Verfasst: Dienstag 26. August 2025, 10:20
Ein weiterer Kampf, eine weitere Prüfung. Doch war es nicht nur der Kampf gegen die Feinde Vaters, nein, es war wie immer auch ein überwinden der unzähligen zweifelnden Blicke und Stimmen, die seinem Volk im eigenen Reich zuteil geworden waren.
Seine Hülle war schwach, klein. Und vor allem in dieser Zeit so ungeschützt, wie schon seit 70 Jahren nicht mehr. Er musste sich verlassen auf die Fähigkeiten seiner Geschwister, auf ihren Verstand. Und ebenso musste er sich verlassen auf jene, die offen zweifelten.
Zweifel, in Seinem Reich.
Es war ein wiederkehrendes Phänomen, dass seinem Volk entgegenschlug. Und doch war es unverständlich. Gerade weil jene, die es am besten wissen müssten, die größten Zweifel sprachen. Er und sein Volk hatten offenbart, was es zu offenbaren gab. Und trotz dass jedem vor Augen geführt wurde, wie angreifbar das Volk des All-Einen in dieser Zeit gewesen ist, in einer Zeit in der mächtige Feinde in Seinem Reich wandelten, waren die Gedanken verblendet.
Vater schien recht zu behalten mit seiner Entscheidung, dass die Wahrheit in ihrem vollen Umfang nichts ist, dass für alle geschaffen sei. Viele von ihnen würden nicht verstehen. Weder die Vergangenheit, noch die Zukunft. Vor allem würden sie nicht verstehen, dass die Letharen voller Hingabe und in vollem Bewusstsein ihrer Aufgabe über Jahrhunderte ihrer eigenen Vernichtung zugearbeitet haben. Und nicht nur der ihren, sondern der Vernichtung von allem was existiert.
Die Wahrheit ist etwas, dass die meisten überfordern würde. Gar den Wahnsinn in die Köpfe treiben kann. Und doch hat er sich in seiner verletzlichen, kleinen Hülle dazu entschieden, Wissen zu teilen. Ausreichend wissen, wo es nötig war.
Denn würde Vater es wollen, dass sie wahrlich wissen, hätte er es ihnen offenbart. Schon vor langer Zeit.
Doch gab es für den Moment wichtigeres, als sich mit den Zweifeln zu beschäftigen. Er war eingesperrt, von seinen Geschwistern. Im düsteren Tempelgewölbe, direkt neben dem was sein kleiner Freund so begehrte.
Cawin, sein Wesen und seine Taten erinnerten an manche Menschen aus der heutigen Zeit und dennoch, entstand über die Zeit eine Art Verbindung. Denn auch wenn sein Ende unausweichlich war und sein Bestreben in keinsterweise geduldet werden konnte, so waren seine Worte die er im kleinen Köpfchen von Qy'lhor sprach nicht unwahr. Viele Ansichten teilten sich. Und es war erfrischend, jene Worte zu vernehmen, die er selber dachte und doch nicht immer so frei aussprechen konnte.
Als Cawin ihn verließ und von den Sieben in das Haszakin Shan'al gesperrt wurde, zumindest ein Teil von ihm, war es eine Befreiung des eigenen Verstandes. Dennoch machte sich eine Leere spürbar, wenn auch nur für einen kurzen Moment.
Doch es musste sein, denn nur in der reinen, unschuldigen Gestalt konnten sie Vater's Plan vollenden. Er hatte in dieser Hülle nicht nur seine körperliche Präsenz geopfert, nein, es war viel mehr. Die Disharmonie war ihm entglitten. Der ständige Schmerz von Vater's Klängen und Stimme war wie ein dumpfes Rauschen in den Hintergrund gerückt. Er war ... schwach.
Er hatte seine Geschwister gemahnt, dass niemand über der Erreichung des Zieles steht und dies galt gleichermaßen auch für ihn selbst. Jedes Opfer, dass gefordert war, musste erbracht werden.
Und so folgte er seinen Geschwistern, auf deren Hüllen nun sein Vertrauen ruhen musste, in die abgelegene Höhle. Bis sie schlussendlich vom Wahn des Bruchstücks erfasst und zu Boden gerissen wurden.
Nur er... er hörte die Stimmen klar und deutlich. Wie von einem Seil gezogen, schoben sich die kleinen Füße über den uralten, kalten Boden zur Mitte des Raumes. Und fand sich ein im rituellen Kreis mit den Abbildern, welche teil seiner Selbst werden sollten... im Anblick dessen, was sie so lange gesucht hatten.
Der Sieg Vater's war einen großen Schritt näher gerückt.
Doch war es dennoch nur ein kleiner Bruchteil dessen, was schlussendlich notwendig sein würde.
Und Cawin? Ein Teil von ihm im Buch gefangen, der Rest mit dem Nebel verschwunden. Er hatte es einmal geschafft, sich der Endgültigkeit zu entziehen und es war möglich, dass er es wieder schaffen würde.
Die Gedanken an ihn bleiben, mahnend, in den Köpfen. Doch ist der Fokus nun auf das neue Ziel gerichtet.
Seine Hülle war schwach, klein. Und vor allem in dieser Zeit so ungeschützt, wie schon seit 70 Jahren nicht mehr. Er musste sich verlassen auf die Fähigkeiten seiner Geschwister, auf ihren Verstand. Und ebenso musste er sich verlassen auf jene, die offen zweifelten.
Zweifel, in Seinem Reich.
Es war ein wiederkehrendes Phänomen, dass seinem Volk entgegenschlug. Und doch war es unverständlich. Gerade weil jene, die es am besten wissen müssten, die größten Zweifel sprachen. Er und sein Volk hatten offenbart, was es zu offenbaren gab. Und trotz dass jedem vor Augen geführt wurde, wie angreifbar das Volk des All-Einen in dieser Zeit gewesen ist, in einer Zeit in der mächtige Feinde in Seinem Reich wandelten, waren die Gedanken verblendet.
Vater schien recht zu behalten mit seiner Entscheidung, dass die Wahrheit in ihrem vollen Umfang nichts ist, dass für alle geschaffen sei. Viele von ihnen würden nicht verstehen. Weder die Vergangenheit, noch die Zukunft. Vor allem würden sie nicht verstehen, dass die Letharen voller Hingabe und in vollem Bewusstsein ihrer Aufgabe über Jahrhunderte ihrer eigenen Vernichtung zugearbeitet haben. Und nicht nur der ihren, sondern der Vernichtung von allem was existiert.
Die Wahrheit ist etwas, dass die meisten überfordern würde. Gar den Wahnsinn in die Köpfe treiben kann. Und doch hat er sich in seiner verletzlichen, kleinen Hülle dazu entschieden, Wissen zu teilen. Ausreichend wissen, wo es nötig war.
Denn würde Vater es wollen, dass sie wahrlich wissen, hätte er es ihnen offenbart. Schon vor langer Zeit.
Doch gab es für den Moment wichtigeres, als sich mit den Zweifeln zu beschäftigen. Er war eingesperrt, von seinen Geschwistern. Im düsteren Tempelgewölbe, direkt neben dem was sein kleiner Freund so begehrte.
Cawin, sein Wesen und seine Taten erinnerten an manche Menschen aus der heutigen Zeit und dennoch, entstand über die Zeit eine Art Verbindung. Denn auch wenn sein Ende unausweichlich war und sein Bestreben in keinsterweise geduldet werden konnte, so waren seine Worte die er im kleinen Köpfchen von Qy'lhor sprach nicht unwahr. Viele Ansichten teilten sich. Und es war erfrischend, jene Worte zu vernehmen, die er selber dachte und doch nicht immer so frei aussprechen konnte.
Als Cawin ihn verließ und von den Sieben in das Haszakin Shan'al gesperrt wurde, zumindest ein Teil von ihm, war es eine Befreiung des eigenen Verstandes. Dennoch machte sich eine Leere spürbar, wenn auch nur für einen kurzen Moment.
Doch es musste sein, denn nur in der reinen, unschuldigen Gestalt konnten sie Vater's Plan vollenden. Er hatte in dieser Hülle nicht nur seine körperliche Präsenz geopfert, nein, es war viel mehr. Die Disharmonie war ihm entglitten. Der ständige Schmerz von Vater's Klängen und Stimme war wie ein dumpfes Rauschen in den Hintergrund gerückt. Er war ... schwach.
Er hatte seine Geschwister gemahnt, dass niemand über der Erreichung des Zieles steht und dies galt gleichermaßen auch für ihn selbst. Jedes Opfer, dass gefordert war, musste erbracht werden.
Und so folgte er seinen Geschwistern, auf deren Hüllen nun sein Vertrauen ruhen musste, in die abgelegene Höhle. Bis sie schlussendlich vom Wahn des Bruchstücks erfasst und zu Boden gerissen wurden.
Nur er... er hörte die Stimmen klar und deutlich. Wie von einem Seil gezogen, schoben sich die kleinen Füße über den uralten, kalten Boden zur Mitte des Raumes. Und fand sich ein im rituellen Kreis mit den Abbildern, welche teil seiner Selbst werden sollten... im Anblick dessen, was sie so lange gesucht hatten.

Der Sieg Vater's war einen großen Schritt näher gerückt.
Doch war es dennoch nur ein kleiner Bruchteil dessen, was schlussendlich notwendig sein würde.
Und Cawin? Ein Teil von ihm im Buch gefangen, der Rest mit dem Nebel verschwunden. Er hatte es einmal geschafft, sich der Endgültigkeit zu entziehen und es war möglich, dass er es wieder schaffen würde.
Die Gedanken an ihn bleiben, mahnend, in den Köpfen. Doch ist der Fokus nun auf das neue Ziel gerichtet.