Verfasst: Montag 31. August 2015, 16:50
Die Antwort die Kava von Frau Treublatt erhalten hatte war wirklich ein Zeugnis davon, wie sehr sie darauf aus ist sein erwehren gegen Frau Hauptmann so auszulegen als hätte er all die Schuld für sich gepachtet.
Wenn man genau darüber nachdenkt müsste man schon selbst zu der Erkenntnis kommen, dass er sich in diesem Falle nicht gegen die Gesetze oder die Gebote stellte – als minder gegen eine einzelne Frau, die er für eine völlige Verfehlung Rahals hielt. Sie hatte lange genug die Mannen der Schattenpanther schikaniert. Sie hatte lange genug Dinge versucht immer zu ihrem eigenen Vorteil auszulegen.. denn wenn sie mit ihrer Argumentationsweise als Hauptmann nicht vorangekommen war, wurde auch immernoch die ''Ich bin aber Altruistin''-Karte gezogen. Oder umgekehrt. Damit sie stets eine Rechtfertigung hatte, sich Befehlen die ihr nicht gefielen überzustellen und sie nicht befolgen zu müssen. Man sah es am Ritter Durion.
Was hatte Fenia erwartet? Wenn eine Person in Rahal mit hohem Amt als korrupt erachtet wird und man sich gegen sie erwehrt, das alles ganz still und lautlos ablaufen würde? Sicher wurde ihm nun vorgeworfen Gesetze missachtet zu haben.. aber hatte er das? Der Hauptmann sprach davon.. dass ihre Gardisten ihn zur Bank begleiten werden. Als dies von ihm selbst verneint wurde, hieß es er widersetze sich dem geltenden Recht Rahals. Aber wo war hier das Widersetzen? Es wurde weder ein Befehl gegeben, das er nun zur Bank zu gehen habe, noch wurde der ausdrückliche Befehl dazu gegeben jetzt auf der Stelle seinen Bürgerbrief zu holen. Zu sagen.. man würde ihn doch gern sehen oder man würde zur Bank begleitet werden sind keine ausdrücklichen Befehle. Wenn man schon so auf das Recht pocht.. dann mit einer Grundlage die es einem auch erlaubt, dies zu tun. Dessen wessen er sich wirklich schuldig sieht war, dass er gegen einen Würdenträger welcher zudem noch Hauptmann der Garde und Ratsmitglied der Altruisten ist aufgestanden ist, und sich entschieden hat ihn nicht weiter zu folgen, nach all dem was er sich geleistet hat sondern sich gegen diesen zu stellen. Und dies tat er seiner Meinung nach für das Reich. Denn es hatten so viele etwas gegen die Handhabe von Scarlett Lillien, doch sie hatten nicht die Muße für diese Erkenntnis einzustehen und im Zweifel bis zur letzten Konsequenz zu tragen. Die Gefahr einer Verbannung aus dem Reich.
Die Schattenpanther waren eine Instanz in Rahal, die aufgrund ihrer Kampfkraft bekannt ist. Und diese Kampfkraft mag auch ausreichen um sich gegen gewissen Übel im eigenen Reiche zu erwehren. Anders als es vielleicht eine Handwerkszunft oder einzelne Bürger könnten. Denn sie hatten sich in dieser Sache zusammen einen Standpunkt erwählt, den sie bereit sind in aller Öffentlichkeit zu vertreten.
Amüsant ist auch das pochen von Frau Treublatt, dass Burro dem Reiche gedroht hätte. Sie muss an Hirngespinsten leiden. Die Frage die er vor der Verhaftung genau an Frau Hauptmann richtete war in etwa: ''Ihr wisst was passiert, wenn ihr mich inhaftiert?'' Welches doch aufgrund seiner Zugehörigkeit einer Gilde des Reiches weniger als Drohung – eher als eine Art Hinweis gedeutet werden sollte. Ein Hinweis darauf, was ihre Handlung nach sich ziehen könnten und welches er definitiv zu bedenken geben wollte, bevor sie unüberlegt einfach handelt ohne den Lord der Schatten zu konsultieren. Aber Scarlett erwählte ihren Weg, so wie sie es immer tat. Einen Weg unwürdig einer Führungspersönlichkeit. Wo wir gerade bei unüberlegtem Handeln sind..
Ohne das Recht zu haben sich in einer Sache der Garde einzumischen, hat die Clerica nach einer ganzen Minute ihrer Anwesenheit sich offenbar über das gesamte Gespräch was einen halben Stundenlauf zuvor zwischen ihm und der Garde begann ein hinreichendes Bild gemacht, um den Entschluss zu fassen ihn als Bürger Rahals und treuer Streiter des Reiches einfach so niederzublitzen wie einen reudigen Hund. Eine Tat die für ihn nicht im mindesten erkenntlich war und während seiner Verhaftung geschah, gegen welche er sich ausdrücklich nicht widersetzte.
Sie hatte sich auch gegen einen Ritter gestellt und diesen geweihten Krieger Alatars einen Ketzer genannt. Sie hatte offenbar völlig den Verstand verloren zumal der Kriegszustand noch nicht widerrufen wurde, und sie den Anweisungen des Ritters hätte folge leisten müssen. Auch dem Wort des heiligen Vaters tat sich nicht recht, denn anstatt deeskalierend auf die Sache zu einzuwirken, wählte sie den offenen Konflikt. Ritter Shasul hatte sie sogar darüber entscheiden lassen, welchen Pfad sie einschlagen will.
Vor wenigen Tagen stieß er in Schattenwinkel auf eine andere Anhängerin des Tempels – Rylitia. Sie versicherte ihm, dass der Tempel sich eigentlich bei solchen Dinge neutral verhält es sei denn der heilige Vaters selbst oder die Erhabene würden etwas anderes befehlen. Und die Handlung der Clerica tat sie nicht in ihrer Ausführung als Templerin sondern in ihrem Amt als Ratsmitglied der Altruisten.
Aber.. sie war kein Ratsmitglied der Altruisten, zumindest nicht zu jenem Zeitpunkt. Sie sind alle nur an einem Zeitpunkt der Woche als Ratsmitglieder zu werten. Undzwar wenn sie als Rat in Summe zusammentreten um Reichsbetreffende Entscheidungen zu besprechen, in Abwesenheit des Alkas.
So hatte es ihm damals der Adjutant der Garde erklärt.
Er ist es nicht der Misstrauen gesät hat... sondern sie.
Wenn man genau darüber nachdenkt müsste man schon selbst zu der Erkenntnis kommen, dass er sich in diesem Falle nicht gegen die Gesetze oder die Gebote stellte – als minder gegen eine einzelne Frau, die er für eine völlige Verfehlung Rahals hielt. Sie hatte lange genug die Mannen der Schattenpanther schikaniert. Sie hatte lange genug Dinge versucht immer zu ihrem eigenen Vorteil auszulegen.. denn wenn sie mit ihrer Argumentationsweise als Hauptmann nicht vorangekommen war, wurde auch immernoch die ''Ich bin aber Altruistin''-Karte gezogen. Oder umgekehrt. Damit sie stets eine Rechtfertigung hatte, sich Befehlen die ihr nicht gefielen überzustellen und sie nicht befolgen zu müssen. Man sah es am Ritter Durion.
Was hatte Fenia erwartet? Wenn eine Person in Rahal mit hohem Amt als korrupt erachtet wird und man sich gegen sie erwehrt, das alles ganz still und lautlos ablaufen würde? Sicher wurde ihm nun vorgeworfen Gesetze missachtet zu haben.. aber hatte er das? Der Hauptmann sprach davon.. dass ihre Gardisten ihn zur Bank begleiten werden. Als dies von ihm selbst verneint wurde, hieß es er widersetze sich dem geltenden Recht Rahals. Aber wo war hier das Widersetzen? Es wurde weder ein Befehl gegeben, das er nun zur Bank zu gehen habe, noch wurde der ausdrückliche Befehl dazu gegeben jetzt auf der Stelle seinen Bürgerbrief zu holen. Zu sagen.. man würde ihn doch gern sehen oder man würde zur Bank begleitet werden sind keine ausdrücklichen Befehle. Wenn man schon so auf das Recht pocht.. dann mit einer Grundlage die es einem auch erlaubt, dies zu tun. Dessen wessen er sich wirklich schuldig sieht war, dass er gegen einen Würdenträger welcher zudem noch Hauptmann der Garde und Ratsmitglied der Altruisten ist aufgestanden ist, und sich entschieden hat ihn nicht weiter zu folgen, nach all dem was er sich geleistet hat sondern sich gegen diesen zu stellen. Und dies tat er seiner Meinung nach für das Reich. Denn es hatten so viele etwas gegen die Handhabe von Scarlett Lillien, doch sie hatten nicht die Muße für diese Erkenntnis einzustehen und im Zweifel bis zur letzten Konsequenz zu tragen. Die Gefahr einer Verbannung aus dem Reich.
Die Schattenpanther waren eine Instanz in Rahal, die aufgrund ihrer Kampfkraft bekannt ist. Und diese Kampfkraft mag auch ausreichen um sich gegen gewissen Übel im eigenen Reiche zu erwehren. Anders als es vielleicht eine Handwerkszunft oder einzelne Bürger könnten. Denn sie hatten sich in dieser Sache zusammen einen Standpunkt erwählt, den sie bereit sind in aller Öffentlichkeit zu vertreten.
Amüsant ist auch das pochen von Frau Treublatt, dass Burro dem Reiche gedroht hätte. Sie muss an Hirngespinsten leiden. Die Frage die er vor der Verhaftung genau an Frau Hauptmann richtete war in etwa: ''Ihr wisst was passiert, wenn ihr mich inhaftiert?'' Welches doch aufgrund seiner Zugehörigkeit einer Gilde des Reiches weniger als Drohung – eher als eine Art Hinweis gedeutet werden sollte. Ein Hinweis darauf, was ihre Handlung nach sich ziehen könnten und welches er definitiv zu bedenken geben wollte, bevor sie unüberlegt einfach handelt ohne den Lord der Schatten zu konsultieren. Aber Scarlett erwählte ihren Weg, so wie sie es immer tat. Einen Weg unwürdig einer Führungspersönlichkeit. Wo wir gerade bei unüberlegtem Handeln sind..
Ohne das Recht zu haben sich in einer Sache der Garde einzumischen, hat die Clerica nach einer ganzen Minute ihrer Anwesenheit sich offenbar über das gesamte Gespräch was einen halben Stundenlauf zuvor zwischen ihm und der Garde begann ein hinreichendes Bild gemacht, um den Entschluss zu fassen ihn als Bürger Rahals und treuer Streiter des Reiches einfach so niederzublitzen wie einen reudigen Hund. Eine Tat die für ihn nicht im mindesten erkenntlich war und während seiner Verhaftung geschah, gegen welche er sich ausdrücklich nicht widersetzte.
Sie hatte sich auch gegen einen Ritter gestellt und diesen geweihten Krieger Alatars einen Ketzer genannt. Sie hatte offenbar völlig den Verstand verloren zumal der Kriegszustand noch nicht widerrufen wurde, und sie den Anweisungen des Ritters hätte folge leisten müssen. Auch dem Wort des heiligen Vaters tat sich nicht recht, denn anstatt deeskalierend auf die Sache zu einzuwirken, wählte sie den offenen Konflikt. Ritter Shasul hatte sie sogar darüber entscheiden lassen, welchen Pfad sie einschlagen will.
Vor wenigen Tagen stieß er in Schattenwinkel auf eine andere Anhängerin des Tempels – Rylitia. Sie versicherte ihm, dass der Tempel sich eigentlich bei solchen Dinge neutral verhält es sei denn der heilige Vaters selbst oder die Erhabene würden etwas anderes befehlen. Und die Handlung der Clerica tat sie nicht in ihrer Ausführung als Templerin sondern in ihrem Amt als Ratsmitglied der Altruisten.
Aber.. sie war kein Ratsmitglied der Altruisten, zumindest nicht zu jenem Zeitpunkt. Sie sind alle nur an einem Zeitpunkt der Woche als Ratsmitglieder zu werten. Undzwar wenn sie als Rat in Summe zusammentreten um Reichsbetreffende Entscheidungen zu besprechen, in Abwesenheit des Alkas.
So hatte es ihm damals der Adjutant der Garde erklärt.
Er ist es nicht der Misstrauen gesät hat... sondern sie.