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Verfasst: Donnerstag 17. November 2016, 01:01
von Kjell
Es war eine ganz schönes Gerangel, Teilweise ging es um die besten Lage, wo es die schönsten Blumen gibt und und und. Hinzu kam, das einige der Geister ganz bestimmte Wünsche hatten wie zum Beispiel Tilmita.
[URL=http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=30f919-1479341299.png][img]http://www.bilder-upload.eu/thumb/30f919-1479341299.png[/img][/URL]
Ihre Wünsche waren eigentlich einfach aber doch kompliziert. Als erstes sollte es im Haus immer nach frischem Holz riechen, sie liebt diesen Geruch jedoch war das nicht alles. Natürlich wollte sie auch ab und an in der Gegend, nicht zu weit weg von dem Haus, auf Bäumen herumhüpfen und den Blättern im Wind lauschen. Was sie absolut nicht mochte war der Geruch von Metallen und Feuer, ein kleines Herdfeuer - ja das geht, aber ja keine Esse oder so. Blumen oh ja Blumen ganz wichtig, diese sollten um das Haus herum sein damit alles schön verziert ist. Kjell wurde fast schwindelig von diesem und jenen, aber sowas und welches mag ich nicht.

Aber es nützte nichts und so ging man auf die Suche nach dem geeigneten Platz um das Haus zu planen. Erster Platz, zu wenig Bäume, zweiter Platz zu nah am Handwerkerhaus, 3ter Platz in der Nähe vom Lytumar, beide mögen sich wohl nicht so sehr. Endlich nach gefühlten 35 möglichen Plätzen war er gefunden der Traumbauplatz von Tilmita. Seufzend machte sich Kjell über ein Brett heran und begann zu planen und zu Zeichnen. Beim 5ten Strich ging es schon los die Wand ist zu klein, die andere hingegen zu groß. Dort muss unbedingt ein Fenster hin, den der Sonnenuntergang ist da so schön und überhaupt Bla bla bla. So ging eines zum andern nein die Wand nicht dorthin die schönen Rosen da... so ging es weiter aber nach 6 Hörner voller Met, etlichen aufgebrauchten Kohlestiften und zig Brettern später war der Plan fertig.

Kjell schaute auf den Plan, stutze und griff nach Brett Nummer Eins. Betrachtet dieses und dann verglich er Beide miteinander. Tilmitar tat es ihm gleich und lächelte ihn nur sanft an mit den Worten
“Ups aber nun ist es doch perfekt den das Fenster da ist etwas weiter links“.
Kjell schwieg holte tief Luft und griff für einen tiefen Zug zum Horn.

Wer wohl Tilmita als Hausgeist bekommen wird?

Verfasst: Sonntag 20. November 2016, 16:06
von Gast
  • Die zerstörerische Flut ist nun schon einige Tage her und seitdem hat sie vieles im Norden getan.
    Es scheint, als hätte das Volk der Thyren diese harte Probe bestanden.
    Nachdem sich die Flut zurückgezogen hatte, hatte sie das Land voller Schutt, Geröll und Geäst zurück gelassen. Es dauerte nicht lange, bis es den Thyren, aber auch der Unterstützung der vielen Helfern, welche angereist waren, gelang, das Land wieder zurück zu gewinnen.
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    Da das Fort zerstört war, wählte man die Weiten des Landes für eine neue Siedlung. Auch wenn einige noch durch den Verlust ihrer alten Heimat und womöglich auch des ein oder anderen Claners, der der Flut nicht entkommen konnte, belastet waren, stand das Volk weiter einig zueinander. Diesem Zusammenhalt war es zu verdanken, dass sie es schafften nach und nach Gebäude zu errichten und so ihre neue Heimat zu gestalten. Man konnte deutlich sehen, wie mit jedem Stamm, der seinen Platz in der Wand eines Hauses fand, die Moral zu steigen begann und neuer Mut und neue Zuversicht in den Gesichtern zu lesen war.
    Jeder der in der Lage war packte mit an. Einigkeit und starker Zusammenhalt, Eigenschaften welche das Volk des Nordens auszeichnen und es so stolz macht, trieb sie an. So gelang es ihnen in nur kurzer Zeit Hütte für Hütte zu errichten.
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    Schlafräume, Gemeinschaftsräume, Hütten für die Hände und für die Schwerter. Auch Wachanlagen wurden errichtet. Der Hafen wurde neu aufgebaut um den Handel und die Handelswege wieder aufleben zu lassen.
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    Das Volk des Nordens fand sich einmal mehr nach solch zerstörerischem Ausmaß zusammen. Voller Stolz auf ihre Leistung, sich der Naturgewalt widersetzt und die Prüfung der Ahnen bestanden zu haben, werden sie stärker daraus hervor gehen.

Verfasst: Montag 19. Dezember 2016, 16:39
von Gast
Der Rückkehrer oder: der Gestrandete?

Des Nachts schleppte sich der Krieger zurück unter sein Rudel. Zumindest hoffte er inständig, auch seine Ahnen darum wie es ihm möglich war, dass sie alle überlebt hatten. Er selbst hatte das Glück, die Götter auf seiner Seite und überlebte das Geschehene nur knapp.

Die Flut riss ihn an jenem Tage mit sich. Riss den Hünen mit seiner Naturkraft Unterwasser und wirbelte ihn für wenige Herzschläge ohne Luft durch Dreck und Trümmer. So geschah es auch, das sich Sjord am Kopf verletzte und ihm sein Bewusstsein raubte. Sein langes, aschblondes Haar verhakte sich an einem gesplitterten Holzmast, während ihn die Wasserströmung ungestüm weiter mit sich. Man konnte sich vorstellen, welch Leid ihm dieses Unterfangen bereitet haben musste - keine Luft zum atmen, der Schmerz, welcher sich durch all seine Haarwurzeln zog und letztlich seine Kopfhaut erreichte. Kein Halt, Wehrlosigkeit der Natur gegenüber. Bewusstlosigkeit.

Sein bewusstloser, schwerer Leib strandete eine Zeit später an den Felsen. Blut klebte an seinem Kopf, an den Schultern und an seiner Stammeskleidung. Er konnte sich nicht mehr daran erinnern wer ihn fand. Aber eines wusste er, als er wieder zu Bewusstsein kam: Die Götter meinten es gut ihm. Wer sonst hätte nach all den Schmerzen überlebt? Sie wollten ihn nicht gehen und ziehen lassen. Die Menschen, die ihn fanden, versorgten seinen Körper und seinen Kopf, auf dem nicht mehr übrig war als haut- und haarloses rotes Fleisch. Sämtliche Behandlungen waren erforderlich, und Ruhe, das sich das Gewebe einigermaßen wieder zurückbilden und durch angenähte Hautlappen verwachsen konnte. Brutal. Doch wenn die Natur wütet, dann kann sie niemand aufhalten. Man muss sich ihr beugen und ergründen, weswegen es geschah. Er war den Menschen zutiefst zu Dank verpflichtet.

Sjord zog sich klammheimlich im Kerlehaus zurück. Er vergrub sich unter seinen Fellen, dass das Rudel für ihn bestimmt hatte. Sein Kopf schmerzte noch immer - seine Stirnwand pochte, als hätte er zu viel Met gesoffen. Doch er kämpfte weiter und gab nicht auf. Er brauchte nur noch ein wenig Zeit um wieder der zu sein, wie ihn das Rudel kennen gelernt hatte. Er wollte ihnen seine "Schwäche" nicht zeigen, wenngleich er die Narben nicht verbergen und womöglich nie mehr sein langes Haar präsentieren konnte. So rührte er sich kaum unter seinen Fellen und versuchte weitesgehend unbemerkt zu verhalten. Nur Nachts, wenn Stille einkehrte und die Kerle laut schnarchten, verließ er das Haus und suchte nach etwas Essbaren. Auch wenn er wusste, dass er sich nicht lange verstecken konnte. Seine Sehnsucht war bereits groß seinem Rudel wieder gegenüber zu treten.