Verfasst: Sonntag 11. März 2018, 18:16
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- Temora - Trägerin des Lichts und Schwinge jedweder Hoffnung -
Ich rufe dich an, in tiefster Demut, als deine Dienerin.
- Mit einer Gläubigen an meiner Seite treten wir mit Bitten und Verzweiflung im Herzen auf dich zu.
Dein göttlicher Blick reicht weiter und tiefer, als unser Verstand es begreifen mag.
Deine göttliche Gnade ist größer und barmherziger, als wir es verdienen könnten.
- Hilf uns, Temora, dass nicht Angst aus Unwissenheit geboren wird, kein Versäumnis Unglück bringt.
Sei unser Licht, unsere Hoffnung, unsere Wahrheit.
- Und so beten wir zu dir, in Sorge um zwei Seelen, die dir in Liebe und Glaube zugetan.
Hilf uns sie zu finden, die Seelen der vermissten Landerwals, ihr kostbares Licht.
Vor Sorge ist die Familie erschüttert, die Eltern, Geschwister und Kinder.
Johanna war an jenem Abend erschüttert gewesen von dem, was sie gesehen und was sie gefühlt hatte. Temora erkannte die Berührung der Priesterin während des Gebets, ihrer Anrufung, ihrem Bitten, und legte schützend ihre warmherzige Gnade über Johannas Schultern, als wäre ein Mantel über ihre Gestalt ausgebreitet worden. Temora hatte ihre Dienerin nicht einen Moment allein gelassen und die Trauer mit ihr geteilt - das hatte die Priesterin gespürt. Es fühlte sich an als bedauere Temora die zwei Seelen, wie sie um jedes ihrer Kinder wohl trauerte, das in den Schlund Kra'thors verloren ging.
Johanna war nicht nur dankbar um die Erkenntnis und die Auflösung der Zweifel, sie war auch dankbar um die Gnade der Herrin ihr nicht jedes Detail dieses unheilvollen Mordes vor Augen zu führen. Und doch würde diese Vision Spuren hinterlassen, ein Opfer einfordern und nichts lassen, wie es zuvor war.
Ein Brief würde Lynn hinterher geschickt werden, in die Heimat.
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