Das große Krabbeln.. [Quest Adoran, Beteiligung erwünscht]

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Gast

Beitrag von Gast »

Es war nur ein kurzer Besuch gewesen, gestern im Flüchtlingslager in Adoran. Eigentlich führte sein Weg ihn nur dorthin, weil er gwathel Celeg'glin zu ihrem Votrag folgte. Den Problemen der edain galt nicht sein wesentliches Interesse, zumal die edain zuweilen... empfindlich auf Hilfe reagierten. Sie waren äußerst weisungsresistent. Die Jungen tun eben nicht immer, was man ihnen sagt...

Es war unruhig, es roch nach Schweiß und Essen und die Menschen, die doch mit einigem Interesse den Ausführungen der gwathel Celeg'glin lauschten, waren... bedrückt?

Er musste zu seiner Überraschung feststellen, dass die edain nicht nur einfach ein 'Käferproblem' hatten, sondern, dass die edain des Ostens wirklich unter einer Krise litten. Also gesellte er sich zu der späten Runde aus der Dame van Belfa, dem Hauptmann, dem Magier Ecclesia, dem Heiler Torjan, der sich nicht so recht sicher schien, wie er nun genau hieß, einem Zwergen den er nicht kannte, gwathel Shalaryl und weiteren edain und hörte zunächst einfach zu.

Was er dort vernahm berührte sein gûr, sein Herz, seine innere moralische Instanz. Viele edain obdach- und hilflos, das Hospital unbrauchbar, die Stätte der Verehrung Eluives und Temoras zerstört, und so eigenartig diese edain auch waren, sie waren Eluives Schöpfung und Teil des Liedes. Und diese 'Adoraner' wandelten schließlich noch auf dem Pfad der Schöpferin, wenn auch nicht immer exakt geradeaus.

So brachte er einen Gedanken vor, ob man nicht natürliche Feinde einbeziehen sollte in die Bekämpfung der Plage. Vor allem die etwa zwei Faust großen Waldspinnen, jene nicht aggressive Variante. Sollten sie die Käfer als Nahrung annehmen, wobei sich da natürlich Probleme mit der Panzerung der kleinen 'Biester' einstellen könnte, wären sie gerade in geschlossenen Gebäuden ein geeignetes Gegenmittel.

Verwunderung überkam ihn dann doch, als er vernehmen musste, dass die edain weder die Druiden noch die Schwesternschaft zu Rate gezogen hatten, und somit legte er den edain nahe, dies nachzuholen.

Das einzige Problem war dabei, dass nicht alle edain den weißen oder weisen Frauen zugetan waren.

Wesen mit großem Potential, die edain, aber so unglaublich kompliziert und unberechenbar und nicht jeder Hilfe zugetan.
Zuletzt geändert von Gast am Montag 2. Juni 2014, 19:07, insgesamt 2-mal geändert.
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Torjan Eichental
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Registriert: Freitag 28. Dezember 2007, 03:30

Beitrag von Torjan Eichental »

Der hagere alte Feldscher war zu dem Experiment mitgenommen worden und verfolgte es höchst interessiert.
Viele Gedanken gingen ihm dabei durch den Kopf, von denen er auch einige aussprach.
Das einfachste wäre wohl, ganz viele von jenen Steinen aufzutreiben, die die Käfer gerne fraßen - um in ihrer Gier sogar übereinander herzufallen und einander umzubringen -, und ganz viele der Bevölkerung, die mithelfen wollten, um die Steine nach Adoran zu tragen ...
Aber wie jene Bürger dann vor den Angriffen der Käfer schützen?
Es konnte einer nicht eine Waffe schwingen, wenn er einen Stein schleppte.

Es war aber nicht die Aufgabe eines einfachen Felschers über solches nachzudenken. Das überließ er gut und gerne den langgedienten Strategen Lichtenthals.

Das Zeltlager ... das gefiel dem alten Zausel. Es erinnerte ihn an seine jungen Jahre. Viele der Bürger kamen, um die dort Ausharrenden mit ihren Kochkünsten zu laben. Man begegnete Leuten, die man sonst nicht traf. Den einen oder anderen lernte er dort besser kennen.

Etikette und Hygiene waren nebensächlich geworden. Wer sein Haus verloren hatte, war froh, eine provisorische Schlafstatt zu haben - egal, wer kurz vor ihm darin seine müden Knochen ausgeruht hatte. Wer das wohlig warme Herdfeuer seiner häuslichen Küche nicht mehr hatte, den zog es an das große Feuer in der Mitte des Zeltlagers, um sich dort in den doch noch etwas kühlen Nächten vor dem Schlafengehen aufzuwärmen.

Mit seinen leicht getrübten Augen beobachtete er jene, die dort nun lebten, recht genau. Mehr und mehr fiel ihm die Übernächtigung auf, besonders bei den Regimentlern. Manche von ihnen erschienen ihm unausgeglichen und gereizt. Die dunklen Ringe um die Augen jener wurden immer auffallender.

Noch war die Lage nicht so krass, dass er glaubte, einschreiten zu müssen. Auch das frühlingshafte Wetter trug dazu bei, die Situation nicht eskalieren zu lassen und den Leuten im Lager zu sehr auf's Gemüt zu drücken.

Wieder war ein Tag vergangen. Torjan suchte sich ein leeres Bett in einem der Zelte. Es fiel ihm schwer einzuschlafen. Er vermisste seinen Lehnstuhl.
Zuletzt geändert von Torjan Eichental am Dienstag 3. Juni 2014, 01:57, insgesamt 2-mal geändert.
Der Erzähler

Beitrag von Der Erzähler »

...im bunten Treiben des Lagers...


Voller Sorge hatte sie ihren Dienst beendet gehabt, die letzte Treppenstufe hatte sie erst nach einem tiefen Durchatmen nehmen können. Soviel Überwindung kostete es sie in das Lager zu treten. Doch als sie hinaus kam herrschte dort tatsächlich Ruhe, bis auf einige wenige, deren Dienst wohl noch nicht beendet war, ebenso wie ein Paar, die wohl keinen Schlaf finden konnten.
Sie fühlte sich erschöpft, der Blick wanderte zwar in die Richtung der Stadt, aber es hätte sie niemand dazu bekommen auch nur einen Fuß ins Innere zu setzen. Und so war sie einfach in ihr Bett gefallen und hatte geschlafen bis... Bis ihr ungewöhnlicher Alltag unter Tage erneut begann.
Inzwischen machte der Pflichtbewussten kleinen Bankdame der Schlafmangel zu schaffen, immer mal wieder fiel ihr Kopf nach vorne und sie wurde davon ruckartig wach. Wäre sie doch tatsächlich beinahe eingeschlafen!
So kam es .. das ihr weiteres Poltern und Erschüttern in der folgenden Nacht wie die Folge es eines Traumes vorkam. Hatte sie es wirklich vernommen?
Oder waren dies nur ihre überspannten Nerven?


...zwischen den Ruinen, im Glanze der Sterne...


Der Stein war mit einem lauten Knall direkt neben seinen kurzen behaarten Beinchen gelandet. Vor Schreck hatte er sich einen Moment lang nicht gerührt, bis es in sein Bewusstsein drang das wohl sicher mehrere folgen würden, dann war er nur noch gelaufen...
Getrieben von der verbliebenen Schar seiner Brüder in ein schier riesenhaftes Gebäude.
Hier schien der Vorrat an dem köstlichen Stein gar unendlich zu sein und immer noch trieb ihn der Hunger voran.
Allerdings nicht mehr so sehr, dass er unvorsichtig war wie ein paar seiner Brüder, die von einer stürzenden Statue einfach zerquetscht wurden.
Hastig krabbelte über den kleinen Berg hinweg, weiter ins Innere, auch um den Kampf, der direkt vor seiner Nase entbrandet war, war einen weiteren Bogen wert.
So köstlich konnte der Stein um den sie stritten gar nicht sein. Auch wenn der Geruch was anderes sagte, da waren noch viel mehr!
Hastig und mit ein wenig Schwierigkeiten erklomm er eine der Vielzahl an Treppen um ganz in Ruhe, erst einmal für sich und ohne Zank einen der Steine anzunagen.
Er nahm immer wieder wahr, wie seine Brüder streitlustiger wurden und einige von ihnen darunter ihr Leben lassen mussten.


... die Sonnenstrahlen am nächsten morgen....


...wurden dann Zeugen von weiteren Ruinen, Durcheinander und Käferleichen.
In dieser Nacht war ein Teil der Stadtmauer zum Opfer gefallen, auch der Stall des Regimentes hatte den Käfern nicht widerstehen können.
Hier lagen die Trümmer gerade zu bis über die Gasse verstreut.
Der Traurige Anblick täuschte aber nicht darüber hinweg, dass man durchaus noch kleines Krabbeln sehen konnte.
Und falls sich tatsächlich wer ins Innere der Stadt wagen sollte, würde ihm vielleicht auffallen, das eine noch recht große Schar der Grünlinge im Inneren und Äußeren des Palastes zu schaffen machten.
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Rilya Celebren
Beiträge: 326
Registriert: Dienstag 25. Februar 2014, 04:46

Beitrag von Rilya Celebren »

Sie saß am Waldrand, verdeckt von den Bäumen und ihr Blick ging zu dem Zeltlager und in Richtung der weiter entfernten Stadt der Edain.

Sie waren ein seltsames Volk, die junge Elfe hatte große Probleme sie zu verstehen. Sie hatte versucht zu helfen, sich dem sinnlosen Kampf der Edain angeschlossen, sogar in ihren Reihen gekämpft. Doch sie verstand nicht, warum dieses Volk die naheliegendsten Wege nicht einmal in Erwägung zog. So man einem Problem nicht mit roher Gewalt Herr werden konnte, so trat man die Flucht an.
Sie selber war sehr jung, beinahe noch ein Kind, auch wenn sie dies nie zugeben würde. Und doch hatte sie das Gefühl, daß die Edain, auch wenn sie an Sommern älter waren als sie, im Inneren deutlich jünger und unerfahrener waren.
Und dennoch waren sie der Ansicht alles alleine zu schaffen, fragten nicht um Hilfe, oder nach anderen Ideen.

Sie verstand jene nicht, auch wenn sie es versuchte und weiter versuchen würde. Doch wußte die junge Elfe, daß die Edain der Hilfe nötig hatten. Auch wenn sie es nicht zugaben. Und so würde sie ihnen helfen.

Lautlos erhob sie sich und verließ ihren Beobachtungsposten, um sich in die tieferen Wälder zurück zu ziehen.
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Hrorin
Beiträge: 2172
Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Beitrag von Hrorin »

Hrorins Neugier war kaum zu bändigen.
Wieder schmuggelte er sich durch eine schwache Stelle der Mauer in die Stadt hinein und betrachtete das ganze Ausmaß der Verheerung.

Irgendwie hatten es ihm die Ruinen angetan und ohne Scheu durchquerte er dieses und jenes Gebäude, vor allem auch jene, in die er sonst nicht gelangt wäre.

Hier und da fanden sich wieder einige der Käfer, doch dank der Handarmbrust waren die kaum ein Problem.
Ihm fielen vor allem die großen Löcher im Boden auf, als er sich seinen Weg durch die Trümmerhaufen bahnte.

Doch dann, er erforschte gerade eine große Ruine in der Stadtmitte, hörte er plötzlich etwas. Es klang wie ein Jaulen.
Vorsichtig näherte sich der Kalure dem Quell des Lautes. Er stieg über eingestürzte Korridore, in denen zerfetzte Gobelins hingen und vom einstigen Glanz des Ortes kündeten, durch alte Küchen und Arbeitszimmer und vorbei an zahlreichen kleinen Kammern. Hier mussten einst viele Leute gelebt und gearbeitet haben. Als er näher kam und ihn ein Käfer angriff kam er in eine Art Kreuzgang mit Garten. Schließlich, mit vorgehaltener Armbrust, erreichte er den Quell.
Einige umgeworfene Schneiderpuppen und kostbare Kleider lagen herum, Kostbare Vorhänge hingen verschlissen und vom Schutt verstaubt von der Wand und ganz in der Nähe war ein Schlafgemach mit einem eingekrachten Himmelbett. Und dort saß ganz ängstlich und zurückgezogen ein Hund. Als er den Kaluren sah, drängte er sich zurück in die Ecke, doch Hrorin wollte ihn hier nicht seinem Schicksal überlassen und redete dem Hund gut zu.

Von seinem Wachgang zuvor hatte er noch etwas Fleisch dabei dass er dem Hund hinhielt und ganz allmählich wurde der Vierbeiner zutraulicher.
Hrorin bemerkte, dass der Hund eine Namensplakette am Halsband hatte.
Yiskara stand darauf.

Er nahm den geschwächten Hund in die Arme und trug ihn hinaus bis zum Zeltplatz. Dort gab er ihn bei Endreas und der Bankerin ab.

"Gibb dar daz Hund an den Besitzer! Khrôrin waizz nor wem iz daz Hund, maar viel aikh kom dar hier.", gab er ihnen noch bevor er sich wieder auf den Weg machte.

Sein Ausflug hatte ihn auf eine Idee gebracht und er würde noch ein Schreiben an Sir Thelor aufsetzen müssen.
Gast

Beitrag von Gast »

Langsam und im dunkel der Nacht schlich er durch die Gassen Adorans immer darauf bedacht niemandem aufzufallen, egal ob Mensch oder steinefressendem Käfer.

Diese seltsamen Viecher fraßen die gesamte Stadt.
"Scheiße" fluchte er als er das Theater und das Umfeld sah.
Das Ausmaß der Zerstörung war unbeschreiblich diese Käfer waren, wie Aasfresser die einen Knochen bis aufs Mark auslutschten.

Zu gerne hätte er sich näher an die Käfer rangewagt aber aus seiner Position konnte er zumindest Informationen sammeln und genau darum ging es erst mal.

Eben mit jenen Informationen ging es wieder aus der zerstörten Stadt hinaus, das Krabbeln und schlurfen der Käfer konnte man, wenn man genau hinhörte, fast überall vernehmen, was sicher nichts Gutes bedeutete.

Der nächste Weg führte zum Feuer zu dieser Zeit waren wohl die wenigsten wach ein Paar Gardisten hielten Wache und man konnte fast fühlen, dass die Situation an jedem nagte.

Rasch schlug er das Buch, auf das er bei sich trug, und schreib einige Zeilen nieder, gleich zweimal dasselbe wurde niedergeschrieben.
Ein Blatt löste er vorsichtig aus dem Buch und ging in das Kochzelt, das Blatt wurde sorgfältig gefaltet und in einen Spalt am Tisch gesteckt so das es schnell gefunden würde.

Faltet man das Blatt auseinander, wird man folgendes in sauberer Handschrift lesen können:der wird man folgendes in sauberer Handschrift lesen können:


Adoran : Glaubenshaus+Nebengebäude...Gefressen
Stadtmauer....Angefressen
An vielen Stellen ist der Weg unsicher, grünes Krabbelzeug frisst hier und da.
Käfer beobachtungen werden fortgesetzt.


In der unteren Ecke des Zettels steht klein geschrieben neben einem Moccafleck.
Der Panther scheint zu ruhen.
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Helisande von Alsted
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Beitrag von Helisande von Alsted »

Während sie am Unvermeindlichen nippte und das umfangreiche Frühstück verputzt, welches ihr Kersti serviert hatte, wippte das Blatt vor ihrer Nase herum. Die Korporalin krauste die Nase leicht ein, insbesondere bei der kleinen, moccaverzierten Nachricht.
Der Chronist, der harmlose machte sich gut und schien sich zu bemühen. Oder er wusste zumindest den Anschein zu erwecken, dass er es tat. Das Blatt wurde mehrfach gefaltet und in den Ärmel als schmaler Streifen eingeschoben. Sie würde zu gegebener Zeit darauf zurück kommen.
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Chrom Felsschlaeger
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Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 04:40

Beitrag von Chrom Felsschlaeger »

Im Lager angekommen suchte Chrom nach der Vogtin, konnte diese aber nicht finden. Da entdecke er Heliasande Senheit, Korporal des Regiments und sprach sie an. Man begab sich zusammen in das Versorgungszelt wo Chrom dann auch sein Fass mit Pökelfleisch endlich abstellen konnte. Bei einigen Krügen Bier unterhielt man sich über die Käferplage und gab Theorien zu besten wie man die Plage eindämmen könnte. Chrom wusste, das die Vogtin neue Ermittlungsergebnisse hatte, darum schickte man nach ihr um auf den neusten Stand der Dinge zu kommen. Nach einiger Wartezeit und einigen Bieren kam dann Fräulein Nyome v. Belfa und teilet die neusten Untersuchungsergebnisse mit den anwesenden. Demnach bevorzugten die Käfer vor allem anderen Granit. Um Granit würden sogar regelrechte Futterkämpfe die auch zu Opfer in den eigenen Reihen der Käfer nicht ausschlossen. Dagegen hatten die Biester eine regelrechte Aversion gegen, vor allem Cirmstein und auch Skarnstein. Die anderen Steinsorten ließen sie wohl einfach nur links liegen.

Nach längere Unterhaltung und Austausch von den verschiedensten Weisheiten, verständigte man sich darauf das die Kaluren eine größere Menge an Granit und einiges an Cirm und Skarstein in Kiesform nach Adoran zu liefern.
Dort wollte man den Cirm und Skarnkies in der Stadt ausstreuen um den Käfern ihren Appetit zu verleiten während man sie mit dem Granit versuchen würde von der Stadt wegzulocken.
Zuletzt geändert von Chrom Felsschlaeger am Dienstag 3. Juni 2014, 21:17, insgesamt 4-mal geändert.
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Warum Fantasie besser ist als Wissen? Von Wissen gibt es nur eine begrenzte Menge.
(A. Einstein)
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Hrorin
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Beitrag von Hrorin »

Noch spät am Abend nach seiner Rückkehr vom Dienst, diktierte Hrorin ein Schreiben an den Schreiber in der Bergwache. Es sollte an Sir Thelor von Schwertfluren und den Kal Dar Vaughain van Nordwind von der Wühlergarde von Adoran gehen.

Nach einer Weile war das Schreiben dann auch auf dem Weg.
Hrorin hatte von den neuen Vorhaben mit dem Kies gehört, aber es konnte ihn nicht überzeugen. Er war sich sicher, dass die Gier nach mehr Granit die Käfer auf kurz oder lang zurückführen würde.

Nach seinem letzten Besuch hatte er einen kühnen Plan ersonnen:
Man sollte mit vollster militärischer Härte durch ein ausreichend großes Loch mit Kriegern und Soldaten herabsteigen und sich durch den Bau der Käfer bis in dessen Zentrum vorarbeiten und sie ein- für allemal ausrotten!
Nur so würde man der Bedrohung Herr werden, so seine Überzeugung.

Was auch immer dort sein mag... eine Königin, eine Brutkammer, ein Herz... Hrorin hatte keine Ahnung, aber er war sich sicher, dass man die Käfer nur durch die Vernichtung ihres Baus besiegen können würde. Und genau das schrieb er auch an die beiden mächtigen Krieger.

Unterdessen bereitete er sich auch darauf vor mehr Freiwillige unter den Kaluren zu sammeln, die ihn dabei unterstützen würden mit ihren Äxten und Armbrüsten den Langbeinern zu helfen. Auch eine Nachricht an den Kal Khazad würde er noch verfassen um die offizielle Unterstützung durch die Garde zu bitten.

[ooc: link zum Brief http://forum.alathair.de/viewtopic.php?p=532462 ]
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Torjan Eichental
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Registriert: Freitag 28. Dezember 2007, 03:30

Beitrag von Torjan Eichental »

Er war dabei bei der Schlacht gegen die Käfer und es war eine Schlacht, wie er sie noch nie in dieser Art erlebt hatte. Die Klänge von Trommel und Schellenkranz weckten ungeahnte Kräfte in ihm, die er nie zuvor verspürt hatte. Gerade zwei seiner Konzentrationstränke verbrauchte er, was unvorstellbar wenig war im Gegensatz dazu, wie er sich um die Verletzten und schwach darniederliegenden kümmerte.

Adoran aber schien verloren. Der Palast des Königs brach in sich zusammen und begrub hunderte der Käfer unter seinen Trümmern. Einen Weg sich zum Hospital zu bahnen, war unmöglich. Überall waren sie und diesmal viele der weitaus größeren Käfer.

Einem der größeren Käfer hatte er seinen Mageninhalt entnommen. Steine, aber nicht die hellgrauen, die sie so gerne fraßen, sondern bräunliche. Diese aber lagen nicht in der Stadt herum, also mussten sie die Käfer zu einfacher Scheiße oder Edel- bzw. Halbedelsteine verdauen.

Wissenschaftlich höchst interessant.
Ihm nicht wirklich verständlich, ohne sein Labor, das irgendwo unter dem Dach des Hospitals begraben war.

Ganz genau beobachtete er jene Leute, die sich im Lager befanden, egal ob Mensch, Elf oder sonst jemanden, auf Anzeichen von Krankheit. Dem Sternenvoda sei Dank - keiner der Anwesenden zeigte Zeichen einer Krankheit, die er befürchtete durch all die ekligen Ausscheidungen der gefräßigen Käfer.

Ein weiterer Tag war bewältigt und alle in Sicherheit gebracht, sogar das kleine panische Mädchen, um das sich Torjan sehr sorgte, war es doch von Liam in Sicherheit gebracht worden, aber nicht im Lager auffindbar.

Nein ... nicht ganz war er zufrieden an jenem Abend. Jenes nackte Mäderl, das in Panik durch Adoran rannte - sie fanden sie nicht ... wo sie wohl war? Konnte sie sich in Sicherheit bringen, in ein Schlupfloch retten - oder war sie Opfer der gefräßigen, angriffslustigen Käfer?

In Sorge an sie entschlummerte der alte Zausel, nicht ohne noch einen kurzen Gedanken an seinen heiß geliebten Lehnstuhl zu verschwenden.
Zuletzt geändert von Torjan Eichental am Mittwoch 4. Juni 2014, 00:46, insgesamt 1-mal geändert.
Der Erzähler

Beitrag von Der Erzähler »

… im Lager vor der Stadt...


Bangend hatte sie dabei zu gesehen, wie eine große gemischte Gruppe sich darauf vorbereitete in die Stadt zu ziehen.
Sie saß auf ihrem kleinen Bett und lugte vorsichtig zwischen den Zeltplanen hinaus.
Ob sie wieder kehren würden?
Ob sie verletzt werden würden?
Brachten sie gute Nachrichten mit?
Kaum dass die Gruppe aufgebrochen war, lief sie wie ein eingesperrtes Tier kleine Kreise in ihrem Zelt.
Es kam ihr unendlich lang vor, bis endlich die ersten von dem Ausflug ins Lager zurückkehrten.
Immer wieder betrachtet sie schnell die Angekommenen von Oben bis unten, atmete auf, als noch alles dran war und versuchte dann, so unauffällig wie möglich, nah ran zu kommen.
Schon bald bemerkte sie, dass dort keine gute Nachrichten im Gepäck waren.
Der Palast?!?
Er soll zusammengestürzt sein? Aber es war doch ein so großes Bauwerk!
Schon bald zog sie sich wieder auf ihr Bett zurück, ein wenig zusammen gesunken und Unterlippen kauend.
Sie hatte so sehr auf gute Nachrichten gehofft.


… in der dunklen Innenstadt...


Dieses Mal hatte ihn um ein Haar der Stein erwischt! Nur weil er sich verkeilte, war er mit dem Leben davon gekommen!
Und dabei hatte er versucht vorsichtig zu sein!
Jegliche Fälle dabei mit einzukalkulieren war aber auch schwierig!
Gerade jetzt!
Der neue Ansturm der Eindringlinge hatte dafür gesorgt, dass seine Brüder aufgescheucht wurden, als das riesen Gebäude über ihnen zusammen brach, waren sie gezwungen sich neue Ziele zu suchen, alle waren auf die Straße geströmt.
Den vermehrten Zankereien aus dem Wege zu gehen, wurde zunehmend Schwieriger und dennoch bemühte er sich, immer etwas abseits zu nagen.


...die Sterne...


Waren in dieser Nacht wohlmöglich die letzten Zeugen und sahen so, wie die Käfer von den Resten des Palastes abließen und sich nun in der gesamten Innenstadt breit machten.
Überall schien die grüne Masse sich breit gemacht zu haben, es gab so gut wie keinen Flecken in der Stadt mehr, den sie noch nicht gefunden hatten.
Zwischen Trümmern und Ruinen, wurden so auch die letzten Bauten von den Käfern eingenommen.
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Liliana van Drachenfels
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Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Beitrag von Liliana van Drachenfels »

Die Männer die sie überfallen hatten, verstanden etwas von ihrem Handwerk. Die Heilerin war ihnen nicht zufällig in die Hände gefallen, sondern es war Teil eines schon vor längerer Zeit ausgedachten Plans.
Sie schleppten die Heilerin zu einer Hütte südlich von Kronwalden, dort hatten sie zwei Pferde angebunden. Liliana wurde in einen großen Sack gepackt und auf den Rücken des Pferdes geworfen. Niemand würde verdacht schöpfen wenn er die beiden Reiter so sah, denn es so aus als würde der eine Reiter nur eine Last transportieren.

Vor Bajard wurde halt gemacht und die Dunkelheit abgewartet. Im Schutze der Nacht brachte man sie dann auf ein Schiff, das so gleich auslief.

Sollte jemand das beobachtet haben und sollte sich jemand die Mühe machen zu versuchen herauszufinden wohin dieses Schiff fuhr, würde man die Auskunft erhalten daß es Güter nach Menekur befördern sollte.
So nahm das Schiff auch Kurs in Richtung Menekur. Doch ausser Sichtweite änderte es den Kurs und fuhr gen Osten.
Gast

Beitrag von Gast »

Sie musste ja unbedingt nach sehen gehen ….

vielerlei Gerüchte hatte die Alte vernommen von diesen Wilden Käfern in Adoran, welche die Steinernden Mauern der Stadt zerfraßen und so die Existenz sowie das leben derer die hier wohnten Zerstörten.
Doch sie konnte sich einfach nicht vorstellen, wie es diese Käfer schaffen sollten, eine ganze Stadt zu zerstören. Sie wollte es mit eigenen Augen sehen.
So zog sie von Bajard aus nach Adoran und umging die Stadtmauern bis hin zu dem Zeltlager wo einige der Adoraner beim Feuer sich rege unterhielten und andere wie wild Diskutierten. Auch eine wache des Regiments hatte sie dort gesehen, der aber wohl kaum beim Wachdienst war …
So hatte sie nahezu freie Bahn und schlich sich durch das Hölzerne Tor, vorbei an einem großen Gehöft mit vielerlei Bunter Blumen dem Wege entlang zum kleinen Marktplatz. Bis hier her war noch alles ruhig verlaufen und die Alte wunderte sich, das diese Region nicht auch geräumt wurde.
Als sie auf einmal seltsame Geräusche vernahm, gefolgt von einer art Wilden fauchens, wenn man es denn so nennen konnte …
mit Hastigem schritt ging die alte, gestützt auf ihren Gehstock einen schritt weit um das Haus herum als sie hinter sich auch schon wieder Geräusche war nahm. Schnell drehte die Alte sich um und da kam doch wirklich eines dieser Viecher auf sie zu …


[img]http://safira.pytalhost.de/kaefer.jpg[/img]

Klein, Grün und daher im Grass fast nicht zu sehen, und sehr flink auf den kleinen Beinen unterwegs. Noch mehr erschwerte diese Erscheinung den Glauben, wie diese kleinen Dinger ganze Häuser verschlangen … doch ihre Gedanken kamen nicht sehr weit und sie wurde gejagt …
Wild mit dem Gehstock hinter sich her wedelnd hechtete sie den weg zurück den sie gekommen war. Fast wäre es ihr sogar gelungen, doch dieses Vieh sprang nun sogar auf sie zu und erfasste einen Ihrer Stiefel und brachte die Alte so zu Fall, das sie mit dem Kopf aufschlug und Bewusstlos liegen blieb.


[img]http://safira.pytalhost.de/kaefer2.jpg[/img]

Und der Käfer? Er fraß genüsslich ihre Stiefel und schien dann aber auch von dannen zu ziehen .. zurück an die Futterstelle, wie man Adoran inzwischen fast schon nennen konnte …
Gast

Beitrag von Gast »

Assamaril hatte gesehen Naema schon lange nicht mehr. Nicht so lange, als dass Assamaril machte sich große Sorgen. Aber es war lange genug, dass sie entschied zu nutzen den Nachmittag für einen Ausflug nach Adoran.
Als Assamaril kam an an das Stadttor, sie war überrascht. Das Tor war verschlossen und die Stadt war erklärt zum Sperrgebiet, auf der anderen Seite ein kleines Mädchen klammerte sich an das Torgitter verzweifelt, und es war zu hören das unheimliche Geräusch der unzähligen Käfer, die die Stadt überfielen.
Assamaril konnte nicht beruhigen das Mädchen natürlich in dieser Situation. Und es dauert eine lange Zeit, bis das Mädchen, das wird genannt Nico, willigte ein, Assamaril geht herum um die Stadt und versucht zu finden einen Weg zu ihr über die Bauernhöfe.
Assamaril erschrak, als sie kam vorbei an Lilis Haus im Osten der Stadt, dort Assa hatte gewohnt früher. Das Haus war zerfallen und sah aus furchtbar. Die ganze Gegend war ohne Menschen. Offensichtlich sie alle waren schon evakuiert, und das Mädchen sie hatten vergessen.
Kurz vor der Brücke ein Käfer in der Größe eines Hundes griff an Assamaril. Assamaril war verärgert über sich selber, dass sie ist unterwegs ohne Waffe immer. Der Käfer war so sehr aggressiv, dass er schlug Wunden in das Bein der Frau. Assamaril konnte nur weglaufen schnell. Aber der Käfer war hartnäckig und schnell auch. Assamaril sprang über einen Zaun und schaute zurück, dankbar darüber, Käfer können nicht springen. Die Wunden waren nicht schlimm und schnell versorgt.
Langsam Assamaril ging über die Brücke und schaute in alle Richtungen immer. Sie schlich vorwärts nur langsam, duckte sich manchmal und versuchte zu passieren unbemerkt von den Käfern. Die Stadt war menschenleer, und alle Häuser waren Ruinen. Assamaril musste schaffen den ganzen Weg durch die Stadt bis zum Stadttor. Und sie konnte nicht erinnern, wann sie hatte gehabt so viel Angst. Aber Eluive musste beschützt haben sie für diesen Augenblick, denn Assamaril schaffte den Weg zu dem Mädchen. Sie nahm Nico auf den Arm und versuchte den Rückweg. Bis zum ehemaligen bunten Kessel beide waren unbemerkt. Aber plötzlich ein Käfer in der Größe eines Menschen versperrte ihnen den Weg. Zur selben Zeit sie hörte Kampfgeräusche und rief nach Hilfe, während sie rannte in Richtung des Lärms mit dem Käfer als Verfolger. Nico und Assamaril hatten Glück, die adoraner Streitmacht, Garde und Unterstützer, geführt von Oberst Vaughain, kämpfte gerade gegen eine Vielzahl von Käfern. Sie bildeten einen Ring und nahmen in ihre Mitte Nico und Assamaril sofort. Assamaril erkannte, die Streiter waren auf dem Rückzug. Die Übermacht der Käfer war gewaltig.
Im Osten das Evakuierungslager war aufgebaut. Dort man kümmerte sich um Nico. Assamaril wurde gebraucht im Feldlazarett. Dort sie traf wieder Kersti. Kersti informierte Assamaril darüber, Lili ist verschwunden. Lilis Stab war gefunden, und dahinter eine Blutspur. Kersti erzählte nicht den Fundort, weil sie wollte Assamaril beschützen davor, sie geht zum Fundort auf eigenes Risiko.
Nachdem die Arbeit im Feldlazarett war erledigt, Assamaril versuchte zu bekommen ein Gespräch mit Oberst Vaughain. Er sah müde aus und Assamaril hatte Mitleid mit ihm etwas, obwohl sie bekommt nicht Mitleid zu Männern schnell. Vaughain schaffte ein kurzes Lächeln zu Assamaril, obwohl die Situation erlaubte ihm kein Lächeln, sodass das Lächeln konnte berühren Assamaril. Assaamril hatte vorgeschlagen, dass sie bittet die Familie Yazir um Unterstützung im Kampf gegen die Käfer. Aber der Oberst lehnte ab diesen Vorschlag. Die Antipathie zu den Yazirs in Adoran scheint zu sein größer als die Not. Vaughain wünschte sich sogar, dass MenekUr wird nicht erfahren über die Situation in Adoran. Assamaril war sich nicht sicher, wie er kann behalten es als Geheimnis, aber sie versprach ihm, sie wird nichts verraten.
Nach dem Gespräch sie verbrachte etwas Zeit mit Kersti am Lagerfeuer. Kersti hatte Kopfweh, aber als Assamaril versuchte zu massieren Kerstis Kopf, Kersti wehrte ab Assas Hände. Darüber Assamaril war erschrocken, und sie verstand, sie muss sein vorsichtiger.
Bevor Assamaril reiste zurück nach MenekUr, sie sprach mit Torjan, er wirkte müde, wie alle anderen tapferen Männer und Frauen im Lager. Sie sprachen über Naischa kurz.
Auf dem Weg zur Kutsche entlang der Stadtmauer Assamaril hörte das Klackern und Sabbern der vielen Käfer in der Stadt. Manchmal es war zu hören, wie Gebäudeteile stürzten ein. Assamaril schüttelte den Kopf und verlor eine Träne. Das gewaltige Adoran war nur noch ein Trümmerfeld. Und wo ist Lili?
Der Erzähler

Beitrag von Der Erzähler »

...zwischen lauter Achtbeinern...


Es war wirklich ärgerlich!
Inzwischen musste man schon einiges dran setzen, um überhaupt noch an einen Stein zu gelangen und es war nicht diese zähen Zweibeiner, die sich ständig – wenn man glaubte ein besonderes Mahl gefunden zu haben – dazwischen stellten, nein!!
Es waren die eigenen Brüder!!
Zu viele!
Immer mehr kamen aus der Tiefe der Dunkelheit gekrochen, immer häufiger gab es Zank um den noch so kleinen Stein.
Schon lange hatte das nichts mehr mit besonderen Leckerbissen zu tun, sondern war schlichtweg der Kampf um die Nahrung.
Er versucht weiterhin sich fern zu halten von jeglichen Kämpfen und etwas abseits etwas zu finden, aber mittlerweile kam auch er nicht mehr drum herum den ein oder anderen Kampf auszufechten um überhaupt noch was zwischen die Beißer zu bekommen.
Ärgerlich.
Wütend stürzte er sich auf einen seiner völlig unterlegenen Brüder, der gerade glaubte ihm den Stein vor den behaarten Füßen wegzufressen.
Ein widerliches Knirschen verkündete, dass sein Bruder einfach nur dämlich gewesen war.
Ärgerlich!!


....unter der Erde, an einem weitaus ruhigeren Ort...


Sie hatte die Beine angezogen und kaute unentwegt auf ihrer Unterlippe. Trotz des regen Besuches, trotz der Bemühungen die Laune oben zu halten bei all der schlechten Nachrichten, war sie langsam dabei ihre kleine Hoffnung zu verlieren.
Der Schlaf blieb ihr weiterhin versagt und wenn sie doch einmal die Augen zu bekam, dann träumte sie von den Achtbeinern, den Krabblern, schlug wild um sich und wurde davon wach.
Ihre Nerven waren zum Zerreißen gespannt, sie fuhr sogar ab und an ihren armen Mithändler an, dabei war das doch gar nicht ihre Art.
Sie war sonst ruhig, ausgeglichen und die Fröhlichkeit in Person.
Wenn sie darüber nachdachte, kam es ihr vor, als wäre das eine Ewigkeit her .. Das sie einmal so gewesen ist.
Ein weiteres Rumpeln und Donnern riss sie aus den Gedanken, der Blick wanderte zur Decke auf, selbst hier rieselte ein wenig Sand und Staub zu Boden.
Sie schloss die Augen, legte den Kopf auf die Beine und bemühte sich um ein ruhiges Atmen.
Einatmen... Ausatmen.... Ein... hört endlich auf damit!


...im Staub der Erschütterungen...


Viel hatte das Gebäude schon kommen und sehen gehen und doch, waren die grünschaligen Käfer zuviel für das Gemäuer, mit einem Krachen gab das große Rathaus und Regimentsgebäude nach.
Eine große Staubwolke legte sich über die Stadt und verband sich mit der Zweiten, sehr viel weiter Östlich, wo fast schon zeitgleich das Handwerksgebäude in die Knie ging.
Viele weitere, kleinere Erschütterungen folgten noch in dieser Nacht und dürften dem ein oder anderen den Schlaf rauben.
Ein kleineres Haus nach dem Anderen, gab der Aushöhlung nach und ging zu Boden.
Selbst von Weitem noch, sollte man in dieser fast völlig klaren Sternennacht im Mondlicht, die Staubwolke sehen können, die gleich des eigentlichen Unheiles über Adoran schwebte, bis sie sich endlich legte... und Ruhe einkehrte, berührten schon die ersten Sonnenstrahlen den Boden.
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