erkannte man, wer zusammenhielt.
Hoffnung war alles was noch blieb, ehe die Insel in Trümmern lag, und dann wäre sie vernichtet. Und irgendwann wenn diese Ereignisse vergessen sein würden, ja dann würde es wieder passieren. Es sei denn, man könnte etwas unternehmen und den Bestand der Siedler hier sichern. Aber dafür brauchte es das Zeichen. Und das war noch immer nicht zu sehen.
Verfasst: Samstag 8. März 2008, 15:52
von Arsen Talmar
Es war wieder eine schlaflose Nacht geworden, eine von vielen in den letzten Tagen. Ich hatte wieder nach den, für einen Unbedarften scheinbar wahllos verlegten, Fallen gesehen, manche erneuert weil sie von dem tot daneben liegenden Ork ausgelöst worden war, manche aber auch weil sie fehlerhaft waren. Mit diesen über der Schulter war ich nun auf dem Weg nach Hause, kaum noch fähig die Augen aufzuhalten, obwohl das in dieser Dunkelheit kaum einen Unterschied gemacht hätte ob offen oder geschlossen, denn der mit Wolken verhangene Himmel ließ kaum etwas in Wald erkennen. Mehr als einmal unterdrückte ich einen Fluch oder Schmerzenslaut wenn ich wieder über eine Wurzel stolperte oder mit dem Kopf gegen einen Ast stieß.
Selina war in dieser Nacht nicht bei mir. Ich hatte es einfach nicht mehr verantworten können sie mitzunehmen, sie war fast am Ende ihrer Kräfte, ebenso wie Sarah, und egal wie sehr sie mich mit ihren wunderschönen Augen anfunkelte, dieses Mal war ich hart geblieben. Schließlich hatte sie seufzend nachgegeben, wusste sie doch selbst das sie dringend Schlaf brauchte und es niemanden, am wenigstens mir, nutzte wenn sie zusammen brach. Zu wichtig war sie im reibungslosen Ablauf der Akademie, zu wichtig ihre Ratschläge für mich, ihre Nähe die ich brauchte, dass hatte auch sie eingesehen und den Tee getrunken welcher sie und Sarah bald darauf in erholsamen Schlaf fallen lies.
Wieder stolperte ich in der Dunkelheit über eine Wurzel oder Stein und dieses Mal konnte ich einen leisen Fluch nicht zurückhalten, wütend in Richtung der Burg Eisenwart blickend. Etwas mehr Licht wäre schon nett gewesen, aber die Worte Nett oder Höflichkeit in Verbindung mit der Burg zu gebrauchen war ohnehin ein Unding, dass zeigten die Briefe des Burgherrn jedes Mal aus Neue. Meine Antwort hatten unsere Leute überbracht, welche die Karren mit den versprochenen Materialien sicher in die Burg gebracht hatten, wie sie mir nach ihrer Rückkehr versichert hatten. Für einen Moment kam mir in den Sinn ich hätte sicher diplomatischer antworten können, aber hol’s der Geier, ich war übermüdet, erschöpft und gereizt da konnte mir das ganze diplomatische Getue den Buckel runterrutschen. Von mir aus sollte Khazkal sich in Diplomatie üben, er schlief schließlich jede Nacht tief und fest, ich vertrug im Augenblick seinen Ton nicht sonderlich und hatte das wohl deutlich zum Ausdruck gebracht. Sollte er denken was er wollte, ich hatte wichtigeres im Kopf.
Auf der anderen Seite des Wegs waren nun die Feuer aus dem Lager der Gefährtinnen zu erkennen, und auch wenn dort grade eine trügerische Ruhe herrschte waren auch sie am Ende ihrer Kräfte. Ich wünschte Wirklich wir würden ihnen mehr helfen können als jene gelegentlichen Ausfälle in den Rücken der angreifenden Horden, welche Thoran anführte, oder die Vernichtung einer plündernden Orkschar vor Neuhaven aber das waren nur Nadelstiche. Schön, sie verschafften Tajara und Xinthra die Zeit, die wir zu verschaffen ihnen versprochen hatten, nur was nutzte all die gewonnenen Minuten und Stunden wenn langsam die Kräfte schwanden. Lange würden wir das nicht mehr überstehen und viel Zeit konnten wir deshalb nicht mehr für die Gefährtinnen herausschinden. ‚Verdammt noch mal, wo bleibt jene Hoffnung von der ihr geredet habt!’ fluchte ich in Gedanken und tauchte in den Schatten der Häuser von Neuhaven.
Bei vielen der Häuser waren die Fenster mit dicken Brettern vernagelt worden, ja manche wirkten sogar schon wie kleine Festungen, aber wenn der Sturm der Horden aus dem Süden über das Dorf käme würden sie nicht standhalten können. Gut, den Hafen hatten wir einigermaßen sichern können, so dass ein Rückzugsweg offen blieb, aber um Neuhaven zu befestigen fehlte es an Leuten und vor allem Zeit. Ein Lichtblick waren die Hilfeangebote die bei der Akademie eingingen, aus Mene’kur, aus Bajard von jenen die sich die Wächter nannten, ja selbst das Reich in Person des Grafen de Flagranta, nein de Arganta hieß er ja, waren darunter. Mit ihrer Hilfe wäre es wohl zu schaffen, aber Hilfe ohne Gegenleistung? Für mich war das ein Unding und so zögerte ich noch, aber hatten wir denn wirklich noch eine andere Wahl?
Es dämmerte bereits als ich endlich unser Haus betrat und dabei versuchte möglich leise zu sein. Ich schaffte es lediglich noch meinen Umhang abzulegen und die Fallen auf den Tisch zu befördern, dann ließ ich mich einfach auf die Felle vor dem Kamin fallen, neben Selinas kleines Reich der Kochkunst wie ich es inzwischen nannte. Nur ein paar Minuten ausruhen und die Augen schließen bevor ich mich an neue Fallen machen, nachsehen weshalb jene dort auf dem Tisch nicht ausgelöst hatten und dann wieder den Weg zurück zur Akademie nehmen würde, dass war alles was ich wollte. Aber Wille ist das eine, lange entbehrter Schlaf das andere und so war ich kurz darauf für einige wenige Stunden eingeschlummert…
Verfasst: Sonntag 9. März 2008, 01:48
von Xinthra
Fast eine Woche war der erste große Ansturm nun her. Das Gebiet um die Festung unterlag weiterhin der Belagerung durch verschiedenste Ungeheuer, unter ihnen Orks und das übliche Gesocks aus dem Unholdweg, doch offensichtlich hatten sie alle in dem Zyklopen eine Art Anführer.
Besonders fragwürdig war es, warum die großen unter den belagerern, besonders die Oger und Zweiköpfe, nicht schon längst die Palisade eingerissen haben. Vermutlich hatten sie Respekt vor den Zielfertigkeiten der Schwestern, konnten sie nicht richtig erwischen wenn sie mal einen Ausfall machten und mussten sich natürlich hüten vor den Geschossen ihrer eigenen Katapulte.
Seit einer Woche ging das so, ein hin und her. An Schlaf war nur selten zu denken und wenn, dann wurde sowieso nur gedöst. Zu bedrohlich war die Situation als dass auch nur eine Schwester die Ruhe gefunden hätte, einzuschlafen. Und bald würde sich ein weiteres Problem auftun. Geschosse, das was die Schwestern momentan am meisten verbrauchten, sie gingen zuneige. Zwar hatten sie noch einen Vorrat an Holz, doch wenn der aufgebraucht wäre...
In einigen, wenigen Stunden der Ruhe vor Monstergebrüll war die Möglichkeit gekommen, Satteltaschen zu packen, mit Nahrung und dem Wichtigsten das man brauchen würde, sollte man die Festung verlassen müssen. Mit Feuerschutz von der Nordpalisade aus huschte immer mal wieder eine Schwester in Richtung des Bauernhofes der Schwestern, der sich im westlichen Neuhaven befand. Schnell die Sachen abgeladen und wieder zurück,
Besuch von den Tiefländern kam auch in dieser Woche, die sich scheinbar erst über die Richtigkeit der Warnung klar werden mussten. Leif Bunjam.. er war der Erste der eintraf und sich berichten ließ. Etwas später kam noch Systra hinzu, beide lauschten den bisherigen Entdeckungen der Schwestern. nickten oder brummten. Tajara, die zwischendurch hinzugekommen war, berichtete den beiden das gleiche wie einige Tage vorher schon der Akademie. Bis auf den Alleingänger der Insel wusste so nun fast jeder um die Tatsache, dass man auf etwas wartete. Etwas, das diesen Krieg abwenden und viele Tote vermeiden würde.
Wie zu erwarten, trafen auch zwei Tiefländer vom Clan Hinrah ein. Was sie berichteten, war weniger erfreulich. Argos hatte befohlen, die Vorräte von den Höfen nach Grimwould zu schaffen und sich dann dort einzuschließen. Nicht das Verhalten wie man es von Falk erwartet hätte. Er würde vielleicht wie Eisenwart auf eigene Faust handeln, aber er würde sich niemals verbarrikadieren. Leif war jedoch der Meinung, dass auch Argos seine Einstellung noch überdenken würde.
Nach einiger Zeit, es wurde bereits dunkel, verabschiedeten sich die Gäste. Systra sprach den Schwestern Dank aus, Dank und Bewunderung für das außergewöhnliche Durchhaltevermögen welches die Schwestern in den letzten Tagen bewiesen hatten. Ja, gerade Tiefländer konnte man mit Taten mehr beeindrucken, als mit Worten.
Es hatte den Anschein als sei der "Pakt der Freien" durch diese neue Situation nahezu nebensächlich geworden, wie auch die Wut, die man den Schwestern in Vergangenheit oft entgegen geschmettert hatte. Den Part der Eigenbrötler hatte nun Eisenwart inne, und irgendwie war es eine Genugtuung, dass sie nun alle den Schwestern dankten, so lange durchzuhalten. Dies gab den anderen Gemeinschaften, sich vorzubereiten, insbesondere der Akademie, die bei der Verteidigung Neuhavens eine wichtige Rolle spielte.
Doch diese große Belastung forderte Kraft. Kraft, die die Schwestern der Nyame nicht mehr lange haben würden. Es galt nur, so lange wie möglich auszuhalten. Auszuhalten und auszuharren, warten auf das ersehnte Signal.
Verfasst: Sonntag 9. März 2008, 11:38
von Leif Bunjam
Unterstützung, gut Verborgen
Leif saß auf seinen mit Fellen besetzten Thron in der kleinen Siedlung, in ebenso kleinen Halle. Ihm gingen viele Gedanken durch den Kopf. Die neue Festung war fast Fertig. Neue Kinder haben die Clans bekommen. Nahrung und Kleidung, alles was Sie brauchten hatte Sie und manches davon sogar im Überfluss. Und nun diese Horde von Ork`s und dem ganzen Gesindel die sich Ihnen Angeschloßen haben. Er war bei den Gefährtinnen gewesen und versichterte seine Hilfe. Die Tiefländer hatten Vorbereitungen getroffen gehabt vor Monaten, wenn Rahal kommen würde. Doch jetzt die Pläne offen darlegen? Nein, dies war viel zu Früh. Also musste er Handel, zum Schute jener die er Liebt. Immer wieder führte er kleine Stoßtrupp`s an welche Streifen der Ork`s aus den Hinterhalt angriffen. Es geb stehts keine Überlebenen. Bisher zeigten die Tiefländer sich nicht Offen im Kampf. Will man sich nicht zu Früh zeigen. Am Ende bekommen die Ork`s sonst noch Interesse am Östlichen Lameriast. Und dies galt erstmal zu Verhindern. Also muste er Ausziehn und Kämpfen, doch zu Beginn gut Verborgen und Versteckt.
Mit seinem Zweihänder bewaffnet lag er im Unterholz. Nicht weit Entfernt bahnte sich eine kleine Gruppe von Orks und Goblins seinen Weg durch den Wald. Sie schienen etwas zu suchen. Nahrung, oder Feinde? Es war Leif egal. Er lag mit 2 seinen Clansschwertern auf der lauer. Wie Wölfe kreisten Sie um Ihre Opfer im Wald. Lauerten, warteten. Sie warteten auf die perfekte Gelegenheit. Wie Raubtiere vielen die Tiefländer über die Gruppe der Orks her. Das hier war kein Kampf, sondern ein Gemetzel. Eines von sovielen in diesen Tagen. Doch war es kein Vergleich mit dem was wohl bevorsteht. Sie sammel`n sich. Sie werden anscheindend Täglich mehr. Unendlicher Nachschub? Zum einen beneidete Leif die Gefährtinnen. Soviel Kampf, eine Belagerung. Täglich der Nervenkitzel. Ja, das war das was die Tiefländer am besten konnten, Kämpfen. Zum anderen bedeutet Kampf aber Tod. Tod welchen wir uns nicht leisten können. Dafür gibt es unserer zuwenige.
Leif legte seinen Kopf in den nacken und blickte in der Finsteren Nacht hinauf zum Himmel. Der Mond stand hoch. Die Sterne waren gut zu sehen. Was würden wohl die nächsten Tage mit sich bringen und welche Geheimnisse galt es zu Ergründen? Das frische Blut der Ork`s tropfte von seiner Klinge. Seine beiden Begleiter verschwanden schweigend im Wald. Bereit die nächste Beute aufzuspühren. Den in dieser Nacht sollten noch weitere dieser Abscheulichkeiten ihr Ende finden. Vom Mond sich Abgewendet, betrachtete Leif kurz seine Klinge, säuberte Sie oberflächlich am Fell eines der Orks und folgte seinen Begleitern in den Tiefen Wald hinein.
Verfasst: Sonntag 9. März 2008, 21:36
von Argos Hinrah
Argos erhoffte sich beim Gespräch mit den Gefährtinnen Klarheit. Klarheit die er auch bekam.
Man kannte endlich die Ursprünge des ganzen. Die Stellungen wurden Klar gemacht. Die Situation geschildert.
Bei dem Gespräch zog Argos im Kopf viele Parallelen mit der Flucht von Ulfsteinn.
Ein Kampf war das nämlich nicht mehr, es war ein Gemetzel.
Argos musste den Gefährtinnen helfen, um sich selbst und den Clan zu helfen.
Und natürlich sprach Argos Hilfe zu, die Bunjam taten es ja auch.
Und wenn die es machen, habe die Hinrah’s natürlich einen Ruf zu Verlieren.
Würden die Gefährtinnen in einen offenen Kampf verwickelt werden, würden die Hinrah’s auch dort helfen kommen,
denn fallen die Gefährtinnen, fällt auf kurz oder lang auch der Rest der Insel.
Eine nicht aufhörende Belagerung gegen die Gefährtinnen, das Paradies für die Tiefländer. Endlich Krieg, endlich Wirbel.
Den Wirbel den das Volk brauchte um wieder wach zu werden, der Winter macht Müde dass war schon immer so.
Ja die Hinrah’s würden helfen, im Hintergrund aggieren, vereinzelte Horden Aufreiben und auslöschen.
Im Wald versucht unentdeckt zu bleiben.
Keiner Verlässt die Hinrah’sche Festung mehr alleine, es war einfach zu Gefährlich.
Den die Reserven lagen auf seite der Ork’s, Reserven hatten die Tiefländer nicht.
Jedes Leben ist wichtig, ein Freund, eine Schwester oder ein Bruder.
Von Jarl bis Welpe, jeder liebte jeden und für das was mal Liebt steht man ein und Kämpft bis zum Bitteren Ende.
Natürlich Fehlt in diesen Situationen Falk, er war ohne Frage das Hirn des Clan’s, doch hoffte Argos darauf ihn gut zu Vertreten,
denn unerfahren ist der herranwachsende Einherjer sicherlich nicht. Der Kampf ist seine Spezialität.
Jetzt muss nur noch der Denker wach gerüttelt werden.
Ja die Thyren mischen sich nun ein, und werden sich keine blöße geben wild zu Morden wenn es sein muss.
Auch wenn man gegen diese Übermacht einen anderen Weg in betracht ziehen muss.
Es waren nur Ork’s, in kleinen Gruppen leicht er erlegen, doch ist das bei einer Armee wieder ganz ander’s,
Armee’n bestehend aus Zweiköpfen, Trollen, Harpien und sämtlichen andnderen Kreaturen der Insel,
und bald wird auch er Vulkan erwachen, wenn nicht vorher eine Lösung gefunden wird.
Doch gibt es noch hoffung auf ein gutes Ende.
Trotzdem sollte man für den Ernstfall Gewappnet sein, und wie soll es auch anders sein stellt sich
die Burg quer. Nur wie lange noch.
Der Abend kommt, und mit dem Abend kommt die Zeit für die Jagd.
Zu viert gehen sie raus, sicher ist sicher.
Vier Schwerter unter der Leitung ihres Ridder's und kurzzeitigen Jarl's,
Gemeinsam durchkämmen sie die Wälder in der näheren Gegend, Schauen nach den Höfen und dem Heiligen Hain.
Ab und an kamen kleine Gruppierungen vorbei,
die Köpfe wurden abgetrennt und als Warnung an Ort und Stelle auf einen Speer gesteckt, welcher in den Boden gerammt wurde.
Die Warnungen stehen, die Hinrah’s sind im Krieg.
Im Krieg um die Zukunft ihrer Heimat.
Und nicht nocheinmal wollen sie von Drachen, Balron und Ork’s vertrieben werden, nein Diesmal ist der Sieg unser!
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Verfasst: Sonntag 9. März 2008, 23:30
von Torina
Die Belagerung hielt stetig an. Die Schwester waren ständig auf der Hut vor einem neuen großen Angriff, eine beklommende Stille hatte sich übers Dorf gelegt, zumindestens nachts war es einigermaßen ruhig bis auf die einzelnen Orcs und Oger die ständig ums Dorf herum gingen.
Torina schlief kaum noch und so gelangt auch sie allmählich an ihre Grenzen, unentwegt reparierte sie Waffen und beulte Rüstungen aus, war sie nicht gerade damit beschäftigt, formte sie neue Pfeilspitzen und half Marye so gut es ging,neue Schäfte zu schnitzen.
Doch in ihem Kopf existierte noch immer diese eine Zeichnung die sie einst mit Xin ausgetüftelt hatte oder war es Marye, nun überlegte sie Tag ein Tag aus, wenn sie etwas Zeit hatte,wie sie es bewerkstelligen könne, dieses komische Katapult zu fertigen, es war nicht wirklich ein Katapult, eher eine überdimensionale Armbrust für die man 2 Schwestern benötigte um sie zu beladen, doch die riesen Bolzen dürften , dank ihrer Größe ein gewaltigen Schaden anrichten, wenn es so funktionieren würde, wie sie es einst zu Papier gebracht hatten.
So machte sich Torina auf und ging zum Feuer andem gerade Ronya und Xin saßen und beratschlugen wie sie weiter vorgehen wollten. Die anderen Schwestern waren auf ihren Wachposten um direkt Alarm schlagen zu können, so unterbreitete sie den beiden den Vorschlag, das sie versuchen wollen, dieses Ding zu bauen.
Verfasst: Montag 10. März 2008, 08:06
von Spjall Hinrah
Morgennebel durchstreifte noch die Insel.. Weit in der Ferne sah man vereinzelt Rauch aufsteigen von den Unzähligen Feldlagern der Orks.. Kurz schloss Spjall die Augen und atmete die frische kühle Morgenluft ein.. ja es ist Frühling und Krieg... das kalte Weiß der Winterlichen fänge sind weg und der Clan erwachte.. ja auch Nachwuchs kam hinzu... Spjall öffnete die Augen und setzte seinen Helm auf.. es war soweit.. er und das neue Schwert des Clans machten sich bereit für einen weiteren Kundschaftsritt so wie jeden Morgen... Er und Rinfastr sind zwar nur zu zweit, aber dafür schnell. Wieder führte der Ritt in richtung Orklager... Alles war wie an jedem Morgen.. Orkgebrüll, das Hämmern aus dem Orkischen Schmieden, verwüstete Landschaft... es gab nicht viel unbekanntes auszumache und so ritten sie wieder nahe des Dorfes der Gefährtinnen. Runfastr und Spjall stiegen von ihen Tieren ab und scheuchten sie weg. Sie wussten, sie müssten nur pfeifen und die Tiefländischen Rösser wären sofort zur Stelle. Beide legten sich ns Unterholz und verharrten... 1 Stunde.. dann erst war ein kleiner Spähtrupp der feindlichen Armee auszumachen.. 5 Orks.. Lächerlich.. noch kurz ein Durchatmen und dann auf ins Gefecht.. und schon lagen die ersten 3 der 5 Orken Blutend am boden während Runfast ohne weitere Probleme sich den anderen 2 Schweinznasen witmete, brach Spjall die Hauer der 3 Orks aus den hässlichen, faulig stinkenden Orks heraus, als Trophäe... doch was war das? Horngeblase.. Orkhörner.. und Gebrüll.. ein Stoßtrupp.. 20-40 Orks überraschten zu dieser Tageszeit die 2 Wölfe.. Pfeile flogen doch glücklicherweise waren diese Stinkenden schützen zu weit entfernt um die Rüstung zu durchbohren und trotzdem.. die 2 mussten weg.. nach15 oder 25 Orks beschlossen sie schnell den rückzug anzutreten.. es wäre zu riskant gewehsen. Doch.. sie kommen wieder.. und auch die restlichen Schweinznasen würden diesen Tag nicht überleben.